Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Schiphol-Obergrenze: KLM muss auf 17 Flüge pro Tag verzichten

Die niederländische Fluggesellschaft KLM rechnet damit, dass man aufgrund des von der Regierung für die Homebase Amsterdam-Schiphol geplanten Deckels für Starts und Landungen pro Tag 17 Flüge weniger anbieten kann.  Diese Zahl nannte Firmenchefin Marjan Rintel gegenüber Bloomberg News. Als Vergleich dient dabei der Sommerflugplan 2023. Die niederländische Regierung beabsichtigt, die Zahl der Flugbewegungen in Schiphol im April von 500.000 auf 460.000 und danach auf 425.200 zu reduzieren. 

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United Airlines stockt Präsenz in Brüssel auf

United Airlines hat für das Jahr 2024 eine Aufstockung der Flüge zwischen Brüssel und ihrem Drehkreuz New York/Newark angekündigt. In der Sommersaison wird die Zahl der Flüge von einmal auf zweimal täglich verdoppelt.   Die zusätzliche Verbindung wird vom 31. März bis zum 26. Oktober 2024 angeboten und ergänzt die bestehenden täglichen ganzjährigen Nonstop-Flüge von Brüssel nach New York/Newark sowie die täglichen ganzjährigen Nonstop-Flüge zwischen Brüssel und den Drehkreuzen der Fluggesellschaft in Chicago und Washington D.C. Insgesamt wird United Airlines im Sommer 2024 vier tägliche Nonstop-Flüge von Belgien in die Vereinigten Staaten und den einzigen Nachmittagsflug von Brüssel in die USA anbieten. 

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Keine Slots bekommen: Jetblue vor Rauswurf aus Amsterdam-Schiphol

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Jetblue hat für den Sommerflugplan 2024 keine Start- und Landerechte in Amsterdam-Schiphol zugeteilt bekommen. Darüber ist der Carrier massiv verärgert und versucht über die U.S.-amerikanischen Behörden Gegenmaßnahmen einzuleiten.  Die niederländische Regierung hat beschlossen, dass unter dem Deckmantel „Klima- und Umweltschutz“ die Anzahl der Starts und Landungen in Schiphol reduziert werden soll. Besonders hart trifft dies KLM und Transavia, denn die beiden Homebase-Carrier sind in ihrem künftigen Wachstum eingeschränkt.  Allerdings trifft es auch 24 andere Fluggesellschaften, denn deren Slot-Anträge für den Sommer 2024 wurden abgelehnt. Die offizielle Begründung ist, dass es aufgrund der Obergrenze schlichtweg nicht genug zum Verteilen geben würde. Somit wurden gemäß internationalen Gepflogenheiten jene Airlines bevorzugt, die über so genannte Grandfather Rights verfügen.  Genau diese hat Jetblue aber noch nicht, weil man nicht lange genug in Schiphol aktiv ist. Der U.S.-amerikanische Billigflieger sieht das gänzlich anders, denn man behauptet, dass der Markteintritt dazu geführt habe, dass die Flugpreise zwischen den Niederlanden und den USA gesunken wären. Man will nun juristisch für den Erhalt von Start- und Landerechten für den Sommer 2024 kämpfen.  Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass der Lowcoster in den USA eine Diskriminierungsmeldung an das Department of Transportation gerichtet hat. In diesem fordert man unter anderem, dass der Air France-KLM-Konzern vom Flughafen New York-JFK gebannt werden soll. Dies betrachtet man als wirksame Gegenmaßnahme und erhofft sich, dass die Niederlande dann rasch die begehrten Start- und Landerechte für Schiphol vergeben. Wie das DoT mit dem Anliegen von Jetblue umgehen wird, ist völlig offen.  Jedenfalls

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Air France und Gol verlängern Kooperation

Die Fluggesellschaften Air France und Gol haben in der vergangenen Woche bekanntgegeben, dass die bestehende Partnerschaft um weitere zehn Jahre verlängert wird. Gleichzeitig soll diese ausgebaut werden. Passagiere sollen davon in Form zusätzlicher Anschluss- bzw. Zubringerflüge profitieren. Die beiden Carrier arbeiten bereits seit dem Jahr 2014 zusammen. Gemeinsam sieht man sich als Marktführer im Verkehr zwischen Brasilien und Europa. Man behauptet, dass jeder fünfte Fluggast in Maschinen von Air France bzw. Gol sitzen würde.

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Norwegian Cruise Line präsentiert „Aqua“

Norwegian Cruise Line stellt mit der brandneuen Norwegian Aqua seine Evolution der Prima-Klasse vor. Sie wird als erstes Schiff der erweiterten Prima-Plus-Klasse im April 2025 in See stechen. Ab sofort können Reisende die ersten Abfahrten der Norwegian Aqua in der Karibik buchen.   Die siebentägigen Routen beginnen in einem der beliebtesten Kreuzfahrthäfen der Welt, Port Canaveral in Florida. Auf den Reisen werden die idyllischen Inselziele Puerto Plata in der Dominikanischen Republik, Tortola auf den Britischen Jungferninseln, St. Thomas auf den Amerikanischen Jungferninseln und Great Stirrup Cay, die Privatinsel von NCL auf den Bahamas, angelaufen.  „Die Norwegian Aqua als erstes Schiff der Prima-Plus-Klasse wird neue Wellen auf See schlagen und bezeugt die Zukunft unserer Marke sowie unser Engagement, unseren Gästen ein unvergessliches Urlaubserlebnis zu bieten“, sagte David J. Herrera, President von Norwegian Cruise Line. „Benannt nach den wunderschönen Blautönen des Ozeans und unserer Verbundenheit mit dem Meer wird die Norwegian Aqua mit neuen gehobenen und aufregenden Angeboten aufwarten und unsere Position als Innovator in der Branche und als wichtiger Impulsgeber für eine neue Ära der Kreuzfahrt untermauern.“ 

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Skywest bestellt 19 weitere Embraer E175

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Skywest hat beim brasilianischen Hersteller Emrbaer 19 weitere E175 bestellt. Die 70-Sitzer sollen vorwiegend im Streckennetz von United Airlines eingesetzt werden. Die Regionalfluggesellschaft betreibt momentan 90 Exemplare dieses Typs im Auftrag des Star-Alliance-Mitglieds. Die ersten Lieferungen der Neubestellung sollen im vierten Quartal des kommenden Jahres eintreffen.

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SkyUp führt neues Risikomanagementsystem ein

Die Fluggesellschaft SkyUp implementiert ein Luftfahrtsicherheits-Risikomanagementsystem von Osprey Flight Solutions. Schließlich ist die Sicherheit die größte und unbedingte Priorität der betrieblichen Tätigkeit, wenn man die heutigen Herausforderungen und die extrem schnelle Dynamik der Veränderungen der Sicherheitslage in der Welt berücksichtigt. Die Softwarelösung von Osprey bietet ein durchgängiges Risikomanagementsystem für die Luftsicherheit vor Beginn des Flugbetriebs, vom Start bis zur Landung.  Es handelt sich um ein integriertes System, das Spitzentechnologie mit erstklassiger menschlicher Analyse nahtlos verbindet. Seine Funktionen ermöglichen es, Vorfälle, Ereignisse und Situationen, über die Betreiber informiert werden sollten, schnell zu identifizieren, zu bestätigen und zu klassifizieren.  „Unser Ziel und unsere Natur ist es, unsere Passagiere, Mitarbeiter, Lieferanten und Vermögenswerte durch den Einsatz modernster Software und globaler Best Practices zu schützen“, sagt Dmytro Seroukhov, Generaldirektor bei SkyUp. „Das Osprey-System ist eines der besten, das derzeit auf dem Markt für Flugsicherheit und Risikomanagement erhältlich ist. Wir freuen uns, mit den Marktführern zusammenzuarbeiten und gemeinsam alles in unserer Macht Stehende zu tun, um uns vor den möglichen Folgen unerwarteter Ereignisse zu schützen“. 

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DER Touristik legt Charterflüge ab Budweis auf

Der Reiseveranstalter Fischer, eine Tochter von DER Touristik, legt im Sommerflugplan 2024 Charterflüge ab České Budějovice nach Palma de Mallorca, Heraklion und Rhodos auf. Voraussichtlich sollen diese von Smartwings durchgeführt werden.  Ein Sprecher des Tour Operators bestätigte, dass man im Sommer 2024 diese Destinationen ab Budweis anbieten und Charterflüge auflegen wird. Das Fischer-Programm soll Anfang Juni 2024 starten. Die Fluggesellschaft hingegen wurde noch nicht explizit bestätigt. Hintergrund ist, dass Smartwings eigentlich den Rückzug von diesem Airport geplant hatte.  Die zusätzlichen Flüge könnten aber nun ein Anreiz sein doch in Budweis zu bleiben, denn der Fischer-Mitbewerber Čedok, der die ersten Charterflüge ab diesem Airport aufgelegt hat, will im kommenden Jahr das Angebot stark ausbauen. Täglich sollen ein bis zwei Flüge zu verschiedenen Zielen angeboten werden. Zu den Destinationen dieses Tour Operators zählen Urlaubsorte in der Türkei, in Griechenland und Tunesien.  Ab Feber 2024 will Čedok Charterflüge nach Taba (Ägypten) anbieten. Der heruntergekommene Ort befindet sich nahe der Grenze zu Israel. Von anderen Reiseveranstaltern ist zu hören, dass zuletzt die Nachfrage regelrecht eingebrochen sein soll. Daher bleibt es abzuwarten, ob diese Charter ab Budweis tatsächlich kommen werden.  Regelmäßigen Linienverkehr hat der Flughafen České Budějovice derzeit nicht in Aussicht. Bei allen bedienten und geplanten Destinationen handelt es sich um Charterflüge, die im Auftrag von Reiseveranstaltern durchgeführt werden. Kernzielgruppe sind Kunden von Pauschalreisen. Seitens er erhofften Billigfluggesellschaften besteht offenbar auch weiterhin kein Interesse an einem Start in Budweis. 

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Winter 2023/24: Lappland mit 18 neuen internationalen Strecken

Der finnische Flughafenbetreiber Finavia kann sich regem Interesse von Airlines erfreuen, denn allein im Winterflugplan 2023/24 werden an den von dieser Gesellschaft betriebenen Airports 24 neue Routen aufgenommen. Somit stehen 130 Nonstop-Verbindungen ins Ausland zur Verfügung.  „Wir bei Finavia arbeiten kontinuierlich mit den Fluggesellschaften und unseren regionalen Partnern zusammen, um sicherzustellen, dass das Streckenangebot umfassend bleibt und Finnland weiterhin erreichbar ist. Die kommende Wintersaison ist ein Beweis für diese langfristige Arbeit. Unsere Flughäfen verbinden Finnland mit mehr als 130 Reisezielen in der ganzen Welt“, sagt Petri Vuori, der für die Streckenentwicklung zuständige Senior Vice President von Finavia.  Von den 24 neuen Routen entfallen stolze 18 Stück auf Airports, die sich in der Region Lappland befinden. Insgesamt wird Lappland im kommenden Winter auf 35 internationalen Direktverbindungen angeflogen. Die Fluggesellschaften bieten im Vergleich zum letzten Winter 240.000 zusätzliche Passagierplätze (+16 %) auf Flügen von und nach Lappland an. Von der Zunahme der Sitzplätze entfallen rund 150 000 auf Flüge zum und vom Flughafen Rovaniemi.  Ryanair wird im Oktober/November Flüge nach Rovaniemi von Liverpool und Mailand aus aufnehmen. Im Dezember wird EasyJet die Heimatstadt des Weihnachtsmanns von bis zu fünf verschiedenen Zielen aus anfliegen: Edinburgh, Paris, London, Amsterdam und Neapel.  Der Supertag für Streckeneröffnungen ist der 2. Dezember 2023, an dem Finavia neue Strecken von bis zu vier verschiedenen Fluggesellschaften aufnimmt. An diesem Tag nimmt Iberia Airlines Flüge ab Madrid auf, während Vueling ab Barcelona, Finnair ab Tromsø und Austrian Airlines ab Wien fliegen. Auch Eurowings wird im Januar 2024 eine Strecke von

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IT-Panne hielt viele Turkish-Maschinen am Boden

Eine IT-Panne wirbelte am Mittwoch, den 1. November 2023, den Flugplan von Turkish Airlines durcheinander. Hunderte Flüge waren erheblich verspätet und 100 Verbindungen mussten komplett abgesagt werden.  Unternehmensangaben nach ist ein System, das für das Ticketing und Reservierungen verwendet wird, temporär ausgefallen. In einem ersten Statement räumte das Unternehmen ein, dass es zu Unterbrechungen in diesen Bereichen kommen kann. Man arbeite daran so rasch wie möglich die Ausfälle zu beheben.  Am Drehkreuz Istanbul führten auftretende Verspätungen dazu, dass sich vor den Schaltern lange Warteschlangen gebildet haben. Turkish Airlines hat eigenen Angaben nach kostenfreie Umbuchungen angeboten. Alternativ können betroffene Passagiere die Rückerstattung des bereits bezahlten Ticketpreises verlangen.  Etwa drei Stunden nach dem Bekanntwerden der EDV-Probleme musste Turkish Airlines kommunizieren, dass zahlreiche Flüge ab den beiden Istanbuler Airports bis 22 Uhr 00 abgesagt werden mussten. Offiziellen Angaben nach sollen es etwa 100 Stück gewesen sein, jedoch berichten türkische Medien, dass weit mehr Flüge ausgefallen sind. Auch hätten fast 240 Verbindungen eine erhebliche Verspätung gehabt.  Die genannten Zahlen beziehen sich jedoch nur auf türkische Airports. Maschinen, die sich im Ausland befanden, konnten zum Teil nicht abheben, weil man Daten wie Passagierlisten gar nicht abrufen konnte. Aufgrund der Maschinenumläufe und der Vielzahl der gestrandeten Fluggäste ist damit zu rechnen, dass es innerhalb der nächsten Tage noch punktuell zu Verzögerungen im Flugbetrieb von Turkish Airlines kommen kann. 

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