Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Münster/Osnabrück rechnet mit schwarzen Zahlen

Der Flughafen Münster/Osnabrück geht davon aus, dass man mit Jahresende 2023 etwa 990.000 Passagiere gezählt haben wird. Damit würde man um 19 Prozent über dem Vorjahreswert liegen und hätte als einer der wenigen deutschen Airports das Vorkrisenaufkommen wieder erreicht.  Der FMO wird in 2023 ein positives Betriebsergebnis von über fünf Millionen Euro erzielen. Erstmals seit dem Jahr 2011 kann der Flughafen in diesem Jahr darüber hinaus auch wieder ein positives Bilanzergebnis von rd. 250.000 Euro ausweisen.    Geschäftsführer Rainer Schwarz lobte dasEngagement des FMO-Teams: „Großer Dank an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der Corona-Zeit eine hoheFlexibilität gezeigt und in diesem Jahr den FMO mit großempersönlichem Einsatz wieder so schnell auf Erfolgskurs gebracht haben.“ 

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Brussels Airlines: Technisches Personal droht mit Streik

Bei der belgischen Lufthansa-Tochter Brussels Airlines bahnt sich nun auch ein Tarifstreit mit dem technischen Personal an. Zwei Gewerkschaften erklärten, dass man eine Schlichtung anstrebt, eine dritte jedoch droht mit Streik.  Die Arbeitnehmervertretungen BBTK/Setca und ACV Puls/CNE haben bereits öffentlich darauf aufmerksam gemacht, dass man zu Arbeitsniederlegungen aufrufen wird, sofern der Schlichtungsversuch scheitern sollte. Erklärt wird weiters, dass man sowohl mit der Entlohnung als auch mit den Arbeitsbedingungen unzufrieden ist.  Damit befindet sich Brussels Airlines nach Piloten und Flugbegleitern mit einer weiteren großen Beschäftigungsgruppe, den Technikern, im Clinch. Zuletzt konnten Streikandrohungen des fliegenden Personals abgewendet werden, jedoch gestalten sich die Verhandlungen beim Kabinenpersonal äußerst zäh. Mit den Flugzeugführern konnte bereits eine Einigung erzielt werden. 

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SZ-Reisen legt Sundair-Sonderflüge ab Erfurt auf

Unter der Marke Momento legt der sächsische Reiseveranstalter SZ-Reisen einige Sonderflüge ab Erfurt auf. Diese werden von der deutschen Ferienfluggesellschaft Sundair durchgeführt.  Geplant sind Charterflügen nach Neapel, Santorin und Sardinien. Diese sind für den 15. April 2024, 1. Mai 2024 und 3. Juni 2024 vorgesehen. Vorerst handelt es sich um einzelne Sonderflüge, die im Rahmen von Pauschalreisen angeboten werden.  

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Volotea startet Basis in Bari

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea hat eine Basis im italienischen Bari errichtet. Es handelt sich um den Stützpunkt Nummer 21 im Netzwerk des Carriers.  Das Luftfahrtunternehmen stationiert vorerst einen Airbus A320 in Bari. Mit diesem werden schrittweise acht zusätzliche Destinationen, die sich in Kroatien, Spanien, Griechenland, Frankreich und Italien befinden, aufgenommen. Die überwiegende Mehrheit der neuen Ziele werden ab dem kommenden Jahr bedient. 

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Norse hat Miami-Paris (Charles de Gaulle) aufgenommen

Vor wenigen Tagen hat Norse Atlantic Airways eine Nonstopverbindung zwischen Miami und Paris-Charles des Gaulle aufgenommen. Diese wird mit Langstreckenflugzeugen des Typs Boeing 787-9 bedient.  In der französischen Hauptstadt unterhält das norwegische Luftfahrtunternehmen keine Basis. Die Flugzeuge fliegen im Normalfall von Oslo nach Miami, anschließend nach Paris und wieder zurück in die USA. Dann geht es wieder nach Norwegen. Norse-Chef Bjørn Tore Larsen äußerte große Hoffnungen, dass man von der hohen Nachfrage im Einzugsgebiet der Airports von Paris-Charles de Gaulle und Miami profitieren kann. Die Neuaufnahme wird mehrmals wöchentlich bedient. 

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Air Serbia geht Kooperation mit Lufthansa Technik ein

Die Fluggesellschaft Air Serbia hat mit Lufthansa Technik einen Fünfjahresvertrag über Total Component Support für die Airbus-A320ceo-Flotte abgeschlossen.  Der Vertrag beinhaltet umfassende MRO-Dienstleistungen (Maintenance, Repair & Overhaul) sowie Ersatzteilpooling und Homebase-Services für die benötigten Komponenten in Belgrad, Serbien, beginnend im Januar 2024. „Wir haben ehrgeizige Ziele für unsere Fluggesellschaft, und wenn wir auf das Ende des nächsten Jahrzehnts blicken, könnte unsere Fluggesellschaft mehr als 50 Flugzeuge betreiben. Dafür brauchen wir einen zuverlässigen Partner, der uns mit den bestmöglichen Dienstleistungen unterstützt – auch an unserer Heimatbasis in Belgrad. Die Partnerschaft mit Lufthansa Technik wird daher zur operativen Exzellenz von Air Serbia beitragen“, so Air-Serbia-Chef Jiri Marek. 

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Deutschland bestellt bis zu 82 Airbus H145M

Die deutsche Bundeswehr hat bei Airbus Helicopters eine Großbestellung von bis zu 82 Helikoptern des Typs H145M aufgegeben. Dabei handelt es sich um 62 Festbestllungen und 20 Optionen.  Laut Airbus Helicopters ist es der größte Einzelauftrag, den man bislang für dieses Fluggerät an Land ziehen hat können. Die Hubschrauber werden mit dem Waffenmanagementsystem HForce ausgerüstet sein. Der Vertrag umfasst auch sieben Jahre Support- und Serviceleistungen, um eine optimale Inbetriebnahme zu gewährleisten. 57 Hubschrauber sind für das Heer vorgesehen, die Spezialkräfte der Luftwaffe werden fünf H145Ms erhalten.  „Wir sind stolz darauf, dass sich die Bundeswehr für die Bestellung von bis zu 82 H145M-Hubschrauber entschieden hat“, sagte Bruno Even, CEO von Airbus Helicopters. „Die H145M ist ein sehr robuster militärischer Mehrzweckhubschrauber. Die deutsche Luftwaffe hat mit ihrer H145M LUH-Flotte für Spezialeinheiten bereits erhebliche Einsatzerfahrung gesammelt. Wir werden sicherstellen, dass die Bundeswehr die Hubschrauber gemäß dem sehr ehrgeizigen Lieferplan erhält, der die ersten Auslieferungen im Jahr 2024 vorsieht, weniger als ein Jahr nach Vertragsunterzeichnung.“  Die bestellten H145M werden in der Basisversion mit fest installierten Vorrichtungen ausgestattet, inklusive des von Airbus Helicopters entwickelte Waffenmanagementsystem HForce. Damit kann die Bundeswehr ihre Piloten auf demselben Hubschraubertyp ausbilden, der auch im Einsatz und im Kampf eingesetzt wird. Kostspielige Typenwechsel entfallen und es wird ein Höchstmaß an Professionalisierung erreicht.  Der H145M ist ein militärischer Mehrzweckhubschrauber, der eine breite Palette von Einsatzmöglichkeiten bietet. Innerhalb weniger Minuten kann der Hubschrauber von einer leichten Angriffsrolle mit axialer ballistischer und lenkbarer Bewaffnung und einem hochmodernen Selbstschutzsystem in eine Version für Spezialeinsätze umgerüstet

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Travelport und Virgin Atlantic bauen Kooperation aus

Travelport und Virgin Atlantic setzen ihre über viele Jahre gewachsene Vertriebspartnerschaft fort und erweitern sie zusätzlich. Demnach wird die Airline Reisemittlern weiterhin alle Flugangebote und Services über die Vertriebsplattform Travelport+ zur Verfügung stellen.   Dazu gehören künftig auch NDC-Inhalte. So werden unter anderem Flüge, Tarife, Sonderangebote und weitere Services grafisch dargestellt und um zahlreiche weiterführende Informationen ergänzt. Damit lassen sich Offerten von Virgin Atlantic noch besser und schneller vergleichen. Reisebüros können exakt die Wünsche ihrer Kunden bedienen sowie attraktive Zusatzleistungen anbieten.  „Unsere Partnerschaft mit Travelport und die bevorstehende Integration von NDC-Content schafft einen echten Mehrwert sowohl für die Nutzer in den Reisebüros als auch für Reisende“, betont Juha Jarvinen, Chief Commercial Officer bei Virgin Atlantic. „Travelport+ erweitert die Auswahlmöglichkeiten, gerade auch im Bereich von Zusatzleistungen, und bietet ihnen die besten Optionen von Virgin Atlantic für die Buchung von Flügen und Zusatzleistungen.“  Jason Clarke, Chief Commercial Officer Travel Partners bei Travelport, ergänzt: „Mit Travelport+ und der Integration von NDC-Inhalten unterstützen wir Virgin Atlantic ebenso zielgerichtet wie effektiv bei ihrer modernen Vertriebsstrategie. Unser Ziel ist es, Service und Nutzererfahrung für die Anwender immer weiter zu optimieren und so nahtlos wie möglich zu gestalten.“ 

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ADAC hat Parkplatzpreise deutscher Flughäfen untersucht

Der deutsche Autofahrerklub ADAC hat die Parkplatzpreise von zehn deutschen Verkehrsflughäfen genauer unter die Lupe genommen. Dabei stellte sich heraus, dass die Reisenden für zwei Wochen Abstellen ihres Fahrzeugs in Hamburg im Parkhaus 5 mit 561 Euro besonders kräftig zur Kasse gebeten werden.  Der ADAC hat im Zuge der Erhebung auch Alternativen wie die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Taxi und Nutzung von Carsharing-Angeboten gezeigt. Wenig überraschend sind die Öffis in allen Fällen die günstigste Möglichkeit. Carsharing, sofern vorhanden, rangiert auf Platz Zwei.   Beim Taxi kommt es stark darauf an wie weit sich der Flughafen von der Stadt entfernt befindet. Beispielsweise ist München mit vergleichsweise enorm hohen Taxikosten aufgefallen. Dies liegt laut ADAC daran, dass in direktem Vergleich mit anderen deutschen Airports die zu fahrende Distanz wesentlich größer ist. Eine indirekte Folge daraus ist auch, dass Shuttles und ÖPNV-Fahrscheine teurer als an anderen Flughäfen in Deutschland sind.  An den meisten Airports, jedoch noch lang nicht an allen, gibt es Angebote von Unternehmen, die sich auf Carsharing spezialisiert haben. Je nach Anbieter sind Oneway-Mieten möglich oder eben nicht. Reisende sollten sich vorab darüber informieren, ob das Kraftfahrtzeug unbedingt am Abholort zurückgegeben werden muss oder aber ob dies andernorts ebenfalls möglich ist und wenn ja, ob hierfür ein Aufpreis anfällt. So gut wie alle Carsharing-Firmen verlangen nämlich für das Anmieten an Flughäfen einen Zuschlag, der mitunter sehr happig ausfallen kann.  Der ADAC hat hinsichtlich der Parkplatzpreise zwei Varianten genauer unter die Lupe genommen. Einerseits für einen Wochenendtrip und andererseits für einen 14-tägigen

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Ab Erbil und Bagdad: Fly Baghdad kündigt Berlin-Flüge an

Ab Ende Dezember bietet Fly Baghdad je einen wöchentlichen Umlauf ab Bagdad und Erblin zum deutschen Hauptstadtflughafen Berlin-Brandenburg an.  Bagdad-Berlin mit Wirksamkeit zum 23. Dezember 2023 am Verkehrstag Samstag bedient. Die Rückflüge werden an Sonntagen durchgeführt. Ab Erbil nimmt man ab 26. Dezember 2023 an Dienstagen Kurs auf die deutsche Hauptstadt. Zurück geht es jeweils am Verkehrstag Mittwoch.  Fly Baghdad steht seit einigen Wochen auf der schwarzen Liste der Europäischen Union. Das bedeutet, dass der Carrier selbst nicht in den EU-Luftraum einfliegen darf. Somit muss das Luftfahrtunternehmen beispielsweise für die geplanten Berlin-Flüge auf ACMI-Dienstleistungen anderer Anbieter zurückgreifen. 

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