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ÖAMTC lehnt Ausweitung der LKW-Maut auf kleine Wohnmobile ab

Für viele Besitzer von Wohnmobilen ist es seit Jahren ein Ärgernis: Sobald ihr Fahrzeug mehr als 3,5 Tonnen wiegen darf, wird es wie ein kommerzieller Lkw behandelt. „Entsprechend teuer ist die Maut, die zu zahlen ist – denn sie richtet sich in diesem Fall nach gefahrenen Kilometern, unter Berücksichtigung von Emissions-Klasse und Tages- oder Nachtzeit“, erklärt ÖAMTC-Juristin Ursula Zelenka. „Eine – im Vergleich zur Vignette deutlich kostspieligere – Go-Box ist also notwendig, um österreichische Autobahnen und Schnellstraßen nutzen zu dürfen.“ Künftig könnte der Kreis jener Wohnmobilist, die auf diese Weise Maut entrichten müssen, deutlich größer werden: Nach dem Willen von ASFINAG und BMK soll nicht mehr das eingetragene, höchstzulässige Gesamtgewicht für die Bemautung ausschlaggebend sein, sondern die „technisch höchstzulässige Gesamtmasse“. Dieser Wert wird vom Hersteller angegeben und liegt in den meisten Fällen über der bisherigen Grenze. „Damit werden dann auch alle zur Kasse gebeten, die ihre Fahrzeuge auf 3,5 Tonnen ‚abgelastet‘, also freiwillig das höchstzulässige Gesamtgewicht reduziert haben, um mit einer Vignette und B-Führerschein auf Campingtour gehen zu können“, hält die ÖAMTC-Expertin fest. Welche Dimensionen die neue Regelung hat, zeigt ein Blick auf die Zahlen: Rund 7,9 Millionen Camping-Nächtigungen wurden in Österreich 2022 gezählt, davon knapp 3,6 Millionen von Urlauber aus Deutschland. „Natürlich kommen nicht alle davon mit dem Wohnmobil – weil aber auch ausländische Fahrzeuge, egal ob sie auf der Durchreise sind oder ihre Destination in Österreich liegt, von der Regelung betroffen sind, könnte ein Schaden für den Tourismus die Folge sein“, so Zelenka. Notwendig wäre all das aus

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Sommerurlaub: Parkstrafen im Ausland können teuer werden

Immer mehr Österreicher fahren mit dem Auto in den Urlaub – doch die Parksituation in vielen Städten ist oftmals nervenaufreibend. Abhilfe verschaffen Park-Apps wie jene von EasyPark, in der heuer ein Rekord an grenzübergreifenden Parkvorgängen registriert wurde. Allein im Mai diesen Jahres gab es bereits so viele Parkvorgänge wie in der Hauptsaison im Juli bzw. August 2022. Wie man mittels Park-App beim Parken im Ausland Zeit, Geld und Nerven spart weiß EasyPark – und gibt Tipps für einen stressfreien Urlaub. Die Urlaubssaison steht vor der Tür. Laut Statistik Austria sind Autoreisen stark im Trend – so stiegen sie allein 2022 im Vergleich zum Vorjahr um fast ein Fünftel an, auf über 60 Prozent. Damit ist der Pkw das am häufigsten genutzte Verkehrsmittel für Urlaubsreisen. Für Reisen in Nachbarländer nutzen immer mehr Österreicher EasyPark – so haben sich beispielsweise in Italien die Parkvorgänge verdoppelt. Dort wurden allein im Mai bereits genauso viele Parkvorgänge registriert wie im Vorjahr in der Hochsaison im Juli oder August. Urlaub mit dem Auto kann auch bedeuten, dass wertvolle Urlaubszeit für die langwierige Parkplatzsuche oder das Urlaubsgeld für Strafzettel draufgehen. Mit folgenden Tipps von EasyPark steht einer entspannten Urlaubsreise mit dem PKW nichts mehr im Wege! Parkgebühren online bezahlen „Mit der EasyPark-App können Parkgebühren vor Ort ganz einfach digital bezahlt werden. Zusätzliche digitale Funktionen helfen den Nutzerinnen und Nutzern, Zeit und Kosten beim Parken zu sparen, vor allem im Urlaub“, sagt Markus Heingärtner, Country Director Österreich von EasyPark. „Immer mehr Autoreisende erkennen die Vorteile: Die Parkzeit kann

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Restaurants und Urlaub: Ausgabepläne in Österreich von Corona-Nachholbedarf geprägt

Die Pandemie ist weniger präsent und die Freude über ein Jahr ohne Einschränkungen groß. Das zieht die Menschen in Restaurants und Cafés, Theater und Ausstellungen, ferne Länder und nahe Ferienregionen. Rund acht von zehn Österreichern planen in diesem Jahr ins Restaurant zu gehen. Das ist ein Anstieg um elf Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr. Auch Urlaube sind weiterhin populär: 73 Prozent möchten 2023 Geld in Reisen investieren, eine leichte Zunahme zum Vorjahr. Ausgaben für Kultur sind bei 55 Prozent geplant, vier Prozentpunkte mehr als 2022. Geld für ihre Hobbys haben 46 Prozent vorgemerkt, etwas mehr als im Vorjahr. Dafür sinkt die Ausgabebereitschaft für das eigene Zuhause leicht. Dies sind die Ergebnisse der repräsentativen Studie „TeamBank-Liquiditätsbarometer“, für die 1.478 Personen in Österreich digital befragt wurden. Gestiegene Lebenshaltungskosten bremsen Ausgabebereitschaft Die Jüngeren sind aktiver als die Älteren und dies stärker als im Vorjahr. 86 Prozent der unter 30-Jährigen wollen zu besonderen Anlässen ins Restaurant gehen, 13 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. 81 Prozent wollen Ferien buchen und 61 Prozent Konzerte und andere Events besuchen. Die Österreicher sind unternehmungslustig und in diesem Jahr seltener daheim. Darum planen auch weniger Menschen, Geld in Möbel, Dekoration und Renovierung zu stecken: 60 Prozent investieren in 2023 in ihr Zuhause, ein Jahr zuvor waren es noch 65 Prozent. Auch Elektroartikel sind weniger populär: 41 Prozent wollen sie kaufen, vier Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. Bedarfe an Sportgeräten und Haustierbedarf gingen ebenfalls leicht zurück. Inflation bremst Konsumbereitschaft Doch die gestiegenen Lebenshaltungskosten schmälern die Vorfreude der Bürgerinnen und Bürger

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Erster ÖHV-Campus erfolgreich absolviert

Das Alte Mühlhaus in Salzburg stand einen Tag lang ganz im Zeichen von touristischer Weiterbildung und Networking. „Jedes Jahr bilden wir mit ausgewählten Expert und Coaches hunderte Tourismus-Profis aus. Mit diesem Fest sagen wir Danke für die gute Zusammenarbeit“, freut sich ÖHV-Campus-Chefin Brigitta Brunner und startete in einen interaktiven Workshop mit Christoph Ostler von Connected Reality zu den Chancen von Virtual Reality, Augmented Reality und dem Metaverse. VR-Rundgänge schaffen fantastisch-realistische Eindrücke, AR-Anwendungen liefern Informationen und Services direkt aufs Smartphone. Schon bald werden Vorreiter potenzielle Gäste im großen Stil auf virtuelle Rundgänge durch Hotels und Destinationen schicken, lebensechte Hotelerlebnisse personalisieren, die im Metaverse erlebt und nach individuell abgestimmten Abenteuern gebucht werden. BarCamp mit kulinarischen Hauben-Höhenflügen und Deluxe-Konzert-Ausklang Gemeinsam mit Absolvent des ÖHV-Campus ging es in ein BarCamp über VR, Nachhaltigkeit, Prozessoptimierung und Mitarbeiterbindung als Schlüsselfaktoren für den langfristigen Erfolg und über kulinarische Fragestellungen – Stichwort „Wieviel Halbpension braucht ein Hotel?“ – weiter in einen lebendigen Abend nach dem Motto „Good food, good wine, good friends, good times”. Andreas Döllerer und Andreas Herbst nahmen die Teilnehmer in einer Live Cooking Show auf eine kulinarische Reise mit, der Foodtruck „Streatfood“ begleitete sie mit einer exquisiten Burger-Auswahl, bis der Abend mit einem Konzert der Band „Deluxe in Concert“ ausklang.

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Neue Pilgerangebote in „Klösterreich“

„Das unruhige Herz ist die Wurzel der Pilgerschaft. Im Menschen lebt eine Sehnsucht, die ihn hinaustreibt aus dem Einerlei des Alltags und aus der Enge seiner gewohnten Umgebung“, so beschreiben die Augustiner-Chorherren von Stift Herzogenburg in Anlehnung an ihren Ordensgründer Augustinus das Pilgern. Das Stift in Niederösterreich liegt am Jakobsweg, einem der bekanntesten Pilgerwege. Er wird seit dem 11. Jahrhundert benutzt. Spätestens seit dem Bestseller „Ich bin dann mal weg“ von Hape Kerkeling hat das Pilgern einen wahren Boom erlebt und ist in allen Teilen der Gesellschaft angekommen. „Viele Pilgernde wollen sich eine Auszeit nehmen oder suchen eine Neuorientierung. Die Motive sind völlig unterschiedlich, manche Menschen haben eine schwere Zeit hinter sich, manche möchten sich etwas Gutes tun“, erläutert Pater Thomas Margreiter aus dem Stift Heiligenkreuz im Wienerwald, das an der Via Sacra von Wien nach Mariazell liegt. „Die einen pilgern aus dem Glauben heraus, die anderen aufgrund sportlicher Ambitionen. Ich empfehle den Pilgernden immer, sich auf den Weg einzulassen und die Zeit zu genießen. Man nimmt die Natur anders wahr und es ergibt sich immer wieder die Chance, zu klaren Entscheidungen zu gelangen, eine gute Richtung zu entdecken. Der Weg hat ebenso wie das Leben Höhen und Tiefen.“ Große Erfahrung mit Pilgernden hat auch Prior Pater Gerwig Romirer. Die Benediktiner des Stiftes St. Lambrecht, von dem aus Mariazell, der bedeutendste Wallfahrtsort Österreichs gegründet wurde, kümmern sich seit Jahrhunderten um die Basilika und die dorthin pilgernden Menschen. „Welches Motiv auch immer zugrunde liegt, beim Pilgern nimmt man auf jeden Fall

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Korean Air liefert ersten Rumpf für Boeing AH-6-Helikopter-Serie

Korean Air hat kürzlich den ersten von acht AH-6-Helikopterrümpfen an Boeing Defense, Space & Security (BDS) zur Endmontage ausgeliefert. Den Vertrag für die Rümpfe hatte die Airline mit Boeing im Dezember 2021 geschlossen. Korean Air greift für die Fertigung der Helikopterrümpfe auf eine umfassende Erfahrung und Kompetenz im Bau von Hubschraubern zurück. Korean Air war der erste Hersteller des 500MD-Helikopters in Korea, produzierte und verkaufte von 1977 bis 1988 309 500MD-Hubschrauber an das Militär, öffentliche Einrichtungen und private Unternehmen. Die Fluggesellschaft hat außerdem 516 500MD-Rümpfe hergestellt und exportiert. Zudem hat sie vor kurzem ein unbemanntes 500MD-Projekt erfolgreich durchgeführt. Die Herstellung von Hubschrauberrümpfen erfordert fortschrittliche und spezielle Technologien, insbesondere für Teile wie die Kabinenhaube und das Fahrwerk. Korean Air arbeitet für das Boeing AH-6-Projekt eng mit ihrem Partner Kencoa Aerospace zusammen. Korean Air plant nach erfolgreichem Abschluss dieses Projekts, weiter mit Boeing zusammenzuarbeiten, um den internationalen Vertrieb sowie die Entwicklung und Herstellung neuer Flugzeuge in Zukunft auszubauen.

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Play fliegt zwei Spontane für einen Sommertag nach Island

Sofort alles stehen und liegen zu lassen, um nach Island zu fliegen – dieser Traum wurde Realität für zwei junge Frauen aus Washington DC.  Zur Feier des zweiten Jahrestages beschloss PLAY Airlines, ahnungslose Fremde auf den Straßen von Washington DC mit einer exklusiven Einladung zu einem unvergesslichen Sommerfest in Island zu überraschen. Die Kriterien waren einfach zu erfüllen: Die Auserwählten mussten lediglich einige Fragen über Island beantworten, einen gültigen Reisepass besitzen, schnell im Koffer packen sein und noch keine Tagespläne haben. Das spannende Abenteuer der von Zarima und Lia wurde per Kamera begleitet und ist schon jetzt ein Internet-Hit auf dem Kanal der Fluggesellschaft. Der Anlass für die Überraschung: Die junge Low-Cost-Airline startete am 22. Juni 2021 zu ihrem Jungfernflug von Island nach London. Seitdem hat die Fluggesellschaft ein bemerkenswertes Wachstum erlebt und ihre Flotte von drei Flugzeugen im Jahr 2021 auf sechs Flugzeuge im Jahr 2022 erweitert, so dass sie im Jahr 2023 über insgesamt zehn Flugzeuge verfügt. Das Team hinter PLAY ist stolz darauf, die jüngste Flotte in Europa zu betreiben, mit einem Durchschnittsalter von nur zwei Jahren. Die Suche nach geeigneten Kandidaten auf den Straßen von Washington DC erwies sich zwar dank spezifischer Kriterien als zeitaufwändig, aber auch erfolgreich. Die Zufallskandidaten mussten das isländische Wort „Reynisfjara“, das sich auf einen der atemberaubendsten schwarzen Strände Islands bezieht, richtig aussprechen können. Außerdem mussten sie mindestens ein isländisches Gericht kennen. Die spontanste und zugleich schönste Aufgabe: Sie mussten noch am selben Nachmittag in ein PLAY-Flugzeug steigen, nach Island fliegen und

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Asiatische Tigermücke auch in Wien am Vormarsch

Die asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) wurde 2020 erstmals in Wien in den südöstlichen Grüngürtel entlang der Hauptverkehrsrouten eingeschleppt. Die Tigermücken haben dort überwintert und sich vereinzelt weiter in anliegende Wohngebiete und Gartensiedlungen verbreitet. Die Tigermücke wurde in den letzten Jahren auch an innerstädtischen Fernbus-Haltestellen gesichtet. Die Tigermücke ist am Weg in die Stadt: einerseits begünstigen Reise- und Fernverkehr die andauernde Neu-Einschleppung. Andererseits passen sich angesiedelte Tigermücken immer besser an die Wetterbedingungen – auch mildere Winter – an. Die Weiterverbreitung der Tigermücke sollte verhindert werden, da sie auch tagsüber sticht und beim Stich auch Krankheiten übertragen kann. Die wirksamste und sicherste Gegenmaßnahme ist konsequente Vermeidung von Wasseransammlungen in Heim und Garten und Selbstschutz vor Stichen durch geeignete Kleidung und Insektenschutzmittel (Repellents). Warum soll man die Weiterverbreitung der Tigermücke aufhalten?  Die tagaktive Tigermücke kann sehr lästig werden und außerdem Krankheitserreger wie das West-Nil Virus übertragen. Daher müssen wir alle durch konsequente Brutstätten- Vermeidung in Heim und Garten ihre dauernde Ansiedlung und starke Vermehrung frühzeitig stoppen. Je größer die Tigermückenpopulationen werden, umso aufwändiger wird die Eindämmung. Tigermückeneier benötigen zum Überleben nur geringe Mengen Feuchtigkeit: denken Sie bei der Gartenarbeit, auf Terrassen oder Balkonen daran Brutstätten (möglicherweise mit Eigelegen) trocken zu legen und keine neuen Brutstätten zu schaffen. Gefäße, Behälter wie Topfuntersetzer, Vogeltränken sollten nach Möglichkeit ausgeleert und trockengewischt werden. Bei der Lagerung denken Sie daran Behälter, Gartenmöbel, Schubkarren oder ähnliches umzudrehen. Inhalte nicht in den Kanal einbringen, sondern auf der Wiese ausleeren.

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Urlaubsregion Wagrain-Kleinarl erhält Umweltzeichen verliehen

Zum ersten Mal in seinem Bestehen seit 1990 wurde das Österreichische Umweltzeichen gleich einer ganzen Tourismusregion verliehen. Wagrain-Kleinarl darf jetzt zeitgleich mit Seefeld in Tirol das unverkennbare, von Friedensreich Hundertwasser entworfene Siegel in Zusammenhang mit seiner Regionsmarke verwenden. Der Tourismusverband Wagrain-Kleinarl setzt den Fokus seines Engagements schon länger auf eine nachhaltige Transformation des Tourismus in seiner Region. „Zu recht dürfen wir uns als Pionierregion bezeichnen“ – betont Stefan Passrugger, Tourismusdirektor von Wagrain-Kleinarl – „Unsere Aufgabe verstehen wir nicht geringer als neue Wege im Tourismus zu gehen und vorzuleben, die nachhaltig, umweltbewußt und auf eine lebenswerte Zukunft ausgerichtet sind.“ Der erste große Meilenstein war die global anerkannte Zertifizierung von Wagrain-Kleinarl als Green Destination nach den Regeln des Global Sustainable Tourism Council. Dass es in Europa neben Wagrain-Kleinarl nur eine einzige weitere „Green Destination“ gibt, spricht Bände. Es folgte im Februar dieses Jahres die Auszeichnung als „Best Tourism Village by UNWTO“. Das österreichische Umweltzeichen stellt nun den Höhepunkt und in Österreich sicher auch das stärkte Signal für eine nachhaltige Entwicklung dar. Stefan Passrugger führt dazu weiter aus: „Es geht hier nicht darum, eine Hall of Fame an Nachhaltigkeits- und Umweltzertifikate zu zelebrieren, sondern es geht darum, unsere Arbeit zu beschleunigen und zu intensivieren, Lösungen zu finden und umzusetzen, in denen der Tourismus auf Klima, Umwelt, Nachhaltigkeit und Lebensraum einzahlt und nicht umgekehrt. Renommierte Siegel und Zertifikate treiben dabei die Bewußtseinsbildung und Verhaltensänderung in der Destination enorm voran. Da gibt es keine Ausreden mehr. Sie bringen den richtigen Spirit in die einheimische Bevölkerung.“

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Tirol Touristica 2023 geht an Iseltrail, Nachwuchspreis an Anna Servis

Im Rahmen des 45. Tiroler Tourismusforums wurde heuer wieder der Tirol Touristica Award für ein Tourismusprojekt vergeben, das in besonderer Weise der Tourismusstrategie „Tiroler Weg“ entspricht. Der Preis ging an ein Vorzeigebeispiel für sanften Tourismus: Den Iseltrail, der vom TVB Osttirol ins Leben gerufen wurde. Mit dem Nachwuchspreis ausgezeichnet wurde Anna Servis, Gründerin und Inhaberin des Restaurants „milsano“ in Mils. „50 Shades of Green – Wie nachhaltiges Wirtschaften den alpinen Tourismus prägt“ lautete das Motto des diesjährigen Tourismusforums, das heute im Congresspark Igls stattfand und den Rahmen für die Verleihung des Tirol Touristica-Preises bot. Das Thema Nachhaltigkeit prägte aber nicht nur die Veranstaltung, sondern bildet auch das Hauptkriterium für den Tourismuspreis Tirol Touristica. Knapp 30 Einreichungen zeigen, dass das Thema Nachhaltigkeit längst im Tiroler Tourismus angekommen ist. Zehn von ihnen kamen in die engere Auswahl für den Preis: „Die hohe Qualität der nominierten Projekte ist für mich ein klares Zeichen dafür, dass ökologische, wirtschaftliche und soziale Nachhaltigkeit längst ein fester Bestandteil des Tiroler Tourismus ist. Gemeinsam mit unseren Tourismusverbänden und Betrieben setzen wir den erfolgreichen Weg zu noch mehr Qualität konsequent fort“, betont Tourismuslandesrat Mario Gerber. Erfrischendes Siegerprojekt Mit dem Iseltrail ging der Preis heuer an ein „Vorzeigebeispiel für sanften Tourismus“, wie es aus der Fachjury heißt. Der rund 80 Kilometer lange Weitwanderweg, der vom Tourismusverband Osttirol ins Leben gerufen wurde, führt über fünf Etappen von der Mündung der Isel in die Drau in Lienz hinauf zum Gletschertor des Umbalkees auf 2.500 Meter. Auf dem Weg dorthin entdecken Einheimische und

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