Granit Pireci

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Granit Pireci

ZRH: EASA-Nofallübung durchgeführt

Gestern fand am Flughafen Zürich unter Aufsicht des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (BAZL) die Notfallübung „MC FLY 21“ statt. Die EU und die internationale Zivilluftfahrtorganisation ICAO schreiben vor, dass auf internationalen Flughäfen mit regelmässigem Linienverkehr alle zwei Jahre die gesamte Notfallorganisation beübt wird. Beim Szenario der diesjährigen Notfallübung haben sich die Verantwortlichen auf realistische Begebenheiten gestützt. So ging es bei der Übung darum, dass ein Flugzeug im Endanflug mit einer Drohne kollidierte. Es gab mehrere Verletzte. Speziell gefordert waren nebst den rückwärtigen Organisationen in der diesjährigen Notfallübung alle Blaulichtorganisationen. Insgesamt waren rund 400 beübte Personen und rund 160 Figurantinnen und Figuranten an der Übung beteiligt. Die EASA-Notfallübung fand während dem laufenden Flugbetrieb statt. Beübt wurden die Kantonspolizei Zürich, Schutz & Rettung Zürich, die Swiss, mehrere externe Rettungsdienste sowie die Flughafen Zürich AG. Gleichzeitig wurde die rückwärtige Notfallorganisation des Flughafens – der Krisenstab, die Kriseninformation und die Betreuungsdienste – aufgeboten und beübt. Auch das speziell für Notfälle eingerichtete Nottelefon für Angehörige wurde in Betrieb genommen. Die Ergebnisse werden nun ausgewertet und fließen in eine detaillierte Gesamtbewertung ein. Die Erkenntnisse aus dem Schlussbericht sollen wie immer zur weiteren Optimierung der Notfallorganisation beitragen.

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TravelPerk verzeichnet beginnende Erholung des Geschäftsreisemarktes

Optimistischer Blick in die Zukunft: Nachdem die ersten zwei Quartale des Jahres fast komplett im Zeichen von Lockdown und anhaltenden Reiserestriktionen standen, erholt sich der Geschäftsreisemarkt in Deutschland. Für das dritte Quartal zieht die Geschäftsreiseplattform TravelPerk nun eine positive Bilanz, denn sowohl das Buchungsvolumen als auch die Anzahl der Flugreisen und die Reisedauer liegen über Vorkrisenniveau aus 2019. „Besonders im September hat die Zahl an geschäftlichen Reisen im deutschen Markt deutlich angezogen“, erklärt Eugen Triebelhorn, Country Manager Germany bei TravelPerk. „Die steigende Wachstumsrate in Deutschland, aber auch in unseren anderen Märkten lässt uns positiv in die Zukunft schauen. Zur Erholung tragen insbesondere Firmenkunden aus den Bereichen Technologie, Handel sowie verarbeitendem Gewerbe bei.“ Die Anzahl der geschäftlichen Reisen nach und aus Deutschland per Zug und Flugzeug näherte sich in den Monaten Juli, August und September dem Niveau von 2019 an. TravelPerk verzeichnet dabei eine deutliche Verschiebung bei der Wahl der Transportmittel. Aktuell nimmt der Anteil an Geschäftsreisen per Zug etwa 50 bis 60 Prozent des gesamten Business-Verkehrs in Deutschland ein.

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HNA: Gläubiger stimmen Sanierungsplan zu

Die chinesische Luftfahrt- und Tourismusgruppe soll strategische Investitionen in Milliardenhöhe erhalten. Das Unternehmen war auch am deutschen Flughafen Hahn beteiligt. Die Gläubiger des insolventen chinesischen Luftfahrt- und Tourismus-Konglomerats HNA-Group haben einem Sanierungsplan zugestimmt. Demnach soll die Gruppe nach einer Restrukturierung strategische Investitionen in Höhe von 38 Milliarden Yuan erhalten. Das entspricht mehr als fünf Milliarden Euro. Das Geld solle an elf Unternehmen des Konzerns fließen, darunter die Fluggesellschaft Hainan Airlines, wie aero.de berichtet. HNA war jahrelang international auf eine milliardenschwere Einkaufstour gegangen, überwiegend finanziert mit Krediten. So hatte sich der Konzern an Firmen von der Hotelkette Hilton bis zur Deutschen Bank beteiligt. Bis Mitte 2019 hatte HNA 707 Milliarden Yuan (90 Milliarden Euro) Schulden angehäuft. Im Januar dieses Jahres brach das Konglomerat unter der Schuldenlast zusammen. Im September wurde die Führungsspitze verhaftet. Die Zahl der Gläubiger beläuft sich einem Insider zufolge auf mehr als 67.000. In Deutschland war HNA auch beim Regionalflughafen Hahn eingestiegen, der im Oktober seinerseits Insolvenz anmeldete.

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Wien: Jedes fünfte Hotel hat den Betrieb noch nicht aufgenommen

Tourismus und Hotellerie sind unter den Branchen, die von der CoV-Pandemie am stärksten betroffen sind. Rund jedes fünfte Hotel hat nach wie vor geschlossen. Knapp 20 Prozent der Hotelbetriebe in Wien haben laut Hoteliersvereinigung nach wie vor zumindest teilweise geschlossen. Das dürfte mehrere Gründe haben: Einerseits fehlt derzeit noch die Nachfrage, andererseits nutzen Betriebe die Zeit, um zu renovieren, oder haben nicht genügend Personal zur Verfügung. „Im September liegen wir noch unter 50 Prozent des Niveaus von 2019. Da sehe ich schon eine große Herausforderung – und es wird auch eine große Herausforderung für die nächsten Monate bleiben“, wird Markus Gratzer von der Hoteliersvereinigung im ORF zitiert. Allerdings sehe man doch eine leichte Erholung, was sich auch in der Buchungslage für die Herbstferien zeige. Zusätzlich zu Privatpersonen sind es vor allem kleinere Firmenveranstaltungen, die wieder stattfinden würden. „Gleichzeitig gibt es auch eine hohe Unsicherheit und immer mehr Kurzfristigkeit im Verhalten“, so Gratzer. Das mache es für Hoteliers schwierig, auch im Hinblick auf die Personalplanung. Erst 2024 Rückkehr zu Vor-Pandemie-Zeiten Die Schwierigkeiten werden laut aktuellen Prognosen der Hoteliersvereinigung auch noch einige Zeit andauern: „Der Tourismus wird noch länger knabbern – unterschiedliche Märkte erholen sich unterschiedlich gut“, meinte Gratzer. Der europäische Markt funktioniere bereits besser, auch der amerikanische Markt öffne sich langsam. Bei den arabischen Märkten verzeichnet man bereits wieder gute Steigerungen. Probleme machen vor allem die asiatischen Märkte: „Das wird sicher noch bis 2024 dauern. Die aktuellen Prognosen gehen eher davon aus, dass man erst 2024 wieder auf ähnliche Wachstumszahlen wie

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So viele Reiseziele gab es noch nie am Flughafen Memmingen

Der Flughafen Memmingen startet mit einem Rekord in die neue Wintersaison, die mit dem Flugplanwechsel am kommenden Sonntag (31. Oktober) beginnt. Denn noch nie in der Geschichte von Süddeutschlands größtem Low Cost Airport gab es so viele Flugziele während der kalten Jahreszeit. Insgesamt stehen 44 Flugverbindungen zur Verfügung. Die Liste, die von A wie Amman bis Z wie Zagreb reicht, wurde in den letzten Wochen immer länger. „Es beginnt eine neue Zeit nach Corona“, fasst Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid die Grundstimmung bei Fluggästen und -gesellschaften zusammen. „Schon in den letzten Wochen spürte man den großen Nachholbedarf beim Reisen, dem wir in diesem Winter ein attraktives Angebot gegenüberstellen können.“ So startet Ryanair mit sechs Premieren in den Winter und nimmt das dänische Billund, Lappeenranta in Finnland sowie die lettische Hauptstadt Riga neu in den Flugplan auf. Daneben werden auch Zypern, Lamezia Terme in Kalabrien und Gran Canaria angeboten. Mit Teneriffa, das bei Ryanair ebenfalls auf dem Flugplan steht, und Fuerteventura, das von der Fluggesellschaft Corendon neu angeflogen wird, sind nun alle drei Kanaren-Inseln nonstop ab Memmingen erreichbar. Der türkische Billig-Flieger verbindet den Flughafen auch mit das ägyptische Hurghada. Neu nach Plovdiv Sein traditionell gutes Osteuropa-Angebot kann der Airport Memmingen um ein weiteres Ziel erweitern: Wizzair startet am 9. November die neue Flugverbindung von Memmingen nach Plovdiv, der zweitgrößten Stadt Bulgariens und Standort von zahlreichen Niederlassungen deutscher Firmen. Nach Corona-bedingter Pause hat auch die Fluggesellschaft Pobeda ihre Flüge von Memmingen nach Moskau wieder aufgenommen.

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Lufthansa: Spürbarer Anstieg der Nachfrage bei Geschäftsreisen

Die Nachfrage nach Geschäftsreisen hat sich nach den Worten von Lufthansa-Chef Carsten Spohr überraschend schnell erholt. „Der Geschäftsreiseverkehr ist schneller und stärker zurückgekehrt als erwartet“, wird  Chef der AUA-Mutter vom ORF zitiert. Vor allem in den Heimatmärkten Deutschland, Schweiz, Österreich, Belgien und Norditalien sei die Erholung deutlich spürbar. Die Lufthansa habe zuletzt mehr und größere Flugzeuge eingesetzt, auch auf einigen innerdeutschen Strecken den Stundentakt wieder eingeführt und das Kurzstreckenangebot nochmals um 15 Prozent ausgeweitet. Spohr rechnet mit einem Anhalten der Entwicklung bis in den Dezember, da Geschäftsreisen weniger saisonabhängig als Urlaubsflüge sind. „Einen abrupten Abriss der Nachfrage im Winter wird es also in diesem Jahr nicht geben.“ Dazu trage auch die längere Saison bei Urlaubsreisen in diesem Jahr und die Öffnung der USA für Reisende im November bei. Auf mittlere Sicht werde das Minus beim Geschäftsreisevolumen durch die CoV-Krise bei zehn Prozent „oder sogar darunter“ liegen

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Austrian Airlines-Erstflug in Cancún gelandet

Gestern ist die Austrian Airlines-Maschine OE-LPF um 10:40 Uhr Lokalzeit zum Erstflug nach Cancún abgehoben. Passagiere und Crew der Boeing 777 mit einer Sitzkapazität von 306 Plätzen wurden mit mexikanischen Rhythmen und typischem Frühstück am Gate am Flughafen Wien verabschiedet. Zwölf Stunden später landete der Erstflug OS095 sicher in Cancún, wo er mit Wasserfontänen in Empfang genommen wurde. Während des Winterflugplans 2021/22 wird die Urlaubsdestination im sonnigen Mexiko jeweils donnerstags und sonntags von Austrian bedient. Aufgrund der hohen Nachfrage während der Weihnachtsferien, wurde das Cancún-Angebot zwischen 19. Dezember und 9. Jänner auf zehn statt sieben Roundtrips aufgestockt. „Mit unserem Winterflugplan setzen wir gezielt auf attraktive Fernreiseziele, um die Reiselust unserer Fluggäste zu stillen. Mit der Direktverbindung nach Cancún weiten wir unser Langstrecken-Angebot im touristischen Segment weiter aus“, so Austrian Airlines Vertriebsvorstand Michael Trestl. Auch Mauritius und Malediven im AUA-Winterflugplan Am vergangenen Wochenende startete die Fluggesellschaft nicht nur neu nach Cancún, auch Mauritius und die Malediven werden wieder angeflogen. Während der Wintersaison hebt die rot-weiß-rote Heimat-Airline je dreimal wöchentlich nach Malé sowie nach Mauritius ab. Aufgrund erhöhter Buchungsnachfragen stockt der österreichische Flag-Carrier auch bei diesen Destinationen während der Weihnachtsfeiertage die Kapazitäten auf. Zwischen 17. Dezember und 9. Jänner wird Malé mit 15 statt zehn und Mauritius mit 13 statt zehn Roundtrips bedient.

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Vulkanausbrüche: A3M mit Weltkarte globaler Aktivitäten der letzten fünf Jahre

Die mediale Berichterstattung über den Vulkanausbruch auf Palma hat das auf Krisenfrühwarnung spezialisierte Unternehmen A3M aus Tübingen nun zum Anlass genommen, graphisch die weltweite Vulkanaktivität der vergangenen fünf Jahre darzustellen. Die Erde ist in Bewegung: Neben dem Vulkan auf der Kanareninsel La Palma, der seit Wochen Lava spuckt, ist seit Kurzem auch der Aso in Japan aktiv. Beide Vulkane zeigen auf anschauliche Weise, dass der Planet sich geologisch immer noch verändert. Die vorliegende Karte zeigt, wo die Schwerpunkte der seismischen Vulkan-Aktivität liegen. Es sind vor allem die Anrainer-Staaten des sogenannten „Ring of Fire“ um den Pazifischen Ozean herum, in denen Vulkane die Bevölkerung immer wieder in Atem halten. Auch die Gefahr durch Erdbeben und Tsunamis ist dort deutlich erhöht. Zu den Ländern zählen Neuseeland und Alaska sowie Nationen Mittel- und Südamerikas, aber auch Teile Asiens wie etwa Indonesien. Für Europa und Afrika sind aktive Vulkane eher ungewöhnlich.

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Luftstreitkräfte übten im Mur- und Ennstal

Von 19. bis 21. Oktober führte das Kommando Luftraumüberwachung die Übung „Caveman Allegory 21“ mit weiteren Einheiten der Luftstreitkräfte durch. Übungsziel war das Zusammenwirken von Kräften und Mitteln aus allen Bereichen – von der bodengestützten Luftabwehr über eingesetzte Radarsysteme bis hin zu den fliegenden Elementen. Während die taktischen Flugmanöver vor allem im Mur- und im Ennstal stattfanden, wurde in den Fliegerhorsten in Hörsching, Aigen im Ennstal und Zeltweg bereits am nächsten Übungsszenario gearbeitet. „Soldaten müssen ihr Handwerk beherrschen, in allen Situationen und bei Tag und Nacht. Dazu ist es notwendig zu üben. Auch diese Übung hat gezeigt, dass unsere Soldatinnen und Soldaten Profis sind und darüber hinaus innovativ und motiviert sind“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Gesamt nahmen an der Übung etwa 200 Bedienstete am Boden und in der Luft teil. Bis zu 15 Luftfahrzeuge, vom Eurofighter über die Flächenflugzeuge Pilatus PC-7, Pilatus PC-6 und Diamond DA 40 NG, bis zu den Hubschraubern S-70 „Black Hawk“ und Agusta Bell 212, wurden zum Erreichen des Übungszieles eingesetzt.

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Flughafen Zürich bekommt World Travel Award

Der Flughafen Zürich erhält zum 18. Mal in Folge den renommierten World Travel Award als bester Flughafen Europas. Die von der Flughafen Zürich AG betriebenen Flughäfen Florianópolis und Vitória wurden zudem als beste Flughäfen Brasiliens ausgezeichnet. Bewertet wurden neben der Kundenzufriedenheit die Qualitätsstandards von Produkten und Dienstleistungen am und um den Flughafen Zürich. „Die Auszeichnung ist gerade in der aktuell schwierigen Zeit eine große Ehre für uns. Sie steht für die tolle Zusammenarbeit mit unseren Flughafenpartnern sowie dem grossartigen Engagement aller Mitarbeitenden am Flughafen Zürich“, so Flughafen-Chef Stephan Widrig.

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