Amely Mizzi

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Amely Mizzi

USA: Frontier stellt Vielfliegerprogramm um

Auch bei der U.S.-amerikanischen Billigfluggesellschaft Frontier ist es im Vielfliegerprogramm künftig von Bedeutung wie viel man für das Flugticket bezahlt hat. Der Carrier stellt nämlich vom entfernungsbasierten auf ein umsatzbasiertes Modell um. Allerdings will man gleichzeitig nun auch einige Vorteile für Stammkunden einführen. Ab dem Silber-Status soll es möglich sein ein kostenfreies Gepäckstück aufzugeben, Flüge umzubuchen und kostenfreie Sitzplatzreservierungen vorzunehmen.

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DHL hat ersten B767-Frachter in Österreich registriert

Die österreichische Frachtfluggesellschaft DHL Air Austria hat kürzlich die erste Boeing 767F übernommen und im Luftfahrtregister der Alpenrepublik eingetragen. Aus dem von der Austro Control geführten Register geht hervor, dass die Maschine die Registrierung OE-LYA trägt. Das Flugzeug war vormals als G-DHLN für DHL Air UK im Einsatz. Seit 13. Oktober 2023 ist es unter österreichischer Zulassung hauptsächlich von/nach Leipzig/Halle im Einsatz.

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Pakistan International kommt wieder an Treibstoff

Eigenen Angaben nach konnte die Fluggesellschaft Pakistan International Airlines in Verhandlungen mit dem staatlichen Treibstofflieferanten erreichen, dass ein zusätzlicher Kredit für den Kraftstoff gewährt wurde. Der Carrier rechnet damit, dass sich in den nächsten Tagen der Flugbetrieb stabilisieren wird. In den letzten Jahren hat es Pakistan International Airlines immer wieder in die Schlagzeilen geschafft. Beispielsweise ist man seit dem Jahr 2020 vom EU-Luftraum gebannt, da ein umfangreicher Skandal rund um gefälschte Pilotenlizenzen ans Licht gekommen ist. Mittlerweile sollen die Mängel behoben worden sein, jedoch haben bislang weder die Easa noch die britische CAA grünes Licht gegeben. Die Finanzlage von PIA gilt als stark angespannt. Seit Mitte Oktober 2023 musste man, weil man wegen Schulden Schwierigkeiten hatte an Treibstoff zu kommen, hunderte Flüge streichen. Der Carrier betont nun in einer Medienerklärung, dass man eine Einigung gefunden hat und der Flugbetrieb Schritt für Schritt wieder normalisiert werden soll. Das pakistanische Luftfahrtunternehmen gilt als hochverschuldet. Die Regierung hat wiederholt klargestellt, dass man nicht mehr dazu bereit ist den Schuldenberg zu finanzieren bzw. dem Carrier mit Überbrückungskrediten auszuhelfen. Weiters ist aufgrund einer IWF-Hilfe vereinbart, dass PIA privatisiert werden muss. Derzeit ist aber völlig offen, ob dieses Vorhaben gelingen wird.

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Tap-Privatisierung stockt: Präsident fordert mehr Transparenz

Portugals Präsident Marcelo Rebelo de Sousa ist der Ansicht, dass die von der Regierung geplante Re-Privatisierung von Tap Air Portugal zu intransparent abläuft. Das Dekret, mit dem die Ausschreibung formell gestartet werden sollte, wurde von ihm blockiert. Lufthansa, Air France-KLM und die IAG gelten als Interessenten für einen Einstieg bzw. die Übernahme des portugiesischen Carriers. Die Regierung will zumindest 51 Prozent verkaufen, jedoch verweigerte Präsident Marcelo Rebelo de Sousa die Unterschrift auf das Dekret, das als Startpunkt hätte fungieren sollen. Diesen Schritt begründet das Staatsoberhaupt unter anderem damit, dass er einige rechtliche Bedenken habe und die von der Regierung geplante Vorgehensweise in seinen Augen zu intransparent wäre. Möglicherweise hat auch der Umstand, dass die EU-Kommission den Einstieg von Lufthansa bei Ita Airways vertieft prüft und enorm viele Unterlagen nachgeliefert haben will, eine Rolle gespielt. Ein solches Szenario will er offensichtlich vermeiden. Auch ist der Präsident Portugals der Ansicht, dass Kontroll- und Interventionsmöglichkeiten des Staats nach der Teil-Privatisierung völlig unklar ausgeschrieben wären. Derzeit ist geplant, dass der Staat weiterhin einen Minderheitsanteil halten soll und man nur Angebote akzeptieren wird, die eine Standortgarantie für das Drehkreuz Lissabon beinhalten. Bis dato konnten potentielle Interessenten wie Lufthansa, Air France-KLM und die IAG noch keine Angebote abgeben. Grund dafür ist, dass die Ausschreibung noch nicht formell herausgegeben wurde. Dies scheiterte zuletzt an der fehlenden Unterschrift des Staatspräsidenten, der betont, dass er nicht gegen den Verkauf auftritt, sondern lediglich „maximale Transparenz im gesamten Prozess“ sicherstellen will.

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Innsbrucker Flughafenfeuerwehr löschte Fahrzeugbrand in Oberösterreich

Die Betriebsfeuerwehr des Innsbrucker Flughafens hatte am 30. Oktober 2023 einen definitiv nicht alltäglichen Einsatz, denn die Florianis löschten auf der A1-Westautobahn, kurz vor Wels, einen Fahrzeugbrand. Eigentlich sollten die Mitarbeiter der Flughafenfeuerwehr Innsbruck zu Ausbildungs- und Trainingszwecken nach Wien fahren. Dort sollten so genannte „Hot Fire Drills“ geübt werden. Das Können der Florianis war jedoch schon auf der Westautobahn kurz vor Wels gefragt. Die Feuerwehrmänner sahen auf dem Pannenstreifen ein Fahrzeug, bei dem es offensichtlich ein Problem gab, bei dem ihre Skills gefragt waren. Laut offizieller Mitteilung des Airports soll deutlich sichtbar Rauch aufgestiegen sein. Das wurde als eine Art Einsatzbefehl interpretiert, denn die Feuerwehrmitarbeiter hielten sofort an und packten die in ihrem Dienstfahrzeug mitgeführten Feuerlöscher aus. Binnen kurzer Zeit konnte der Brand unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Der Airport spricht den Florianis, für die ganz offensichtlich ihr Job weit mehr als nur ein Beruf ist, wie folgt aus: „Vielen Dank an unsere Kollegen für den beherzten Einsatz“. Das schnelle Eingreifen der Innsbrucker Feuerwehrmänner hatte auch für unbeteiligte Autofahrer einen entscheidenden Vorteil. Die Experten haben die Lage bereits im Griff gehabt bevor die offiziellen Einsatzkräfte eingetroffen sind. Deshalb entstand eine nur sehr geringe Einschränkung für den Verkehr.

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Budapest: Smartwings nimmt Sri-Lanka-Flüge auf

Der ungarische Smartwings-Ableger nimmt im Dezember 2023 im Auftrag eines Reiseveranstalters Flüge von Budapest nach Sri Lanka auf. Diese sollen mit Boeing 737-800 durchgeführt werden. Aus technischen Gründen ist ein Zwischenstopp notwendig. Ab 19. Dezember 2023 soll einmal wöchentlich für einen Reiseveranstalter ab Budapest nach Colombo geflogen werden. Der notwendige Zwischenstopp findet in Ra’s al-Chaima (vereinigte Arabische Emirate) statt. Derzeit ist vorgesehen, dass in Richtung Sri Lanka jeweils an Dienstagen geflogen wird. Die Rückflüge finden Mittwochs statt.

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Abu Dhabi: Terminal A offiziell eröffnet

Auf dem Flughafen Abu Dhabi wurde das neue Midfield-Terminal offiziell in Betrieb genommen. Es beherbergt hauptsächlich die staatliche Etihad Airways. Unter der Flugnummer EY224 führte der mit 359 Personen besetzte Premierenflug ab dem Terminal A nach Delhi. Im Einsatz war ein Airbus A350-1000. Das Bauwerk diente bereits vor der Eröffnung als Drehort für Szenen des neuen Mission Impossible Films.

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Dritter Anlauf: Slowenien versucht Airlines mit Subventionen anzulocken

Die slowenische Regierung startet einen dritten Anlauf, um Fluggesellschaften mit Hilfe von Subventionen nach Ljubljana locken zu können. Dafür macht man etwa 16,8 Millionen Euro locker. Die ersten beiden Runden waren nicht wirklich von Erfolg gekrönt, denn keine einzige Route, die auf dem Wunschzettel der Regierung steht, konnte abgedeckt werden. Lediglich Luxair und Air Baltic konnten für je eine Strecke gewonnen werden. Aus der geplanten Air Montenegro Basis wurde unter anderem aus rechtlichen Gründen (Stichwort: Drittstaatencarrier) nichts.

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Neues Radisson-Hotel kommt nach Rostock

In der deutschen Stadt Rostock entsteht ein neues Radisson-Hotel, das Reisenden Übernachtungsmöglichkeiten in 195 Zimmern bieten soll. Laut Mitteilung ist der Beherbergungsbetrieb, der sich momentan in Bau befindet, Teil des Projekts Silohalbinsel. Den Reisenden sollen zwei Restaurants, eine Außensauna und ein Wellnessbereich mit einer Fläche von rund 300 Quadratmetern geboten werden.

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Nur 1 Euro für 12 Stunden: Flughafen Triest senkt die Parkplatzkosten

Parkplätze an Verkehrsflughäfen gelten generell als teuer. Je nach Airport kommt es durchaus vor, dass der Tagessatz höher sein kann als das Flugticket. In Triest geht man nun einen ganz anderen Weg, denn das Abstellen von Fahrzeugen wird erheblich billiger. Die Parkhäuser P8 und P9 können nun für eine halbe Stunde kostenfrei genutzt werden. Im P8 fallen für 12 Stunden Abstellung nur noch geringe Kosten an: Ein Euro wird verrechnet. Das Angebot kann zwar von Jedermann genutzt werden, aber die Kernzielgruppe sind nicht Passagiere, sondern Pendler. Die Stadt Triest, die das stark vergünstigte Angebot durchgesetzt hat, will erreichen, dass diese Personengruppe ihr eigenes Kraftfahrzeug außerhalb der Innenstadt abstellt und für die Weiterreise die öffentlichen Verkehrsmittel nutzt. Der Flughafen Triest entwickelt sich immer mehr zu einem nationalen Referenzmodell für multimodale Verkehrsnetze, an dem sich die Entwicklungsziele und -strategien der Flughäfen, der öffentlichen und privaten Verkehrsunternehmen und der lokalen Verkehrsbehörden in naher Zukunft orientieren werden. Das Projekt zur intermodalen Entwicklung des Flughafens Triest wird eine Versuchsphase durchlaufen, in der Änderungen und Aktualisierungen festgelegt werden können, um den Betrieb des intermodalen regionalen Mobilitätszentrums ständig zu verbessern und den verschiedenen Nutzern die effizientesten Verkehrslösungen anzubieten.

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