Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Mit Sondergenehmigung: Virgin Atlantic führt reinen SAF-Flug durch

Die britische Fluggesellschaft Virgin Atlantic plant am 28. November 2023 den weltweit ersten Langstreckenflug, der mit 100 Prozent SAF betrieben werden soll, durchzuführen. Die Zivilluftfahrtbehörde des Vereinigten Königreichs hat bereits grünes Licht gegeben. Derzeit ist es eigentlich nicht zulässig, dass reines SAF verwendet wird. Lediglich die Beimischung ist erlaubt. Die CAA hat für den geplanten Flug eine Sondergenehmigung erteilt. Dazu Behördenleiter Rob Bishton: „Als britische Luftfahrtregulierungsbehörde ist es wichtig, dass wir die Branche in die Lage versetzen, nachhaltigere Praktiken anzuwenden und die Grenzen des Möglichen zu erweitern, um eine umweltfreundlichere Luftfahrtindustrie zu schaffen. Mit dieser Genehmigung können Virgin Atlantic und andere Unternehmen nicht nur ihr Engagement für Nachhaltigkeit unter Beweis stellen, sondern auch als Beispiel dafür dienen, dass die Branche stets neue Technologien erforscht“. Der Flug wird von London-Heathrow nach New York-JFK führen.

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Sommer 2024: Tui chartert weiterhin bei Norwegian

Dem Billigflieger Norwegian Air Shuttle ist es gelungen seitens des Tour Operators Tui eine Vertragsverlängerung zu erhalten. Dies gilt für die laufende Winterperiode sowie den Sommer 2024. Norwegian wird daher weiterhin Charterflüge für Tui ab Dänemark, Schweden und Norwegen durchführen. Eigenen Angaben nach ist Tui der größte Kunde im Bereich Charter. Da es sich um Sonderflüge für den Tour Operator handelt, sind diese im Regelfall nur direkt beim Reiseveranstalter buchbar.

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Ryanair will dank hohem Gewinn wieder Dividenden ausschütten

Bei der Billigfluggesellschaft Ryanair scheint das laufende Geschäftsjahr, das Ende März 2024 endet, besser zu laufen als ursprünglich angenommen. Das Management korrigiert die Gewinnprognose nach oben und prognostiziert einen Überschuss zwischen 1,85 und 2,05 Milliarden Euro. Zunächst hatte Ryanair für das aktuelle Geschäftsjahr überhaupt keine Gewinnprognose abgegeben. Dies wurde mit verschiedenen unberechenbaren Faktoren wie dem Krieg in der Ukraine begründet. Die Vorperiode konnte der irische Konzern mit einem Überschuss von 1,3 Milliarden Euro abschließen. Somit rechnet man nun mit einer signifikanten Steigerung. An die Aktionäre sollen zunächst 400 Millionen Euro ausgeschüttet werden. Dieser Betrag setzt sich aus einer Dividende in der Höhe von 35 Cent pro Aktie zusammen. Die Summe ist zunächst für das laufende Geschäftsjahr vorgesehen. Künftig will man 25 Prozent des jeweiligen Vorjahresgewinn als Dividende ausbezahlen. Ryanair schließt auch nicht aus, dass es wieder zu Sonderausschüttungen und Aktienrückkäufen kommen konnte. Dies war vor der Corona-Pandemie durchaus üblich. Der Umsatz ist im zweiten Quartal (Juli bis September 2023) auf 4,9 Milliarden Euro gestiegen. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum konnte sich die Ryanair Group somit um 23 Prozent verbessern. Gleichzeitig hat man 11 Prozent mehr Passagiere an Bord gehabt. Bemerkenswert ist auch, dass Ryanair selbst angibt, dass die durchschnittlichen Ticketerlöse um 14 Prozent erhöht waren. Der Überschuss wird mit 1,5 Milliarden Euro kommuniziert.

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ADV: PRM-Services werden immer häufiger genutzt

Die Arbeitsgemeinschaft deutscher Verkehrsflughäfen hat festgestellt, dass im ersten Halbjahr des laufenden Jahres so genannte PRM-Services deutlich häufiger genutzt wurden. Knapp 914.000 Passagiere nutzten dieses Service und damit mehr Reisende als vor der Pandemie. Die Nutzung des PRM-Service an den deutschen Flughäfen steigt im ersten Halbjahr 2023.  Im Vergleich liegt das Gesamtpassagieraufkommen zwischen Januar und Juni 2023 noch 26,4 Prozent unter dem Niveau von 2019, während das PRM-Aufkommen im gleichen Zeitraum nur noch 7,7 Prozent unter 2019 liegt. ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel kommentiert die Entwicklung: „Wir möchten den Passagieren mit eingeschränkter Mobilität das Reisen so angenehm wie möglich gestalten. Menschen mit Handicap dürfen in ihrer Mobilität und Reisefreude nicht benachteiligt werden. Daran halten die Flughäfen auch in Zukunft fest und bleiben im Verbund mit den nationalen Behörden und lokalen Behindertenverbänden im Austausch.“

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Japan: ANA meldet Rekordgewinn

Die japanische All Nippon Airways konnte in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres, das am 31. März 2024 endet, einen Rekordgewinn einfliegen. Die ANA Group erreichte daher bei einem Umsatz von umgerechnet etwa 6,53 Milliarden und operativen Kosten von etwa 5,69 Milliarden Euro einen operativen Ertrag von 845,2 Millionen Euro. Dies mündet in einem Nettoergebnis von umgerechnet etwa 607,4 Millionen Euro – fast das Fünffache des entsprechenden Vorjahreswertes. Damit erreichte der japanische Marktführer eine Rekord-Gewinnmarge von 12,9 Prozent. Auch das Nettoergebnis der ersten Jahreshälfte markiert einen historischen Höchststand für die ANA Group. „Aufgrund der Fokussierung auf das Finanzmanagement, der operativen Umsetzung zahlreicher Maßnahmen und der anhaltenden Unterstützung durch unsere Kundinnen und Kunden können wir zum ersten Mal seit fünf Jahren wieder eine Dividende an unsere Aktionäre ausschütten“, sagte Kimihiro Nakahori, Executive Vice President und Group Chief Financial Officer der ANA Holding. „Die positive Entwicklung der ANA Group untermauert unsere Strategie, das Unternehmen für nachhaltiges Wachstum zu positionieren. Die Ergebnisse der ersten Hälfte des Geschäftsjahres spiegeln den Beitrag unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Erreichung unserer Ziele wider.“ Im Kernbereich Luftverkehr der ANA Group war die Nachfrage nach internationalen und innerjapanischen Passagierreisen stark. Sie wurde gestützt von der Erholung des Inbound-Reiseverkehrs nach Japan und des Freizeitreiseverkehrs. Die Einnahmen lagen deutlich über denen des Vorjahreszeitraums. Die Umsätze stiegen aufgrund der Ausweitung des Geschäftsumfangs, die Rentabilität verbesserte sich dank umfassender Kostenmanagementinitiativen erheblich.

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Für den Winter: Norse Atlantic braucht weitere 45 Millionen U.S.-Dollar

Der Billigflieger Norse Atlantic Airways scheint frisches Geld zu brauchen, denn man hat bekanntgegeben, dass man plant ihm Rahmen einer Anleihe weitere 45 Millionen U.S.-Dollar aufzunehmen. Mit den zusätzlichen Mitteln will man die traditionell schwäre Winterzeit überbrücken. Explizit erwähnt wurde auch, dass ein Teil des Geldes zur Begleichung von Schulden gegenüber einem wichtigen Lieferanten verwendet werden soll. Während viele Fluggesellschaften für das dritte Quartal 2023 Rekordergebnisse verkünden konnten, scheint es bei Norse Atlantic Airways ein wenig anders gelaufen zu sein. Der Carrier gibt an, dass man seit September 2023 eine deutliche Abschwächung der Nachfrage und damit der Buchungszahlen verzeichnen würde. Dies würde sich in weiterer Folge ungünstig auf das Betriebskapital auswirken. Der Carrier habe mit einem nicht näher bezeichneten Hauptlieferanten Verhandlungen geführt und dies führe dazu, dass man zusätzliches Geld zur Erfüllung der Verpflichtungen benötigt. Auch aus diesem Grund prüft man momentan, ob man sich bis zu 45 Millionen U.S.-Dollar über eine Anleihe beschafft. Damit soll die Liquidität im Winterflugplan 2023/24 verbessert werden.

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Filmscheinwerfer als wahrscheinliche Ursache für Titan-Fenster-Vorfall

Vor wenigen Tagen sorgte der Umstand, dass ein von Titan Airways betriebener Airbus A321neo kurz nach dem Start in London-Stansted mehrere Fenster verloren hat, für Aufsehen. Nun ist klar wie es dazu kommen konnte. Die britische Flugunfalluntersuchungsbehörde AAIB kommt in ihrem ersten Zwischenbericht zum Schluss, dass Filmscheinwerfer, die aufgrund von Dreharbeiten nahe der Maschine positioniert waren, eine entscheidende Rolle gespielt haben. Es handelte sich um Hochleistungsscheinwerfer, deren Licht eine mitunter hohe Temperatur produzieren können. Dies habe dazu geführt, dass es zu Veränderungen in der Struktur gekommen ist. Mit anderen Worten: Die Hitze hat die Fenster beschädigt und die Druckveränderung nach dem Start führte dazu, dass diese nicht mehr gehalten haben.

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Flughafen Linz bekommt einen Bahnhof

Der Flughafen Linz-Hörsching soll künftig auch auf dem Schienenweg erreichbar sein. In der Nähe des Airports wird ein Bahnhof errichtet. Das Projekt ist nicht ganz neu, denn mehr als 20 Jahre lang wurde darüber diskutiert. Nun haben die ÖBB den Baustart im Jahr 2024 offiziell bestätigt. Derzeit ist der Linzer Flughafen mittels Autobuslinien an die Innenstadt und die umliegenden Dörfer und Städte angebunden. Künftig sollen auch Züge halten, wobei sich der Bahnhof nicht direkt beim Terminal befinden soll. Das Projekt ist Bestandteil des viergleisigen Ausbaus der Westbahn-Strecke. In der Zone Pasching-Hörsching hat man die geplante Streckenführung modifiziert, so dass die sehr nahe an den Airport herankommt. Die neue Haltestelle soll sowohl den Flughafen Linz als auch ein Gewerbegebiet bedienen und damit die öffentliche Anbindung verbessern. Welche Zugkategorien den neuen Bahnhof, der ab dem kommenden Jahr gebaut werden soll, nutzen werden, ist noch offen. Fix ist jedenfalls, dass Züge des Nahverkehrs halten werden. Ob Railjets oder Westbahn-Garnituren ebenfalls stoppen werden, ist völlig offen. Diesbezüglich gibt es noch keinerlei Informationen.

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Amsterdam: World2Fly hat ersten Wetlease-Flug für Corendon Dutch durchgeführt

Im Auftrag von Corendon Dutch Airlines hat World2Fly am 3. November 2023 den ersten Flug von Amsterdam-Schiphol nach Curaçao. Diese Route wird mit Langstreckenjets des Typs Airbus A350-900 bedient. Beim Erstflug, der die Flugnummer CD599 getragen hat, wer die EC-NZF im Einsatz. Derzeit werden drei Umläufe pro Woche angeboten. Mit Wirksamkeit zum 16. Dezember 2023 will Corendon Dutch Airlines auf fünf wöchentliche Rotationen aufstocken. Da man selbst über kein geeignetes Fluggerät für diese Route verfügt, greift man auf die Wetlease-Dienstleistungen von World2Fly zurück. Der eingesetzte A350-900 ist mit 432 Sitzplätzen bestuhlt, so Corendon Dutch Airlines.

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Sommer 2024: Smartwings nimmt Prag-Brindisi auf

Die tschechische Fluggesellschaft Smartwings wird im Sommerflugplan 2023 zwei wöchentliche Flüge zwischen Prag und Brindisi anbieten. Laut Mitteilung der Airline sollen diese an den Verkehrstagen Montag und Donnerstag unter den Flugnummern QS1024/QS1025 durchgeführt werden. Die Neuaufnahme wird spät abendlich angeboten und soll am 3. Juni 2024 erstmals bedient werden.

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