Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Boeing-Lieferungen: Lufthansa-Konzern prüft strategischen Umweg über die Schweiz

Der deutsche Lufthansa-Konzern erwägt, seine milliardenschweren Bestellungen von Boeing-Flugzeugen künftig über die Schweiz abzuwickeln. Dieser strategische Schachzug, der laut Berichten des „Tages-Anzeigers“ eine Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Regierung vorsieht, zielt darauf ab, das chronische Handelsdefizit zwischen den Vereinigten Staaten und der Schweiz zu verringern und damit die Wahrscheinlichkeit drohender US-Strafzölle zu minimieren. Die Pläne, deren Einzelheiten von allen Beteiligten noch unter Verschluß gehalten werden, könnten den Erwerb von rund 100 Flugzeugen im Wert von 21 Milliarden Schweizer Franken umfassen. Die Swiss, eine Tochtergesellschaft des Lufthansa-Konzerns, steht bei den Verhandlungen mit US-Vertretern im Zentrum der diplomatischen Bemühungen. Die Maßnahme verdeutlicht die zunehmende Politisierung des globalen Handels und die Notwendigkeit für große Unternehmen, sich aktiv in Handelsfragen zu engagieren, um ihre langfristigen Geschäftsinteressen zu sichern. Ein diplomatischer Spagat: Die Rolle der Swiss und der Schweizer Regierung Der „Tages-Anzeiger“ berichtete, daß Swiss-Chef Jens Fehlinger in der vergangenen Woche an einem Treffen in Washington teilnahm, an dem auch die Schweizer Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter und Wirtschaftsminister Guy Parmelin beteiligt waren. Sie führten Gespräche mit hochrangigen US-Regierungsvertretern, darunter Außenminister Marco Rubio. Ziel war es, die Handelsbeziehungen zwischen den USA und der Schweiz zu erörtern und mögliche Lösungen für die angespannte Lage zu finden. Ein Sprecher der Swiss bestätigte die Gespräche und betonte, daß es insbesondere um „die Rahmenbedingungen für die Einfuhr von Flugzeugen“ gegangen sei. Man habe „mögliche Optionen für den Lufthansa-Konzern, für Swiss, aber auch für die USA und amerikanische Unternehmen“ diskutiert. Die Details der Verhandlungen blieben den Regierungsbehörden vorbehalten. Dieser diplomatische Einsatz zeigt, wie

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SBB drosselt Ausbau des Nachtzugnetzes

Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) haben ihre ursprünglichen Pläne zum massiven Ausbau des Nachtzugnetzes gestoppt. Nach Informationen von „CH Media“ hat SBB-Chef Vincent Ducrot die geplanten neuen Verbindungen nach Rom und Barcelona eingestellt. Stattdessen soll der Fokus künftig auf den Tagverkehr gelegt werden, wofür ab 2026 neue Hochgeschwindigkeitszüge ausgeschrieben werden. Das Nachtzugangebot der SBB bleibt damit weitgehend unverändert. Als einziger Neuzugang ist eine saisonale Verbindung von Basel nach Kopenhagen und Malmö ab 2026 geplant. Diese Strecke, die dreimal wöchentlich verkehren soll, wird bis 2030 mit Bundessubventionen in Höhe von 47 Millionen Franken finanziert, da der Betrieb andernfalls nicht rentabel wäre. Die Entscheidung der SBB spiegelt die Probleme wider, mit denen auch andere europäische Bahnunternehmen zu kämpfen haben. Hohe Trassenpreise, teure Fahrzeuge und nächtliche Baustellen erschweren das Geschäft. So hat die österreichische ÖBB, Betreiberin der Nightjet-Züge, die Bestellung neuer Nachtzüge von 33 auf 24 Stück reduziert, um mehr in den Tagverkehr zu investieren. Auch andere europäische Anbieter haben ihre Pläne für Nachtzüge deutlich zurückgeschraubt. Zudem sind Nachtzüge im Vergleich zu Tageszügen und Billigflügen oft teurer. Der Nachtzugverkehr bleibt eine Nische. Im Jahr 2024 nutzten nur etwa 600.000 der 11,6 Millionen internationalen Bahnreisenden der SBB einen Nachtzug. Um Kosten zu senken, setzen Bahnunternehmen verstärkt auf externes Personal. So beschäftigt die ÖBB über Dienstleister wie Newrest Mitarbeiter mit niedrigeren Einstiegslöhnen. Die SBB sieht den Nutzen schneller Tagesverbindungen als überwiegend an, was den Nachtzugverkehr zu einer nostalgischen Randerscheinung werden läßt.

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Zukunft des Flughafens Rostock-Laage ungewiß: Verkauf wirft Fragen zur Rolle im Tourismus auf

Der Verkauf des Flughafens Rostock-Laage durch die Zeitfracht-Gruppe an die Berliner Industriebeteiligungsgesellschaft Crisp Partners hat in Mecklenburg-Vorpommern eine Debatte über die künftige Rolle des Luftverkehrs für den Tourismus entfacht. Während Touristiker die dringende Notwendigkeit betonen, den Flughafen für den zivilen Betrieb zu erhalten, um Gäste aus dem von Hitzewellen geplagten Südeuropa anzuziehen und den Kreuzfahrttourismus auszubauen, prüft die Bundeswehr ihrerseits die Auswirkungen des Eigentümerwechsels auf die militärische Nutzung. Die Zukunft des Flughafens, der schon in der Vergangenheit mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, hängt nun von einem komplexen Geflecht aus wirtschaftlichen Interessen, touristischen Hoffnungen und den strategischen Plänen des deutschen Militärs ab. Ein neuer Eigentümer und die Hoffnungen der Tourismusbranche Nach turbulenten Jahren und häufigen Eigentümerwechseln steht der Flughafen Rostock-Laage erneut vor einer ungewissen Zukunft. Die Zeitfracht-Gruppe, die den Flughafen seit 2019 betrieben hatte, gab den Verkauf an die Berliner Investmentgesellschaft Crisp Partners bekannt. Dieser Schritt löste in der regionalen Tourismusbranche umgehend Reaktionen aus. Die Stimmen sind sich einig: Der Flughafen müsse als unverzichtbare Infrastruktur für den Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern gesichert werden. Kai Otto, der Chef des Reiseveranstalters PTI Panoramica in Roggentin, faßte die Sorgen und Hoffnungen in einem Brief an die Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Wirtschaftsminister Wolfgang Blank zusammen. Er argumentiert, daß der Norden Europas für Reisende aus südlichen Regionen zunehmend attraktiver werde, da die Menschen den extremen Sommerhitzen entfliehen wollten. In diesem Kontext sei der Flughafen ein entscheidender Ankunftsort für Urlauber, der einen „deutlichen Incoming-Zuwachs“ generieren könnte. Als Vorbild nannte Otto die skandinavischen Märkte, die bereits seit Jahren

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Flyvbird startet Verbindungen ab Mönchengladbach und Münster

Die neue deutsche virtuelle Fluggesellschaft Flyvbird nimmt am 1. September 2025 ihren Flugbetrieb auf. Das Unternehmen bietet zum Start zwei neue Verbindungen ab dem Flughafen Friedrichshafen an. Die Flüge führen nach Mönchengladbach und Münster. Auf beiden Strecken sind jeweils fünf wöchentliche Flüge an Werktagen geplant. Durchgeführt werden die Flüge von der Charterairline Flyellow aus Passau. Zum Einsatz kommt eine Cessna C208 Caravan, ein kleineres Turboprop-Flugzeug, das Platz für bis zu neun Passagiere bietet. Das Geschäftsmodell von Flyvbird basiert darauf, regionale Flugverbindungen anzubieten, die von größeren Fluggesellschaften nicht bedient werden. Die Vermarktung der Flüge erfolgt unter Flugnummern mit dem Code „Q4“, welcher der spanischen Fluggesellschaft Euroairlines gehört. Diese Kooperation ermöglicht Flyvbird, seine Flüge über die globalen Buchungssysteme für Reisebüros anzubieten. Die Aufnahme der neuen Verbindungen stellt für die Flughäfen Mönchengladbach und Münster eine Wiederbelebung des Regionalflugverkehrs dar. Die Cessna C208 Caravan eignet sich mit ihrer Bauart gut für den Betrieb auf kleineren Flughäfen, da sie auch auf kürzeren Start- und Landebahnen operieren kann. Das Unternehmen Flyvbird nutzt eine KI-gestützte Plattform, um die Flugpläne flexibel an die Nachfrage anzupassen. Nach Angaben des Unternehmens sind nach dem Start der Flüge ab Friedrichshafen weitere Expansionen des Streckennetzes geplant. Die Partnerschaft mit Flyellow und Euroairlines soll die Grundlage für ein flexibleres und kundenorientierteres Angebot im regionalen Luftverkehr schaffen.

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Zuchterfolg bei Roten Pandas in der Tierwelt Herberstein

Die Tierwelt Herberstein vermeldet die Geburt von zwei seltenen Roten Pandas. Die Welpen, ein Männchen und ein Weibchen, wurden am 17. Juni 2025 geboren. Diese Geburt ist ein wichtiger Erfolg für das internationale Zuchtprogramm, das darauf abzielt, eine stabile Population der in Zoos gehaltenen Tiere zu erhalten. Die Jungtiere haben nach etwa drei Wochen erstmals ihre Augen geöffnet. Nach acht Wochen führte der zoologische Leiter Dr. Reinhard Pichler den ersten Gesundheitscheck durch. Dabei wurden die Welpen geimpft, entwurmt und gechipt. Die Geschlechtsbestimmung ergab, daß es sich um ein Pärchen handelt. Nach Angaben des Tierarztes sind beide Welpen in einem sehr guten Allgemeinzustand. Vater Kaldon lebt bereits seit 2013 in Herberstein, während Mutter Kalina im Vorjahr zu ihm kam. Das Paar konnte im Frühjahr häufig bei der Paarung beobachtet werden. Die Roten Pandas, auch „Kleiner Panda“ genannt, sind laut der Weltnaturschutzunion (IUCN) als stark gefährdet eingestuft. Weltweit gibt es im Freiland nur noch geschätzt 10.000 Tiere ihrer Art, von denen nur 2.500 fortpflanzungsfähig sind. In europäischen Zoos leben derzeit 420 Tiere, deren Population im Rahmen des EEP (European Endangered Species Programme) koordiniert wird. Die Welpen werden derzeit in einem geschützten Bereich fernab der Öffentlichkeit gehalten. Es wird noch einige Wochen dauern, bis der jüngste Nachwuchs der Tierwelt Herberstein regelmäßig zu sehen ist. Besucher können jedoch mit Glück die Mutter beobachten, wie sie ihre Jungen in eine andere Nestbox trägt.

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Drohende Streiks des Bodenpersonals in Portugal und Spanien

In Portugal und Spanien stehen Reisende in den Sommermonaten vor möglichen Einschränkungen im Flugverkehr. Die portugiesischen Gewerkschaften haben das Bodenpersonal der Abfertigungsfirma Menzies an fünf Wochenenden im Juli und August zum Streik aufgerufen. In Spanien wiederum hat die Gewerkschaft UGT Arbeitsniederlegungen des Bodenpersonals der Ryanair-Tochter Azul Handling angekündigt, die sich wöchentlich von Mitte August bis Ende Dezember fortsetzen sollen. Diese Streiks fallen in die Hauptreisezeit und könnten erhebliche Verzögerungen und Flugausfälle verursachen. Fluggäste müssen sich auf längere Wartezeiten bei Check-in und Gepäckabgabe einstellen, da Personalengpässe an den Flughäfen zu Staus führen können. Die Fluggasrechtsexpertin Nina Staub vom Unternehmen AirHelp weist darauf hin, daß Reisende, die ihren Flug aufgrund von langen Warteschlangen verpassen, keinen Anspruch auf Entschädigungen haben. Die rechtliche Situation bezüglich Entschädigungszahlungen unterscheidet sich je nach Land. In Portugal gelten die Streiks des Flughafenpersonals als „außergewöhnliche Umstände“, die außerhalb des Einflusses der Fluggesellschaft liegen. Entsprechend haben Passagiere dort keinen Anspruch auf Kompensation. Anders verhält es sich in Spanien, da Azul Handling eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Ryanair ist. Da die Fluggesellschaft in diesem Fall selbst für den Streik verantwortlich ist, müssen betroffene Fluggäste bei Verspätungen oder Annullierungen Entschädigungszahlungen erhalten, deren Höhe sich nach der Distanz der Flugstrecke richtet. Die Höhe der Entschädigung kann laut der EU-Fluggastrechte-Verordnung EG 261 bis zu 600 Euro pro Person betragen. Unabhängig von der Entschädigung haben Reisende in beiden Ländern Anspruch auf Ersatzleistungen, wenn ihr Flug mehr als fünf Stunden Verspätung hat. Fluggesellschaften müssen dann eine alternative Beförderung oder eine vollständige Rückerstattung des Ticketpreises anbieten. Bei Verspätungen

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Ende einer Ära: QantasLink verabschiedet sich von seiner Dash-8 300-Flotte

Die australische Regionalfluggesellschaft QantasLink hat sich von ihrer langjährigen Flugzeugflotte des Typs De Havilland Canada Dash-8 Q300 verabschiedet. Nach mehr als 25 Dienstjahren beendete das Turboprop-Flugzeug am 8. August 2025 mit einem letzten Flug von Tamworth nach Sydney seine Karriere. Der Ausstieg aus der Q300-Flotte und der kleineren Q200-Variante ist Teil einer umfassenden Modernisierungsstrategie, bei der die Fluggesellschaft ihre gesamte Turboprop-Flotte auf ein einziges Modell, die Dash-8-400 (Q400), umstellt. Mit dieser Entscheidung will QantasLink die betriebliche Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit verbessern und gleichzeitig die Anbindung ländlicher Gemeinden in Australien sicherstellen. Die Modernisierungsstrategie: Eine einheitliche Flotte für mehr Effizienz Im Juni 2024 kündigte QantasLink an, seine Turboprop-Flotte zu modernisieren, um die kleineren Dash-8-Varianten durch 14 zusätzliche Q400-Flugzeuge zu ersetzen. Die ersten dieser Flugzeuge stießen bereits Ende 2024 zur Flotte. Die Q400-Maschinen sind ein entscheidender Baustein dieser Strategie: Sie sind mehr als 30 Prozent schneller als die kleineren Q200 und Q300, was den Kunden Reisezeit spart und die betriebliche Zuverlässigkeit verbessert. Die Konsolidierung der Flotte auf die Q400-Variante bringt zahlreiche Vorteile mit sich: Nachdem die kleineren Q200-Maschinen bereits Anfang 2025 an die Fluggesellschaft Skytrans (die nun als SmartLynx Australia firmiert) übergeben wurden, die nun die Pendlerdienste zur Lord-Howe-Insel betreibt, war der Abschied von den Q300 der nächste logische Schritt. Ein letzter Flug und eine reiche Geschichte Der letzte Flug mit einer Dash-8 Q300, registriert als VH-SBV, fand am 8. August 2025 statt und führte unter der Flugnummer QF2003 von Tamworth nach Sydney. Das 50-sitzige Turboprop-Flugzeug war im Jahr 2000 zur Flotte der Tochtergesellschaft

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Tui Airways nimmt Salzburg in den Winterflugplan ab Dublin auf

Die britische Fluggesellschaft Tui Airways hat ihren Winterflugplan 2025/2026 ab Dublin angepaßt. Wie aus Branchenkreisen bekannt wurde, wird der Ferienflieger ab dem 20. Dezember 2025 eine neue wöchentliche Verbindung nach Salzburg aufnehmen. Die Flüge sollen jeweils samstags durchgeführt werden. Auf der Strecke wird voraussichtlich eine Boeing 737-800 oder eine 737 Max 8 eingesetzt. Die neue Route ist eine gezielte Ergänzung des Angebots für skibegeisterte Touristen aus Irland, die die österreichischen Alpen ansteuern möchten. Der Flughafen Salzburg dient als wichtiges Einfallstor zu den Wintersportorten in den Regionen Salzburger Land und Bayern. Der Start der Verbindung kurz vor Weihnachten ist strategisch gewählt, um von der hohen Nachfrage in der Hauptferienzeit zu profitieren. Die Boeing 737-800 ist ein gängiges Muster für Mittelstreckenflüge und wird von vielen Fluggesellschaften weltweit eingesetzt. Die modernere Version, die Boeing 737 Max 8, bietet zusätzliche Effizienz und hat sich nach anfänglichen Sicherheitsbedenken wieder im Flugverkehr etabliert. Der Einsatz dieser Flugzeugtypen ermöglicht es Tui Airways, das touristische Angebot rentabel zu gestalten. Die irische Hauptstadt Dublin gewinnt als Ausgangspunkt für Reisen nach Mitteleuropa an Bedeutung. Die neue Verbindung von Tui Airways unterstreicht die wachsende Nachfrage nach Direktflügen in alpine Regionen während der Wintersaison. Dies könnte auch den Tourismussektor in der Region Salzburg weiter stärken.

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DRF Luftrettung erhält Zuschlag für neue Station in Lahr

Die DRF Luftrettung hat im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung den Zuschlag für den Betrieb einer neuen Luftrettungsstation in Lahr im Ortenaukreis erhalten. Ab dem 1. Juli 2026 wird die Station am Airport Lahr den Betrieb aufnehmen und mit einem leistungsstarken Hubschrauber des Typs H145 ausgestattet. Der neue Helikopter, der unter dem Funkrufnamen „Christoph Ortenau“ fliegen wird, soll die Notfallversorgung in der Region sicherstellen. Der neue H145-Hubschrauber verfügt über einen Fünfblattrotor und ist mit modernster Technik ausgestattet, darunter ein Glascockpit, ein Vier-Achsen-Autopilot und ein Anti-Kollisions-System. Die medizinische Ausstattung ist für anspruchsvolle Einsätze ausgelegt. Bis zur Fertigstellung des geplanten Neubaus am Flughafen wird eine provisorische Infrastruktur eingerichtet, um einen reibungslosen Start des Betriebs zu gewährleisten. Der Betrieb der Station ist durch einen 15-jährigen Vertrag langfristig gesichert. Die neue Station in Lahr wird im sogenannten Dual-Use-Betrieb eingesetzt, was bedeutet, daß der Hubschrauber sowohl für die primäre Notfallrettung als auch für sekundäre Verlegungs- und Intensivtransporte zwischen Kliniken zur Verfügung steht. Durch diese vielseitige Einsatzmöglichkeit soll eine hohe Verfügbarkeit und eine optimale medizinische Versorgung im größten Landkreis Baden-Württembergs sichergestellt werden. Der Hubschrauber wird täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang plus 30 Minuten einsatzbereit sein. Die DRF Luftrettung, eine der größten Luftrettungsorganisationen in Europa, leistete im Jahr 2024 insgesamt 35.850 Einsätze. Mit der neuen Station in Lahr, die eine von insgesamt 33 Stationen in Deutschland sein wird, verstärkt die Organisation ihre Präsenz in Baden-Württemberg. Dr. Krystian Pracz, Vorsitzender der Geschäftsführung der DRF Luftrettung, bedankte sich für das in die Organisation gesetzte Vertrauen und betonte, daß man den

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Neues Innovationsquartier am Flughafen München nimmt Gestalt an

Mit der Veröffentlichung neuer Entwürfe des Architekturbüros KCAP Architects & Planners wird die Vision für das „Pioneer Quarter“ am LabCampus am Flughafen München greifbar. Das Quartier, das als erstes von insgesamt vier geplanten Arealen entwickelt wird, soll sechs neue Gebäude mit großzügigen öffentlichen Bereichen wie dem „Pioneer Square“ umfassen. Die Visualisierungen geben einen umfassenden Einblick in die geplante Gestaltung und unterstreichen den Übergang zu einer identitätsstiftenden Phase des Campus. Das Pioneer Quarter richtet sich an zukunftsorientierte Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Die geplanten Gebäude mit den Bezeichnungen LAB 47 bis LAB 60 bieten die Möglichkeit, flexible Büroflächen zu mieten oder ein Gebäude als individuelles Headquarter zu nutzen. Die verschiedenen Raumangebote, darunter Showrooms, Eventflächen und Gastronomie, sollen den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen internationalen Konzernen, Start-ups und Wissenschaft fördern. Mit der beinahe vollständigen Vermietung der bestehenden Gebäude LAB 48 und LAB 52 sowie dem Einzug der Technischen Universität München (TUM) Anfang 2026, entwickelt sich das erste Quartier zu einem lebendigen Standort. Die Entwicklung des LabCampus wird als wichtiger Beitrag zur Innovationsstrategie der Stadt München betrachtet, die in der „Innovationsagenda 2030“ formuliert ist. Ziel der Agenda ist es, München als führenden Standort für KI und skalierbare Innovationen in Europa zu etablieren. Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH, und Dr. Christian Scharpf, Referent für Arbeit und Wirtschaft der Stadt, sehen in dem Projekt einen wichtigen Katalysator für die Innovationsziele der Region. Neben den baulichen Maßnahmen wird auch das Campus-Leben gefördert. Ende 2025 sollen mit dem „Daily Bistro forty8“ und der „Cafébar nosh“

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