Amely Mizzi

Weitere Artikel aus der Rubrik

Amely Mizzi

Leipzig: Lufthansa stellt München-Anbindung ein

Der Flughafen Leipzig/Halle wird im Sommerflugplan 2024 nicht an das Lufthansa-Drehkreuz München angebunden sein. Die Route wird – zumindest vorläufig – per 31. März 2024 eingestellt. Die Begründung des Kranich-Konzerns ist ähnlich wie betreffend der Frankfurt-Flüge ab Friedrichshafen, Linz und Innsbruck. Die Kapazitäten würde man wegen der Probleme mit den Pratt&Whitney-Triebwerken der A320neo-Reihe-Flotte anderweitig benötigen. Per 1. März 2024 setzt man ab Frankfurt am Main auch die Verbindungen zu den rumänischen Airports Cluj und Timișoara aus.

weiterlesen »

Riss in der Cockpitscheibe: Egyptair musste New-York-Flug abbrechen

Die von Egyptair betriebene Boeing 787-9 mit der Registrierung SU-GEV musste am 20. Jänner 2024 wegen einer gebrochenen Windschutzscheibe eine außerplanmäßige Landung in Dublin einlegen. Das Langstreckenflugzeug befand sich unter der Flugnummer MS987 auf dem Weg von Kairo nach New York-Newark. Kurz nach dem Beginn der bevorstehenden Atlantiküberquerung änderten die Piloten den Kurs und flogen in Richtung Dublin, wo kurz darauf gelandet wurde. Hintergrund ist, dass die Windschutzscheibe im Cockpit einen Sprung hatte. Aus Sicherheitsgründen brach man den bevorstehenden Transatlantikflug ab. Die Passagiere wurden zu einem späteren Zeitpunkt von der ferry eingeflogenen SU-GEW, ebenfalls eine Boeing 787-9, abgeholt und an ihren Zielort Dublin gebracht. Dies konnte jedoch erst am 21. Jänner 2024 umgesetzt werden, so dass für die Reisenden eine längere Verspätung entstanden ist.

weiterlesen »

Somalia: Pilot nach Fokker-50-Unfall verstorben

Jener Pilot, der den Absturz der von Jetways Airlines betriebenen Fokker 50 mit der Registrierung 5Y-JWG zunächst überlebt hatte, ist leider verstorben. Dies gab die UN-Hilfsmission in Somalia bekannt. Die Maschine war im Auftrag der UNSOM unterwegs und sollte humanitäre Güter liefern. Beim Landevorgang ist das Turbopropflugzeug von der Piste abgekommen. An Bord des Frachters befanden sich drei Personen. Zunächst hieß es, dass alle drei überlebt hätten. Im Nachgang wurde von der Organisation mitgeteilt, dass einer der beiden Piloten im Nachgang leider verstorben sein soll. Die genauen Umstände des Unfalls, der sich vor wenigen Tagen auf dem Airstip Eelbarde ereignet hat, sollen von der somalischen Zivilluftfahrtbehörde aufgeklärt werden. Die Vereinten Nationen haben erklärt, dass sie Jetways und die Ämter unterstützen werden.

weiterlesen »

Washington: Grand Caravan muss auf Autobahn notlanden

Die Cessna 208B Grand Caravan mit der Registrierung N1983X musste am 19. Jänner 2024 nahe dem Flughafen Washington-Dulles eine Notlandung auf einem Highway absolvieren. Das kleine Passagierflugzeug, das in Diensten der Southern Airways Express, steht, hatte bereits kurz nach dem Start in Dulles technische Probleme. Der Flugzeugführer entschied sich für eine Notlandung auf einer Autobahn. Diese ist gelungen, denn alle sieben Passagiere und der Pilot konnten die Grand Caravan unverletzt verlassen. Der Vorfall ereignete sich bei schneebedeckten Wetterbedingungen. Die Behörden haben eine Untersuchung eingeleitet.

weiterlesen »

Air Montenegro meldet schwarze Zahlen

Die staatliche Fluggesellschaft Air Montenegro konnte im Geschäftsjahr 2023 einen Nettogewinn in der Höhe von rund zwei Millionen Euro einfliegen. Die Anzahl der Fluggäste war um 30 Prozent erhöht. Dies erklärte Geschäftsführer Mark Anzur gegenüber der Agentur Mina. Befördert habe man etwa 480.000 Reisende. Für die laufende Periode strebt man einen weiteren Zuwachs um etwa 35 Prozent an und will 650.000 Fluggäste an Bord haben. Bereits bestätigt ist, dass der Carrier dieses Jahr zumindest vier zusätzliche Strecken aufnehmen wird.

weiterlesen »

Freebird kündigt Antalya ab Friedrichshafen und Karlsruhe an

Die türkische Fluggesellschaft Freebird bietet im Sommerflugplan 2024 ab den deutschen Regionalflughäfen Karlsruhe/Baden-Baden und Friedrichshafen je zwei wöchentliche Antalya-Nonstopflüge an. Ab dem Bodensee-Airport beabsichtigt das Luftfahrtunternehmen ab 18. Mai 2024 zu fliegen. Einen Tag später wird die Antalya-Route auch ab Karlsruhe/Baden-Baden angeboten. Es handelt sich um saisonale Sommerstrecken, die jeweils bis zum Ende der Hauptsaison bedient werden sollen.

weiterlesen »

Für die Fußball-EM: Deutschland will Nachtflugverbote temporär aufheben

Im Juni und Juli 2024 wird in Deutschland die Fußball-Europameisterschaft über die Bühne gehen. Das Verkehrsministerium rechnet damit, dass es deswegen ein erhöhtes Verkehrsaufkommen geben wird. Es ist angedacht, dass an insgesamt zehn Verkehrsflughäfen die ansonsten starren Nachtflugbeschränkungen temporär gelockert werden sollen. Angedacht ist, dass es für die vierwöchige Dauer des Sportevents, das in verschiedenen Städten in Deutschland ausgetragen wird, an den zehn Airports, die sich im Einzugsgebiet von Berlin, Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Gelsenkirchen, Hamburg, Leipzig, Köln, München und Stuttgart zu Sonderregeln für die Luftfahrt kommen soll. Konkret sollen die Nachtflugbeschränkungen temporär aufgehoben werden. Dies soll ermöglichen, dass Fan-Flüge, aber auch jene der Mannschaften, auch im Fall von Verlängerung oder gar Elfmeterschießen durchgeführt werden können. Noch ist es nicht beschlossene Sache, denn im Bundesverkehrsministerium ist man sich bewusst, dass es ein „heißes Eisen“ ist, denn am einen oder anderen Airport könnte es zu Widerstand seitens Anrainern kommen. Eine Verordnung des Bundes ist nicht ausreichend. Die Länder, in denen sich die zehn Flughäfen befinden, müssen ebenfalls „mitspielen“, denn die Nachtflugverbote fallen in den Kompetenzbereich der jeweiligen Landesregierung. Mit erheblichem Widerstand ist aber nicht zu rechnen, zumal es unwahrscheinlich ist, dass alle zehn Flughäfen im Einzugsgebiet der Stadien auch tatsächlich viele außerordentliche Nachtflüge bekommen werden. Die angedachten Lockerungen der Nachtflugbeschränkungen bieten Airlines die Möglichkeit an, dass spezielle Fan-Flüge aufgelegt werden können. Dies lässt sich nicht vermeiden, denn lediglich für die Fußballmannschaften „offenhalten“ würde unweigerlich zu wettbewerbsrechtlichen Problemen führen. Dem Vernehmen nach warten einige Anbieter noch die Entwicklungen ab, planen jedoch

weiterlesen »

Eurowings baut in Nürnberg weiter aus

Die Lufthansa-Tochter Eurowings wird im Sommerflugplan 2024 einige neue Ziele ab Nürnberg aufnehmen. Unter anderem wird man Nizza und Bastia (Korsika) mit dem fränkischen Airport verbinden. „Nizza und Nürnberg verbindet eine tiefe Freundschaft: Die Städtepartnerschaft mit der Perle an der Côte d’Azur besteht seit nunmehr 70 Jahren. Genau zu diesem großen Jubiläum bereichert Nizza dank Eurowings unser Streckennetz“, so Flughafengeschäftsführer Michael Hupe. Ab 15. Mai 2024 wird Eurowings zweimal wöchentlich zwischen Nürnberg und Rom-Fiumicino fliegen. Diese Route hatte der Airport zuletzt im Jahr 2020 im Portfolio. In einer Aussendung schreibt der Flughafen Nürnberg, dass es sich um ein „langersehntes Comeback“ handeln würde.  Die Korsika-Flüge sollen Ende Juni 2024 aufgenommen werden. Weitere Destinationen, die Eurowings ab der Basis Nürnberg im Sommerflugplan 2024 anbieten wird, sind unter anderem Kreta, Rhodos, Kos und Palma de Mallorca. Das zuletzt genannte Ziel wird zu Spitzenzeiten bis zu 14 Mal wöchentlich angesteuert. Bis Anfang Mai 2024 sind mit Eurowings auch die Winterziele Gran Canaria und die ägyptischen Ziele Marsa Alam und Hurghada nonstop erreichbar. „Eurowings hat eine Überraschung für alle Reisefreudigen: Denn ab Mai werden die zusätzlichen Ziele Bastia auf Korsika, Nürnbergs Partnerstadt Nizza und die Ewige Stadt Rom angeflogen. Somit wächst das Eurowings-Sommerprogramm neben Mallorca, Kreta, Rhodos und Kos um drei weitere Ziele“, so Flughafensprecher Christian Albrecht.

weiterlesen »

Deutschland: GDL ruft zum sechstägigen Bahnstreik auf

In Deutschland steht neuerlich ein Bahnstreik bevor, denn die Gewerkschaft GDL hat angekündigt, dass die Mitglieder für einen Zeitraum von sechs Tagen zur Arbeitsniederlegung aufgerufen sind. Sofern nicht kurzfristig abgesagt wird, handelt es sich bereits um den vierten Streik im laufenden Tarifstreit. Die bei DB Cargo beschäftigten Lokführer sind ab Dienstag, 23. Jänner 2024, 18 Uhr 00, zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Ihre Kollegen im Personenverkehr sowie in der Infrastruktur sollen ab 24. Jänner 2024, 2 Uhr 00, folgen. Der Streik soll zumindest sechs Tage andauern und wäre somit deutlich länger als die bisherigen. Zwischen der Gewerkschaft GDL und der Deutschen Bahn tobt ein heftiger Tarifstreit. Dazu ist jedoch anzumerken, dass die Arbeitnehmervertreter noch vor der ersten Verhandlung zu einem Warnstreik aufgerufen haben. Diesem folgten bereits zwei weitere Aufrufe zur Arbeitsniederlegung, die erhebliche Auswirkungen für Fahrgäste hatten, denn sehr viele Zugverbindungen mussten mangels Personal gestrichen werden. Zuletzt wurde der GDL ein nachgebessertes Angebot, das unter anderem Lohnerhöhungen von 13 Prozent für Lokführer und weiteres fahrendes Personal vorsieht. Weiters hat die Deutsche Bahn angeboten, dass per 1. Jänner 2026 die wöchentliche Arbeitszeit bei gleichbleibendem Gehalt auf 37 Stunden reduziert werden könnte. Alternativ könnten die Bezüge bei unveränderter Arbeitszeit um 2,7 Prozent erhöht werden. Den Arbeitnehmern ist der Vorschlag der DB aber zu wenig, weshalb man neuerlich zur Arbeitsniederlegung aufruft. Diesmal soll sechs Tage gestreikt werden.

weiterlesen »

Fehlalarm: Brandverdacht in Transavia-Frachtraum

Am Samstag, den 20. Jänner 2024 musste Transavia-Flug HV6365, durchgeführt mit der Boeing 737-800, die die Registrierung PH-HXL trägt, Luftnotlage melden. Es bestand der Verdacht, dass im Frachtraum ein Feuer ausgebrochen sein könnte. Der Mittelstreckenjet befand sich auf dem Weg von Eindhoven nach Gran Canaria. Kurz vor der Landung erhielten die Piloten eine Warnmeldung, dass im Laderaum ein Brand ausgebrochen sein könnte. Daraufhin wurde Luftnotlage deklariert. Die Boeing 737-800 konnte sicher auf dem Flughafen von Gran Canaria landen. Vorsorglich wurde die PH-HXL von der Feuerwehr empfangen. Diese konnte kurz darauf Entwarnung geben. Die Warnmeldung stellte sich als Fehlalarm heraus. Alle Passagiere und Crewmitglieder konnten das Flugzeug unversehrt verlassen.

weiterlesen »