Amely Mizzi

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Amely Mizzi

American Airlines: Unruly PAX beschädigt Notausgang während dem Flug

Am 20. Feber 2024 musste American-Airlines-Flug AA1912 auf dem Weg von Albuquerque nach Chicago eine Rücklandung absolvieren. Ein „unruly PAX“ versuchte krampfhaft einen Notausgang zu öffnen. Laut lokalen Medienberichten soll sich der Vorfall rund 30 Minuten nach dem Start ereignet haben. Es ist die Rede davon, dass der Mann mit brachialer Gewalt versucht haben soll einen Notausgang der Boeing 737-800 mit der Registrierung N352PS zu öffnen. Er wurde von anderen Passagieren und den Flugbegleitern überwältigt. Augenzeugen berichten, dass eine Beschädigung aufgetreten sein soll, denn es soll ein lautes Zischen samt spürbarem Wind durch die Kabine gegangen sein. Die Piloten entschieden sich zur Rücklandung in Albuquerque, wo der unruly PAX dann von der Exekutive verhaftet wurde.

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Alaska-Vorfall: Personelle Konsequenzen bei Boeing

Beim U.S.-amerikanischen Flugzeugbauer Boeing führt der Vorfall, der sich Anfang Jänner 2024 mit einer von Alaska Airlines betriebenen B737-Max-9 ereignet hat, zu personellen Konsequenzen. Der Standort Renton, an dem dieser Maschinentyp endmontiert wird, bekommt einen neuen Leiter. Katie Ringgold folgt auf Ed Clark, der auch die Leitung des Max-Programms abgeben muss. Dies teilte Firmenchef Stan Deal mit.

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Discover Airlines: Vereinigung Cockpit fordert Schlichtung

Nachdem die jüngsten Streiks, zu denen die Vereinigung Cockpit bei Discover Airlines sowie unter den B787-9-Piloten bei Lufthansa aufgerufen hatte, offenbar nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben, schlägt die Gewerkschaft nun eine Schlichtung vor. Damit will man eine mögliche weitere Eskalation des Tarifkonflikts verhindern. „Die fortgesetzte Verweigerungshaltung des Unternehmens ist unverständlich“, sagt Dr. Marcel Gröls, Vorsitzender Tarifpolitik der VC. „Wir haben uns zum wiederholten Male konstruktiv gezeigt mit unserem Vorschlag, das Thema moderiert, zum Beispiel im Rahmen einer Schlichtung zu lösen. Der Ball liegt nun im Spielfeld des Arbeitgebers. Wir warten auf Angebote, die ernsthaft verhandelbar sind. Die Pilotinnen und Piloten haben Besseres verdient, als von ihrem Arbeitgeber mit taktischen Manövern hingehalten zu werden“.

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Lot least elf weitere Boeing 737-Max-8

Die polnische Fluggesellschaft Lot wird ihre Boeing 737-Max Flotte um weitere elf Exemplare aufstocken. Diese wird man bis Ende des ersten Halbjahres 2025 übernehmen. Es handelt sich um Leasingmaschinen des Typs Max-8, die man über international tätige Lessoren beziehen wird. Drei Einheiten sollen bereits im März bzw. April 2024 übernommen werden. Zwei weitere im weiteren Verlauf des ersten Halbjahres 2024 und die restlichen im Laufe der ersten Hälfte des kommenden Jahres, so Firmenchef Michal Fijol.

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Flughafen Antwerpen meldet erfolgreichen Jänner 2024

Der belgische Regionalflughafen Antwerpen konnte im Jänner 2024 das Verkehrsaufkommen, das man vor der Corona-Pandemie hatte, um 2,8 Prozent übertreffen. Gezählt wurden 15.891 Fluggäste. Dazu erklärte der Airport, dass dies auch auf zusätzliche Flüge von Tuifly Belgium sowie die angeblich gut laufenden Verbindungen nach Bozen (Skyalps) und London-City (Luxair) zurückzuführen ist. Im Berichtsmonat führte ASL auch Innsbruck-Flüge mit Businessjets durch. Diese waren zum Beispiel über Reisebüros buchbar.

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Transnusa verwandelt sich in einen Premium-Carrier

Der indonesische Billigflieger Transnusa will künftig nicht mehr als Lowcoster, sondern als Full-Service-Carrier auf dem Markt aktiv sein. Die Änderung des Geschäftsmodelles wäre auch eine Folge des Verkaufs des Unternehmens. Der Carrier betreibt momentan zwei Comac ARJ21, vier Airbus A320 und eine BAe 146. Bislang war man als Billigflieger positioniert. Firmenchef Bernard Francis kündigte an, dass man künftig als Premium-Carrier aktiv sein werde. Hierfür sieht man einen Markt, da in Indonesien Lowcost-Angebote dominieren.

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United Airlines kündigt Tel-Aviv-Comeback an

Als erste U.S.-amerikanische Fluggesellschaft hat United Airlines die Wiederaufnahme von Flügen von/nach Tel Aviv angekündigt. Die ersten Umläufe ab New York-Newark wird man mit einem Zwischenstopp in München durchführen. Ab 2. März 2024 soll zunächst ab Newark wieder Kurs auf Tel Aviv genommen werden. Zunächst wird man auf dem deutschen Flughafen München eine Zwischenlandung einlegen. Dies begründet man damit, dass sichergestellt werden soll, dass sämtliche Dienstleister „bereit sind, einen Nonstop-Service von und nach Newark zu unterstützen“. Der nächste Flug soll dann am 4. März 2024 durchgeführt werden. Das Unternehmen teilte mit, dass für den 2. und 5. März 2024 keine Tel-Aviv-Flüge geplant sind. Ab 6. März 2024 soll die Strecke Newark-Tel Aviv dann wieder täglich bedient werden. Die Zwischenstopps in München, die für den 2. und 4. März 2024 geplant sind, entfallen dann, so dass die Route dann wieder nonstop beflogen wird. „Dies ist der erste Schritt zur Wiederaufnahme des Passagier- und Frachtverkehrs und erfolgt nach einer unermüdlichen Zusammenarbeit zwischen Sicherheitsexperten und Regierungsbeamten sowie der Air Line Pilots Association und der Association of Flight Attendants, um Protokolle zu entwickeln, die gewährleisten, dass unsere Mitarbeiter und Kunden sicher und gut informiert sind“, teilte Firmenchef Scott Kirby mit, der in Aussicht stellt, dass bei entsprechender Nachfrage im Mai 2024 auf 14 Flüge pro Woche aufgestockt werden könnte. Vor dem Krieg, der von der Hamas angezettelt wurde, hatte United Airlines auch ab San Francisco, Washington und Chicago Nonstop-Flüge nach Tel Aviv. Diese werden noch längere Zeit pausieren, denn Unternehmensangaben nach prüft man die

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Nach Marathon-Rauswurf: Air Serbia baut Klasjet-Wetlease aus

Die Fluggesellschaft Air Serbia hat sich kurzfristig Wetlease-Unterstützung von Klasjet nach Belgrad geholt. Hintergrund ist, dass man nach einem aufsehenergenden Vorfall den bisherigen Subunternehmer Marathon Airlines gekündigt hat. Mit vier Embraer-Jets war das griechische Luftfahrtunternehmen im Auftrag von Air Serbia unterwegs. Im Sommerflugplan 2024 sollte die Zusammenarbeit auf sechs Maschinen ausgedehnt werden. Allerdings ist es am Sonntag, den 18. Feber 2024 auf Flug JU234 zu einem schwerwiegenden Zwischenfall gekommen. Dabei wurde ein Embraer 195 schwer beschädigt. Derzeit scheint es so zu sein, dass die Piloten trotz eindeutigem Hinweis der Lotsen die Runway „verkürzt“ haben. Die Länge war dann nicht ausreichend. Beim Abheben wurden Beleuchtungseinrichtungen touchiert. Der Regionaljet wurde schwer beschädigt, konnte jedoch sicher rücklanden. Die Insassen hatten Glück im Unglück, denn vergleichbare Zwischenfälle in der Vergangenheit sind tödlich ausgegangen. Air Serbia hat unmittelbar reagiert und die Zusammenarbeit mit Marathon Airlines, die über kein IOSA-Safety-Audit verfügt, fristlos beendet. Dadurch sind Engpässe im Flugbetrieb entstanden, denn der serbische Carrier kann den Wegfall der gekündigten Kapazität, die vom griechischen Subunternehmer erbracht wurde, noch nicht aus eigener Kraft kompensieren. Hier kommt nun Klasjet ins Spiel: Kurzfristig springt das auf ACMI- und Wetlease-Dienstleistungen spezialisierte Unternehmen mit einer Boeing 737-800 ein. Air Serbia hat dieses Unternehmen mit der Durchführung zahlreicher Flüge beauftragt. Laut einem Bericht von Ex-Yu-Aviation.com soll dieser Jet unter anderem nach Athen, Bukarest, Frankfurt, Mailand-Malpensa, Tivat, Sarajevo, Thessaloniki und Zürich zum Einsatz kommen. Es handelt sich um die dritte Maschine von Klasjet, die für Air Serbia unterwegs ist, denn bereits zuvor hat man zwei

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Israir kauft Lessor einen A320 ab

Die Fluggesellschaft Israir hat im Zuge einer Börsenmitteilung bekanntgegeben, dass man den Airbus A320 mit der Registrierung 4X-ABT käuflich erwerben wird. Der Mittelstreckenjet ist seit dem Jahr 2021 im Rahmen eines Leasingvertrags im Einsatz. Der aktuelle Eigentümer ist AviLease. Laut Mitteilung beträgt der Kaufpreis von 24 Millionen U.S.-Dollar, wobei bereits eine Anzahlung von zwei Millionen U.S.-Dollar überwiesen wurde. Der Eigentumsübergang soll voraussichtlich Mitte März 2024 abgeschlossen sein.

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Prag: Chinesischer Investor bei Smartwings ausgestiegen

Der chinesische Investor Citic ist bei der tschechischen Smartwings Group ausgestiegen. Die Anteile hat die Holdinggesellschaft Prague City Air übernommen. Damit befindet sich der Konzern wieder komplett in tschechischer Hand. Erst vor wenigen Tagen hat Israir bekanntgegeben, dass man die geplante Übernahme von Smartwings vorläufig auf Eis gelegt hat. Begründet wurde die Entscheidung unter anderem damit, dass man sich aufgrund der aktuellen Lange in Israel auf das Kerngeschäft konzentrieren wird. Das bedeutet aber nicht das endgültige Aus für den Plan in der Europäischen Union einen Carrier zu erwerben, denn zu einem späteren Zeitpunkt will man sich wieder auf die Suche machen. Möglicherweise könnten dann die Gespräche mit den Smartwings-Gesellschaftern reaktiviert werden. Prague City Air ist jene Holdinggesellschaft, die auch Alleineigentümer von CSA ist. Das Traditionsunternehmen war bis zur Insolvenz eine Tochtergesellschaft von Smartwings, wurde jedoch dann zu einer Konzernschwester, die noch immer in nur sehr geringem Umfang aktiv ist. Die Besitzer von Prague City Air sind weitgehend ident mit den übrigen Smartwings-Aktionären. Das chinesische Unternehmen Citic hatte zuletzt einen Anteil von 49,92 Prozent. Dieser wurde an die genannte tschechische Holding verkauft. Über die Höhe des Kaufpreises wurde laut Erklärung Stillschweigen vereinbart. Die Änderung der Eigentümerstruktur könnte auch einen möglichen Einstieg von Israir vereinfachen, denn im bisherigen Verlauf soll die Beteiligung der Chinesen kompliziert gewesen sein. Der Luftfahrtkonzern aus Israel darf Smartwings nicht vollständig aufkommen. Zumindest müsste man eine Art Treuhand-Lösung, beispielsweise über Stiftungen, schaffen. Rechtlich gesehen muss sich die Mehrheit in den Händen von EU-Eigentümern befinden. Hätten die Smartwings-Aktionäre direkt

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