Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Linate: Ita Airways kündigt Luqa-Flüge an

Die Fluggesellschaft Ita Airways reaktiviert mit Wirksamkeit zum 1. Juni 2024 eine Nonstopverbindung zwischen Mailand-Linate und Luqa. Diese wurde zuletzt vom Vorgänger Alitalia bedient. Man tritt auf dieser Route in den direkten Wettbewerb mit Air Malta bzw. dem Nachfolger KM Malta Airlines. Laut Mitteilung wird Ita Airways die Nonstopverbindung vorerst zwischen Juni und September 2024 viermal pro Woche bedienen. Eine ganzjährige Bedienung ist derzeit noch nicht geplant.

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Langstrecke: Qantas kündigt kostenloses Wifi-Internet an

Das Oneworld-Mitglied Qantas will künftig auf einem Teil der Flotte, die auf internationalen Flügen eingesetzt wird, kostenfreies Wifi-Internet zur Verfügung stellen. Die Aufrüstung der Maschinen beginnt Ende 2024 und soll dann sukzessive eingeführt werden. Der Carrier erklärte dazu, dass man einige Zeit benötigt hat, um einen Anbieter zu finden, der die gewünschte Qualität über Statteliten anbieten kann. Auf zahlreichen Inlandsflügen bietet der Carrier bereits kostenfreies Wlan-Internet an. Zunächst sollen die Maschinentypen Airbus A380, A330 und Boeing 787 aufgerüstet werden. Die Tochtergesellschaft Jetstar wird ebenfalls nachziehen, jedoch erst ab etwa 2026, da man die Technik im Zuge regulärer größerer Wartungen in die Langstreckenjets des Typs Boeing 787 einbauen wird. Qantas setzt auf die Technologie von Viasat.

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Bergamo: Aeroitalia verzichtet auf Southend-Flüge

Eigentlich wollte Aeroitalia am 25. März 2024 eine Nonstopverbindung zwischen Bergamo und London-Southend aufnehmen. Daraus wird nichts. Der Carrier plante ab dem genannten Termin sechsmal wöchentlich zwischen Bergamo und Southend-on-Sea zu fliegen. Mangels Nachfrage hat man bereits vor dem Erstflug die „Notbremse“ gezogen und verzichtet auf die Aufnahme dieser Route. Für den Flughafen Southend, der bislang nur einen Bruchteil des Verkehrs, den man vor der Pandemie hatte, hat, ist dies ein weiterer Rückschlag.

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Hans Airways zieht AOC-Antrag zurück

Um das Airline-Startup Hans Airways wurde es schon lange ruhig. Die letzte offizielle Mitteilung stammt aus dem Jahr 2022. Nun wurde bekannt, dass der Antrag auf AOC und Betriebsgenehmigung zurückgezogen wurde. Schon länger dürfte der „Drive“ aus diesem Projekt draußen sein. Im November 2022 teilte man mit, dass man bei der Zivilluftfahrtbehörde des Vereinigten Königreichs einen Antrag auf Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung eingebracht habe. Seither wurde es äußerst ruhig, denn es handelt sich um die letzte offizielle Mitteilung des Startups. In dieser betonte man noch, dass man ein zusätzliches Investment an Land ziehen habe können. Im August des Vorjahres wurde dann bekannt, dass Hans Airways den Airbus A330, der damals als G-KJAS registriert war, an den Leasinggeber Carlyle Aviation Partners zurückgegeben hat. Zuvor hat man einen Show-Flug mit 100 geladenen Gästen durchgeführt. Zum Zeitpunkt der Rückgabe dieser Maschine betonte man, dass Hans Airways seit der Firmengründung ein solventes Unternehmen wäre und alle Pläne auf Kurs wären. Zu den Mindestvoraussetzungen um AOC und Betriebsgenehmigung erteilt zu bekommen, zählt auch, dass man zumindest ein Flugzeug zur Verfügung hat. Das ist bei Hans Airways aber nicht der Fall. Nun wurde bekannt, dass das Start-Up den entsprechenden Antrag zurückgezogen hat. Der Lizenzierungsprozess wird nicht weiterverfolgt. Damit ist es fraglich, ob das Startup jemals unter eigenen Zertifikaten zwischen Birmingham und Zielen in Indien fliegen wird. Jener Airbus A330, mit dem man ursprünglich an den Start gehen wollte, hat zwischenzeitlich einen neuen Leasingnehmer gefunden. Das Langstreckenflugzeug fliegt nun für Hifly Malta unter der Registrierung 9H-HFH.

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Vida kritisiert „chaotische Zustände“ bei den ÖBB

Die ÖGB-Teilgewerkschaft Vida kritisiert, dass sich die Österreichischen Bundesbahnen von einem einstigen europäischen Musterschüler zu einem Chaosbetrieb entwickelt haben sollen. Dabei spielt man auf den akuten Personalmangel, der angeblich von der Generaldirektion „kleingeredet“ werden würde. „Politik und Management sind dabei aus dem ehemaligen europäischen Vorzugsschüler ÖBB einen Nachsitzkandidaten zu machen“, ist Roman Hebenstreit, Vorsitzender der Bahngewerkschaft vida, über das „bestenfalls knappe Genügend“, welches die ÖBB im ORF-Interview von ihrem obersten Manager erhalten haben, entsetzt. „Österreich, das mehrfache Bahnland Nummer 1 in der EU, wurde offenbar Opfer seines eigenen Erfolges. Wenn man schon der Ansicht ‚Kunde droht mit Auftrag‘ ist, dann haben die Verantwortlichen in Politik und Management kein Genügend, sondern nur mehr einen lupenreinen Fleck verdient. Die Belegschaft hingegen eine Eins Plus. Sie geben ihr Letztes, dass die Services der Bahn nicht weiter eingeschränkt werden müssen“, so Hebenstreit. In den nächsten sechs Jahren verlieren die ÖBB 19.000 Beschäftigte, also fast die halbe Belegschaft. „Man hätte die Ausbildungskapazitäten rechtzeitig erhöhen, die Lehrlingsausbildung verdoppeln können. Das haben wir seitens der Gewerkschaft und des Betriebsrats immer und immer wieder eingemahnt. Das alles ist nicht passiert, das ist ein gesamtes Führungsversagen der Politik und des Managements. Will man eine krisenfeste Bahn haben, die Qualität bietet, dann kann man nicht nur Milliarden in die Infrastruktur und in die Fahrzeuge stecken, sondern man muss auch in das Personal investieren“, sagt der vida-Gewerkschafter. Um mehr Personal zu bekommen, müssen die Arbeitsbedingungen verbessert und die Löhne erhöht werden, um die Menschen zu bekommen, die es bei den ÖBB

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Island: Play will über Kapitalerhöhung frisches Geld einsammeln

Die isländische Billigfluggesellschaft Play beabsichtigt über die Ausgabe von 575 Millionen neuer Aktien rund 18,8 Millionen U.S.-Dollar an frischem Kapital einzunehmen. Dem Carrier sollen bereits Zusagen von bestehenden Aktionären vorliegen. Aus einem öffentlich zugänglichen Rundschreiben, das sich an die Teilhaber des Lowcosters richtet, geht hervor, dass man in den nächsten Wochen weitere Gespräche mit Investoren, die bereits jetzt beteiligt sind, führen will. Ziel dieser Verhandlungen ist es, dass auch jene, die noch keine Zusage erteilt haben, zusätzliche Aktien zeichnen und damit ihre Investments aufstocken. Um das Ziel erreichen zu können benötige man noch Zusagen in der Höhe von etwa 10,2 Millionen U.S.-Dollar, so das Unternehmen. Die geplante Kapitalerhöhung soll am 21. März 2024 während der Generalversammlung beschlossen werden. Zuvor handelt es sich lediglich um Zusagen. Man hat bislang die Identität jener Aktionäre, die bereits ihre Zustimmung signalisiert haben, nicht veröffentlicht. Während einem Q&A, das für die Teilhaber abgehalten wurde, äußerte sich die Geschäftsleitung dahingehend, dass man nicht grundsätzlich gegen die Aufnahme von Krediten wäre, jedoch derzeit eine Kapitalerhöhung als sinnvoller betrachtet wird. Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass Play das geplante Wachstum der Flotte verlangsamen wird. Man hat in diesem Zusammenhang Leasingverträge für Maschinen, die noch nicht übergeben wurde, gekündigt. Man beabsichtigt aufgrund steigender Kosten die Liquidität des Carriers sicherzustellen und stelle daher die Expansion, die als kostenintensiv gilt, vorläufig hinten an.

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Malta: Nordic Seaplanes erhält AOC und Betriebsgenehmigung

Das Startup Nordic Seaplanes hat seitens der maltesischen Zivilluftfahrtbehörde AOC und Betriebsgenehmigung erteilt bekommen. Die erste Maschine ist unter der Registrierung 9H-OCEAN eingetragen. Die Neugründung ist ein Ableger des in Dänemark ansässigen Unternehmens. Bislang wurden die beiden Wasserflugzeuge des Typs de Havilland DHC-6-300 mit den Registrierungen OY-NSA und HB-LWB von Zimex Aviation betrieben. Nun verfügt man über einen eigenen zertifizierten Flugbetrieb, der jedoch nicht in Dänemark, sondern auf Malta ansässig ist. Eine de Havilland DHC-6-300 wurde als 9H-OCEAN ins Register eingetragen. Seit einiger Zeit ermöglicht Malta auch vierstellige Registrierungen, wobei diese oftmals für besondere „Wunschkennzeichen“ genutzt werden. Laut Mavio News lauter der Designator „Wet“ und als Rufzeichen verwendet man „Barefoot“. Zunächst soll der Flugbetrieb, der in Dänemark von Zimex Aviation im Auftrag von Nordic Seaplanes erbracht wurde, auf das neue AOC übertragen werden. Zu einem späteren Zeitpunkt beabsichtigt man auch ab dem Hafen der maltesischen Hauptstadt Valletta aktiv zu werden. Zunächst sollen Rundflüge angeboten werden. In der Vergangenheit bot beispielsweise Harbour Air, die mittlerweile nicht mehr auf Malta tätig ist, auch linienähnliche Verbindungen zwischen den Häfen von Valletta und Mgarr (Gozo) an. Mangels Wirtschaftlichkeit wurden diese aber wieder aufgegeben. Auch ein Projekt auf den kanarischen Inseln steht im Zusammenhang mit Nordic Seaplanes. Man will eine Verbindung mit Wasserflugzeugen zwischen Teneriffa und Gran Canaria und La Palma einrichten. Allerdings hat der Aufbau der Operation auf Malta Unternehmensangaben nach Priorität. Ein Zusammenhang mit einem Projekt auf den Balearen, das ebenfalls unter maltesischem AOC durchgeführt werden soll, besteht aber nicht.

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Altersvorsorge: VC und Malta Air mit neuer Vereinbarung

Die Vereinigung Cockpit und die Fluggesellschaft Malta Air haben für die in Deutschland stationierten Piloten einen „Tarifvertrag über private Absicherungslösungen“ abgeschlossen. Dieser regelt verschiedene Absicherungslösungen für die Zeit nach der fliegerischen Karriere der Flugzeugführer. Ob Krankheit, Loss of Licence (Fluguntauglichkeit) oder auch Fondssparpläne – der neue Tarifvertrag lässt den Beschäftigten die Freiheit, sich individuell nach ihren Bedürfnissen für Risiken abzusichern und erhält hierbei einen Beitrag in selber Höhe von seinem Arbeitgeber. „Die Tarifkommission und der Arbeitgeber gehen bei Malta Air (Ryanair Group) neue Wege“, sagt Stefan Herth, Präsident der Vereinigung Cockpit, „dass nach monatelangen Verhandlungen der Durchbruch für diesen innovativen Tarifvertrag erzielt werden konnte, ist für die Pilotinnen und Piloten bei Ryanair Deutschland sehr erfreulich“. Der Tarifvertrag steht noch unter dem üblichen Gremienvorbehalt bis zum 8. März 2024 und sieht ein rückwirkendes Inkrafttreten zum 1. Januar 2024 vor.

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Etihad mit neuen Amenity Kits

Ab Ende Feber 2024 werden First- und Business-Class-Passagiere von Etihad Airways neue Loungewear und Amenity Kits erhalten. Laut Mitteilung wurden diese in Kooperation mit Espa und Giorgio Armani entwickelt. Ausgegeben werden die neuen Produkte an Reisende, die in der First- und Business-Class unterwegs sind. Auch für Resident-Class-Fluggäste stehen diese bereit. Weiters soll es in der Economy-Class auf besonders langen Flügen eine neue Tragetasche geben.

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Qantas bestellt acht weitere Airbus A321XLR

Das australische Oneworld-Mitglied Qantas hat bekanntgegeben, dass man sich für die Bestellung acht weiterer Airbus A321XLR entschieden hat. Der Carrier hat somit eine bestehende Order aufgestockt und wartet nun auf die Auslieferung von 28 Exemplaren. Laut Mitteilung will man im Maschinentyp Airbus A321XLR 180 Economy-Class und 20 Business-Class-Sitze anbieten. Derzeit geht Qantas davon aus, dass die Übernahme der ersten Maschine im kommenden Jahr erfolgen wird.

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