Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Wien: Innenministerium stockt Kapazität der Grenzkontrollen auf

Das österreichische Innenministerium hat eigenen Angaben nach die Kapazität der Grenzkontrollen am Flughafen Wien-Schwechat aufgestockt. Es handelt sich um den größten Grenzübergangspunkt der Republik.  Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) hob diese Woche auch die Zusammenarbeit mit der Flughafen Wien AG positiv hervor. „Die Sicherheit aller Menschen am Flughafen hat oberste Priorität, deshalb wird das Personal aufgestockt und die technische Ausstattung umfangreich modernisiert. Ich danke dem Flughafen Wien für die enge und seit Jahrzehnten bewährte Kooperation“, so das Regierungsmitglied.  Zu Spitzenzeiten hat der Flughafen Wien-Schwechat mehr als 100.000 Passagiere pro Tag. Laut Innenministerium führt dies dazu, dass äußerst unterschiedliche Sicherheitsaufgaben für die Polizisten bestehen. Unterschiedliche internationale Bedrohungslagen haben in den vergangenen Jahren immer größere Anforderungen an die Exekutive gestellt. Die Sicherung der Infrastruktur spielt dabei eine besondere Rolle. In der jüngeren Vergangenheit sind zusätzlich zu rein theoretisch möglichen terroristischen Aktionen auch die so genannten Klimakleber dazu gekommen. Erst vor wenigen Tagen ist es der Polizei gelungen eine Störaktion dieser zu vereiteln noch bevor die selbst ernannten „Klimaschützer“ überhaupt ihren Sekundenkleber auspacken konnten.  Immer wieder passiert es, dass Passagiere in Hektik oder aus purer Vergesslichkeit ihre Gepäckstücke irgendwo im Airport vergessen. Selbstverständlich hören die Betroffene dann entsprechende Durchsagen nicht, so dass aus Sicherheitsgründen die Polizei einschreiten muss. Zum Glück waren es bislang noch immer völlig harmlose Inhalte und die Beamten konnten rasch Entwarnung geben, aber sicher ist eben sicher.  Ein weiteres wichtiges Tätigkeitsfeld ist der Kriminaldienst: Der Flughafen als Drehscheibe für internationale Reisetätigkeiten bringt auch verschiedene Formen der Kriminalität mit sich. Besonderer Fokus

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Erstauslieferung von Boeing 737-Max-7 verschiebt sich erneut

Die kleinste Variante der Boeing 737-Max, die Max-7, wird dem aktuellen Stand der Dinge nach neuerlich später an den ersten Kunden ausgeliefert werden.   Der U.S.-amerikanische Hersteller gab in einer Börsenmitteilung bekannt, dass man nun damit rechnet, dass dieser Schritt erst im Jahr 2024 erfolgen wird. Zuletzt hieß es noch, dass die Erstauslieferung noch in diesem Jahr erfolgen wird. In Europa ist der Launching-Kunde die Fluggesellschaft Luxair. Bei der größeren Max-10 soll sich am Zeitplan nichts ändern, denn deren erste Übergabe war bereits zuvor für das kommende Jahr umgeplant worden. 

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Polen: Neuer Großflughafen für Warschau kommt voran

Die polnische Regierung treibt seit einiger Zeit die Errichtung eines neuen Großflughafens für die Stadt Warschau voran. Dieser wird als so genannter “ Centralny Port Komunikacyjny“ bezeichnet. Nun ist man einen entscheidenden Schritt vorangekommen.  In der Vorwoche hat die Zivilluftfahrtbehörde der Republik Polen grünes Licht erteilt. Das bedeutet konkret, dass man nach der Fertigstellung bei Erfüllung sämtlicher gesetzlicher Anforderungen die Betriebserlaubnis erteilen wird. Derzeit geht die Regierung davon aus, dass der neue Airport im Jahr 2028 in Betrieb genommen werden kann.  Die Schließung der Flughäfen Chopin und Modlin ist momentan nicht vorgesehen. Allerdings soll es am zuerst genannten Airport deutlich ruhiger werden, denn Platzhirsch Lot soll das Drehkreuz auf den neuen Airport verlagern. 

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Croatia Airlines bereitet sich auf ersten Airbus A220 vor

Das Star-Alliance-Mitglied Croatia Airlines fiebert der Einflottung des ersten Airbus A220 entgegen. Darauf bereitet sich das Unternehmen intensiv vor, denn beispielsweise hat man elf zusätzliche Piloten eingestellt. Diese sollen sich explizit um die reibungslose Einführung des neuen Musters kümmern. Mittelfristig wird der kroatische Carrier seine Flotte komplett auf Airbus A220-100 und A220-300 umstellen. Die momentan eingesetzten Maschinen werden nach und nach an die Leasinggeber zurückgegeben. Derzeit geht Croatia Airlines davon aus, dass der erste Neuzugang Anfang 2024 übernommen werden kann. Aus der Sicht der Fluggesellschaft handelt es sich um ein großes und wichtiges Projekt, auf das man sich intensiv vorbereitet. Man hat elf zusätzliche Piloten eingestellt, die momentan den Spitzenbedarf während der Sommersaison 2023 abdecken und sich anschließend intensiv um die Einführung der A220-Flotte kümmern werden. Viele Flugzeugführer müssen noch ein Typerating für die Regionaljets erlangen. Somit hat man so einiges an Schulungsbedarf und benötigt daher auch zusätzliche Piloten. Die ersten sechs Maschinen, die Croatia Airlines übernehmen wird, bezieht man über die Air Lease Corporation. Diese stammen aus einer bestehenden Order des Lessors. Pratt & Whitney wird die Wartung und den Kundendienst für die PW1100G-Triebwerke des Flugzeugs übernehmen. Auch setzt man auf die Amos-Software, die von einer Lufthansa-Tochter stammt. Bis 2027 will Croatia Airlines die Flotte auf 15 Maschinen der Airbus A220-Reihe umstellen. Man wird sowohl die -100er als auch die 300er-Version betreiben. Im Gegenzug werden die fünf A319, zwei A320 und sechs de Havilland Dash 8-400 die Flotte verlassen.

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Delhi: Air India-Dreamliner erleidet Reifenplatzer

Eine von Air India betriebene Boeing 787-8 erlitt am 28. Juli 2023 während dem Start in Delhi einen Reifenplatzer. Das Langstreckenflugzeug musste aus Sicherheitsgründen eine Rücklandung absolvieren. Eigentlich sollte die VT-NAA unter der Flugnummer AI143 nach Paris Charles de Gaulle fliegen. Allerdings gab es während dem Start einen Reifenplatzer. Diesen scheint die Crew zunächst gar nicht bemerkt zu haben, denn laut lokalen Medien informierte die Flugsicherung darüber, dass auf der Runway Reifentrümmer gefunden wurden. Der Dreamliner kreiste nun etwa 35 Minuten ehe zur Rücklandung auf dem Flughafen Delhi angesetzt wurde. Diese konnte sicher absolviert werden. Die VT-NAA war allerdings reparaturbedürftig, da diese zumindest einen neuen Reifen benötigt. Techniker nehmen die Maschine genauer unter die Lupe, um etwaige Folgeschäden ausschließen zu können. Laut Air India wurden die Passagiere dann mit erheblicher Verspätung mit der VT-AND nach Paris gebracht. Die VT-NAA zählt seit dem Jahr 2017 zur Flotte der größten Fluggesellschaft Indiens. Beim Vorfall gab es keine Verletzte. Alle Passagiere und Crewmitglieder konnten den Dreamliner sicher verlassen.

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Langstreckenflugzeuge: IAG zieht Optionen bei Airbus und Boeing

Die International Airlines Group, der unter anderem Iberia, Aer Lingus und British Airways angehören, zieht bei den Flugzeugbauern Airbus und Boeing Optionen. Für das im Vereinigten Königreich ansässige Luftfahrtunternehmen bestellt man sechs B787-10 und sichert sich gleichzeitig sechs Kaufoptionen für B787-10.  Beim europäischen Hersteller Airbus hat man einen Airbus A350-900, der für Iberia bestimmt ist, bestellt. Diese Order stammt aus Optionen, die man zuvor gehalten hat. Die georderten Flugzeuge sollen zwischen 2025 und 2026 ab Werk ausgeliefert werden, teilte die IAG mit. 

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London: Übergewichtiger bleibt in First-Class-Sitz stecken

Unfreiwillig konnte ein Passagier, der am 29. Juli 2023 mit British Airways von Lagos nach London-Heathrow unterwegs war, seinen Sitzplatz in der First-Class nicht mehr verlassen. Der übergewichtige Reisende blieb stecken. In der Boeing 777-300ER hatte der Mann den Platz 1A in der First Class, die als durchaus geräumig gilt. Nach der Landung, die ohne Probleme erfolgte, bemerkte der Übergewichtige, dass er feststeckt und den Sitz aus eigener Kraft nicht mehr verlassen kann. Zunächst versuchten ihm die Flugbegleiter zu helfen, jedoch war dies ohne Erfolg. Anschließend wurden Techniker angefordert, die eine Tür seiner Mini-Suite entfernt haben. Danach wurde der Mann mit Hilfe einer Seilwinde aus dem Sitz gehoben. Lokale Medien berichten, dass dem übergewichtigen Mann der Vorfall zu tiefst peinlich gewesen sein soll. Dazu kommt auch der Umstand, dass er sich seines großen Volumens bewusst war und hauptsächlich aus diesem Grund die First Class gebucht hat, da diese den meisten Platz bei British Airways bietet.

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Superjet und MS-21 nennen sich künftig Jakowlew

Die Rostec-Tochter UAC setzt die Bereinigung ihrer Markenauftritte weiter fort. Man verzichtet künftig auf die Verwendung des Namens Irkut. Dies hat zur Folge, dass die MS-21 und der Superjet SSJ-100 künftig als Jakowlew vermarktet werden.  Die formellen Schritte, die zur Umbenennung führen werden, will der russische Konzern bereits im August 2023 vornehmen. Dies hat zur Folge, dass der Sukhoi Superjet SSJ-100 künftig als Jakowlew Superjet SSJ-100 bezeichnet wird und aus der Irkut MS-21 wird der Jakowlew MS-21. 

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Reisemängel bei Pauschalreisen: So bekommt man Geld zurück

Ein wohlverdienter Urlaub sollte die perfekte Gelegenheit sein, um abzuschalten und die Seele baumeln zu lassen. Doch leider kommt es immer wieder vor, dass Pauschalreisen nicht wie erwartet verlaufen und mit unangenehmen Reisemängeln behaftet sind. Sei es ein schmutziges Hotelzimmer, unzureichender Service, defekte Einrichtungen oder andere unangenehme Überraschungen.  Glücklicherweise haben Reisende in solchen Fällen das Recht, eine angemessene Reisepreisminderung einzufordern. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie in einem solchen Fall vorgehen sollten und welche Schritte notwendig sind, um Ihr Recht auf Minderung des Reisepreises geltend zu machen.  Vorab ist darauf aufmerksam zu machen, dass die Tipps in diesem Artikel keine Rechtsberatung, die in Österreich Rechtsanwälten und Notaren vorbehalten ist, darstellt. Betroffenen, die auf eigene Faust nicht vorankommen, wird geraten sich im Bedarfsfall von einem Rechtsanwalt ihres Vertrauens oder einer Rechtsberatungsstelle einer Konsumentenschutzorganisation beraten zu lassen. In Österreich können – noch vorheriger Terminvereinbarung – kostenlose erste Rechtsauskünfte an den Amtstagen der Bezirksgerichte auch von Richtern erteilt werden.  Die richtige Vorgehensweise bei Reisemängeln:  Sofortige Meldung an die örtliche Reiseleitung oder das Hotel: Falls Sie Reisemängel feststellen, informieren Sie umgehend die örtliche Reiseleitung oder das Hotelpersonal. Diese haben die Pflicht, für Abhilfe zu sorgen.  Dokumentation mit Fotos und/oder Videos: Um später Ihre Reklamation zu unterstützen, ist es ratsam, die Reisemängel mit Fotos oder Videos festzuhalten. Achten Sie darauf, dass das Datum und die Uhrzeit der Aufnahmen erkennbar sind.  Schriftliche Bestätigung: Lassen Sie sich die Reisemängel schriftlich von der örtlichen Reiseleitung oder dem Hotel bestätigen. Dadurch haben Sie einen offiziellen Nachweis für Ihre

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Winter 2023/24: Play nimmt Keflavik-Frankfurt auf

Die isländische Billigfluggesellschaft Play wird im Winterflugplan 2023/24 auch zwischen Frankfurt am Main und Keflavik fliegen. Damit erweitert man die Anzahl der Destinationen, die man in der Bundesrepublik Deutschland ansteuert.  Ab 14. Dezember 2023 will Play an den Verkehrstagen Montag, Donnerstag, Freitag und Sonntag auf der neuen Route fliegen. Birgir Jónsson, CEO von Play, erklärt wie folgt: „Frankfurt stand schon lange auf unserer Wunschliste: Mit dem Flugbetrieb an einem der größten Flughäfen Europas eröffnen sich für unsere Gäste und auch für uns ganz neue Möglichkeiten. Unsere Passagiere haben einen zentralen Anlaufpunkt für internationale Flüge und sehr gute Umsteigeverbindungen in die USA und nach Kanada, die natürlich auch den Geschäftsreisenden aus Frankfurt und Umgebung zugutekommt. Für uns bedeutet die neue Standort-Eröffnung in erster Linie nachhaltiges Wachstum. Eine schöne Fortsetzung der vergangenen Erfolgsmonate – diesen Kurs werden wir halten.“ 

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