Granit Pireci

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Granit Pireci

Emirates erhöht die Frequenz ab Wien

Der Golf-Carrier erhöht die Frequenzen auf der Strecke Wien-Dubai auf sechs Flüge pro Woche. Ab dem 3. März wird auch jeden Mittwoch ein Flug durchgeführt. Neben den bestehenden Flugverbindungen von Wien nach Dubai (EK128) an den Tagen Montag, Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag bietet Emirates ab dem 3. März einen zusätzlichen wöchentlichen Flug an, welcher jeweils am Mittwoch durchgeführt wird. Damit zeigt Emirates eine starke Präsenz am Wiener Flughafen. Schon diese Woche wurden gleich drei Boeing 777-300ER-Maschinen – davon ein Passagierflugzeug und zwei SkyCargo-Maschinen – fast zeitgleich auf dem Flugfeld abgefertigt.  „Es freut uns sehr, unsere Frequenzen zwischen Wien und Dubai aufstocken zu können. Wir beobachten schon länger eine gesteigerte Nachfrage und sind absolut bereit für sechs wöchentliche Flüge. Mit unserer Frachtdivision SkyCargo stellen wir zudem sicher, dass nach wie vor laufend PPE-Masken, dringend benötigte medizinische Produkte und Pharmazeutika von und nach Österreich transportiert werden“, so Martin Gross, Direktor von Emirates in Österreich.

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2021: Austro Control stellt sich auf höheren Verlust ein

Auch die Flugsicherung Austro Control stellte sich 2021 auf einen Verlust ein. Dieser wird jetzt wohl höher ausfallen, als geplant. Denn weltweit stehen wegen der CoV-Krise nach wie vor tausende Flugzeuge still. Ursprünglich rechnete die Austro Control mit einem Verkehrsaufkommen von 50 Prozent des Vor-Krisen-Niveaus. Die Prognosen haben sich aber nicht bewahrheitet, tatsächlich bewegt sich der Flugverkehr aktuell auf deutlich schlechterem Niveau als vorab geschätzt. Deswegen würden Stimmen aus Aufsichtsratskreisen davon ausgehen, dass der tatsächliche Verlust jenseits der budgetierten 20 Millionen liegen werde. Das Minus dürfte sich vielmehr in Richtung des Vorjahresverlustes von 70 Millionen Euro bewegen. Aus diesem Grund werden die Schrauben an dem Sparmaßnahmen-Paket noch einmal nachgezogen. Die Einsparungen und Restrukturierungen müssten nachhaltig und langfristig sein. Im Strategiekonzept „Heading 030“ sei die rasche Umsetzung der Rechnungshof-Empfehlungen vorgesehen. So müssten unter anderem technischen und administrativen Mitarbeiter mit Einbußen rechnen. Ihr Gehaltsniveau würde ohnehin schon um 30 bis 40 Prozent über den vergleichbaren Einkommen im Bundesdienst liegen, heißt es im Kurier. Für die rund 400 Fluglotsen soll die Altersgrenze für die Übergangsversorgung in Richtung 60. Lebensjahr gehoben werden – derzeit zahle das Unternehmen den Lotsen ab 55 einen Pensionsübergang von bis zu 75 Prozent des letzten Bruttogehaltes. Überdies sollen nicht notwendige Überstunden reduziert und die hohe Drop-out-Quote bei der dreijährigen Ausbildung der Nachwuchslotsen heruntergeschraubt werden. Diese würde bei fast 40 Prozent liegen. Damit diese Sparziele auch wirklich umgesetzt werden, beschloss der Aufsichtsrat nun, zur Tat zu schreiten und ACG-Geschäftsführerin Valerie Hackl das Dirimierungsrecht zukommen zu lassen. Dieses räumt der ehemaligen

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PAD: Zwei Gesellschafter steigen aus

Der Flughafen Paderborn-Lippstadt und die Kreise Gütersloh und Lippe gehen ab sofort getrennte Wege. Damit ist der Ausstieg aus dem Airport beschlossene Sache. Auch die Bedingungen dafür wurden schon ausverhandelt. Rund drei Millionen Euro überweisen die Kreise Gütersloh und Lippe jeweils für die Beendigung der Zusammenarbeit und die Sanierung des Regional-Airports. Dieser übernimmt im Gegenzug die Anteile der beiden scheidenden Gesellschafter. Das seien jeweils acht Prozent, berichtet der Westdeutsche Rundfunk. Die Zustimmung stehe noch aus. Nach dem Einbruch aufgrund der CoV-Krise hatte der Flughafenbetreiber Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet, um den angeschlagenen Flughafen aus der Krise zu ziehen. 

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Wien: Hotels haben Existenzängste

Während der Handel und die Schulen den Lockdown bereits letzte Woche hinter sich brachten, bleiben Gastronomie- und Hotelbetriebe weiterhin dicht. Die Wiener Hotels befürchten deswegen eine Pleitewelle. „40 Prozent der Betriebe in Wien haben Angst, dass sie die nächsten sechs Monate nicht überleben werden“, so Michaela Reitterer, Präsidentin der Österreichischen Hoteliervereinigung. Nach fast einem Jahr Coronavirus-Krise fehle den Hotels vor allem die Planungssicherheit mangels Gästen. Für die Branche sei wenig Licht am Ende des Tunnels, die Regierung plane frühestens zu Ostern, erste langsame Öffnungsschritte zu setzen. Darüber hinaus macht die Absage des Ostermarktes beim Schloss Schönbrunn zu schaffen. „Wenn der Lockdown bis Ostern bleibt, sind wir seit über einem Jahr ohne nennenswertes Einkommen – es ist einmal das Ende der Fahnenstange erreicht“, schilderte etwa Katharina Kluss vom Hotel Donauwalzer am Hernalser Gürtel gegenüber dem ORF. Zwar können zehn bis zwölf der 80 Zimmer täglich vermietet werden, etwa als Home Office-Büros oder an Berufsreisende. Von kostendeckend kann bei dieser Auslastung aber keine Rede sein. Alles deute auf eine langsame Erholung hin, eine Auslastung auf Vor-Krisen-Niveau dürfte es erst ab 2024 geben.

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Nicht nur Impfung: Griechenland akzeptiert weiterhin CoV-Tests

Seit Anfang des Jahres setzt sich der griechische Ministerpräsident dafür ein, Geimpften wieder das Reisen zu gestatten. Charis Theocharis, Griechenlands Tourismusminister, reicht hingegen auch schon ein negativer Corona-Test. „Unser Land steht allen Menschen offen, die bei der Einreise ein negatives Covid-19-Testergebnis oder gar einen Impfnachweis vorzeigen können“, stellt der Politiker in einem Radio-Interview klar. Auch das Gerücht, dass die griechischen Grenzen ausschließlich mit der Vakzine im Gepäck passiert werden könnten, sei frei erfunden und entspreche nicht der Wahrheit. „Kein Hotel wird einen nicht geimpften Besucher die Gastfreundschaft verweigern“, so Theocharis weiter, der damit die Impfung als Voraussetzung für die Einreise ausschließt. In den letzten Wochen schaffte das Land Korridore für Reisende mit CoV-Impfung, um diese von den geltenden Reisebeschränkungen zu befreien. Man müsse Reisenden, die ein Impfzeugnis haben, die Sache leichter machen. Der griechische Ministerpräsident fordere gar einen EU-weit gültigen Impfpass, wie news.gtp.gr berichtet. Schnell wurde das Vorhaben kritisiert, besonders in der Europäischen Union stieß Griechenland damit auf taube Ohren. Die gezielte Bevorzugung von Geimpften sei nicht tragbar, so die Stimmen aus Brüssel.

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Finnair setzt auf Sale and Lease Back

Finnair hat insgesamt 19 neue Airbus-Maschinen gekauft – nur um eine davon jetzt zu verkaufen, noch bevor sie ausgeliefert wurde. Doch was nach einem schlechten Scherz klingt, nennt sich in Fachkreisen: Sale and Lease Back. Dabei verkaufen Fluggesellschaften Flugzeuge und leasen sie umgehend zurück. Dadurch trudelt schnell frisches Geld in die Kassen, während auf der anderen Seite laufende Kosten entstehen. Konkret erhoffe sich der finnische Carrier durch dieses Geschäft bis 2022 mehr als 100 Millionen US-Dollar. Die Airline schloss dafür eine Vereinbarung für das 17. Flugzeug im Bunde ab – ein Airbus A350-900. Abgewickelt werde der Deal von JLPS Holding Ireland Limited, einem irischen Leasingunternehmen. 16 Flieger der Großbestellung wurden bereits zum 1. September ausgeliefert. Die verbleibenden zwei A350-Exemplare werden voraussichtlich im vierten Quartal 2024 und im ersten Quartal 2025 folgen.

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Tui: Griechenland beliebtestes Urlaubsziel 2021

gNiemand weiß, wie der Sommer 2021 tatsächlich ablaufen wird. Doch die Tui-Buchungsportale geben Einblick darüber, für welche Ziele sich österreichische Urlauber entscheiden würden.  „Der Wunsch nach Reisen ist groß, spätestens im Sommer wollen unsere Kunden wieder einen Urlaub genießen. Wir sind überzeugt, dass der Impfstoff und verbesserte Testmöglichkeiten die nötige Sicherheit bringen, um bald wieder mehr zu reisen“, stimmt Gottfried Math, Geschäftsführer TUI Österreich, optimistisch. TUI rechnet in der Tat mit einer nachhaltigen Erholung des Geschäfts in den kommenden Wochen. Und schon jetzt würden sich erste Trends abzeichnen: Griechenland wird auch im bevorstehenden Sommer 2021 beliebtestes Reiseziel bleiben. Damit macht das Land in Südosteuropa da weiter, wo es aufgehört hat. Denn niedrige Infektionszahlen, schlüssige Hygienekonzepte und ein breites Angebot hatten Griechenland bereits 2020 zum beliebtesten Urlaubsland gemacht. Mit Kreta, Rhodos und Kos sichern sich gleich drei griechische Inseln einen Platz in den Top 5 der beliebtesten Reiseziele. Spanien rutscht hinter Kroatien und Italien auf Platz 4. Neben Mallorca zählen auch Gran Canaria und Teneriffa zu den meist gesuchten und gebuchten Reisezielen in Spanien. Die Kanarischen Inseln würden auch während des aktuellen Lockdowns stark nachgefragt. Die türkische Riviera rutscht hingegen im Vergleich zum Vorjahr bei den Buchungen von Platz 3 auf Rang 5. 

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UK schickt Einreisende aus Risikogebieten in Hotel-Quarantäne

Wer aus 33 Ländern einer roten Liste nach Großbritannien und Nordirland einreist, muss sofort für zehn Tage in ein Hotel in Quarantäne.  Die Maßnahme soll das Land vor einer Verbreitung von CoV-Varianten schützen und ist seit getsern in Kraft. Aus Europa ist nur Portugal betroffen, dazu kommen alle südamerikanischen Länder sowie Staaten des südlichen Afrikas und die Vereinigten Arabischen Emirate. Alle anderen Einreisenden, also auch die aus Österreich, müssen sich weiterhin zehn Tage nach Ankunft selbst isolieren. Neu ist für alle, dass sie zusätzlich zu einem CoV-Test vor der Abreise in das Vereinigte Königreich nun auch zwei Tests im Land selbst machen müssen – spätestens am zweiten und frühestens am achten Tag nach Einreise. Dafür würden umgerechnet 240 Euro für jeden fällig werden, so der ORF. Der Nachweis über die Terminbuchung muss bei Ankunft vorgezeigt werden.  Für die rote Liste hat die Regierung zunächst 4.600 Zimmer in 16 Hotels in Flughafennähe reserviert. Der Aufenthalt kostet pro Person etwa 1.750 britische Pfund. Bei Verstoß drohen drakonische Strafen: Wer nicht in einem der vorgegebenen Hotels eincheckt, muss bis zu 10.000 Pfund bezahlen. Für falsche Angaben auf dem verpflichtenden Einreiseformular sind sogar bis zu zehn Jahre Haft möglich!

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FRA: Neue Feuerwache 1 in Betrieb

Nach knapp 2,5 Jahren Bauzeit ist die neue Feuerwache 1 in der CargoCity Süd am Flughafen Frankfurt in Betrieb gegangen. Der Gebäudekomplex für die Flughafenfeuerwehr erstreckt sich auf einem rund 2,1 Hektar großen Grundstück. Darin arbeiten jeweils 31 Personen im 24-Stunden Dienst. Neben Umkleideräumen, Wäscherei, Atemschutzwerkstatt und 33 Einzelruheräumen stehen in der Fahrzeughalle 18 Stellplätze für Löschfahrzeuge zur Verfügung. „Die Feuerwache befindet sich technisch auf dem neuesten Stand und ermöglicht es uns, wichtige Funktionen zu bündeln“, so Annette Rückert, Leiterin Vorbeugender Brandschutz der Fraport AG.  Auch das benachbarte Feuerwehr-Training-Center bietet besondere Highlights für die Aus- und Weiterbildung der Feuerwehrfachkräfte: Eine in 8,5 Meter Höhe angeordnete und 30-Meter lange Übungsbrücke dient der Ausbildung zur Höhengewöhnung und -Rettung angehender Feuerwehrkräfte. In dem 23 Meter hohen Übungsturm, der mit einer Verrauchungsanlage ausgestattet ist, kann die Menschenrettung aus hohen, brennenden Gebäuden simuliert werden. „Durch die modernen Übungsflächen können wir die Ausbildung unter realen Bedingungen durchführen und die Anwärter so bestmöglich auf den Beruf vorbereiten“, betont Rückert. Mit der Inbetriebnahme der neuen Wache und dem nachgelagerten Abschluss der Modernisierungsarbeiten der bestehenden Feuerwache 2 im Norden des Airports wird das Wachen-Konzept von vier auf drei Feuerwachen umgestellt. Die alten Feuerwachen 1 und 3 werden außer Betrieb genommen. Die seit 2011 in Betrieb befindliche und bisher betitelte Feuerwache 4 an der Landebahn Nordwest wird künftig die Feuerwache 3. Mit dem Drei-Wachen-Konzept wird für die Flughafenfeuerwehr eine wesentlich effizientere Struktur geschaffen. Der Personaleinsatz wird flexibler, die Komplexität der betrieblichen Abläufe wird reduziert, die interne Aus- und Fortbildung sowie

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Luftfahrt-Branche drängt auf Aussetzung des EU-Katar-Luftverkehrsabkommens

Eine Aktivierung des EU-Katar-Luftverkehrsabkommens CATA wäre derzeit für Europa sehr „schädlich“ und deshalb unverantwortlich. Im Marktumfeld der Pandemie sprechen sich Unternehmen, Gewerkschaften, Abgeordnete und die Vorsitzende des Transport-Komitees des EU-Parlaments, Karima Delli, für einen Aufschub aus. Die EU-Kommission müsse nun auf diese breite Koalition hören und das Abkommen zumindest pausieren, so die Forderung der Vereinigung Cockpit. Hierzu erklärt die VC-Vorständin für Internationales, Maria-Pascaline Murtha: „Der Luftverkehr ist durch Covid-19 vollkommen unverschuldet in die schwerste Krise der Branchengeschichte gestürzt worden. Zu diesem absolut kritischen Zeitpunkt staatlich subventionierten Airlines aus Drittstaaten eine massive Ausweitung des Marktzugangs in Europa zu gewähren wäre unverantwortlich und würde unzählige Jobs in der Europäischen Union gefährden. Frau Kommissarin Valean, bitte tun Sie das Richtige für unsere europäische Luftverkehrswirtschaft und ihre Beschäftigten und pausieren Sie das CATA-Abkommen!“ Hintergrund Die EU-Kommission hat im März 2019 mit dem Staat Katar ein umfassendes Luftverkehrsabkommen namens CATA (Comprehensive Air Transport Agreement) geschlossen. Die Vereinbarung sieht eine schrittweise Öffnung des europäischen Marktes für Fluggesellschaften aus Katar vor. Nach Ansicht führender Branchenvertreter würde die Grundidee eines Open-Skies-Abkommens mit Katar aufgrund der Covid-19-Krise derzeit den europäischen Interessen in Wirtschaft und Beschäftigung diametral zuwiderlaufen. Eine Aktivierung ist daher nicht angemessen. Laut Medienberichten befindet sich CATA derzeit im Prozess der Finalisierung innerhalb der Kommission, anschließend müsste auch noch der Europäische Rat zustimmen.

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