Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Studie beleuchtet Reisegewohnheiten österreichischer Familien

Eine aktuelle Studie von Ipsos im Auftrag von Dertour Austria hat das Reiseverhalten österreichischer Familien untersucht. Die Befragung von über 1.000 Personen ergab, daß nahezu 90 Prozent der Familien mindestens eine gemeinsame Reise in den kommenden zwölf Monaten planen. Die Ergebnisse zeigen, daß österreichische Familien hauptsächlich innerhalb Europas reisen, mit besonderer Beliebtheit für Ziele in Österreich, Deutschland, Italien und Kroatien. Die meisten Reisenden nutzen das Auto oder das Flugzeug und bevorzugen Übernachtungen in Hotels. Das Budget für einen grossen Familienurlaub liegt mehrheitlich zwischen 1.000 und 3.000 Euro. Bei der Entscheidung über das Reiseziel spielen Preis-Leistung und die Möglichkeit zur Entspannung eine wichtige Rolle. Ein weiterer Trend ist die Rückkehr zu bereits bekannten Reisezielen: Sechs von zehn Befragten sind Wiederholungsbucher, wobei fast die Hälfte gerne an Reiseorte aus der eigenen Kindheit zurückkehrt. Als wichtigste Zusatzleistungen beim Urlaub werden WLAN und ein Parkplatz genannt, während der Wunsch nach Kinderbetreuung weniger ausgeprägt ist. Die Studie bestätigt ausserdem, daß die gemeinsame Zeit in der Familie als wichtigstes Motiv gilt.

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Konflikte und Handel: Israelische Rüstungshersteller von der Dubai Air Show ausgeschlossen

Die Spannungen im Nahen Osten wirken sich erneut auf die internationale Geschäftswelt aus. Rüstungsunternehmen aus Israel wurde die Teilnahme an der diesjährigen Dubai Air Show verwehrt, einer der weltweit größten und wichtigsten Fachmessen für die Luft- und Raumfahrtindustrie. Eine Sprecherin des israelischen Verteidigungsministeriums bestätigte auf Anfrage den Ausschluß. Obwohl die Entscheidung den Berichten zufolge bereits vor einem kürzlich erfolgten israelischen Angriff auf Katar gefallen sein soll, hat der jüngste Vorfall die diplomatischen Beziehungen in der Region weiter belastet und die Debatte über die Rolle von Rüstungsgeschäften in einer politisch fragilen Region neu entfacht. Die Dubai Air Show, die alle zwei Jahre stattfindet, wäre für israelische Firmen eine wichtige Plattform gewesen, um ihre Produkte zu präsentieren und neue Märkte zu erschließen. Diplomatische Verwerfungen und wirtschaftliche Folgen Die Entscheidung, israelische Unternehmen von der prestigeträchtigen Messe auszuschließen, ist ein deutliches Zeichen für die anhaltende politische Empfindlichkeit im Nahen Osten. Am Dienstag hatte die israelische Luftwaffe versucht, die Führungsspitze der islamistischen Hamas in Katar anzugreifen, was in der Region zu großer Empörung geführt hat. Dieser Vorfall könnte die Beziehungen zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und Israel, die sich in den letzten Jahren durch die Abraham-Abkommen normalisiert hatten, unter Druck setzen. Ein Regierungsvertreter, der nicht namentlich genannt werden wollte, erklärte, daß die Organisatoren die israelischen Unternehmen bereits vor dem Angriff auf Katar informell über den Ausschluß informiert hätten. Ein offizieller Brief der Organisatoren, aus dem der Finanzdienst Bloomberg zitiert, ist auf Dienstag datiert – dem Tag des Angriffs. Der Ausschluß ist somit nicht nur eine

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Bayerische Flughäfen verzeichnen Wachstum im ersten Halbjahr 2025

Die drei bayerischen Verkehrsflughäfen haben im ersten Halbjahr dieses Jahres ein Wachstum bei den Passagier- und Flugbewegungen von jeweils rund 5 Prozent verzeichnet. Wie das Landesamt für Statistik mitteilte, erhöhte sich die Gesamtzahl der Fluggäste an den Standorten München, Nürnberg und Memmingen um 4,9 Prozent. Der Münchner Airport, der größte Verkehrsflughafen des Bundeslandes, erzielte einen Zuwachs von 3,6 Prozent auf 19,8 Millionen Reisende. Der Nürnberger Flughafen verzeichnete mit 10,3 Prozent ein deutlich stärkeres Wachstum, während der Flughafen Memmingen im Allgäu mit 14,7 Prozent den mit Abstand größten Zuwachs aller drei Standorte erreichte und damit seine Position als wachsender Standort für Billigfluggesellschaften bestätigt. Neben dem Passagierverkehr nahm auch das Frachtaufkommen an den drei Airports um 7,5 Prozent auf insgesamt 162.000 Tonnen zu. Die Entwicklung zeigt die anhaltende Erholung des Luftverkehrs nach der Corona-Krise, wobei das Wachstum im Inland langsamer verläuft als im Ausland.

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Swiss nimmt Flüge nach Tel Aviv wieder auf

Die Fluggesellschaft Swiss hat die Wiederaufnahme ihrer Flüge nach Tel Aviv angekündigt. Ab dem 25. September wird die Lufthansa-Tochter die Verbindung zwischen Zürich und der israelischen Metropole wieder bedienen, nachdem der Flugbetrieb in der Vergangenheit ausgesetzt worden war. Das Unternehmen hat beschlossen, aus Sicherheitsgründen vorerst keine Crews im Land übernachten zu lassen. Die Besatzung der späten Nachtverbindung von Zürich nach Tel Aviv wird daher in Athen übernachten. Ein Crewwechsel findet auf dem Rückflug in der griechischen Hauptstadt statt, bevor die Reise nach Zürich fortgesetzt wird. Die Regelung gilt zunächst bis Ende Oktober; über eine mögliche Fortführung im November wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden. Die Wiederaufnahme der Flüge ist Teil einer graduellen Rückkehr zum Normalbetrieb der Lufthansa Gruppe in der Region, nachdem mehrere Airlines die Verbindungen eingestellt hatten.

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Farewell: Letzter Condor-757-Flug führt von Frankfurt nach Wien und zurück

Die deutsche Fluggesellschaft Condor steht am Beginn eines neuen Flottenzeitalters. Im November 2025 wird der Ferienflieger seine letzte Boeing 757-300 ausflotten und damit die Ära der Boeing-Flugzeuge bei Condor beenden. Nach 35 Jahren, in denen Boeing-Maschinen einen wesentlichen Teil der Flotte ausmachten, ist dieser Abschied von großer Bedeutung. Um diesem Anlaß gebührend Rechnung zu tragen, veranstaltet Condor am 5. November 2025 einen exklusiven Abschiedsflug, der sowohl langjährigen Mitarbeitern als auch begeisterten Fans die Möglichkeit geben soll, die Maschine ein letztes Mal zu ehren. Mit dem Abschied der 757 vollzieht Condor den vollständigen Übergang zu einer einheitlichen Airbus-Flotte und richtet den Blick auf die Zukunft als moderner Ferien- und Städtereiseanbieter. Vom Abschiedsflug zur „höchsten Party der Welt“ Der Abschied der Boeing 757-300 wird zu einem besonderen Ereignis. Der Abschiedsflug startet am 5. November 2025 in Frankfurt und führt die Passagiere nach Wien. Dort wird die Boeing 757 im Rahmen einer „Farewell-Party“ feierlich gewürdigt. Auf dem Rückflug nach Frankfurt soll dann die „höchste Party der Welt“ über den Wolken gefeiert werden. Für diesen einzigartigen Flug sind 75 limitierte Tickets vorgesehen, die ab dem 22. September 2025 über den offiziellen Condor-Shop versteigert werden. Christian Schmitt, Chief Operating Officer (COO) von Condor, betont die symbolische Bedeutung des Abschieds. „Mit dem Abschied von der Boeing 757 endet eine Ära bei Condor“, so Schmitt. Gleichzeitig markiere dies den Beginn eines neuen Zeitalters mit einer modernen Airbus-Flotte. Der Abschiedsflug nach Wien soll die Nostalgie der letzten 757 mit einem Ausblick in die Zukunft verbinden, die durch die

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Strategischer Neuanstrich: Transavia France präsentiert ein modernisiertes Erscheinungsbild

Die französische Billigfluggesellschaft Transavia France hat einen wichtigen Schritt zur Modernisierung ihrer Markenidentität vollzogen. In Toulouse wurde das erste Flugzeug in der neuen Lackierung vorgestellt, ein Airbus A320neo. Das Design behält die ikonische grüne Farbe bei, die zu einem Markenzeichen der Fluggesellschaft geworden ist, präsentiert sich aber in einem modernisierten und frischeren Look. Mit diesem neuen Erscheinungsbild, das ein aufgefrischtes Logo, neue Sharklets und eine Bauchlackierung umfaßt, möchte sich Transavia als eine zukunftsorientierte und innovative Fluggesellschaft positionieren. Der Neuanstrich ist der Beginn einer umfassenderen Erneuerung der Flotte, da die Auslieferung des ersten A321neo in der neuen Lackierung noch für Ende 2025 geplant ist. Ein Blick auf das neue Design Die neue Lackierung von Transavia France ist das Ergebnis einer sorgfältigen Überarbeitung der Markenidentität. Das Design wurde im Airbus-Werk in Toulouse auf den ersten A320neo-Jet der Fluggesellschaft aufgebracht. Die Designer haben sich dafür entschieden, die vertraute grüne Farbe beizubehalten, die Passagiere mit der Marke assoziieren. Allerdings wurden entscheidende visuelle Elemente neu gestaltet. Ein auffälliges Detail ist die aufgefrischte Schriftart für den Markennamen, die moderner und klarer wirkt. Die Triebwerke des Flugzeugs sind nun in einem kräftigen Grün gehalten, was dem Jet ein dynamischeres Erscheinungsbild verleiht. Ein besonderes Augenmerk wurde auch auf die sogenannten Sharklets gelegt – die an den Flügelspitzen angebrachten aerodynamischen Bauteile. Diese sind nun in einem markanten Grün-Weiß-Design lackiert, das auf der Innen- und Außenseite ein stilisiertes „T“ zeigt. Zusätzlich wurde das Logo der Fluggesellschaft auch am Flugzeugrumpf, dem „Bauch“, angebracht. Das neue Erscheinungsbild ist mehr als nur ein

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Emirates ermöglicht Einlösung von Skywards-Meilen für Premium Economy

Das Vielfliegerprogramm Emirates Skywards bietet seinen Mitgliedern ab sofort die Möglichkeit, Meilen für Reisen in der Premium Economy Class einzulösen. Diese Neuerung umfaßt sowohl Prämienflüge als auch Upgrades von der Economy Class. Ein einfacher Flug in der Premium Economy ist ab 15.000 Meilen buchbar, während Upgrades von der Economy ab 7.020 Meilen pro Strecke erhältlich sind. Die Premium Economy-Kabine verfügt über Ledersitze mit verstellbarer Kopfstütze und Fußstütze sowie einen Bildschirm mit 13,3 Zoll Diagonale. Die Möglichkeit, Meilen für die Premium Economy einzulösen, ist Teil eines umfassenden Umrüstungsprogramms der Flotte. Emirates hat bereits mehr als 60 Flugzeuge des Typs A380 und Boeing 777 mit der neuen Kabinenklasse ausgestattet. Bis März 2026 soll die Premium Economy auf 68 Strecken verfügbar sein, wobei das Sitzplatzangebot bis Ende 2026 verdoppelt werden soll. Zusätzlich sollen alle Flüge von flydubai nun ebenfalls mit sogenannten Classic Rewards buchbar sein.

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Ryanair ernennt neuen Aufsichtsrat für Flugsicherheit

Die Fluggesellschaft Ryanair Holdings plc hat Capt. Ray Conway zum Non-Executive Director im Bereich Flugsicherheit ernannt. Die Ernennung tritt am 1. Oktober 2025 in Kraft, wobei er die Position von Mike O’Brien im Vorstand übernehmen wird. Capt. Conway verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Luftfahrt. Nach seiner Karriere beim irischen Luftkorps kam er 1987 zu Ryanair, wo er von 2002 bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2020 als Chefpilot tätig war. Seitdem beriet er internationale Fluggesellschaften in operativen und sicherheitsrelevanten Fragen, einschließlich Ryanair selbst. Die Berufung eines langjährigen Experten in einen nicht-exekutiven Vorstandsposten unterstreicht die strategische Bedeutung, die die Flugsicherheit für das Unternehmen hat. Der Vorsitzende von Ryanair, Stan McCarthy, betonte, daß Conway dem Vorstand mit seiner umfassenden Erfahrung beratend zur Seite stehen werde.

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Kursbestimmung am Scheideweg: US-Verkehrsminister berät mit Airline-Chefs über die Zukunft der Flugsicherung

Der amerikanische Verkehrsminister Sean Duffy hat sich am 10. September 2025 mit den Spitzen der größten US-Fluggesellschaften getroffen, um sich über eine geplante, umfassende Modernisierung des nationalen Flugsicherungssystems zu beraten. Das Treffen, das in einem Klima wachsender Besorgnis stattfand, ist eine Reaktion auf eine Reihe von Vorfällen, die die Mängel der alternden Infrastruktur deutlich gemacht haben. Während die US-Regierung plant, 12,5 Milliarden Dollar in die Flugsicherung zu investieren, fordert Duffy weitere 19 Milliarden Dollar vom Kongreß, um ein System zu reparieren, das von Kritikern als dringend modernisierungsbedürftig angesehen wird. Die Gespräche beleuchten nicht nur die sicherheitstechnischen Herausforderungen, sondern auch die Spannungen zwischen der Regierung und den Airlines in Fragen des Verbraucherschutzes. Sicherheit am Himmel: Eine Kette beunruhigender Vorfälle Der Druck, das amerikanische Flugsicherungssystem zu modernisieren, hat in den letzten Monaten erheblich zugenommen. Ein tragischer Unfall im Januar, bei dem ein Hubschrauber der US-Armee mit einem Regionaljet von American Eagle kollidierte und 67 Menschen ums Leben kamen, hat die Debatte neu entfacht. Hinzu kommen mehrere aufsehenerregende Beinahe-Kollisionen auf Start- und Landebahnen in diesem Jahr, die die öffentliche Besorgnis verstärkten und langjährige Warnungen vor einem dysfunktionalen System untermauerten. Die Schwachstellen des Systems wurden auch durch technische Ausfälle offengelegt. So erlitt der Newark Liberty International Airport (EWR) in New Jersey in diesem Jahr mehrere hochkarätige Ausfälle der Flugsicherung. Am 28. April verlor die Flugsicherungszentrale in Philadelphia (Terminal Radar Approach Control, TRACON) für 60 bis 90 Sekunden Radar und Kommunikation. Die Fluglotsen, die den Verkehr am Flughafen Newark überwachen, konnten in dieser Zeit weder

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Air France Stiftung stellt neue Spendenplattform vor

Die Air France Foundation hat am 8. September 2025 bei einer Veranstaltung in Paris ihre neue Online-Spendenplattform angekündigt. Mit diesem Schritt soll die Unterstützung für die zahlreichen Projekte der Stiftung ausgeweitet werden, indem Spenden nunmehr auch über Kreditkarte möglich sind. Die Stiftung engagiert sich seit über 30 Jahren für benachteiligte Kinder und Jugendliche in aller Welt. Im Zentrum der Aktivitäten stehen Projekte in den Bereichen Bildung, Beschäftigung und humanitäre Hilfe. Für den Zeitraum 2025-2026 wurden 36 Projekte ausgewählt, wobei der Großteil davon erneuerte bestehende Partnerschaften darstellt. Die Finanzierung der Initiativen erfolgt traditionell durch Beiträge von Air France sowie durch Spenden der Kunden in Form von Flying Blue-Meilen. Die neue Spendenplattform soll nun auch Nicht-Reisenden die Möglichkeit geben, sich finanziell zu beteiligen. Die Arbeit der Stiftung wird zudem durch rund 5.000 ehrenamtliche Mitarbeiter der Fluggesellschaft unterstützt.

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