Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Sale-and-Leaseback: Lufthansa macht 12 Airbus-Jets zu Geld

Der Lufthansa Konzern hat zwölf Mittelstreckenjets der A320-Reihe im Rahmen von Sale-and-Leaseback-Deals zu Geld gemacht. Mit den Finanzmitteln sollen unter anderem Investitionen in neue Maschinen getätigt werden. Die Vereinbarung über den Sale-and-Lease-Back von zwölf Flugzeugen der Airbus A320-Familie wurde mit zwei Vertragspartnern, Clover Aviation Capital und dem langjährigen Geschäftspartner BBAM (Babcock & Brown Aircraft Management) zu günstigen kommerziellen Bedingungen abgeschlossen. Die Flugzeuge sind bis zu zwei Jahre alt und werden derzeit von Lufthansa Airlines, Lufthansa CityLine und Eurowings betrieben. Der Verkauf bringt im vierten Quartal 2023 einen Erlös von ca. 600 Millionen EUR. Die Flugzeuge werden für eine Laufzeit von 72 Monaten zurückgeleast. Die daraus resultierende Leasingverpflichtung wird nach IFRS 16 als Fremdkapital bilanziert und beläuft sich auf ca. 200 Millionen EUR. Ein aus dem Verkauf resultierender Buchgewinn in Höhe von ca. 100 Millionen EUR wird im EBIT erfasst. Der Buchgewinn fließt nicht in das Adjusted EBIT ein.  Die Transaktion wurde bereits im Finanzausblick der Lufthansa Group berücksichtigt, der von Nettoinvestitionen in Höhe von 2,5 bis 3 Milliarden EUR im Jahr 2023 ausgeht.

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Turkish Airlines übergibt erste Flugzeuge an Ajet

Der Turkish-Airlines-Konzern hat mit der Übertragung der ersten Maschinen des Typs Boeing 737-800 auf das AOC der Tochtergesellschaft Ajet begonnen. Diese wird die Low-Cost-Aktivitäten, die bislang unter der Marke Anadolujet angeboten wurden, fortführen und ausbauen. Bereits vor längerer Zeit hat Turkish Airlines angekündigt, dass sowohl die Cargo-Aktivitäten als auch Anadolujet auf jeweils eigene AOCs gestellt werden sollen. Bislang war der Billigflieger lediglich eine Marke des größten Luftfahrtunternehmens der Türkei. Seit einigen Wochen ist Ajet eine zertifizierte Fluggesellschaft, die im März 2024 an den Start gehen soll. Bereits jetzt wechseln die ersten Boeing 737-800 vom Turkish-AOC in jenes von Ajet. Schritt für Schritt sollen sämtliche Maschinen, die derzeit als Anadolujet unterwegs sind, von Ajet betrieben werden. Zusätzlich ist für die nächsten Jahre ein starkes Wachstum geplant, wobei noch vollkommen offen ist wie viele Maschinen die Billigflugtochter bekommen wird. Die Bestandsflotte, die derzeit auf dem Turkish-AOC registriert ist, besteht aus sieben Boeing 737-Max-8, 14 Airbus A321neo, neun A320neo und 46 B737-800.

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Usbekistan: Humo Air geht an den Start

Unter dem Namen Humo Air beabsichtigt in Tashkent eine neue Fluggesellschaft an den Start zu gehen. Der Verkauf von Flugtickets wurde bereits aufgenommen. Zunächst will man ab dem usbekischen Hauptstadtflughafen nach Karshi, Urgench, Nukus und Samarkand fliegen. Zunächst soll ein Airbus A320 betrieben werden. Im kommenden Jahr will man dann auch nach Dubai, Istanbul und Almaty fliegen.

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Beond hat sich 25 Millionen U.S.-Dollar organisiert

Die auf den Malediven ansässige Business-Class-Airline Beond hat sich über eine so genannte Serie-A-Finanzierungsrunde weitere 25 Millionen U.S.-Dollar organisiert. „Unsere Vorserien-A-Finanzierungsrunde war sehr erfolgreich, und wir erwarten ein noch größeres Interesse an unserer Serie-A-Finanzierungsrunde“, erklärt Beond-Geschäftsführer Tero Taskila, „Unser Ziel ist es, innerhalb von fünf Jahren 32 hochmoderne und luxuriöse Flugzeuge zu bauen. Beond wird den Kunden ein erstklassiges Freizeiterlebnis bieten und gleichzeitig die Vorteile eines leichten und kostengünstigen Betriebs nutzen.“

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Heathrow: Virgin baut das Langstreckenangebot weiter aus

Die britische Fluggesellschaft Virgin Atlantic beabsichtigt im Sommerflugplan 2024 das Langstreckenangebot weiter auszubauen. Beispielsweise soll ab London-Heathrow häufiger nach Miami und New York-JFK geflogen werden. Ab Manchester wird der Carrier saisonal Nonstopflüge nach Las Vegas anbieten. Ab Heathrow hat man eigenen Angaben nach so viele New-York-Flüge wie noch nie. Dies hängt auch mit einer Partnerschaft, die man mit Delta Air Lines unterhält, zusammen. Im Sommerflugplan 2024 wollen die beiden Carrier gemeinsam bis zu zehn tägliche Flüge zwischen den beiden Metropolen anbieten. Eingesetzt werden auf dieser Route die jüngsten Maschinen von Virgin Atlantic. Dabei handelt es sich um den A330-900neo und den A350-1000, mit denen das Sitzplatzangebot in der Upper und Premium Class um 23 Prozent erhöht wird. Reisenden in der Upper-Class stehen an Bord der A330neo auch zwei Suiten zur Verfügung. Der erweiterte Flugplan sieht insgesamt 27 tägliche Abflüge von London Heathrow zu verschiedenen beliebten US-Zielen vor. Diese Erweiterung stärkt nicht nur die Verbindungen innerhalb der USA, sondern bietet auch Möglichkeiten für globale Verbindungen über London Heathrow zu Zielen wie Bengaluru, Delhi, Mumbai, Johannesburg und Shanghai in Partnerschaft mit Delta Air Lines.

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Hawaiian Airlines will B717 durch B737-Max ersetzen

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Hawaiian Airlines prüft laut lokalen Medienberichten die in die Jahre gekommene Boeing-717-Flotte durch B737-Max zu ersetzen. Dies wäre im Rahmen einer Investorenpräsentation, die rund um die geplante Übernahme durch Alaska Airlines erfolgte, vorgestellt worden. Laut „Beat of Hawaii“ habe das Luftfahrtunternehmen zwar betont, dass die betroffenen Maschinen erst etwa die Hälfte des Lebenszyklus erreicht hätten, jedoch man bereits jetzt über den Ersatz nachdenkt. Im Schnitt sind die Boeing 717 von Hawaiian Airlines etwa 22 Jahre alt. Mit 19 Einheiten ist der Carrier einer der weltgrößten B717-Operators. Als Ersatz hat man die Boeing 737-Max-7, die momentan noch nicht zertifiziert ist, ins Auge gefasst.

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Wetlease: Wamos Air fliegt erneut für Air New Zealand

Die spanische Fluggesellschaft Wamos Air konnte einen Wetlease-Auftrag in Neuseeland an Land ziehen. Der Carrier wird im kommenden Jahr erneut zwischen Auckland und Perth für Air New Zealand fliegen.  Zum Einsatz kommt ein Airbus A330-200. Bereits in diesem Jahr war Wamos Air über einen langen Zeitraum hinweg im Auftrag des neuseeländischen Carriers im Einsatz. Hintergrund ist, dass Air New Zealand aufgrund von Problemen mit Pratt&Whitney-Triebwerken zu wenig Kapazität zur Verfügung hat. Dies kompensiert man durch den Wetlease-Einsatz des von Wamos Air betriebenen Airbus A330-200. Derzeit ist vorgesehen, dass der spanische Carrier ab Anfang 2024 bis zumindest April 2024 in Neuseeland im Einsatz sein wird. 

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Air Baltic feiert sieben Jahre Airbus A220-300

Vor ziemlich genau sieben Jahren hat Air Baltic den kommerziellen Erstflug mit dem Muster Airbus A220-300, das damals noch als Bombardier CS-300 bezeichnet wurde, durchgeführt. Dieser führte am 14. Dezember 2016 von Riga nach Amsterdam.  „Der Airbus A220-300 hat sich für unsere Airline als einer der wichtigsten und wertvollsten Vermögenswerte des Unternehmens etabliert. Mit diesem Flugzeug betreiben wir jetzt eine der effizientesten und umweltfreundlichsten Flotten am Himmel und bieten unseren Fluggästen durchgängig einen erstklassigen Service. Der Airbus A220-300 hat unsere Erwartungen in Bezug auf die Leistung übertroffen und ermöglicht es uns, auch weiter entfernte und vielfältige Ziele anzufliegen, darunter Marrakesch, Agadir, Dubai und Gran Canaria. Außerdem begrüßen wir in diesem Monat unsere 46. A220-300, und wir streben weiterhin 50 Flugzeuge im Jahr 2024 an“, erklärt Geschäftsführer Martin Gauss.  Darüber hinaus hat das Unternehmen eine feste Kaufvereinbarung über 30 weitere Airbus A220-300 mit Kaufrechten für weitere 20 Flugzeuge desselben Typs bekannt gegeben. Damit wird Air Baltic zum größten A220-300-Betreiber in Europa. Bislang hat der Carrier mehr als 13 441 000 Passagiere mit Airbus A220-300-Flugzeugen befördert. Die Airbus A220-300 der Fluggesellschaft haben über 150 000 Flüge absolviert und 328 000 Blockstunden geflogen. 

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Hamburg: Rund 25 Prozent der Passagiere nutzen Gepäckaufgabe-Automaten

Der Hamburger Flughafen bietet seit dem Jahr 2017 an, dass Passagiere ausgewählter Flughäfen ihre Gepäckstücke an SB-Automaten aufgeben können. Mittlerweile wurden in diesem Jahr so eine Million Koffer eingecheckt.  Der Airport teilt mit, dass im Schnitt jedes vierte Gepäckstück über die Automaten aufgegeben wird. Zu Stoßzeiten soll rund die Hälfte der Fluggäste das Angebot in Anspruch nehmen. „Am Hamburger Flughafen setzen wir verstärkt auf technische Lösungen, die unseren Passagieren die Reiseplanung erleichtern und ihnen aus dem Alltag vertraut sind. Unsere Gepäckautomaten sind beispielsweise mit einem Touchdisplay ausgestattet und lassen sich ganz intuitiv bedienen. Dass wir heute die Millionenmarke knacken konnten, zeigt ganz deutlich, wie gut das Angebot angenommen wird“, sagt Mirjam Fröhlich, Leiterin Terminal- und Gepäckmanagement am Hamburg Airport. „Es freut mich besonders, dass wir gemeinsame mit unseren Airline-Partnern unseren Passagieren mehr Komfort durch Technik bieten.“  Folgende Airlines bieten die SB-Kofferaufgabe in Hamburg an: 

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Bamboo will wieder auf Wachstumskurs gehen

Die vietnamesische Billigfluggesellschaft will innerhalb der nächsten drei bis vier Jahre die Flotte auf 30 Maschinen erweitern. Bis Feber 2024 will man 18 Flugzeuge in Betrieb haben.  Mittelfristig wird man auf eine reine Airbus-Flotte setzen. Die Langstreckenmaschinen des Typs Boeing 787-9 wurden zwischenzeitlich an die Leasinggeber zurückgeben. Das Unternehmen kündigt an, dass die Regionaljets des Typs Embraer 190 in absehbarer Zeit die Flotte verlassen werden und durch Modelle der A320neo-Reihe ersetzt werden sollen.  Der Carrier stand zuletzt nicht nur wegen den Auswirkungen der Corona-Pandemie stark unter Druck, sondern man hat auf der Langstrecke erhebliche Verluste eingeflogen. Aus diesem Segment hat man sich zwischenzeitlich komplett zurückgezogen. Eigenen Angaben nach konnte man auch die Personalkosten erheblich senken. Bamboo trennte sich von fliegendem Personal, das im Ausland stationiert war. 

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