Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Diplomatisches Hindernis: Die Lufthansa blockiert neue Singapore Airlines-Verbindung ab Genf

Die Lufthansa Group hat eine geplante Direktflugverbindung von Singapore Airlines zwischen Genf und Singapur verhindert. Der Plan, der von Genfer Wirtschaftsvertretern aktiv beworben wurde, scheiterte am Widerstand des deutschen Luftfahrtkonzerns. Die Blockade konnte über die Mechanismen eines gemeinsamen Joint Ventures durchgesetzt werden. Obwohl beide Fluggesellschaften in der Star Alliance zusammenarbeiten, verhinderte die Lufthansa die neue Route, um den eigenen Umsteigeverkehr an den Drehkreuzen in Zürich, Frankfurt und München nicht zu gefährden. Der Vorfall hat eine Debatte über die Rolle von kommerziellen Allianzen ausgelöst und könnte rechtliche Schritte seitens Genfer Wirtschaftsvertreter nach sich ziehen. Die Hintergründe der Veto-Entscheidung Singapore Airlines betreibt bereits eine tägliche Verbindung zwischen Singapur und Zürich. Die Swiss, eine Tochtergesellschaft der Lufthansa Group, fliegt ebenfalls auf dieser Route. Die Zusammenarbeit beider Airlines ist in einem Joint Venture verankert, das die Flugpläne aufeinander abstimmt und die Kapazitäten gemeinsam steuert. Genau diese Struktur ermöglichte der Lufthansa nun, ein Veto gegen die neue Strecke ab Genf einzulegen, da die Entscheidung für die neue Route gemeinsam getroffen werden mußte. Die Initiative für eine Direktverbindung war von einer Genfer Wirtschaftsdelegation ausgegangen. Vertreter des Flughafens Genf, der Tourismusförderung und der Handelskammer hatten im vergangenen Jahr bei Singapore Airlines für die Route geworben. Nach der Prüfung der Wirtschaftlichkeit durch Singapore Airlines wurden offensichtlich Abstimmungen mit der Lufthansa-Gruppe eingeleitet. Die neue Verbindung hätte jedoch zu einem direkten Wettbewerb geführt, der den deutschen Konzern Umsteigeverkehr von Reisenden über seine Hauptdrehkreuze gekostet hätte. Die Rolle von Joint Ventures im internationalen Flugverkehr Die Blockade der neuen Flugroute wirft ein

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Spezialkonzept für Erholung im Lesachtal

Das Hotel Der Paternwirt in Kärnten führt unter der Leitung der Familie Obernosterer ein neues Konzept ein, das den Fokus auf intensive Erholung in der Natur legt. Anstelle herkömmlicher Wellnessangebote konzentriert sich das Haus nun auf sogenannte Biohacking-Retreats, die eine bewußte Reduktion und die Nutzung regionaler Ressourcen in den Mittelpunkt stellen. Das Programm „Kraftvoll urlauben“ zielt darauf ab, den Gästen durch gezielte Übungen und Seminare neue Energie zu vermitteln. Die Retreats des Paternwirts werden in kleinen Gruppen abgehalten, um eine intensive und persönliche Betreuung sicherzustellen. Renommierte Fachleute aus den Bereichen Longevity, Schlafcoaching und Zellgesundheit, darunter Martin Kowarik, Melanie Pesendorfer und David Bräuer, leiten die Kurse. Die Inhalte umfassen unter anderem Strategien zur Verlängerung der gesunden Lebensspanne, Methoden zur Optimierung der Schlafqualität und Regeneration sowie das Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Training (IHHT) zur Zellregeneration. Diese Techniken sollen den Teilnehmern ermöglichen, die erlernten Praktiken auch nach dem Aufenthalt in ihren Alltag zu integrieren. Das Lesachtal, bekannt für seine unberührte Natur und als eines der naturbelassensten Täler Europas, dient dabei als Kulisse für das neue Konzept. Das Paternwirt-Konzept sieht vor, die Stille und Kraft der Umgebung aktiv in die Programme einzubeziehen. Die regionale Kulinarik wird ebenfalls als Teil der ganzheitlichen Erholung beworben. Mit dem neuen Angebot positioniert sich das Hotel als Anbieter für Erholungsreisen, die über konventionelle Wellness-Aufenthalte hinausgehen und auf wissenschaftlich fundierte Methoden setzen. Die Familie Obernosterer plant, das Projekt stetig zu erweitern und ein Netzwerk aus Trainern und Gesundheitsexperten aufzubauen, die ihre eigenen Programme im Paternwirt anbieten können. Diese Initiative soll den Standort im Lesachtal

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100 Jahre Lufthansa im Podcast

Die Lufthansa startet anläßlich ihres hundertjährigen Jubiläums eine neue Staffel ihres Podcasts „Above & Beyond“. Die Serie, die den Untertitel „100 Jahre Lufthansa“ trägt, verspricht einen tiefen Einblick in die Geschichte der deutschen Fluggesellschaft. Ab dem 16. September 2025 sollen Hörer die Entwicklung der Lufthansa nachvollziehen können, angefangen bei den bescheidenen Anfängen im Jahre 1926 bis hin zu den heutigen globalen Operationen. Die erste Folge der neuen Staffel widmet sich den Anfängen und beleuchtet, wie die Idee des Fliegens in Deutschland in die Realität umgesetzt wurde. Die zweite Staffel des Podcasts, moderiert von Anja Heyde, behandelt in fünf Episoden verschiedene Aspekte der Unternehmensgeschichte. Thematisiert werden unter anderem technologische Neuerungen, die Krisenbewältigung sowie die Entwicklung des Streckennetzes und des Reiseerlebnisses. Dazu kommen Historiker, langjährige Mitarbeiter und Entwickler zu Wort. Sonja Seipke, verantwortlich für Nachrichten und Geschichten bei Lufthansa Airlines, betont, daß der Podcast die Vielfalt des Unternehmens darstellen und gleichzeitig Geschichten erzählen soll, die sowohl Mitarbeiter als auch Luftfahrt-Fans ansprechen. Die Geschichte der Lufthansa begann mit der Gründung der Deutschen Luft Hansa AG im Jahre 1926, die durch die Fusion der Deutschen Aero Lloyd und der Junkers Luftverkehr entstand. In den ersten Jahren verband die Fluggesellschaft hauptsächlich europäische Städte, entwickelte jedoch schnell auch interkontinentale Routen. Im Verlauf ihrer Geschichte sah sich die Lufthansa mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert, darunter die erzwungene Stilllegung des Flugbetriebs nach dem Zweiten Weltkrieg. Nach ihrer Wiedergründung im Jahre 1953 und der Wiederaufnahme des Flugbetriebs im Jahre 1955 etablierte sich die Gesellschaft als eine der führenden Airlines der

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Spirit Airlines entläßt ein Drittel ihrer Flugbegleiter

Die amerikanische Billigfluggesellschaft Spirit Airlines, die in diesem Jahr zum zweiten Mal Konkurs angemeldet hat, plant die Entlassung von einem Drittel ihrer Flugbegleiter. Ab dem 1. Dezember 2025 sollen rund 1.800 Flugbegleiter vorübergehend beurlaubt werden. Dieser drastische Schritt ist eine direkte Folge der angespannten finanziellen Lage des Unternehmens. Die Maßnahme, die etwa 35 Prozent der 5.200 Flugbegleiter betrifft, soll durch ein freiwilliges Programm mit Auszeiten von sechs Monaten bis zu einem Jahr beginnen, gefolgt von erzwungenen Beurlaubungen. Die Fluggesellschaft begründet die Kürzungen mit einer deutlichen Verringerung ihres Flugplans, um die Personalausgaben an die verringerte Kapazität anzupassen. Die Ankündigung hat bei den Mitarbeitern und Gewerkschaften große Sorgen ausgelöst und wirft Fragen über die langfristige Überlebensfähigkeit des Unternehmens auf. Der erneute Konkurs und die wirtschaftlichen Herausforderungen Spirit Airlines hatte am 29. August 2025 in New York erneut Insolvenz nach Chapter 11 beantragt, weniger als sechs Monate, nachdem das Unternehmen aus seinem ersten Konkurs im März 2025 hervorgegangen war. Die Unternehmensführung hatte zuvor Schulden neu strukturiert und Eigenkapital beschafft, jedoch setzten die Verluste sich fort. Höhere Personalkosten, Leasingausgaben und eine schwächere Nachfrage in einigen Freizeitmarktsegmenten haben die Gewinne zunichte gemacht. Als Teil des neuen Sanierungsplans hat Spirit Airlines angekündigt, ihr Flugangebot ab November dieses Jahres um 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu reduzieren. Dieser Schritt zielt darauf ab, Kosten für Treibstoff, Wartung und Flughafengebühren zu senken und sich auf die stärksten Märkte zu konzentrieren. Die Geschäftsführung betonte, daß die Beurlaubungen notwendig seien, um die Belegschaft an den kleineren Flugplan anzupassen. Sie stellte

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Flughafen Nürnberg stellt Winterflugplan mit neuen Zielen vor

Der Flughafen Nürnberg beginnt ab Ende Oktober mit dem Winterflugplan, der über 40 Nonstop-Ziele umfasst. Wie Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe ankündigte, zeichnet sich das Programm durch eine Erweiterung der Angebote aus, insbesondere nach Ägypten, sowie in andere populäre Ferienregionen wie die Kanarischen Inseln, Italien und die Türkei. Im Zentrum des neuen Angebots stehen die Flüge nach Ägypten. Neben den bereits bekannten Zielen Hurghada und Marsa Alam wird ab dem 4. November auch Sharm El-Sheik angeflogen. Die Flüge zu diesen Destinationen werden von verschiedenen Fluggesellschaften wie Marabu, Corendon Airlines und Eurowings durchgeführt. Allein nach Hurghada gibt es in diesem Winter bis zu 20 wöchentliche Verbindungen. Ebenfalls im Flugplan sind spanische Ziele wie Mallorca und die Kanaren, sowie Destinationen in Portugal und Griechenland. Das Flugprogramm umfasst auch attraktive Städteziele für Kurzreisen. Fluglinien wie British Airways und Ryanair steuern London an, während Air France ihre Verbindungen nach Paris auf drei tägliche Flüge erhöht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Netz nach Osteuropa. Dort sind insbesondere die zwei neuen Flugziele Temeswar und Kronstadt in Rumänien hervorzuheben, welche von der Fluggesellschaft Wizz Air angeflogen werden. Mit diesem diversifizierten Angebot reagiert der Nürnberger Flughafen auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Reisenden. Der neue Winterflugplan dient als wichtiges Instrument, um die Position des Airports als regionaler Abflugort für Ferien- und Geschäftsreisen zu festigen und gleichzeitig mit neuen Zielen neue Märkte zu erschließen.

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Tourismusbranche in Wien warnt vor zu hohen Abgaben

Der Obmann der Fachgruppe Reisebüros in der Wirtschaftskammer Wien, Gregor Kadanka, hat sich besorgt über die Kostenstruktur am Tourismusstandort Wien geäussert. Er sieht die erhöhte Ortstaxe und die hohe Abgabe für Flugpassagiere als wichtige Faktoren, welche die Destination im Vergleich zu anderen europäischen Metropolen benachteiligen. Die Abgaben würden die Endpreise für Reisende verteuern, was sie von einem Besuch der Stadt abhält. Als Warnsignal für die Entwicklung gelten die jüngsten Entscheidungen einiger Fluggesellschaften. Der irische Billigflieger Ryanair hat seine Flotte am Flughafen Wien reduziert, während die ungarische Wizzair sich ganz vom Standort zurückzog. Diese Anbieter sind für ihr wachstumsorientiertes Geschäftsmodell bekannt, das besonders sensibel auf Kostenänderungen reagiert. Der Druck der hohen Gebühren führe bereits dazu, daß einige Unternehmen auf ihre eigenen Margen verzichten. In einer Reaktion auf diese Entwicklung hat auch der Flughafen Wien angekündigt, seine eigenen Gebühren zu senken. Kadanka sieht darin jedoch ein Risiko, da die fehlenden Einnahmen zu Investitionsdefiziten führen könnten. Um die Anbindung der Stadt zu gewährleisten, müsse man nun verstärkt die etablierten Fluggesellschaften, allen voran Austrian Airlines und die gesamte Lufthansa-Gruppe, stärken. Kadanka betont, daß Gebühren nur entrichtet werden, wenn auch tatsächlich Gäste kommen. Daher sei es strategisch klüger, geringere Abgaben von mehr Reisenden zu erhalten, als höhere Abgaben zu verlangen, was potentielle Gäste jedoch abschrecke.

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Vietnam Airlines plant Kauf von bis zu 30 Großraumflugzeugen

Die staatliche Fluggesellschaft Vietnam Airlines hat mit einer offiziellen Ausschreibung an den Luftfahrtmarkt weitreichende Pläne für ihre Flottenerweiterung bekanntgegeben. In einem Schreiben vom 22. September 2025 hat die Airline ihr Interesse an der Übernahme von bis zu 30 Großraumflugzeugen des Typs Airbus A350-900 oder Boeing 787-9 Dreamliner signalisiert. Die Auslieferungen der neuen Maschinen sind für den Zeitraum zwischen 2028 und 2030 vorgesehen. Mit diesem Schritt verfolgt Vietnam Airlines eine aggressive Strategie zur Stärkung ihrer operativen Kapazitäten, die bereits durch die jüngsten finanziellen Absicherungen für den Erwerb von Schmalrumpfflugzeugen untermauert wurde. Der geplante Zukauf von Großraumflugzeugen zielt darauf ab, die Position der Fluggesellschaft auf dem wachsenden internationalen Markt weiter zu festigen. Die Details der Ausschreibung und die Hintergründe Das offizielle Schreiben von Vietnam Airlines, das an „alle Interessierten“ gerichtet war, ist ein klarer Aufruf an die globalen Flugzeughersteller und Leasinggesellschaften. In dem Dokument bittet die Airline um Angebote für die genannten Flugzeugtypen und erklärt sich offen für „alle verfügbaren Optionen“, sei es durch Kauf, Leasing, Untervermietung oder andere Vereinbarungen. Die potentiellen Partner haben bis zum 8. Oktober 2025 Zeit, ihre Vorschläge einzureichen. Die Ausschreibung wurde von wichtigen Vertretern der Fluggesellschaft unterzeichnet, darunter der stellvertretende Direktor Huynh Thanh Lan, der stellvertretende Geschäftsführer Nguyen Thu Phuong und der Manager Vu Ngoc Chau My. In dem Schreiben wurden die interessierten Parteien aufgefordert, allgemeine Informationen wie die Anzahl der angebotenen Flugzeuge, den Typ, den voraussichtlichen Lieferplan, die Bestuhlung (LOPA) und indikative kommerzielle Bedingungen, wie Kaufpreis oder Leasingrate, bereitzustellen. Dieser detaillierte Ansatz verdeutlicht die Ernsthaftigkeit der

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Swissport ernennt neuen Frachtchef für Nordamerika

Die Swissport hat Ajay Barolia zum Executive Vice President Cargo für Nordamerika ernannt. In dieser Position übernimmt er die gesamte Leitung des Luftfrachtgeschäfts in dieser Region. Er berichtet direkt an CEO Nelson Camacho. Der Führungskräftewechsel unterstreicht die Absicht des Unternehmens, seine Präsenz in dem entscheidenden nordamerikanischen Markt zu stärken. Barolia verfügt über mehr als drei Jahrzehnte Erfahrung in der Logistikbranche und dem Luftfrachtsektor. Seit seinem Eintritt bei Swissport im Juni 2024 als Senior Vice President hat er die Geschäftsführung bereits unterstützt. Seine Ernennung basiert auf seinen Kenntnissen in den Bereichen betriebliches Management und digitale Umgestaltung. In seiner neuen Rolle wird sich Barolia auf den Ausbau der Marktposition konzentrieren. Das Unternehmen plant, dies unter anderem durch Joint Ventures und strategische Akquisitionen zu erreichen. Darüber hinaus sollen Investitionen in die Modernisierung und Automatisierung der Frachtanlagen an den wichtigsten Standorten erfolgen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der langfristigen Entwicklung unter Berücksichtigung hoher Sicherheitsstandards. Barolia wird von einem Team unterstützt, dem unter anderem Senior Leader Peter Weir angehört. Zudem leitet er ein regional aufgestelltes Team aus vier Vizepräsidenten. Die Ernennung von Ajay Barolia ist Teil der Strategie von Swissport, in Schlüsselmärkten auf erfahrene Führungskräfte zu setzen, um die betriebliche Leistung weiter zu steigern.

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Korean Air setzt auf heimischen alternativen Flugkraftstoff

Die Fluggesellschaft Korean Air hat die Verwendung von alternativ produziertem Flugkraftstoff auf weiteren innerasiatischen Strecken ausgeweitet. Der Treibstoff aus heimischer Produktion wird nun auf den Routen von Incheon nach Kobe und von Gimpo nach Osaka eingesetzt. Die Tests finden seit dem 19. September bis zum 31. Dezember 2026 statt. Der sogenannte alternative Flugkraftstoff wurde zuvor bereits in einem einjährigen Versuch zwischen Incheon und Tokio getestet. Bei dem Treibstoff handelt es sich um eine Mischung, die zu einem Prozent aus speziell aufbereitetem Kraftstoff besteht. Dieser kann laut Unternehmensangaben die CO2-Emissionen über seinen gesamten Lebenszyklus im Vergleich zu herkömmlichem Kerosin um bis zu 80 Prozent reduzieren. Der Kraftstoff wird von den inländischen Lieferanten HD Hyundai Oilbank und GS Caltex geliefert und aus gebrauchtem Speiseöl hergestellt. Er ist gemäss den internationalen Standards der Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) zertifiziert. Im Rahmen des Versuchsprogramms sind etwa 90 Flüge auf der Strecke nach Kobe und 26 Flüge nach Osaka geplant. Mit dieser Ausweitung setzt die Fluggesellschaft ihre Bestrebungen fort, alternative Kraftstoffquellen zu erschliessen. Der Einsatz des Kraftstoffes ermöglicht es dem Unternehmen, sich an veränderte Anforderungen des internationalen Luftverkehrs anzupassen. Die Mischung wird auf bereits bestehenden Strecken in einem kontrollierten Testbetrieb verwendet.

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Führungswechsel bei El Al: Airline ernennt neuen CEO und CFO

Die israelische Fluggesellschaft El Al hat einen umfassenden Führungswechsel bekanntgegeben. Nach einem Auswahlverfahren wurde Levy Halevy zum neuen Chief Executive Officer (CEO) des Unternehmens ernannt. Gleichzeitig kündigte der bisherige Finanzchef Yaakov Shachar seinen Rücktritt an. Seine Nachfolge tritt Gil Feldman an. Der Zeitpunkt des Amtsantritts von Halevy wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben. Levy Halevy kommt von dem Kreditkartenunternehmen CAL, wo er die letzten sieben Jahre als CEO tätig war. Er brachte das Unternehmen zu Wachstum und hat einen Hintergrund im Finanz- und Technologiesektor. Vor seiner Tätigkeit bei CAL hatte er weitere Führungspositionen inne. Er folgt auf die bisherige Geschäftsführerin Dina Ben Tal Ganancia. Der langjährige Finanzchef von El Al, Yaakov Shachar, geht Ende November in den Ruhestand. Er kam bereits im Jahre 2006 zu der Fluggesellschaft und war dort für die Stärkung der finanziellen Lage mitverantwortlich. Sein Nachfolger wird Gil Feldman, der seit 2020 im Unternehmen ist und aktuell als stellvertretender Finanzchef dient. Er war am Sanierungsplan der Airline während der Corona-Krise beteiligt. Laut dem Verwaltungsratsvorsitzenden Amikam Ben Zvi bringt Halevy umfassende Erfahrung mit und sei der richtige Mann für die Leitung der Gesellschaft. Feldman habe sich in den letzten Jahren bewährt. Mit diesen Besetzungen setzt die israelische Fluggesellschaft auf eine Mischung aus externer Führung und interner Kontinuität für ihr zukünftiges Geschäft.

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