Gastautor

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Analyse: Günstigere Urlaube an weniger bekannten Orten

Laut der neuesten Studie von Skyscanner in Zusammenarbeit mit OnePoll sind 94 Prozent der Deutschen offen für Reisen zu unterschätzten oder weniger bekannten Reisezielen, wobei mehr als die Hälfte (58 Prozent) angibt, dass sie bereit wären, ihre bevorzugten Urlaubsziele gegen eine alternative Option einzutauschen, wenn sie dadurch Geld sparen könnten. Der Wunsch nach neuen und unbekannten Reisezielen scheint ebenso zuzunehmen. Im Jahr 2022 gaben nur 54 Prozent der befragten deutschen Reisenden an, dass sie neue Orte erkunden möchten, anstatt zu einem langjährigen Lieblingsreiseziel zurückzukehren. Dies spiegelt sich in einem Anstieg der Suchanfragen nach unterschätzten Reisezielen in diesem Jahr auf Skyscanner wider, darunter Kuala Lumpur (Malaysia) mit einem Plus von 233 Prozent und Rijeka (Kroatien) mit einem Zuwachs von 87 Prozent. Da fast die Hälfte der deutschen Reisenden (46 Prozent) laut der Skyscanner-Studie ihren Sommerurlaub in diesem Jahr noch nicht gebucht haben und 38 Prozent der Befragten angeben, dass sie sich auch noch nicht für ein Sommerurlaubsziel entschieden haben, hilft der neue „Destinations-Finder“ von Skyscanner. In der mobilen Instagram App beginnen Reisende die Konversation mit einer einfachen Nachricht, zum Beispiel „Hallo“, beantworten anschließend eine Reihe von Fragen und erhalten dann Vorschläge für passende, eher unbekannte Alternativen zu den üblichen Urlaubs-Hotspots. Den Touristenströmen entfliehen und diesen Sommer mit neuen Urlaubszielen Geld sparen Für die 56 Prozent der deutschen Reisenden, die ein neues Urlaubsland gegenüber den bewährten klassischen Reisezielen (37 Prozent) bevorzugen, muss eine Alternative dabei nicht nur ein Ort sein, an dem sie den Touristenströmen entgehen können, sondern auch günstiger als ein

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Schellhorn und Reisenzahn starten Tourismus-Consulting

Zwei erfahrene Vollbluttouristiker, Thomas Reisenzahn und Sepp Schellhorn, arbeiten künftig im Gastro-Consulting zusammen. Schwerpunkt ihrer Kooperation ist die Beratung und Hilfestellung im Bereich der Hotelgastronomie, Restaurants und Systemberggastronomie. Bereits bisher begleitete der bekannte Salzburger Unternehmer und Gastronom Sepp Schellhorn mit der mit Johannes Vetter gegründeten Beraterfirma „Schellhorn Consultants“ Projekte rund um Gastro und Hotellerie. Nun legen Schellhorn Consultants und Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatungsgesellschaft, ihre Kompetenzen zusammen und schaffen damit ein umfassendes Angebot, das sich gezielt an aktuelle Herausforderungen richtet, denen sich Hospitality und Gastronomie gegenübersehen.  Es gehe darum, so Reisenzahn bei der Bekanntgabe des Kooperationsvorhabens, neue „Food Trends“ rechtzeitig zu erkennen und die alpine Gastronomie an die sich ändernden Voraussetzungen anzupassen. So sei derzeit zu beobachten, dass sich vor allem jüngere Hotelgäste zunehmend von der traditionellen Halbpension abwenden. Der Trend gehe stark in Richtung „Flexibilität, aber mit System“. Gäste suchen nach Individualität und nicht vorgegebene, festgelegte, gestrige Dienstleistungs-Rituale. Wünsche und Werte der internationalen Gäste und Menschen, die in urbanen Räumen leben, gehen in Richtung „small, local, authentic, vegan und sharing“ und sicher nicht in eine vorgegebene „Halbpension mit 4 Gängen“. Stark im Kommen ist „Snacking“. Waren Snacks früher nur eine Notlösung, wenn der Gast außerhalb der Küchenzeiten essen wollte, so ist daraus heute ein absoluter Trend geworden. Dabei geht es um Mini-Mahlzeiten, die hochwertig, frisch und gesund sein sollen. Auch bei diesem neuen Food Trend ist, so Reisenzahn, maximale Flexibilität geboten. Wie Schellhorn hervorhebt, sei es generell notwendig, die Systeme in der Gastronomie neu zu definieren. Denn einerseits

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Sommer 2023: Themenfahrten der DDSG

„Glücksmomente am Schiff“ – unter diesem Motto legt die aus sieben modernen Schiffen bestehende DDSG Blue Danube-Flotte zu unzähligen Schifffahrten am Tag und am Abend ab. Egal ob eine gemütliche Schifffahrt durch das UNESCO-Weltkulturerbe Wachau, eine Sightseeing Cruise am Wiener Donaukanal oder eine Themenfahrt mit jeder Menge Unterhaltung und kulinarischer Vielfalt – an Bord der DDSG Blue Danube stehen Entspannung, Erholung und Erlebnis im Vordergrund. Bei den sommerlichen Themenfahrten der DDSG Blue Danube locken abwechslungsreiche Attraktionen kombiniert mit den dazu passenden lukullischen Gaumenfreuden und der entsprechenden musikalischen Begleitung zu einem einzigartigen Abend auf sanften Donauwellen. MS Admiral Tegetthoff: Themenfahrten im Juli Die MS Admiral Tegetthoff bietet im Juli 2023 eine Reihe an großartigen Themenfahrten an. Die größten ABBA-Songs und Smörgasbord, ein typisch schwedisches Buffet, gibt es am 7. Juli im Rahmen der Schwedischen Nacht mit ABBA-Hits. Am Donnerstag, den 13. Juli, lädt das Schiff zur „Griechischen Nacht“ ein. Eine griechische Live-Band rund um Olga Kessaris bringt Stimmung an Bord, während mediterrane Leckereien wie Tzatziki, Souvlaki, Keftedes, Moussaka & Co. den Gaumen verwöhnen. Pasta, Pizza & Tiramisu – einen lockeren Italo-Abend mit passender musikalischer Begleitung kann man mit der „Italienischen Nacht“ am Samstag, den 22. Juli, erleben. MS Wien: Heurigenfahrten mit Wiener Liedern Jeden Donnerstag um 19.00 Uhr geht die MS Wien auf die beliebte Heurigenfahrt mit Wiener Liedern. Am Beginn der Fahrt, wenn sich die Gäste am hervorragenden Buffet bedienen, spielen Wiener Musiker dezent im Hintergrund. Nach dem Essen geht die Band von Tisch zu Tisch und erfüllt die traditionellen

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WWF kritisiert Hai- und Rochengerichte in Mittelmeer-Urlaubsländern

WWF warnt: Import-Fisch und seltene Arten auf Touristen-Menüs – Mittelmeer als “Hotspot der Artenvielfalt” dringend besser schützen Glasklares Wasser, weiße Sandstrände und mediterrane Küche – damit lockt das Mittelmeer Urlauber aus der ganzen Welt – besonders aus Österreich. Dass ihr “Lieblings-Meer” ein wahrer Hotspot der Artenvielfalt ist und das Fischmenü zu seiner Zerstörung beitragen kann, wissen dennoch die Wenigsten: “Eine von zehn weltweit bekannten Meereslebewesen ist im Mittelmeer zu finden, 28 Prozent leben nirgendwo sonst auf der Erde. Darunter acht Wal-Arten, Delfine und Tümmler, Karett- und grüne Meeresschildkröten sowie rund 80 Hai- und Rochenarten. Wir müssen dieses Naturjuwel viel besser schützen”, fordert Simone Niedermüller, Meeresexpertin des WWF Österreich. Denn 20 Prozent von rund 6.000 untersuchten Arten im Mittelmeer sind gefährdet – darunter der weiße Hai, der Blau- und der Engelshai, Teufels- und Adlerrochen sowie Pott- und Finnwale. Die Population von Meeressäugern ist im Mittelmeer in den vergangenen 50 Jahren besonders stark eingebrochen – um 41 Prozent. Überfischung und Zerschneidung von Wanderrouten – sogenannten “blauen Korridoren” – sind neben Lärmbelästigung und Verschmutzung die Hauptursachen. Nicht zuletzt leidet das Binnenmeer unter dem sehr hohen Tourismus: “Es braucht dringend mehr Bewusstsein für die Auswirkungen unserer Urlaubsaktivitäten und unseres Konsums, damit wir uns noch lange an der Vielfalt dieser Region erfreuen können”, fordert Niedermüller. Hai statt Schwertfisch und Schildkröten als Beifang Kein anderes Meer leidet so stark unter der Überfischung wie das Mittelmeer. Der hohe Fischkonsum an den Urlaubsdestinationen ist besonders in der Hochsaison nicht nachhaltig oder regional zu decken. “Vermeintlich lokale, frische Fänge

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Trotz hoher Preise wird mehr geflogen, fehlende Kapazitäten bremsen Höhenflug

Corona-Pandemie und steigende Ticketpreise ließen in den letzten drei Jahren die Nachfrage nach Flugreisen empfindlich einbrechen. Jetzt erwacht die Lust am Fliegen wieder – trotz Inflation – und hat beinahe das Niveau von vor der Pandemie erreicht. Steigende Flugpreise und sinkende Betriebskosten durch niedrige Kerosinpreise lassen die Fluggesellschaften früher als erwartet wieder die Gewinnzone erreichen, so die aktuelle Analyse von Kreditversicherer Acredia und Allianz Trade. „Die Menschen wollen wieder fliegen, für die Fluggesellschaften ist das eine gute Nachricht“, sagt Michael Kolb, Vorstand bei Acredia, Österreichs größter Kreditversicherung. „Nach drei verlustreichen Jahren könnte die Branche 2023 wieder Gewinne schreiben und zwar früher als erwartet. Gebremst wird der Höhenflug nur durch fehlende Kapazitäten.“ Für Reisewillige dürfte damit das Fliegen weiterhin teuer bleiben. Kapazitäten bleiben knapp, Flugzeuglieferungen weiterhin verzögert 2020 brach die Zahl der ausgelieferten Flugzeuge durch eine Knappheit an Bauteilen um die Hälfte ein. Seither hat sich die Situation zwar allmählich erholt, aber die Flugzeugbauer haben weiterhin Schwierigkeiten, mit der Nachfrage Schritt zu halten. 2022 stieg die Zahl der Flugzeugauslieferungen um +19,1 Prozent an, auch die weltweit verfügbaren Sitzkilometer wuchsen um +39,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für 2023 rechnen die Fachleute mit einem weiteren Anstieg der Auslieferungen um +19,8 Prozent, aber die derzeitige sechsmonatige Lieferverzögerung scheint den optimistischen Plänen der Flugzeughersteller nicht zu entsprechen. Das knappe Angebot an Flugzeugen könnte dazu führen, dass die Flugpreise hoch bleiben. Anfrage steigt besonders in Asien, aber auch Europa hebt wieder ab Trotz hoher Preise steigt die Nachfrage bei den Fluggästen wieder. Im ersten Quartal 2023

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Verkehrspiloten-Ausbildung mit Flugpraxis in den USA

Die internationale Flugschule Flying Academy kündigt die Einführung eines neuen Produkts an: EASA ATPL mit US-Erfahrung. Dabei können Flugschüler nach der theoretischen Ausbildung praktische Erfahrung in den USA sammeln. Die Flugausbildung in den USA ist billiger als in Europa und in Miami und Los Angeles herrscht das ganze Jahr über perfektes Flugwetter. Flying Academy, ein führender Anbieter von Pilotenausbildungen, freut sich, die Einführung seines neuesten Produkts „EASA ATPL mit US-Erfahrung“ bekannt zu geben. Dieses innovative Angebot richtet sich an angehende Verkehrspiloten, die ihre EASA Airline Transport Pilot License (ATPL) erwerben und gleichzeitig wertvolle praktische Erfahrung in den USA sammeln möchten. Das Programm ist ideal für zukünftige Piloten, die ihre Flugzeit maximieren und dabei Geld sparen wollen, indem sie den Großteil ihrer Flugausbildung in den Vereinigten Staaten absolvieren und gleichzeitig ihre theoretischen Kurse online absolvieren. Danach können sie wertvolle Erfahrungen in Europa sammeln, indem sie dort ihre Ausbildung für die Commercial Pilot License (CPL) und die theoretischen ATPL-Prüfungen absolvieren. Das Programm umfasst Online-Theorieunterricht, Flugsimulationstrainings und Flugstunden in einer Vielzahl von verschiedenen Flugzeugen. EASA ATPL mit US-Erfahrung bietet Flugschülern die einzigartige Möglichkeit, ihre theoretische Ausbildung und praktische Erfahrung zu kombinieren und so das Wissen und die Fähigkeiten zu erwerben, die für den Erfolg in der globalen Luftfahrtindustrie erforderlich sind. Das Programm ist so strukturiert, dass es den Teilnehmern ein umfassendes Verständnis der EASA-Vorschriften und -Standards vermittelt und sie mit der USamerikanischen Luftfahrt, einschließlich Vorschriften, Verfahren und Praktiken, vertraut macht. „Wir freuen uns sehr, mit EASA ATPL mit US-Erfahrung ein bahnbrechendes Programm auf

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Tipps für spontane Kurzurlaube in Niederösterreich

Klassisches Urlaubsfeeling, ausgewogenes Kulturprogramm, sportliche Aktivitäten und hochqualitative Kulinarik. „Für alle, die im Sommer noch nach Abkühlung in der Region suchen, gibt es viele Möglichkeiten. Wer seinen Urlaub noch nicht gebucht hat, findet in unserem Bundesland Orte und Aktivitäten, bei denen das klassische Sommerurlaubsfeeling nichts zu wünschen übriglässt. Und sollte das Wetter mal nicht mitspielen, gibt es mit einem ausgewogenen Kulturprogramm und vielfältiger hochqualitativer Kulinarik großartige Alternativmöglichkeiten,“ erklärt Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Michael Duscher, Geschäftsführer der Niederösterreich Werbung ergänzt: „Der Sommer in Niederösterreich bietet Highlights für erfrischende Kurzurlaube. Gäste können Niederösterreich als authentische und überaus reizvolle Destination erleben, neue Blickwinkel entdecken und die Heimat erkunden. Berge und Badeseen, naturbelassene und künstlerische Gärten, moderne Kunst- und Kulturfestivals – bei unseren fein kuratierten Entdeckerreisen zu Wandern, Radfahren und Kulinarik kommen alle auf ihre Kosten.“ Die Niederösterreich-CARD beispielsweise bietet bei zahlreichen Freibädern und Badeseen in ganz Niederösterreich freien Eintritt, etwa bei einem Tretbootausflug am Ottensteiner Stausee oder am Lunzer See. Aber auch abseits der vielen Schwimmbäder findet man in Niederösterreich reichlich Abkühlung, zum Beispiel im größten Weinkeller Österreichs, dem Retzer Erlebniskeller oder der neuen Waldviertler Sommerfrische, die unter anderem für den besonderen Urlaubsmoment abseits touristischer Pfade mit den „Hidden Treasures“ des Waldviertels wie dem Brunngartl sorgt. Besonders reizvoll ist auch ein Besuch in den vielen NÖ Schaugärten. Von Juni bis August stehen Mondscheinkonzerte und Aufführungen, Mondscheinpicknick, Fackelwanderungen und Dämmerungsführungen durch die Gärten am Programm. Doch auch tagsüber hat der Gartensommer viel zu bieten, zum Beispiel beim Kinder- und Spielefest im Weinviertler Museumsdorf Niedersulz am

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Tipp: Mountainbike-Kongress in Saalbach

Mountainbiken ist mehr als nur ein Adrenalinsport, es ist eine umfassende Lebenserfahrung mit einer Vielzahl von Auswirkungen auf verschiedene Aspekte des menschlichen Lebens. Der Mountainbike Kongress Österreich, vom 03. bis 05. Oktober in Saalbach, setzt sich im Detail mit diesen Aspekten auseinander. „Wenn wir uns vom rein monetären Aspekt des Mountainbikens lösen und eine ganzheitlichere Sichtweise einnehmen, erkennen wir, dass Mountainbiken eine Gemeinschaft von Gleichgesinnten fördert und positive Auswirkungen auf die individuelle und kollektive Gesundheit hat“, so Veranstalter Harald Maier. Der Kongress wird diese Themen unter dem Titel „Wert(e)schöpfung Bike“ aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten. Von der ökonomischen bis zur psychologischen Perspektive, wird das Mountainbiken als ganzheitliche Erfahrung betrachtet. „Wir wollen erforschen, wie Mountainbiken einen Mehrwert schaffen kann, der über die rein ökonomischen Aspekte hinausgeht“, erklärt Maier. Mountainbike Kongress ÖsterreichDatum: 03.10.2023Ort: Tourismusverband Saalbach-HinterglemmGlemmtaler Landesstraße 550, 5753 Saalbach, Österreich

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Geschäftsreisetrend 2023: Kosten senken und Umwelt entlasten

Kosten und Umweltverträglichkeit: Diese Themen stehen bei Geschäftsreisen aktuell im Vordergrund. Das führende internationale Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen Aon plc sieht in seinem aktuellen International Mobility Report 2023 diese beiden Faktoren als wichtigste Triebfedern bei der Entwicklung berufsbezogener Mobilität. Auch hat die Remote-Arbeit durch und während der COVID-19-Pandemie zugenommen, während Geschäftsreisen tendenziell abnahmen. Es zeigt sich jedoch, dass grenzüberschreitendes Arbeiten nicht ganz so einfach ist, wie anfangs gedacht: Viele Länder greifen durch neue Gesetze regulierend ein. Dies führt dazu, dass Unternehmen ihre Richtlinien überdenken und anpassen müssen. Die Kosten stehen nach dem Ende der Pandemie klar auf Platz Eins der Prioritätenliste bei den Verantwortlichen. „Sicherheit” und „Employee Wellbeing” sind zwar nach wie vor wichtig, mussten aber ihre Spitzenplätze aus 2022 räumen. Aon erwartet, dass dies – sollten keine außergewöhnlichen Einflüsse auftreten – auch längerfristig so bleiben wird. Deutlich größere Bedeutung haben jedoch die ESG-Kriterien (Environment, Social, Governance): Wurden diese in 2022 noch auf Platz 11 bewertet, sind sie in diesem Jahr bereits auf Platz 6 in der Prioritätenliste nach vorne gerückt. Hier sind die Unternehmen in erster Linie bestrebt, die Anzahl der Reisen zu reduzieren (44 Prozent der Antwortenden) und die Emissionen zu kompensieren (37 Prozent). Die Vorstellung, flexibel von jedem Ort der Welt arbeiten zu können und so z. B. Urlaub und Arbeit abseits des heimischen Büros zu verbinden, hat für die Unternehmen an Attraktivität verloren. Nur noch 50 Prozent räumen die Möglichkeit von Fernarbeit ein, während es im Vorjahr noch 63 Prozent waren. Dabei mag eine Rolle spielen, dass

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ÖAMTC-Flugrettung feiert 40-jähriges Bestandsjubiläum

Seit 1983 heben die Notarzthubschrauber der ÖAMTC-Flugrettung ab, um Menschenleben zu retten. Aus den bescheidenen Anfängen – 1983 gab es erst zwei Stützpunkte – entwickelte sich rasch ein Grundpfeiler des Rettungswesens, der aus dem österreichischen Gesundheitssystem nicht mehr wegzudenken ist. Im Rahmen eines Festaktes wurde gemeinsam mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Gesundheitswesen sowie Partnerorganisationen ein Blick in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Flugrettung in Österreich geworfen. „Die Rückschau auf die vergangenen 40 Jahre ist erfreulich“, stellt der Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung, Reinhard Kraxner, fest. „Durch Innovationsgeist und unermüdlichen Einsatz haben unsere Mitarbeiter ein Aushängeschild im Bereich der internationalen Flugrettung geschaffen.“ Die Palette der Errungenschaften der vergangenen Jahrzehnte ist lang und reicht z. B. von leistungsstärkeren Helikoptern oder innovativen Bergemethoden über richtungsweisende Trainingskonzepte und Autopilot bis hin zu mobilen Ultraschallgeräten und eigenen Wetterkameras. Besonders hervorzuheben ist diesbezüglich das Jahr 2017: Mit Christophorus 2 wurde der erste Notarzthubschrauber Österreichs in Dienst gestellt, der dank modernster Technologie rund um die Uhr einsatzbereit ist. Mit der Aufnahme eines 24-Stunden-Betriebes am C14 und C17 in den darauffolgenden Jahren ist in Ostösterreich mittlerweile eine flächendeckende Versorgung auch während der Nachtstunden gewährleistet. „Unser erklärtes Ziel ist, auch in der Westhälfte des Landes in naher Zukunft einen 24/7-Betrieb zu etablieren“, so Kraxner. 1983 flogen Christophorus 1 und 2 zusammen 191 Einsätze. Im vergangenen Jahr verzeichnete die Christophorus-Flotte mit 21.934 Alarmierungen ein Rekordjahr. „Diese Zahlen zeigen deutlich, dass die ÖAMTC-Flugrettung gebraucht wird und aus dem österreichischen Gesundheitswesen nicht mehr wegzudenken ist“, hält ÖMTC-Präsident Günter Thumser fest. „Denn mit Abstand die

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