
Quartalszahlen: Austrian Airlines mit 1,1 Millionen Passagieren und Verlust
Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2022 verzeichnete Austrian Airlines ein Adjusted-Ebit in der Höhe von minus 109 Millionen Euro. Für den weiteren Verlauf des Jahres, insbesondere den Sommer, ist man zuversichtlich. Die österreichische Lufthansa-Tochter bekam im ersten Quartal 2022 die Auswirkungen von Beschränkungen, die aufgrund der Omikron-Variante regelrecht panikartig von diversen Regierungen erlassen wurden, zu spüren. Man musste den Flugplan ausdünnen. Dazu kam der Umstand, dass die Treibstoffpreise bereits im Jänner, Feber und März 2022 im Steigen waren. Die Aussichten für den Sommer 2022 sind laut Chief Commerical Officer Michael Trestl, der auch darauf verweist, dass wieder längerfristig im Voraus gebucht wird, aber gut: „Aktuell verzeichnen wir für die Mai- und Junifeiertage sowie für die Sommerferien wöchentlich Buchungseingänge im sechsstelligen Bereich. Unsere Gäste buchen wieder länger im Voraus – die Sommerferienflieger füllen sich schon jetzt und auch Geschäftsreisen sind wieder im Kommen. Diese Dynamik stimmt uns sehr zuversichtlich“. 1,1 Millionen Passagiere im ersten Quartal 2022 befördert Im ersten Jahresquartal 2022 war der Umsatz bei Austrian Airlines mit 201 Millionen Euro mehr als dreimal so hoch wie im Vorjahr (Q1 2021: 61 Mio. Euro), jedoch noch um ein Drittel geringer als im selben Zeitraum 2020 (Q1 2020: 287 Mio. Euro), in den der Beginn der Corona-Pandemie fiel. Ähnlich entwickelten sich die Gesamterlöse der heimischen Airline mit einem Anstieg gegenüber 2021 um 220 Prozent auf 208 Millionen Euro (Q1 2021: 65 Mio. Euro, Q1 2020: 304 Mio. Euro). Die Gesamtaufwendungen sind um 87 Prozent auf 316 Millionen Euro gestiegen (Q1 2021: 169







