Amely Mizzi

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Amely Mizzi

EuGH weist Wizz-Air-Klage gegen Tarom-Staatshilfe ab

Der Europäische Gerichtshof hat in einem Berufungsverfahren eine Klage der Billigfluggesellschaft Wizz Air gegen im Jahr 2020 von der rumänischen Regierung an Tarom ausbezahlte Beihilfen zurückgewiesen. Dem Lowcoster steht kein weiteres Rechtsmittel zur Verfügung. Bereits die Vorinstanz, das Gericht der Europäischen Union, hatte festgestellt, dass die Bewilligung der im Feber 2020 gewährten Staatshilfe in der Höhe von 175.952.000 Rumänischen Lei rechtmäßig war. Gegen diese Entscheidung ist Wizz Air vor den Europäischen Gerichtshof gezogen. Am 11. Jänner 2024 veröffentlichte dieser ein Urteil, in dem die Berufung des Billigfliegers abgewiesen wurde. Tarom war bereits vor der Corona-Pandemie finanziell angeschlagen. Der Carrier häufte zwischen 2004 und 2019 Verluste in der Gesamthöhe von 3.362.130.000 Rumänischen Lei an. Diese überstiegen das Eigenkapital bei weitem. Wizz Air vertrat die Ansicht, dass die Staatshilfe „unter dem Deckmantel der Corona-Pandemie“ gar nicht der Unterstützung wegen der Folgen der Krise dienen sollte, sondern eher das Unternehmen, das schon zuvor „konkursreif“ gewesen soll, stützen sollte. Die Regierung von Rumänien reichte die damals beabsichtige Staatshilfe bei der EU-Kommission zur Bewilligung ein. Diese erteilte die Freigabe und begründete dies unter anderem auch damit, dass die Inlandsflüge schwer kurzfristig von anderen Unternehmen übernommen werden könnten. Diese Begründung wollte Wizz Air nicht akzeptieren und zog gegen die Bewilligung vor Gericht. Der EuGH hat nun als letzte Instanz das Rechtsmittel des pinkfarbenen Billigfliegers abgewiesen.

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Zwischenlandung in Uruguay: 70-Jähriger an Bord von Ita-A350-900 verstorben

Am 14. Jänner 2024 ist es an Bord von Ita-Airways-Flug AZ680 zu dramatischen Szenen gekommen: Ein 70-jähriger Fluggast erlitt plötzlich einen medizinischen Notfall, an dem er trotz intensiver Bemühungen von Crew und anderen Passagieren leider verstorben ist. Der Airbus A350-900 mit der Registrierung EI-IFZ befand sich auf dem Weg von Rom-Fiumicino nach Buenos Aires (Ezeiza). Die Maschine sollte am Vormittag des 14. Jänner 2024 auf dem südamerikanischen Airport landen. Im Luftraum von Uruguay ist es aber zu einem medizinischen Notfall gekommen. Die Crew und andere Fluggäste führten Wiederbelebungsmaßnahmen durch. Der hatte entschieden, dass sofort in Montevideo gelandet wird, um den Mann so rasch wie möglich in ein Krankenhaus bringen zu können. Leider erlebte der erkrankte Fluggast dies nicht mehr, denn trotz intensiver Bemühungen ist er verstorben. Das Flugzeug wurde für einige Stunden in Montevideo festgehalten, denn die Polizei und die Gerichtsmedizin führten einige Untersuchungen und Befragungen durch. Anschließend wurde der Jet freigegeben und konnte gegen 12 Uhr 15 Lokalzeit in Buenos Aires-Ezezas landen.

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Sommer 2024: Eurowings mit bis zu 400 Mallorca-Flügen pro Woche

Die Lufthansa-Tochter Eurowings wird im Sommerflugplan 2024 ab 26 Airports bis zu 400 wöchentliche Flüge in Richtung Palma de Mallorca anbieten. Das Streckennetz soll aus rund 150 Destinationen bestehen. Ab Berlin wird Eurowings im Sommer 2024 insgesamt 32 Ziele anbieten. Nach Palma de Mallorca wird es bis zu 21 Mal pro Woche gehen. Neu: elfmal wöchentlich (täglich außer samstags) nach Wien (Österreich) und Zürich (Schweiz), zweimal wöchentlich nach Erbil im Irak, einmal wöchentlich nach Tivat in Montenegro und Jerewan in Armenien Von Düsseldorf aus steuert der Carrier 122 Nonstopziele an. Mallorca hat man bis zu 64 Mal pro Woche im Portfolio. Neu: dreimal wöchentlich ins italienische Florenz, zweimal wöchentlich nach Iasi in Rumänien, Tel Aviv (Israel) und Tanger in Marokko sowie einmal wöchentlich nach Marrakesch (Marokko) Ab der Basis Hamburg hat Eurowings 60 Ziele im Angebot. Nach Palma geht es 42 Mal wöchentlich. Neu: viermal wöchentlich nach Manchester in England, zweimal wöchentlich ins spanische Jerez de la Frontera und nach Erbil im Irak sowie einmal pro Woche nach Zakynthos (Griechenland) Von Hannover aus nimmt man Kurs auf 14 Destinationen. 18 wöchentliche Verbindungen bietet Eurowings nach Palma de Mallorca an. Neu: starker Italien-Schwerpunkt mit Rom (viermal pro Woche), Catania und Neapel (dreimal wöchentlich) sowie Bari, Olbia und Lamezia Terme (zweimal wöchentlich). Darüber hinaus viermal wöchentlich nach Málaga (Spanien) und zweimal wöchentlich nach Faro (Portugal). Ab der Base Köln/Bonn bietet Eurowings im Sommer 2024 insgesamt 71 Nonstopziele an. Bis zu 47 Flüge pro Woche werden nach Palma de Mallorca führen. Neue Verbindung:

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Mit Embraer 145: Travelcoup nimmt München-Hamburg auf

Im Auftrag von Travelcoup nimmt das deutsche Bedarfsluftfahrtunternehmen Heron Aviation am 23. Feber 2024 eine Nonstopverbindung zwischen München und Hamburg auf. Diese soll mit Embraer 145, die mit maximal 22 Sitzplätzen bestuhlt sind, bedient werden. Vorerst sollen drei wöchentliche Rotationen durchgeführt werden. Das günstigste Ticket kostet 365 Euro oneway. Die Durchführung erfolgt an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag. Bei entsprechendem Erfolg ist zu einem späteren Zeitpunkt eine Aufstockung möglich. Travelcoup bezeichnet die Flüge als „Semi-Privatejet“. Man will Passagiere, die mit der Businessclass bestehender Anbieter unzufrieden sind, jedoch ein eigener Businessjet aufgrund hoher Kosten nicht in Frage kommt, ansprechen und diesen mehr Service bieten. Travelcoup bietet seinen Gästen an Bord 22 rund 58 cm breite First-Class-Ledersitze in einer 1-1-Konfiguration mit einer Beinfreiheit von bis zu 116 cm, kostenlose Gourmet-Snacks und Getränke sowie High-Speed-WLAN. Der eingesetzte-ERJ 145 kommt ohne Gepäckfächer in der Kabine aus und bietet dadurch ein offenes Raumerlebnis. Zum Sommer wird der zweite exklusive Embraer 145 ausgeliefert, so dass Travelcoup mehr Kapazitäten in den Markt bringen wird. Insgesamt soll die Flotte auf fünf Jets in derselben Konfiguration und Ausstattung wachsen. Im aktuellen Winterflugplan fliegt Travelcoup weiterhin auf die Balearischen Inseln und bietet insgesamt vier wöchentliche Flüge von München und Zürich nach Mallorca und Ibiza. Die Preise für Flüge nach Mallorca starten ab 695 Euro, nach Ibiza ab 818 Euro (jeweils pro Person und Strecke). Im Sommerflugplan 2024 sind zusätzliche Destinationen im Mittelmeerraum sowie weitere Abflughäfen in Deutschland und der Schweiz geplant. „Im reduzierten Winterflugplan haben wir die Kapazitäten, um

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Blockierte Ticketgelder: Nigeria gibt 64 Millionen U.S.-Dollar frei

Zahlreiche Fluggesellschaften steuern Nigeria mittlerweile nicht mehr an, weil die Regierung laut IATA rund 792 Millionen U.S.-Dollar an Ticketeinnahmen blockieren soll. Nun soll die Staatsführung die Zentralbank abgewiesen haben, dass zumindest 61,64 Millionen U.S.-Dollar freigegeben werden. Mehreren lokalen Berichten zufolge ist dies Teil des Ziels der Regierung, den Rückstand an ausstehenden Devisen in Einlagenbanken zu beseitigen. Nigeria führt laut IATA die Liste der blockierten Airline-Gelder an, ist jedoch kein Einzelfall. In insgesamt 20 Staaten haben Fluggesellschaften immer wieder Probleme an die Erlöse der im jeweiligen Staat verkauften Ticketgelder zu kommen. Mit Stand Oktober 2023 sollen insgesamt 1,94 Milliarden U.S.-Dollar blockiert gewesen sein.

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Jahreszahlen: Flughafen Heathrow hatte 79 Millionen Passagiere

Der Flughafen London-Heathrow hatte im kürzlich abgelaufenen Jahr 2023 rund 79 Millionen Passagiere. Im direkten Vergleich mit der Vorperiode konnte man somit um 28,5 Prozent zulegen. Im Dezember 2023 wurde der größte Airport des Vereinigten Königreichs von 6,6 Millionen Passagieren genutzt. Besonders aufkommensstark war der 22. Dezember 2023, denn an diesem Tag wurde der Flughafen Heathrow von etwa 250.000 Reisenden genutzt. Generell hatte man im Dezember 2023 durchschnittlich 216.000 Fluggäste am Tag.

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Fraport Bulgaria verlängert mit Avolta und Lagardère

Fraport Bulgaria hat für die Flughäfen Varna und Burgas jeweils achtjährige Verträge mit den Unternehmen Avolta und Lagardère Travel Retail unterschrieben. „Wir freuen uns, unsere Partnerschaften mit Lagardère Travel Retail und Avolta zu stärken, zwei der führenden Unternehmen in der Flughafen- und Reisebranche, die für ihre Exzellenz in allen Belangen bekannt sind“, sagte Svetlana Simeonova, Leiterin der Handelsabteilung bei Fraport Twin Star Airport Management. „Diese Zusammenarbeit spiegelt voll und ganz unser Ziel und unsere Entschlossenheit wider, den Service und das Erlebnis unserer Passagiere ständig zu verbessern und den Flughäfen, die wir seit 17 Jahren erfolgreich als Konzessionär betreiben, außergewöhnliche Dienstleistungen zu bieten“. „Wir sind alle sehr glücklich und aufgeregt, im Jahr 2024 einen 8-Jahres-Zeitraum mit hervorragenden Partnern zu beginnen! Dies ist mehr als eine Aufwertung unserer Gewerbegebiete in Burgas und Varna, denn es geht mit neuen Außenbereichen und einem außergewöhnlichen Kundenerlebnis einher! Ich bin mir sicher, dass unsere Flughafengäste ihren Aufenthalt an unseren Flughäfen noch mehr genießen werden! Vielen Dank an die Teams von Avolta und Lagardère Travel Retail sowie an unser eigenes Team“, sagte Frank Kwante, CEO von Fraport Twin Star.

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Airbus konnte 737 Flugzeuge ausliefern

Im Jahr 2023 hat Airbus 735 Verkehrsflugzeuge an 87 Kunden in aller Welt ausgeliefert. Der Geschäftsbereich Verkehrsflugzeuge verzeichnete 2.319 Brutto-Neubestellungen (2.094 netto). Damit lag der Auftragsbestand zum Jahresende 2023 bei 8.598 Flugzeugen. „Das Jahr 2023 war ein Meilenstein für das Airbus-Verkehrsflugzeuggeschäft mit außergewöhnlichen Bestellungen und Auslieferungen am oberen Ende unserer Zielvorgaben“, sagte Guillaume Faury, CEO von Airbus. „Eine Reihe von Faktoren hat dazu beigetragen, dass wir unsere Ziele erreicht haben, darunter die erhöhte Flexibilität und Leistungsfähigkeit unseres globalen industriellen Systems sowie die starke Nachfrage der Fluggesellschaften nach einer Erneuerung ihrer Flotten mit unseren modernsten und treibstoffeffizientesten Flugzeugen.“ Guillaume Faury fügte hinzu: „Dies ist eine bemerkenswerte Leistung. Mein Dank gilt unseren Kunden, Zulieferern und allen Airbus-Teams, die dies ermöglicht haben.“ „Ursprünglich gingen wir davon aus, dass sich die Luftfahrt irgendwann zwischen 2023 und 2025 erholen würde. Was wir aber im Jahr 2023 gesehen haben, war, dass neben dem Single-Aisle-Markt auch das Geschäft mit Großraumflugzeugen viel früher als erwartet und mit Nachdruck zurückkehrte“, sagte Christian Scherer, der neu ernannte CEO von Airbus Commercial Aircraft. „Ein großes Lob an unsere Teams im Vertrieb und in den Regionen, und vor allem ein großes Dankeschön an unsere Kunden für ihr Vertrauen und ihre Partnerschaft. Wir haben noch nie so viele A320 und A350 in einem Jahr verkauft, ganz zu schweigen davon, dass wir sieben neue Kunden für die A350-1000 gewinnen konnten. Die Nachfrage nach Reisen ist wieder da, und es herrscht eine große Dynamik!“ Christian Scherer fügte hinzu: „Ich bin stolz darauf, dass heute 735

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Student Agency: Tschechische Kunden buchen Flüge vermehrt ab Wien und München

Die Regiojet-Konzernmutter Student Agency konnte im Jahr 2023 um 30 Prozent mehr Flugtickets vermitteln als in der Vorperiode. Bei genauer Betrachtung der Zahlen zeigt sich ein interessantes Bild, denn die Flüge wurden vermehrt ab Wien und München angetreten. In Prag verzeichnet der Konzern gar einen Rückgang. Die beliebtesten Reiseziele im Jahr 2023 waren Bangkok, Paris, New York, London, die Malediven, Bali, Dubai, Barcelona, Colombo und Malaga. Die Ticketpreise für europäische Ziele blieben stabil, während die Preise für Langstreckenziele in der ersten Jahreshälfte günstiger waren und in der zweiten Jahreshälfte um 12-22 Prozent stiegen. Im Jahr 2023 haben Student-Agency-Kunden vermehrt Flugtickets ab Wien und München gekauft. Der Anteil der Abflüge ab Prag ist von 62 Prozent auf 57 Prozent gesunken. Der bayerische Airport scheint gefragter als in den Jahren zuvor gewesen zu sein, denn vier Prozent aller verkauften Tickets sind auf diesen Flughafen entfallen. Wien-Schwechat steig von 19 Prozent auf 21 Prozent. Auf der anderen Seite haben Flughäfen wie Frankfurt, Krakau und Kattowitz ihren Anteil am Gesamtumsatz konstant gehalten, der in beiden Vergleichsjahren weniger als ein Prozent beträgt. Meistverkaufte Ziele nach Abflugort Kofferlose Tarife verkürzen die Aufenthaltsdauer Student Agency hat auch festgestellt, dass die so genannten „Light Tarife“, in denen die Beförderung von Aufgabegepäckstücken kostenpflichtig ist, zu einer Reduktion der Aufenthaltsdauer geführt hat. Im Jahr 2023 lag diese durchschnittlich bei 12 Tagen – ein Tag weniger als in der Vorperiode. Die Einkaufsgewohnheiten der Fluggäste haben sich im Jahr 2023 wieder auf den Stand vor der Abschaffung von Flugtickets eingestellt. Flugtickets werden

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Erstflug verschoben: Swiss nimmt Zürich-Rotterdam später auf

Eigentlich wollte die Fluggesellschaft Swiss ab 22. Jänner 2024 sechsmal wöchentlich zwischen Amsterdam und Rotterdam fliegen. Diesen Plan hat man nun überarbeitet. Der Carrier verschiebt den Erstflug auf den 23. Feber 2024. Auch reduziert man das Angebot deutlich, denn statt sechs wöchentlicher Umläufe wird man vorläufig nur drei Rotationen pro Woche anbieten. Swiss machte zu den Gründen, die zu dieser Entscheidung geführt haben, keine näheren Angaben.

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