
ÖAMTC Flugrettung warnt vor Badeunfällen
Sommerliches Badevergnügen ist leider nicht immer ungefährlich: Zurzeit häufen sich wieder Berichte über schwere Unfälle – allein die Notarzthubschrauber der ÖAMTC-Flugrettung mussten seit 1. April 2023 rund 50 Einsätze nach Ertrinkungsnotfällen fliegen. Einige simple Verhaltensregeln und Vorkehrungen können jedoch das Risiko eines Badeunfalls drastisch senken. Wenn der Ernstfall eintreten sollte, sind schnelles Reagieren und das sofortige Einleiten von Erste-Hilfe-Maßnahmen das entscheidende Zünglein an der Waage. Rasche Hilfe kann Leben retten „Die rasche Hilfe in den ersten Minuten – bis zum Eintreffen der Rettungskräfte – ist besonders wichtig und kann letztlich über Leben oder Tod entscheiden“, erklärt Markus Amon, leitender Flugretter bei der Christophorus-Flotte. „Maximal drei bis fünf Minuten kommt das Hirn ohne Sauerstoff aus, danach kann eine dauerhafte Schädigung nicht mehr ausgeschlossen werden. Gerade Patient, die bewusstlos sind, befinden sich in Lebensgefahr. Sie müssen daher so rasch wie möglich aus dem Wasser geborgen werden. Einen offensichtlich bewusstlosen Menschen aus dem Wasser zu retten, erfordert jedoch Geschick und Kraft oder auch den Einsatz mehrerer Retter“, so Amon und appelliert: „Noch während der Rettung aus dem Wasser sollte bereits mittels Notruf über 144 professionelle Hilfe angefordert werden.“ Die ausgebildeten Mitarbeiter der Leitstellen unterstützen dann telefonisch bei den Wiederbelebungsmaßnahmen. Kreislaufüberforderung: Trotz großer Hitze nur abgekühlt ins Wasser springen Auch bei sommerlichen Extremtemperaturen sollte man beim Schwimmen lebenswichtige Regeln nicht vernachlässigen: „Einfachste und wichtigste Regel ist, dass man sich vor dem Schwimmen abkühlt“, rät Flugretter Amon. „Denn selbst ein junger, kräftiger Kreislauf kann durch raschen Temperaturwechsel überfordert werden. Diese Belastung kann im schlimmsten








