Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Wetlease: Finnair fliegt mit vier A321 für British Airways

British Airways nimmt in der laufenden Sommerperiode 2022 vier Airbus A321-200 ihres Oneworld-Partners Finnair ins Wetlease. Die Maschinen werden auf dem Flughafen London-Heathrow stationiert und sollen im europäischen Streckennetz eingesetzt werden. Aus dem jüngsten Geschäftsbericht von Finnair geht hervor, dass die ersten beiden Airbus A321-200 von Finnair ab 3. Mai 2022 zum Einsatz kommen werden. Die beiden anderen Maschinen werden im Juni 2022 folgen. Vorerst ist vereinbart, dass die vier Airbus A321-200 pro Flugzeug rund vier Monate für die IAG-Tochter fliegen werden. Es besteht die Möglichkeit auf Verlängerung der Zusammenarbeit. Aufgrund der geografischen Lage ist Finnair besonders hart von den gegenseitigen Luftraumsperren, die aufgrund des Krieges in der Ukraine erlassen wurden, betroffen. Langstreckenflüge müssen zum Teil enorm lange Umwege fliegen, so dass der Carrier diese nur noch schwer wirtschaftlich durchführen kann. Man versucht so viele Flugzeuge wie möglich bei anderen Airlines im Rahmen von Wetlease-Verträgen unterzubringen. So fliegen in Kürze drei Airbus A350-900 ab München und Frankfurt am Main für die Lufthansa-Tochter Eurowings Discover. Vier Airbus A321-200 konnte man nun bei Oneworld-Partner British Airways unterbringen. Dazu sagte Finnair-Chef Topi Manner unter anderem: “Wir stellen uns auf die Sperrung des russischen Luftraums ein und haben damit begonnen, Maßnahmen zur Anpassung zu ergreifen. Was das Netz angeht, so richten wir uns nach Westen und Südasien aus und erschließen beispielsweise auch Indien und die USA. In den letzten Monaten hat unser Team hart daran gearbeitet, eine rentable Nutzung für unsere ungenutzte Kapazität nach der Schließung des russischen Luftraums zu finden”.

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Oberösterreich: Stern Schifffahrt setzt auf synthetischen Kraftstoff

Die oberösterreichische Stern-Schifffahrt setzt am Attersee ab sofort Shell GTL Fuel ein. Dieser soll im Vergleich mit anderen Kraftstoffen umweltfreundlicher sein. Bereits seit dem Jahr 2011 betreibt man auch ein Schiff, das über einen Solarantrieb verfügt. „Mit dem Einsatz dieses synthetischen Treibstoffes erfüllen wir die Abgasnormen der neuesten Motorengeneration. Der Treibstoff verbrennt ohne Rußpartikel, hat damit einen deutlich geringeren Schadstoffausstoß, ist nahezu geruchslos und praktisch schwefelfrei. Und unsere Kunden können das Erlebnis am See und unsere regionalen Schmankerl an Bord noch besser genießen“, so Geschäftsführerin Doris Cuturi-Stern. Unternehmensangaben nach sollen die Firmengründer, Josef Stern und Franz Hafferl, bereits im Jahr 1913 Elektroschiffe am Attersee eingesetzt haben. Im Jahr 2011 feierte diese Antriebsform mit der Indienststellung von Österreichs erstem Solarschiff ihr Comeback. Jene Schiffe, die über konventionelle Verbrennungsmotoren verfügen, sollen seit diesem Jahr mit Shell GTL Fuel, einem synthetischen Kraftstoff, betankt werden.

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Ryanair will 50 Boeing 737 Max 200 in Spanien stationieren und Kanaren-Bases reaktivieren

Die Ryanair Group plant 50 der 210 bestellten Boeing 737 Max 200 auf spanischen Flughäfen zu stationieren. In den nächsten Jahren will man weitere Bases eröffnen bzw. jene, die geschlossen wurden, wieder in Betrieb nehmen. Dies erklärte die Konzernspitze im Zuge einer Feier der 20-jährigen Marktpräsenz. Im Jahr 2002 steuerte der irische Billigflieger erstmals den Flughafen Girona an. Mittlerweile fliegt man eigenen Angaben nach 27 Airports in Spanien an. Auf zehn davon haben die Fluggesellschaften der Ryanair Group Maschinen stationiert. Konzernweit beschäftigt man in diesem Land rund 6.000 Mitarbeiter. Hinsichtlich der Anzahl der Strecken sowie der beförderten Passagiere betrachtet sich Michael O’Leary als Marktführer in Spanien. Man habe seit dem Eintritt in den spanischen Markt etwa 400 Millionen Reisende befördert. Vor der Corona-Pandemie, also im Jahr 2019, hatte man 46,6 Millionen Passagiere. Man strebt an, dass man bis 2026 etwa 225 Millionen Fluggäste pro Jahr hat. „Wir freuen uns sehr, dass wir 20 Jahre in Spanien feiern können, seit unserem ersten Billigflug im Jahr 2002 nach Girona. Im Laufe der Jahre haben wir mehr als 400 Millionen Passagiere von und nach Spanien befördert. Damit heben wir uns von unseren kleineren und kleineren Konkurrenten ab, die mit unseren niedrigen Preisen nicht mithalten können. Ryanair operiert von 27 Flughäfen (darunter 10 Basen) in ganz Spanien und ist die Nummer 1 im Passagieraufkommen – eine Führungsposition, die sie seit 2010 innehat. Wir wachsen weiter in Spanien, wo wir 6.000 Mitarbeiter direkt an 10 Standorten beschäftigen, mit Wartungseinrichtungen in Sevilla und Madrid sowie unserem

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Düsseldorf: Tuifly nimmt Dakar auf

Im Winterflugplan 2022/23 wird Tuifly ab Düsseldorf Nonstop-Flüge nach Dakar im Senegal anbieten. Zunächst sollen zwei Umläufe pro Woche angeboten werden, teilte der Tui-Konzern mit. Ab 3. November 2022 will Tuifly von Düsseldorf aus Kurs auf Dakar nehmen. Die Flüge sollen dem aktuellen Informationsstand nach selbst durchgeführt werden. Dass man sich für dieses Ziel im Senegal entschieden hat, ist kein Zufall. In der Nähe der Stadt eröffnet Konzernschwester Riu ein neues Hotel.  „Wir bauen das Streckennetz unserer Fluggesellschaft aus und nehmen ab dem 3. November mit unseren weiß-blauen Flugzeugen ab Düsseldorf zweimal wöchentlich Kurs auf Dakar“, sagt Stefan Baumert, Vorsitzender der TUI Deutschland Geschäftsführung. Die neuen Direktflüge in den Senegal sind ebenso wie Paketreisen und Ausflüge ab sofort buchbar.

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Chaos in Amsterdam: Airport bittet Fluggesellschaften um Streichungen

Das Chaos am Flughafen Amsterdam-Schiphol scheint kein Ende nehmen zu wollen. Allein Homebase-Carrier KLM musste für dieses Wochenende etwa 50 Flüge streichen. Am Freitag waren es bereits 28 Umläufe. Der Airport richtet an Fluggesellschaften gar die Bitte ihre Verbindungen zu annullieren und/oder auf andere niederländische Flughäfen umzuleiten. Aufgrund des Umstands, dass KLM der größte Anbieter in Schiphol ist, ist man auch am stärksten von den Problemen betroffen. Gemeinsam mit anderen Airlines will man nun einige Verbindungen unter anderem nach Rotterdam umleiten. Allerdings hat KLM auch Probleme beim eigenen Bodenpersonal, denn dieses sorgte vergangenes Wochenende mit einem “wilden Streik” für Verzögerungen und Ausfälle. Die ab Amsterdam tätigen Fluggesellschaften verzeichnen derzeit eine sehr starke Nachfrage. Darauf scheint aber der Airport nur mangelhaft vorbereitet zu sein, denn man hat viel zu wenig Bodenpersonal. In nahezu allen für die reibungslose Abfertigung von Flügen notwendigen Bereichen hat man zu wenige Mitarbeiter. Nicht nur der Airport, sondern auch Fluggesellschaften und Dienstleister leiden unter vergleichbaren Problemen. Die Schiphol Group hat im Zuge der Corona-Pandemie ein hartes Sparprogramm ins Leben gerufen. In diesem waren sowohl niedrigere Löhne als auch der Abbau von Stellen enthalten. Die größten an diesem Airport tätigen Fluggesellschaften kritisieren, dass dies zu weit gegangen ist und die momentane Situation maßgeblich verursacht hat. Besonders sauer stößt den Airlines auf, dass Amsterdam-Schiphol die Gebühren in den kommenden drei Jahren um rund 37 Prozent erhöhen will. Dagegen will ein Schulterschluss von Air France-KLM, Transavia, Martinair und Konkurrenten, die sich angeschlossen haben, gerichtlich vorgehen.  Der Airport erklärt unter anderem,

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Polen: Flugsicherung und Lotsen-Gewerkschaft erzielen Einigung

Sprichwörtlich Zwei vor Zwölf konnte in Polen ein Tarifstreit im Bereich der Flugsicherung gelöst werden. Die Gewerkschaft und die Geschäftsführung von Pansa erzielten am Freitag eine Einigung, die sicherstellen soll, dass es in den nächsten Tagen und Wochen zu keinen Einschränkungen im Flugverkehr kommen soll. Hintergrund des Streits war, dass die Gehälter der Lotsen aufgrund der Pandemie um bis zu 70 Prozent gekürzt werden sollten. Das haben sich viele nicht gefallen lassen und ihre Kündigungen, die zum 30. April 2022 wirksam geworden wären, eingereicht. Im Großraum Warschau hätte man dann nur noch 40 Fluglotsen gehabt. Die Zivilluftfahrtbehörde hatte vorsorglich einen Notfallplan ausgearbeitet. Dieser hat die Beschränkung auf 180 Starts und Landungen pro Tag ab Chopin und Modlin vorgesehen. Ryanair schaltete sich zwischenzeitlich indirekt in den Streit ein und monierte, dass im Notfallszenario die staatliche Lot überdurchschnittlich stark berücksichtigt worden sein soll. Man fühlte sich prophylaktisch diskriminiert und brachte vorsorglich eine Beschwerde bei der EU-Kommission ein. Diese dürfte aufgrund des Umstands, dass im Tarifstreit einige Einigung erzielt wurde und die Lohnkürzungen zurückgezogen wurden, nun hinfällig sein. Lot geht in einer Medienaussendung davon aus, dass es im Mai 2022 zu keinen Einschränkungen im Flugverkehr kommen wird und man normal fliegen kann. Man plant sämtliche Flüge regulär durchzuführen. Auch die Gewerkschaft von Eurocontrol Maastricht warnte erst kürzlich, dass aufgrund von Sparmaßnahmen besonders in Osteuropa die Flugsicherungen unterbesetzt sind und es deswegen im Sommer 2022 europaweit zu Verspätungen und Ausfällen kommen könnte.

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DLR und NASA schicken Boeing 747SP „Sofia“ in Pension

Die Boeing 747SP mit der Registrierung N747NA, auch als „Sofia“ bekannt, wird im September 2022 in den Ruhestand geschickt. Nasa und DLR betreiben diese Maschine seit 2014 gemeinsam als Forschungslabor. Bereits unter der Präsidentschaft des Donald Trump stand der Weiterbetrieb der „Sofia“ auf dem Prüfstand. Letztlich entschied man sich aber das Stratosphären Observatorium für Infrarot Astronomie weiterhin einzusetzen. Im September 2022 soll aber endgültig Schluss sein. Nasa und DLR haben gemeinsam entschieden die Maschine stillzulegen. „Der Flugbetrieb von SOFIA hat auf hervorragende Art und Weise zu der langen Geschichte der deutsch-amerikanischen Kooperation beigetragen. Wir freuen uns, darauf aufzubauen“, betont NASA-Wissenschaftsdirektor Thomas Zurbuchen. „In einem gemeinsamen Workshop im Sommer wollen wir mit dem DLR neue Projekte in wissenschaftlichen Zukunftsfeldern erarbeiten“. Die wissenschaftlichen Daten von SOFIA sind in den NASA-Archiven für Astronomen weltweit verfügbar. Die zu einem Observatorium für Infrarot-Astronomie umgebaute Boeing 747 SP hat ihre fünfjährige Haupt-Mission 2019 abgeschlossen und um weitere drei Jahre bis ins Jahr 2022 verlängert. Die SOFIA-Kooperation zwischen der NASA und der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR ist in einem beiderseitigen Abkommen vereinbart. Es legt die Verteilung der Arbeitspakete fest. Deutschland lieferte das weltweit einzigartige 2,7-Meter Teleskop, das in den Rumpf von SOFIA eingebaut ist, und beteiligt sich mit 20 Prozent an den Betriebskosten. Im Gegenzug wurden Wissenschaftlergruppen aus Deutschland pro Jahr rund 30 Wissenschaftsflüge zugeteilt. Die NASA hatte die gebrauchte Boeing 747 gekauft und für den Einbau des Teleskops entsprechend umgebaut. NASA führt zudem den Betrieb des Observatoriums von Palmdale in Kalifornien aus, dem Heimatflughafen von SOFIA.

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Norse Atlantic Airways will am 14. Juni 2022 abheben

Das Langstrecken-Startup Norse Atlantic Airways plant ab 14. Juni 2022 den kommerziellen Flugbetrieb aufzunehmen. Der Erstflug soll mit Boeing 787 von Oslo nach New York-JFK führen. Diese Destination will man zunächst zwei pro Woche ansteuern. Diese U.S.-amerikanische Metropole ist vorerst jenes Ziel, das im Sommerflugplan 2022 am häufigsten angesteuert werden soll. Schrittweise sollen die Frequenzen auf täglich hochgefahren werden. Zunächst will Norse Atlantic Airways per 23. Juni 2022 auf drei Umläufe pro Woche aufstocken. Täglich soll ab voraussichtlich 4. Juli 2022 geflogen werden. Fort Lauderdale ist die zweite Destination, die ab der norwegischen Hauptstadt bedient werden soll. Auf dieser Route ist der Erstflug für den 18. Juni 2022 angekündigt. Vorerst soll dreimal pro Woche geflogen werden. Orlando will Norse Atlantic Airways ab 5. Juli 2022 in identer Frequenz ab Oslo anbieten. Voraussichtlich ab 9. August 2022 sollen die Dreamliner der jungen norwegischen Fluggesellschaft dreimal wöchentlich Los Angeles anfliegen. Der Verkauf von Flugscheinen für die angekündigten Routen soll in Kürze unter anderem über die Homepage des Carriers eröffnet werden. Der Start von Norse Atlantic Airways fällt kleiner aus als ursprünglich angekündigt. Einige Maschinen werden temporär dry an Air Europa vermietet.

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Turkish Airlines verpasst TC-JSU Bio-Special-Livery

Das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines hat dem Airbus A321 mit der Registrierung TC-JSU eine Special Livery verpasst. Mit Blättern wirbt der Carrier für den Einsatz von so genanntem SAF-Treibstoff. Der erste kommerzielle Flug in neuem Design wurde als TK1795 nach Stockholm-Arlanda durchgeführt. In den Tanks befand sich laut Turkish Airlines Biotreibstoff. An Bord wurde ein Zero-Waste-Konzept praktiziert. Neben der Bereitstellung von Informationen zu den Nachhaltigkeitsmaßnahmen mit dem Green-Class-Konzept dieses Erstflugs hat das Luftfahrtunternehmen auch neue umweltbewusste Maßnahmen ergriffen. Während des Flugs wurden Recyclingpapier, Pappbecher und hölzerne Salz- und Pfefferstreuer verwendet und alle Passagiere erhielten kostenlosen, gesunden Grüntee. Weitere Sondermaßnahmen waren umweltfreundliche Kissenbezüge und Decken, die mit 100 Prozent recycelten, zertifizierten Fasern hergestellt wurden, um Wasser zu sparen. Die Kinder bekamen FSC-zertifiziertes Holzspielzeug. „Als staatliche Fluggesellschaft der Türkei ist unser neu gestaltetes Flugzeug jetzt in der Luft, um deutlich zu machen, wie wichtig uns Nachhaltigkeit ist. Mit dem Biokraftstoff-Hinweis auf unserem Flugzeug möchten wir die Bedeutung der Verwendung von nachhaltigem Flugzeugtreibstoff hervorheben – eine der größten Hürden im Kampf der Luftfahrtindustrie gegen CO2-Emissionen. Daher unterstützen wir die Bemühungen zur Herstellung von Biokraftstoffen und zielen darauf ab, auf so vielen unserer Flüge wie möglich Biokraftstoffe zu verwenden“, so Vorstandsvorsitzender Ahmet Bolat.

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Welttourismusverband UNWTO suspendiert Russlands Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft der Russischen Föderation in der Weltorganisation für Tourismus UNWTO wurde aufgrund eines Votums von zwei Drittel der teilnehmenden Staaten suspendiert. Die Organisation betrachtet dies als eine Reaktion auf den Angriffskrieg gegen die Ukraine. Bereits im Vorfeld hatte Russland angekündigt, dass man sich freiwillig aus der UN-Sonderorganisation zurückziehen möchte. Kurz nach dem kriegerischen Überfall gegen die Ukraine hatte die UNWTO angekündigt, dass die Mitgliedschaft der Russischen Föderation ausgesetzt werden soll. Dazu war jedoch eine Abstimmung notwendig. In der Organisation sind 159 Staaten vertreten. Am Mittwoch wurde eine Generalversammlung im spanischen Madrid abgehalten. Laut Mitteilung der UNWTO stimmten zwei Drittel der Mitglieder für die Suspendierung der Mitgliedschaft der Russischen Föderation.  Der Vertreter Russlands nahm an der Abstimmung nicht teil.

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