Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Rhätische Bahn wirbt mit bekannten Fotomotiven um Reisende

Die Rhätische Bahn hat eine Zusammenstellung der bekanntesten Fotomotive entlang ihrer Strecken veröffentlicht. Die Bahnlinie, die sich durch die Schweizer Alpen zieht, gilt als eine der eindrucksvollsten Bahnstrecken Europas und wurde im Jahre 2008 zum UNESCO-Welterbe erklärt. Zu den bekanntesten Bauwerken der Strecke gehört der Landwasserviadukt bei Filisur. Das 65 Meter hohe Viadukt, das in einem Felsentunnel endet, zählt zu den meistfotografierten Bauwerken im Alpenraum. Ein weiteres Wahrzeichen der Ingenieurskunst ist die Kehrschleife Brusio, die es der Bahn ermöglicht, auf engstem Raum Höhe zu gewinnen. Die Rhätische Bahn bietet an diesen Orten zusätzliche Angebote für Touristen, wie beispielsweise den neuen Erlebnisweg am Landwasserviadukt. Die Strecken bieten neben den spektakulären Bauwerken auch zahlreiche Naturmotive. Dazu gehören der Bergsee Lai da Palpuogna sowie die Blicke auf den Gletscher bei der Haltestelle Morteratsch. Auch der höchstgelegene Bahnhof der Bahn auf dem Berninapaß stellt ein beliebtes Ziel dar. Die Bewerbung derartiger Fotospots ist Teil der Marketingstrategie der Rhätischen Bahn, die einen grossen Teil ihres Geschäfts mit Tourismus und Erlebnisreisen erzielt.

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Triebwerksprobleme über den Rocky Mountains: Delta-Boeing 767 muß außerplanmäßig landen

Ein Flug der amerikanischen Fluggesellschaft Delta Air Lines von New York nach Los Angeles mußte in der vergangenen Woche notlanden, nachdem die Besatzung eines Boeing 767-Flugzeugs eines der Triebwerke im Flug abschalten mußte. Der Vorfall ereignete sich am 10. September 2025 über den Rocky Mountains, was die Piloten dazu zwang, den Flug nach Salt Lake City, Utah, umzuleiten. Das Flugzeug, eine Boeing 767-300ER mit der Registrierung N178DN, wurde nach der sicheren Landung für anderthalb Tage am Boden gehalten, bevor es wieder in den Liniendienst aufgenommen werden konnte. Der Zwischenfall, der keine Verletzten forderte, unterstreicht die Notwendigkeit robuster Sicherheitsprozeduren und die Zuverlässigkeit von Flugzeugen im Falle eines technischen Problems, selbst bei älteren Maschinen. Der Notfall über Utah Flug DL365 von Delta Air Lines ist eine reguläre Verbindung, die täglich um 17:00 Uhr Ortszeit vom John F. Kennedy International Airport (JFK) in New York nach Los Angeles International Airport (LAX) startet. Am 10. September 2025 verlief der Flug jedoch nicht wie geplant. Etwa 90 nautische Meilen (166,7 km) nördlich von Salt Lake City gab die Crew der Flugverkehrskontrolle bekannt, daß sie das linke PW4060-Triebwerk aufgrund eines technischen Defekts abschalten mußte. Der Vorfall zwang die Piloten, eine sofortige Kursänderung vorzunehmen und in Salt Lake City notzulanden. Ein Sprecher von Delta Air Lines bestätigte den Vorfall gegenüber dem Luftfahrtportal „Simple Flying“ und erklärte, daß die Besatzung nach ihrer Ausbildung und den Standardverfahren gehandelt habe, um das Flugzeug sicher umzuleiten. Die Sicherheit der Kunden und der Mitarbeiter habe bei Delta immer oberste Priorität. Man entschuldigte

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Lufthansa Technik sichert sich Langzeitvertrag mit Air Premia

Die Lufthansa Technik AG hat einen neuen Vertrag mit der südkoreanischen Fluggesellschaft Air Premia unterzeichnet. Die Vereinbarung sieht die langfristige Versorgung mit Ersatzteilen für einen Teil der Boeing-787-9-Flotte der Airline vor und läuft über zehn Jahre. Der sogenannte Total Component Support umfasst die Komponentenversorgung für rund die Hälfte der Flotte der Airline. Um die logistische Unterstützung sicherzustellen, wird Lufthansa Technik ein neues Ersatzteillager am internationalen Flughafen Incheon in Seoul einrichten. Dies ermöglicht eine schnelle Verfügbarkeit von Bauteilen direkt an der Heimatbasis der Fluggesellschaft. Air Premia ist ein relativ junger Anbieter in Südkorea, der sich mit seinem Geschäftsmodell zwischen einem Billigflieger und einer klassischen Fluggesellschaft positioniert. Der Abschluss dieses langfristigen Vertrages unterstreicht die strategische Bedeutung des asiatischen Marktes für Wartung, Reparatur und Überholung von Flugzeugen. Für Lufthansa Technik als global agierender Dienstleister bedeutet dies eine Festigung der Position in einer wachsenden Region.

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Gericht entscheidet zugunsten von Reisendem bei Mängeln im Hotelzimmer

Das Amtsgericht München hat in einem Urteil vom 8. September 2025 entschieden, daß ein Reisender eine Pauschalreise wirksam kündigen durfte. Der Klage eines Reiseveranstalters auf Zahlung einer Stornogebühr in Höhe von 657 Euro wurde nicht stattgegeben. Das Gericht sah einen erheblichen Reisemangel als gegeben an, weil falsche Angaben zum Zustand des Hotelzimmers gemacht worden waren. Der Reisende hatte die Buchung getätigt, nachdem ihm ein Mitarbeiter des Reisebüros auf Nachfrage bestätigt hatte, daß sämtliche Zimmer des Hotels renoviert seien. Die Angaben wurden mit Beispielbildern untermauert. Als der Kunde jedoch feststellte, daß dies nicht zutraf, kündigte er die Reise vor ihrem Antritt. Dem Urteil zufolge war die Kündigung rechtens, da die getätigten Zusicherungen für den Kunden von entscheidender Bedeutung waren. Die Münchner Richter begründeten das Urteil damit, daß ein Reiseveranstalter gemäss den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuchs für die Aussagen eines von ihm beauftragten Reisebüros haftet, sofern diese für den Abschluss des Reisevertrages von entscheidender Bedeutung sind. Das Urteil (Az.: 112 C 7280/25) gilt als wichtiges Signal für die Verbraucherrechte und stellt einen Präzedenzfall für ähnliche Fälle in der Reisebranche dar. Es ist jedoch noch nicht rechtskräftig.

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Phuket startet Wassertaxi-Projekt zur Entlastung des Straßenverkehres

Nach über zehn Jahren der Planung hat auf Phuket ein neues Wassertaxi-Projekt begonnen. Die Verwaltung der Provinz hat sich mit der Nationalparkbehörde auf den Aufbau eines Küstenverkehrssystems geeinigt, um den Verkehr auf den Strassen zu entlasten. In der Pilotphase, die im November starten soll, wird eine Verbindung zwischen dem Nai Yang Beach beim Flughafen und dem Patong Beach eingerichtet. Die rund 16,7 Seemeilen lange Strecke soll mit dem Boot in etwa 40 Minuten zurückgelegt werden. Dies steht im Gegensatz zu einer Fahrt mit Bus oder Auto, die je nach Verkehrslage zwischen anderthalb und drei Stunden dauern kann. Längerfristig ist geplant, ein Netzwerk von 14 Haltepunkten entlang der Westküste aufzubauen, die alle bedeutenden Strände wie Kamala und Karon miteinander verbinden sollen. Der Betrieb des Bootstaxi-Dienstes wird ausschließlich während der Hochsaison von November bis April stattfinden, da der jährliche Südwest-Monsun in den Sommermonaten den Verkehr auf See erheblich erschwert. Medienberichten zufolge ist die Idee des Projektes nicht neu, sondern war bereits vor über zehn Jahren mit einem Budget genehmigt worden, jedoch ohne Umsetzung. Die ehemalige Premierministerin Paetongtarn Shinawatra hatte sich Anfang des Jahres für eine Wiederaufnahme der Pläne ausgesprochen.

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Vom Testbetrieb zur Fernüberwachung: Flughafen Zürich setzt auf autonome Shuttlebusse

Der Flughafen Zürich macht rasante Fortschritte bei seinem Pilotprojekt für selbstfahrende Shuttlebusse. Nach erfolgreichen Testphasen ohne Passagiere ist seit Juni 2025 das Mitfahren für die Flughafenmitarbeitenden erlaubt. Ein Sicherheitsfahrer bleibt in dieser Projektphase weiterhin an Bord, was die aktuelle Automatisierungsstufe 3 widerspiegelt. Die Betreiber des Flughafens Zürich streben jedoch bereits den nächsten, revolutionären Meilenstein an: die Automatisierungsstufe 4, bei der die Shuttlebusse ohne Sicherheitsfahrer, sondern ausschließlich über eine Fernüberwachung gesteuert werden. Das Projekt, das in enger Zusammenarbeit mit externen Partnern realisiert wird, liefert wichtige Erkenntnisse für den Einsatz autonomer Fahrzeuge in einem komplexen und sicherheitssensiblen Umfeld. Vom Werkhof zum Terminal: Der Shuttlebetrieb für Mitarbeitende Seit März 2025 werden die selbstfahrenden Shuttlebusse am Flughafen Zürich getestet. Die Route führt zwischen dem Flughafenkopf (Tor 101) und dem Werkhof (Tor 130), einem wichtigen Bereich für die interne Logistik und die Arbeitswege der Mitarbeitenden. Der Einsatz des Shuttles auf dieser Strecke ermöglicht es, die Technologie unter realen Bedingungen zu erproben, ohne den regulären Passagierbetrieb zu stören. Die Tatsache, daß die Fahrzeuge seit Juni auch von Mitarbeitenden genutzt werden können, zeigt, daß die Technologie eine gewisse Reife erreicht hat. Die Anwesenheit eines Sicherheitsfahrers an Bord ist in dieser Phase jedoch weiterhin zwingend vorgeschrieben, um bei unerwarteten Situationen sofort eingreifen zu können. Die Vorarbeiten für dieses Pilotprojekt waren aufwendig. Laut Raphaël Glaesener, Senior Innovation Manager der Flughafen Zürich AG, wurden in den vergangenen Monaten intensive Vorarbeiten geleistet, die den Aufbau der gesamten IT-Infrastruktur umfaßten. Hunderte von Testfahrten und umfangreiche technische Prüfungen waren notwendig, um die Fahrzeuge

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Österreichs Bahnindustrie präsentiert Wachstumsbericht

Die österreichische Bahnindustrie präsentierte am 10. September 2025 ihren aktuellen Austrian Rail Report 2025. Der Bericht zeigt die zentrale Bedeutung der Branche als Motor für Beschäftigung und Innovation in der heimischen Wirtschaft. Demnach konnten die gesicherten Arbeitsplätze seit 2023 um 22 Prozent auf über 34.000 Beschäftigte gesteigert werden. Laut dem Bericht erwirtschaftet die Branche eine Bruttowertschöpfung von 3,02 Milliarden Euro, wobei allein 1,17 Milliarden Euro an Steuern und Abgaben in den Staatshaushalt fliessen. Mit einer Exportquote von 68 Prozent gehört Österreich weiterhin zur europäischen Spitze. Das weltweite Exportvolumen liegt bei 1,5 Milliarden Euro, wobei das Land jedoch im Vergleich von Platz 4 auf Platz 7 zurückgefallen ist. In der Forschung und Entwicklung pro Kopf sind die österreichischen Firmen mit 16,5 Euro derzeit Europameister. Der Verband der Bahnindustrie (VBI) fordert aufgrund dieser Entwicklung eine Stärkung des Heimmarktes sowie eine Reform des Vergaberechts, das Qualität und Innovation stärker berücksichtigen soll als den niedrigsten Preis. Dem Bundesminister für Innovation, Mobilität und Infrastruktur, Peter Hanke, zufolge ist die Bahnindustrie ein elementarer Partner für die Stärkung der Wirtschaft, und die Regierung werde daher weiterhin stark in den Bahnausbau investieren. Die Spitzenposition der Branche sei nur mit entsprechenden Rahmenbedingungen langfristig zu halten.

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EuroAirport meldet neuen Passagierrekord

Der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg hat während der Sommerferien des Jahres 2025 einen neuen Passagierrekord verzeichnet. Mit über 2,4 Millionen Reisenden in dieser Periode liegt das Aufkommen rund 9 Prozent über dem Wert des Vorjahres. Auch im Monat August wurden mit mehr als einer Million Passagieren neue Höchstwerte erreicht, und der 8. August markierte mit 36.802 Reisenden einen neuen Tagesrekord. Trotz dieses aussergewöhnlich hohen Passagieraufkommens konnte der Betrieb weitgehend geordnet abgewickelt werden. Der Flughafen hatte die Herausforderungen durch europaweite Engpässe in der Flugsicherung und bei den Fluglotsen im Griff. Die Wartezeiten an den Sicherheits- und Grenzkontrollen blieben dabei gemässigt. Der Flugbetrieb erwies sich trotz einer allgemein angespannten Lage im europäischen Luftraum als stabil. Zu dieser Stabilität trugen erneut die im Jahr 2024 eingeführten Massnahmen bei, darunter die Slot-Koordination mit festen Zeitfenstern für Flüge und das ECRA-Verfahren zum Echtzeitdatenaustausch mit Eurocontrol. Die beiden Verfahren haben sich als hilfreich erwiesen, die Verkehrsflüsse zu stabilisieren und so den Betrieb des Airports sicherzustellen. Nach Angaben von Flughafendirektor Tobias Markert sei dies der engen Zusammenarbeit aller beteiligten Parteien zu verdanken gewesen.

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Grenzen der Langstrecke: China Eastern startet Rekordflug von Buenos Aires nach Shanghai

Die chinesische Fluggesellschaft China Eastern Airlines plant, im Dezember einen beispiellosen Flugdienst aufzunehmen. Die neue Direktverbindung zwischen Buenos Aires und Shanghai wird mit einer Flugzeit von fast 30 Stunden der längste durchgehende Linienflug der Welt sein. Die 12.000 Meilen (etwa 19.300 Kilometer) lange Reise wird mit einem Flugzeug des Typs Boeing 777-300ER durchgeführt. Obwohl der Flug einen technischen Zwischenstopp in Auckland, Neuseeland, vorsieht, werden die Passagiere an Bord bleiben, was die Route als „Direktflug“ und nicht als „Nonstop-Flug“ klassifiziert. Mit dieser Strecke überschreitet China Eastern die bisherige Rekordhalterin, die Route Peking-São Paulo von Air China, um rund drei Stunden. Dieses kühne Unterfangen stellt die Luftfahrtindustrie vor logistische und operative Herausforderungen und wirft die Frage auf, wie Fluggesellschaften, Besatzungen und Passagiere mit den Belastungen eines solch außergewöhnlichen Fluges umgehen werden. Flugdetails und die Notwendigkeit des Zwischenstopps Der neue Flug soll am 4. Dezember 2025 starten und zweimal wöchentlich angeboten werden. Abflüge ab Shanghai sind für Montag und Donnerstag geplant, während die Flüge ab Buenos Aires am Dienstag und Freitag starten. Die Strecke wird mit einer Boeing 777-300ER bedient, wobei die ER für „Extended Range“ (erweiterte Reichweite) steht. Trotz dieser erweiterten Reichweite kann das Flugzeug die 12.000 Meilen mit voller Passagier- und Frachtladung nicht nonstop bewältigen. Die zweieinhalbstündige Unterbrechung in Auckland ist daher notwendig, um das Flugzeug mit neuem Treibstoff zu versorgen und die Betriebsabläufe zu gewährleisten. Der strategische Zwischenstopp in Auckland ermöglicht es China Eastern, das Flugzeug auch bei voller Auslastung sicher und effizient zu betreiben. Die Passagiere bleiben während des

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Miles & More und Marriott Bonvoy schliessen strategische Partnerschaft

Miles & More, das Vielfliegerprogramm der Lufthansa Group, und die Hotelplattform Marriott Bonvoy gehen eine strategische Partnerschaft ein. Die Kooperation ermöglicht es den über 36 Millionen Teilnehmenden, ihren Vielfliegerstatus durch Übernachtungen in einem der über 10.000 Hotels der über 30 Hotelmarken zu erhalten oder schneller zu erreichen. Die Teilnehmer können nach der Verknüpfung ihrer Konten erstmals auch Punkte für ihren Status bei Hotelaufenthalten sammeln. Pro berechtigtem Aufenthalt werden 40 Miles & More Points gutgeschrieben, wobei bis zu 120 Punkte jährlich für den Vielfliegerstatus zählen. Zudem erhalten Mitglieder mit dem Senator– oder HON Circle Status einen automatischen Status-Match zum Marriott Bonvoy Gold Elite Status, der Zusatzvorteile wie Zimmer-Upgrades bietet. Diese erweiterte Zusammenarbeit wird als wichtiger Schritt in der Kundenbindungsstrategie beider Unternehmen angesehen. Beide Partner stärken ihre jeweiligen Programme, indem sie den Mitgliedern mehr Möglichkeiten bieten, Punkte zu sammeln und von zusätzlichen Vorteilen zu profitieren. Die Partnerschaft verbindet zwei grosse Kundenbasen und soll dazu beitragen, die Loyalität der Reisenden in einem kompetitiven Marktumfeld zu festigen.

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