Granit Pireci

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Granit Pireci

Boeing 777X: Zulassung frühestens 2023

Der US-Flugzeughersteller Boeing kann frühestens Mitte 2023 mit einer Zulassung seines neuen Langstreckenflugzeugs 777X rechnen. Mit dem Zulassungsprozess könne noch nicht begonnen werden, es fehlten noch zu viele Daten, lehnte die US-Aufsichtsbehörde FAA einen entsprechenden Antrag von Boeing bereits im Mai ab. Auch bei einem größeren Software-Update gebe es noch zu viele Unklarheiten. „Die FAA wird kein Flugzeug zulassen, das nicht die Sicherheits- und Zertifizierungsstandards erfüllt“, teilte die Behörde am Wochenende mit. Von Boeing war keine Stellungnahme zu erhalten. Der Auslieferungsstart der größeren Version des Langstreckenjets 777 wurde bereits mehrfach verschoben. Zuletzt wurde Ende 2023 angepeilt.

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Staatssekretär Brunner: 22 Millionen Euro für Flughafen Graz

Die CoV-Krise hat sich für viele Flughäfen als echte finanzielle Belastungsprobe herausgestellt. Wurden über Jahre hinweg durchweg positive Zahlen geschrieben, sieht die heutige Realität alles andere als grün aus. Ohne Einschreiten des Gesetzgebers würden auch die Flughafenentgelte absacken – und somit wiederum die Einnahmen.  Doch zumindest dieses Problem wurde aus der Welt geschafft. „Die Finanzierung der österreichischen Flughäfen ist gesichert“, so Staatssekretär Magnus Brunner im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz am Flughafen Graz mit den Geschäftsführern des Flughafens, Wolfgang Grimus und Jürgen Löschnig. Ausgelöst durch die Corona-Krise wurden das Flughafenentgeltegesetz und das Luftfahrtgesetz neu ausgearbeitet. Ohne Gesetzesänderung würden die Entgelte für den Flughafen Graz bis 2026 um rund 45 Prozent sinken.  „Wir haben für den Flughafen Graz somit rund 22 Millionen Euro für die nächsten fünf Jahre gesichert“, betont Brunner. Die Bundesregierung steuert hier gesetzlich gegen, weil sonst durch die Corona-Krise und den Einbruch des Flugverkehrs bedingt die gesetzlich zulässigen Gebühren der Flughäfen in den Keller rasseln würden. 

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Anadolujet fliegt ab sofort von Bremen nach Antayla

Der Bremer Flughafen hat eine neue Airline: Die Tochtergesellschaft der Turkish Airlines fliegt ab sofort ab Bremen.  Und damit füllt sich nach und nach nicht nur das Terminal und das Vorfeld wieder mit mehr Menschen und Flugzeugen, auch der Flugplan wird von Tag zu Tag voller. Am vergangenen Samstag hatte der Carrier ihren Erstflug von Bremen nach Antalya. Standesgemäß gab es Blumen für die Crew. Und von nun an geht es jeden Samstag mit Anadolujet nach Antalya in die türkische Sonne.

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Turkish Airlines verbindet Bremen wieder mit Istanbul

Jetzt wieder von Bremen nach Istanbul fliegen: Die türkische Fluggesellschaft bietet eine tägliche Flugverbindung in die Stadt am Bosporus. Sie fliegt wieder ab dem Bremen Airport – Turkish Airlines. Nach einer pandemiebedingten Pause durch Corona von fast elf Monaten, ist die türkische Fluggesellschaft ab jetzt wieder am Bremer Flughafen und fliegt täglich von der Hansestadt an das große internationale Drehkreuz in Istanbul. Damit erweitert sich das Flugangebot ab Bremen sukzessive wieder um immer mehr Airlines und Flugziele. „Es ist eine tolle Nachricht, dass Turkish Airlines jetzt wieder ab Bremen fliegt, nachdem sie coronabedingt fast elf Monate pausiert hat“, sagt Flughafen-Chef Elmar Kleinert. „Die Airline ist für uns seit Jahren ein wichtiger und stabiler Partner und deshalb freuen wir uns, dass Turkish Airlines ab sofort mit ihren täglichen Flügen nach Istanbul in der Hansestadt zurück ist. Damit haben Geschäftsreisende jetzt wieder die Möglichkeit ein Drehkreuz mehr ab Bremen für ihre Flüge in die ganze Welt zu nutzen.“ 

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Vida zu Eurowings-Personal: „Lufthansa nutzt Corona-Pandemie, um Belegschaftsrechte abzubauen“

Vida-Liebhart fordert faire Standards für fliegendes Personal, statt Gekündigte zu schlechteren Bedingungen wieder arbeiten zu lassen. Wie gestern öffentlich wurde, sind erstmals seit der Pandemie auch für Externe 250 Stellen für Flugbegleiter bei der AUA-Schwester Eurowings in Deutschland ausgeschrieben worden. „Lufthansa nutzt die Corona-Pandemie, um Belegschaftsrechte abzubauen“, kritisiert Daniel Liebhart, Vorsitzender des Fachbereichs Luftfahrt in der Gewerkschaft Vida, vor diesem Hintergrund. Der Lufthansa-Konzern habe europaweit, wie auch in Österreich, einen massiven Stellenabbau angekündigt, der trotz steigender Flugverkehrszahlen weiter umgesetzt werden soll, begründet Liebhart seine Kritik. „Andererseits gründete der Konzern während der Pandemie in Deutschland das Unternehmen Eurowings Discover, das ohne Kollektivvertrag und Mitbestimmungsrechte für die Belegschaft quer durch Europa fliegt. Für dieses Unternehmen will der Lufthansa-Konzern nun sein während der Pandemie gekündigtes Personal neu anwerben, damit es wieder in seinen gewohnten Jobs zu schlechteren Bedingungen arbeiten soll. Damit verlässt der Konzern seine soziale Verantwortung und tritt in die Fußstapfen anderer berüchtigt-bekannter Airlines, die Beschäftigtenrechte gezielt umgehen“, kritisiert Liebhart. Anstatt Geld in neue Dumping-Unternehmen zu werfen, um bestehende Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu umgehen, fordert die Gewerkschaft den Lufthansa-Konzern dazu auf, aktiv am Erhalt der bestehenden Arbeitsplätze zu arbeiten. Der durch diese mittlerweile Vielzahl an Konzern-Unternehmen künstlich geschaffene interne Lufthansa-Dumpingwettbewerb, sei ein Geschäft, bei dem nur alle verlieren werden, und deshalb auch die völlig falsche Antwort, auf die noch immer fehlenden fairen Spielregeln in der Branche. Der Lufthansa-Konzernvorstand solle gemeinsam mit den Gewerkschaften Spielregeln für einen fairen Wettbewerb bei der Politik einfordern. Genauso zum Handeln aufgefordert seien auch die Regierungen

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München: Lufthansa führt First Class wieder ein

Die AUA-Mutter stärkt ihren Premiumstandort und bietet künftig auf ausgewählten Strecken wieder eine First Class an. Die Fluggesellschaft spüre einen deutlichen Anstieg der Premium-Nachfrage – nicht nur im Geschäfts- sondern auch im Privatreisebereich. Deswegen werden vorübergehend fünf Airbus A340-600 mit vier Reiseklassen aus dem Winterschlaf geholt, darunter eine First Class mit acht Sitzen. Das Langstreckenflugzeug werde ab Sommer 2022 von München aus vor allem Ziele in Nordamerika und Asien anfliegen. Im Spätsommer 2023 wird dann der erste Airbus A350 mit First Class-Angebot ab München starten und das Premiumangebot ergänzen. Vor Beginn der Pandemie bestand die Airbus A340-600-Flotte des Konzerns aus 17 Flugzeugen, von denen aktuell zwölf veräußert werden. Weitere fünf Flugzeuge, die nicht zum Verkauf stehen, werden nun vorübergehend reaktiviert und zu einem späteren Zeitpunkt veräußert. Lufthansa investiert weiter in die Modernisierung der Flotte. Erst im Mai hat das Unternehmen zehn weitere hochmoderne Langstreckenflugzeuge gekauft, von denen die ersten bereits im Winter fliegen werden. Allein im laufenden Jahr erhält Lufthansa durchschnittlich jeden Monat ein neues, treibstoffeffizientes Airbus-Flugzeug der A320neo-Familie für die Kurz- und Mittelstrecke. Die Auslieferung von weiteren 107 Airbus-Flugzeugen der A320neo-Familie ist bis 2027 geplant. 

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BRU: Safran Aircraft Engines verstärkt Zusammenarbeit mit dem Flughafen

Das belgische Tochterunternehmen Safran Aircraft Engine Services Brussels des französischen Technologiekonzerns Safran hat mit dem Flughafen Brüssel eine langfristige Vereinbarung über den Bau eines neuen Gebäudes im Gewerbegebiet Brucargo Nord getroffen. Mit dem Umzug in das neue Gebäude soll sich der Tätigkeitsschwerpunkt der Firma verändern. Sie soll sich künftig auf die Betreuung, Wartung und Überholung von Triebwerken der CFM LEAP-Familie konzentrieren. Dazu gehört auch die Line Maintenance. Mit diesem Angebot will Safran die Verfügbarkeit der Triebwerke für die Kunden erhöhen und schnellere Durchlaufzeiten bei der Maintenance ermöglichen. „Wir freuen uns, dass Safran Aircraft Engines den Flughafen Brüssel als Standort für sein Line & Site Operations Center of Excellence gewählt hat und damit die seit mehr als 20 Jahren bestehende Partnerschaft zwischen uns stärkt“, so Flughafen-Chef Arnaud Freist. Safran Aircraft Engine Services Brussels bietet seit 23 Jahren Wartung und Überholung von Triebwerken des Typs CFM56 am Flughafen der belgischen Hauptstadt an. Die Firma beschäftigt rund 200 Mitarbeiter.

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FKB fährt Flugbetrieb langsam hoch

Die Zahl der Reisewarnungen nimmt ab, immer mehr Menschen haben den vollen Impfschutz und möchten daher nach langer Zeit wieder reisen. Auch am Flughafen Karlsruhe/Baden Baden kommt wenige Wochen vor Ferienstart Urlaubsstimmung auf. Am FKB bieten die Fluggesellschaften bereits jetzt eine große Auswahl an bekannten und neuen Flugzielen an. Zahlreiche Verbindungen, die in den letzten Monaten pandemiebedingt ausgesetzt waren, feiern ihr Comeback. Im Laufe der Sommermonate soll das Angebot noch weiter ausgebaut werden. Neben den beliebten Sonnenzielen wie Bari, Porto oder Lamezia Terme, bietet Ryanair auch wieder tägliche Flüge nach Palma de Mallorca sowie viermal wöchentlich nach Barcelona-Girona an. Zudem hat der Carrier die Umbuchungsgebühr für alle neuen Flugbuchungen bis 30.09.2021 gestrichen. Bis Ende Dezember können somit kostenfrei bis zu zwei Flugänderungen vorgenommen werden. Wizzair legt auch noch einen drauf und fliegt die Städte Bukarest, Skopje und Tuzla an.

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Deutschland: Einreise nach Zypern ohne PCR-Test

Deutsche Urlauber kommen ab sofort ohne PCR-Testnachweis durch die Grenzkontrolle. Denn Zypern setzt Deutschland auf die Liste sicherer Staaten. Bisher mussten Einreisende bei der Ankunft einen negativen und maximal 72 Stunden alten PCR-Test vorweisen. In Zukunft kann darauf verzichtet werden. Unabhängig davon müsse damit gerechnet werden, dass Passagiere stichprobenartig nach Ankunft in Zypern getestet werden, informiert das Auswärtige Amt. Eine Verweigerung hat ein Einreiseverbot zur Folge. Vollständig Immunisierte, bei denen die Impfung mindestens 14 Tage her ist, müssen sich darüber nach wie vor keine Gedanken machen. Für sie entfällt nämlich die Testpflicht. Nur die Online-Registrierung vor Abflug ist weiterhin für alle Einreisenden notwendig, um den Cyprus Flight Pass zu erhalten. Hierfür ist online ein Fragebogen auszufüllen und ein weitgehender Haftungsverzicht gegenüber der Republik Zypern in Bezug auf eine COVID-19-Erkrankung zu erklären. Der Flight Pass muss ausgedruckt beim Flug mitgeführt werden, wenn vorhanden auch ein Impfnachweis. Österreichische Urlauber genossen bereits zuvor Erleichterungen bei der Einreise, wenn zwei Wochen vor Abflug ein ständiger Aufenthalt in der Alpenrepublik nachgewiesen werden kann.

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Holiday Check steigt ins Mietwagen-Geschäft ein

Der Betreiber von Reisebuchungs- und Hotelbewertungsportalen steigt ab sofort auch in das Mietwagen-Geschäft ein. Holiday Check möchte von der hohen Nachfrage nach Mietautos profitieren und integriert Tochter-Unternehmen Driveboo in die hauseigene Plattform. Unter der Marke „MietwagenCheck“ werde so ein weiterer Schritt in Richtung „umfassender Urlaubsangebote aus einer Hand“ gesetzt, so das Unternehmen.  „Bei uns können sich die Urlauber sicher sein, dass sie es bei der Buchung ausschließlich mit vertrauenswürdigen und seriösen Anbietern zu tun haben“, erklärt Erik Weenink, Geschäftsführer von Driveboo. Basierend auf Kundenerfahrungen und -bewertungen, aber auch Gesprächen mit Anbietern, prüfe Holiday Check unseriöses Vorgehen der Vermieter vor Ort. Bestätigen sich diese Vorwürfe, werde der Anbieter umgehend aus dem Portfolio gestrichen. „Was dies anbetrifft, fahren wir eine ganz klare Null-Toleranz-Politik.“

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