Amely Mizzi

Weitere Artikel aus der Rubrik

Amely Mizzi

Verkehrszahlen: So haben Österreichs Flughäfen im Jahr 2023 performt

Die österreichischen Verkehrsflughäfen hatten im Jahr 2023 gemeinsam etwa 33,2 Millionen Passagiere. Damit konnten die Airports gegenüber der Vorperiode um 25,3 Prozent zulegen und haben 92,1 Prozent des Verkehrsaufkommens, das man vor der Corona-Pandemie hatte, erreicht. Der Löwenanteil der Fluggäste ist auf Wien-Schwechat entfallen. „Nach der Pandemie-Flaute steigen die Passagierzahlen im österreichischen Luftverkehr seit 2021 stetig an. Die österreichischen Flughäfen sind wieder die Lebensadern in der jeweiligen Wirtschafts- und Tourismusregion, tausende Arbeitsplätze entstanden. Wir müssen nun aber Kurs halten und uns weiterhin im harten, internationalen Wettbewerb behaupten. Eine Situation wie in Deutschland, wo der Branche die Flügel gestutzt wurden, und nun Streiks den Verkehr lahmlegen, müssen wir unbedingt vermeiden. Österreichs Luftfahrt muss an der Spitze bleiben, dafür braucht es die besten Rahmenbedingungen“, so Julian Jäger, Präsident der Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Verkehrsflughäfen (AÖV) und Vorstand der Flughafen Wien AG und erteilt Forderungen nach einem Verbot von Kurzstreckenflügen oder Mehrbelastungen für den Flugverkehr eine Absage. Insgesamt wurde an allen sechs Verkehrsflughäfen Österreichs (Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg und Wien) im Jahr 2023 rund 33.174.074 Millionen Passagiere gezählt, das sind 25,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Flugbewegungen im Linien- und Gelegenheitsverkehr hat mit 259.006 Starts und Landungen um 16,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr zugenommen. Gestiegen ist auch die durchschnittliche Auslastung der Flugzeuge (Sitzladefaktor) mit insgesamt 78,9 Prozent, was eine Verbesserung um 3,5 Prozentpunkte gegenüber 2022 bedeutet. Das Frachtaufkommen betrug 318.182 Tonnen im Jahr 2023 (-4,3 Prozent gegenüber 2022). Passagierzuwächse an allen sechs Verkehrsflughäfen Auf dem Flughafen Wien stieg die Anzahl der

weiterlesen »

Tarifstreit: VC ruft erneut zum Pilotenstreik bei Discover Airlines auf

Zwischen der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit und der Discover-Airlines-Geschäftsführung sind die Fronten weiterhin verhärtet. Nun rufen die Arbeitnehmervertreter ihre Mitglieder zum zweitägigen Streik auf. Laut Mitteilung der VC sollen die Piloten zwischen Sonntag, 4. Feber 2024 (0 Uhr 01) und Montag, 5. Feber 2024 (23 Uhr 59) ihre Arbeit niederlegen. Es ist damit zu rechnen, dass die Arbeitskampfmaßnahme erhebliche Auswirkungen auf den Flugbetrieb der Discover Airlines haben wird. Die Vereinigung Cockpit begründet den Streik wie folgt: „Dieser Streik wird als Reaktion auf die anhaltende Weigerung des Managements der EW Discover GmbH eingeleitet, marktübliche Tarifverträge zu akzeptieren“. Gleichzeitig betont die Pilotengewerkschaft, dass man die Entscheidung zum neuerlichen Streikaufruf nicht leichtfertig getroffen habe, „sondern als letztes Mittel angesichts des mangelnden Fortschritts in den Verhandlungen. Die Piloten hoffen auf ein Umdenken seitens des Managements der EW Discover GmbH“. Dazu Marcel Gröls, VC-Vorsitzender Tarifpolitik: „Auch nach zwei Streiktagen liegt seitens des Managements von Discover weiterhin kein verhandlungsfähiges Angebot vor. Dies führt zu einer unnötigen Eskalation seitens des Arbeitgebers und verdeutlicht dessen mangelnden ernsthaften Willen zur Einigung“. Passagiere der Discover Airlines müssen am Sonntag und Montag mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Es kann zu Ausfällen und längeren Verspätungen kommen. Betroffene sollten daher den aktuellen Status ihrer Buchung regelmäßig bei der Fluggesellschaft erfragen und gegebenenfalls auf Ersatzbeförderungsmöglichkeiten bestehen.

weiterlesen »

Skyup mit rund 1,5 Millionen Passagieren im Jahr 2023

Die ukrainische Billigfluggesellschaft Skyup und ihr maltesischer Ableger Skyup MT konnten im Jahr 2023 insgesamt 10.528 Flüge durchführen. Dabei handelte es sich fast ausschließlich um Wetlease-Aufträge für andere Airlines sowie um Charteraufträge, die man für Reiseveranstalter erfüllt hat. Vor dem kriegerischen Überfall der Russischen Föderation gegen die Ukraine war Skyup als Lowcoster auf eigene Rechnung aktiv. Unter anderem aufgrund des gesperrten Luftraums der Ukraine musste man sich neue Einnahmequellen suchen. Im Gegensatz zu Konkurrenten wie Ukraine International oder Bees Airline ist es gelungen sich als ACMI- und Charteranbieter außerhalb des Heimatstaats zu etablieren. Auf Malta hat man mit Skyup MT einen eigenen EU-Ableger ins Leben gerufen. Dieser ist seit einiger Zeit operativ in der Luft. Laut Mitteilung haben die beiden Airlines zusammengerechnet im Jahr 2023 etwa 1,5 Millionen Fluggäste an Bord gehabt. Im Rahmen von Wetlease-Aufträgen war man unter anderem für Fly Egypt, Wizz Air Abu Dhabi, Wizz Air Malta, Hisky, Flyone, Tunis Air, Corendon und Tailwind Airlines unterwegs. Charterflüge hat man sowohl für externe Tour Operators als auch für die Konzernschwester Join Up durchgeführt.

weiterlesen »

SpaceX hat gebrauchte Boeing 737-800 gekauft

Der SpaceX-Konzern, die Raumfahrtabteilung von Elon Musk, hat sich mit der N154TS eine Boeing 737-800 zugelegt. Es handelt sich um ein 21,6 Jahre altes Gebrauchtflugzeug. Angeschafft wurde dieses laut CH-Aviation.com bereits im August 2024 über die konzerneigene Falcon Aviation Holdings. Bis Mitte Dezember 2023 war diese Boeing 737-800, die vormals bei Air China im kommerziellen Flugdienst war, in Lake Charles Chennault eingelagert. SpaceX gibt keine Auskunft darüber, ob die Maschine als firmeninternes Passagierflugzeug oder aber als Testflugzeug für die Raumfahrtprodukte des Konzerns eingesetzt wird. Somit ist der genaue Verwendungszweck dieser Boeing 737-800 unklar.

weiterlesen »

Verdi-Streik: In Stuttgart gab es keine Abflüge

Wegen dem Streik des Sicherheitspersonals, zu dem die Gewerkschaft Verdi am 1. Feber 2024 an insgesamt elf deutschen Airports aufgerufen hatte, musste der Flughafen Stuttgart die Abfertigung abfliegender Passagiere komplett einstellen. Der Airport teilte bereits im Vorfeld mit, dass es am 1. Feber 2024 keine Abflüge geben wird. Davon waren auch viele Ankünfte betroffen, denn die meisten Carrier haben darauf verzichtet mit Passagieren nach Stuttgart zu fliegen und anschließend leer wieder zurück.

weiterlesen »

Azores Airlines führt ersten Airbus-A320neo-Linienflug durch

Die portugiesische Fluggesellschaft hat am 24. Jänner 2024 den ersten Airbus-A320neo-Linienflug in der Firmengeschichte durchgeführt. Dieser wurde mit der CS-TSK, die man im November 2023 übernommen hat, auf der Strecke Ponta Delgada-Lissabon durchgeführt. Im Gegenzug wurde laut CH-Aviation.com ein von White betriebenes Wetlease-Flugzeug des Typs A320-200 zurückgegeben. Azores Airlines plant noch im ersten Quartal des laufenden Jahres einen weiteren A320neo in Dienst zu stellen. Im kommenden Jahr soll dann der erste A321XLR flogen.

weiterlesen »

Sommer 2024: Dan Air baut Präsenz in Bacau aus

Die rumänische Fluggesellschaft Dan Air beabsichtigt im Sommerflugplan 2024 ihr Angebot ab dem rumänischen Flughafen Bacau auszubauen. Neue Destinationen sind Bergamo, Bologna und Madrid. Insgesamt wird Dan Air im Sommer 2024 elf Destinationen ab Bacau anbieten. Einige bestehende Routen werden laut Unternehmensmitteilung aufgestockt. Angeboten werden die nachstehend

weiterlesen »

Business-Class: Emirates führt neue Loungewear-Sets ein

Seit 1. Feber 2024 erhalten Emirates-Passagiere in der Business-Class ein kostenloses Loungewear-Set, das sich laut Carrier gut zum Schlafen, aber auch für einen Drink in den Bordlounges, die man im Maschinentyp Airbus A380 anbietet, eigenen soll. Passagiere der Emirates Business Class erhalten das Loungewear-Set beim Einsteigen, so dass sie sich in aller Ruhe umziehen und den Komfort für die gesamte Dauer des Fluges genießen können. Auf Flügen mit einer Flugdauer von neun Stunden oder mehr erhalten Business Class-Reisende das komplette Set mit Loungewear-Oberteil und -Hose, Hausschuhen und Augenmaske, während auf Flügen mit einer Dauer von mindestens zwei Stunden und 30 Minuten die Hausschuhe und die Augenmaske kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Die Kleidungsstücke sollen laut Emirates Airlines aus atmungsaktivem Modal-Material gefertigt sein. Sie sind in einem hellen Blauton gehalten und greift den aktuellen Athleisure-Trend auf. Die pflanzlichen Fasern und der Jersey-Stil sorgen dafür, dass die Loungewear elegant fällt, unterschiedlichen Körpertypen schmeichelt und schaffen weichen und dehnbaren Komfort über den Wolken. Jedes Set besteht aus einem verstellbaren Loungewear-Oberteil, einer Hose mit Kordelzug, einem Paar warmer Hausschuhe sowie einer Augenmaske und ist in zwei Größen erhältlich. Nachstehende Slideshow zeigt die neuen Kleidungsstücke von Emirates Airline:

weiterlesen »

Malaysia Airlines flottet heuer 12 Flugzeuge ein

Noch in diesem Jahr beabsichtigt Malaysia Airlines die Flotte um 12 Maschinen zu erweitern. Unter diesen wird sich auch der erste Airbus A330-900 befinden. Dieser wird für das dritte Quartal 2024 erwartet. Weiters wird der Carrier acht Boeing 737-Max-8 übernehmen. Kürzlich wurde eine Absichtserklärung über die Anschaffung von 20 Airbus A330neo unterschrieben. Dabei werden zehn Exemplare über den Leasinggeber Avolon und die restlichen zehn direkt von Airbus bezogen. In diesem Jahr will Malaysia Airlines die Flotte um insgesamt 12 Flugzeuge erweitern.

weiterlesen »

USA: Passagiere klagen gegen Rauswurf aus American-Airlines-Vielfliegerprogramm

Die Fluggesellschaft American Airlines muss sich in den Vereinigten Staaten von Amerika mit einer Sammelklage, die vor einem Bundesgericht in San Jose eingebracht wurde, befassen: Die Kläger werfen dem Carrier vor, dass dieser bestimmte Vielflieger benachteiligen soll und deren Meilenkonten schließen würde. Gleichzeitig würden die gesammelten Meilen ersatzlos verfallen. Unter anderem geht es um einen Fall, in dem American Airlines die AAdvantage-Konten Anfang 2020 einseitig gekündigt habe. Dabei sollen rund 550.000 gesammelte Meilen ohne Abgeltung storniert worden sein. Dies soll auch Auswirkungen auf bereits gebuchte Prämienflüge gehabt haben, denn auch diese sollen nachträglich von American Airlines storniert worden sein. American Airlines behauptet Verstöße gegen die Geschäftsbedingungen In der in der Vorwoche eingebrachten Klageschrift wird damit argumentiert, dass die vollständige Schließung der Vielfliegerkonten bei gleichzeitiger Annullierung aller bereits gesammelter Meilen unangemessen gewesen sein soll. Es wären Vorteile, die man durch vorheriges Fliegen mit diesem Carrier erworben hat, verloren gegangen. Dadurch soll eine Benachteiligung der betroffenen Fluggäste entstanden sein. American Airlines hat schon einen Schriftsatz zur Abwehr der Klage eingebracht. Man behauptet, dass die Kündigung der Mitgliedschaft in den Fällen, die gerichtsanhängig sind, deshalb erfolgt sind, weil die betroffenen Teilnehmer gegen die Geschäftsbedingungen verstoßen hätte. Weiter ist das Luftfahrtunternehmen noch nicht auf die Vorwürfe eingegangen. Kreditkarten könnten eine Rolle gespielt haben In den Vereinigten Staaten sind Kreditkarten, mit denen Meilen gesammelt werden können, sehr weit verbreitet und werden von verschiedenen Banken angeboten. Immer wieder gibt es Werbeaktionen, bei denen es allein für den Abschluss besonders viele Bonuspunkte gibt. Genau das könnte eine

weiterlesen »