
Streik bei Air Canada lähmt den Reiseverkehr und sorgt für Chaos
Inmitten der sommerlichen Reise-Hochsaison hat ein dreitägiger Streik der Flugbegleiter die kanadische Fluggesellschaft Air Canada zum Erliegen gebracht. Über 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben ihre Arbeit niedergelegt und damit den Flugbetrieb der Airline und ihrer Tochtergesellschaft Air Canada Rouge lahmgelegt. Täglich sind etwa 130.000 Reisende betroffen, die an Flughäfen weltweit mit massiven Beeinträchtigungen konfrontiert sind. Die Arbeitsniederlegung ist das Ergebnis monatelanger, festgefahrener Tarifverhandlungen und wirft ein Schlaglicht auf die komplexen Fragen der Fluggastrechte, die je nach Startpunkt des Fluges stark variieren. Für Urlauber und Geschäftsreisende bedeutet der Streik eine erhebliche Unsicherheit und die Notwendigkeit, sich durch ein Labyrinth von Regelungen und Ansprüchen zu kämpfen. Massives Chaos auf den Flughäfen: Die Folgen der Arbeitsniederlegung Seit der Nacht zum Samstag ist der Flugbetrieb von Air Canada und Air Canada Rouge beinahe vollständig zum Erliegen gekommen. Die Entscheidung der Gewerkschaft, eine 72-stündige Arbeitsniederlegung anzusetzen, hat die Airline gezwungen, ihren regulären Flugplan massiv zu reduzieren. Flugreisende weltweit sind von den Auswirkungen betroffen, darunter auch viele Passagiere aus Deutschland, deren Flüge von und nach Kanada nicht wie geplant durchgeführt werden können. An den großen Drehkreuzen der Fluggesellschaft, wie Toronto, Montreal und Vancouver, herrscht ein Bild des Chaos, da Tausende von Passagieren gestrandet sind und verzweifelt versuchen, alternative Reisemöglichkeiten zu finden. Auch an europäischen Flughäfen wie Frankfurt oder London, die direkte Verbindungen nach Kanada haben, sind die Schalter von Air Canada menschenleer oder es haben sich lange Warteschlangen gebildet. Die Airlines bemühen sich, die gestrandeten Fluggäste auf andere Verbindungen umzubuchen, doch die begrenzte Kapazität anderer Fluggesellschaften








