Granit Pireci

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Granit Pireci

Reisesicherungsfonds steht in den Startlöchern

Pauschalreise-Urlauber sollen in Zukunft über einen eigenen Reisesicherungsfonds abgesichert werden. Das geht aus dem nun vorliegenden Referentenentwurf hervor. Die Neuregelung soll die bisherige Absicherung über Versicherer und Kreditinstitute ablösen. Die Insolvenzsicherung soll über einen zentralen Reisepreissicherungsfonds organisiert werden, der mindestens in der Aufbauphase einer strengen staatlichen Aufsicht unterliegt, aber von der Reisewirtschaft selbst als GmbH verantwortet werden kann. Zudem soll ein Beirat aus Vertretern von Bund, Ländern, Touristik und Verbrauchern darüber wachen, dass die jeweiligen Interessen berücksichtigt werden, ausdrücklich auch jene von kleinen und mittelgroßen Veranstaltern. Die Regelung sollte eigentlich bereits im November 2020 in Kraft treten. Doch die Corona-Krise bremste die zuständigen Behörden aus. Der nun vorgelegte Entwurf sei mit den ebenfalls beteiligten Ministerien für Wirtschaft und für Finanzen sowie dem Bundeskanzleramt abgestimmt, wie fvw.de berichtet. Das Zielkapital des Fonds wird in dem Entwurf auf 750 Millionen Euro festgesetzt, die bis Ende 2026 erreicht sein müssen.

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Berlin: Tegel wird zum Impfzentrum

Erst vor wenigen Wochen wurde der Flughafen Berlin-Tegel in den Ruhestand verabschiedet und vom neu errichteten BER abgelöst. Jetzt entsteht dort ein Impfzentrum. Im Gebäude des ehemaligen Flughafens Tegel soll in einer Woche das nächste Impfzentrum öffnen – dort werden ab 10. Februar zunächst 200 Personen pro Tag gegen das Coronavirus geimpft. Im früheren Airport wird nach Plänen des Senats das neue Präparat von AstraZeneca eingesetzt – der Impfstoff der britisch-schwedischen Hersteller wird in Deutschland nur für Patienten im Alter von 18 bis 64 Jahren empfohlen. Vorerst sollen in das dortige Impfzentrum die noch nicht geimpften Pflegekräfte aus Seniorenheimen und ambulanten Diensten einbestellt werden. Dazu kommen später jene Berliner aus Risikogruppen, die jünger als 65 Jahre sind. Dies geht aus vorläufigen Planungen von Senat und Hilfsorganisationen hervor. Am Wochenende wollen die Beteiligten in Tegel den Ablauf proben. Mittelfristig erwarte der Senat, in Tegel bis zu 2000 Impfungen pro Tag zu verabreichen, berichtet der Tagesspiegel.  Der frühere Flughafen ist das vierte von sechs geplanten Impfzentren in der Stadt.

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QantasLink holt sich drei Embraer E190

Qantas flottet auf: Ab Mitte des Jahres wird die australische Fluggesellschaft drei Embraer E190 in Darwin und Adelaide stationieren. Das soll in Zusammenarbeit mit Alliance Airlines, an der Qantas 20 Prozent hält, geschehen. Denn die Fluglinie habe erst kürzlich eine Großbestellung von Embraer übernommen, insgesamt 27 E190 wurden zugekauft, wie simpleflying.com berichtet. Schlussendlich sollen drei dieser Jets unter QantasLink zum Einsatz kommen. QantasLink ist ein Markenname der australischen Fluggesellschaft Qantas Airways für Regionalflüge innerhalb Australiens, die auch oftmals mit Langstrecken-Flügen des großen Carriers verknüpft werden. „Die E190 ist ein perfekter Regionaljet. Er bietet eine größere Reichweite als unsere 717 und ist ungefähr halb so groß wie unsere 737. Das steigert zusätzlich die Wirtschaftlichkeit bei längeren Flügen und schont zudem die Umwelt“, so John Gissing, der Geschäftsführer von QantasLink.

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Boeing: Iran Air fragt Auftragsstaus ab

Iran Air bestellte im Jahr 2016 rund 80 Flugzeuge beim US-amerikanischen Flugzeugbauer.  Wenig später verhängte der damalige US-Präsident Donald Trump jedoch scharfe Sanktionen gegen den Iran. Und stornierte so indirekt die Groß-Bestellung der Fluggesellschaft – zumindest schwebt sie seitdem im luftleeren Raum. Mit dem neuen Präsidenten der Vereinigten Staaten keimt jetzt wieder Hoffnung auf. Iran Air habe in den letzten Tagen Boeing kontaktiert, um sich über den Status der Order zu erkundigen, so simpleflying.com. Derzeit bremsen verhängte US-Sanktionen die Geschäftsbeziehungen der beiden Länder, sehr zum Leid des Flugzeugherstellers. Denn wie dieser mitteilt, hätte der Deal dem Unternehmen über 16,5 Milliarden US-Dollar eingebracht. Geld, welches Boeing besonders in Corona-Zeiten nötig hat. Bei der Bestellung würde es sich hauptsächlich um Flugzeuge des Typs 737 MAX und 777 handeln.

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Alitalia: Staat stellt weitere Millionen-Hilfe in Aussicht

Die italienische Fluggesellschaft fährt seit fast 20 Jahren keinen Profit mehr ein.  Und musste 2017 Insolvenz anmelden. Deswegen hatte der Staat dem Carrier in jüngster Vergangenheit bereits Überbrückungskredite in Milliardenhöhe gewährt. Doch allem Anschein nach reicht das nicht aus: Alitalia könnte mindestens weitere 150 Millionen Euro zur Abfederung von wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise erhalten, berichtet das Luftfahrtportal CH-Aviation. Ein neues Maßnahmen-Paket der italienischen Regierung würde dies möglich machen. Unter Umständen könnte sich der Geldbetrag sogar auf 200 Millionen Euro erhöhen. Denn die Buchungslage der angeschlagenen Fluglinie würde sich auch im neuen Jahr auf niedrigem Niveau bewegen. Im Corona-Jahr verzeichnete Alitalia einen Umsatzrückgang von 78 Prozent von 2,67 Milliarden Euro auf 590 Millionen Euro. Die Zahl der Passagiere sank gegenüber 2019 von 21,2 Millionen auf 6,3 Millionen. 

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DTM: Wizz Air fliegt künftig auch nach Sarajevo

Der ungarische Low-Coster Wizz Air erweitert ihr Angebot ab dem Dortmunder Airport. Ab dem 20. Mai 2021 haben Passagiere dienstags, donnerstags und samstags die Möglichkeit von Dortmund nach Sarajevo zu fliegen. Es ist nach Tuzla die zweite Stadt in Bosnien und Herzegowina die Reisende künftig direkt von Dortmund aus erreichen können. Die Flüge sind bereits jetzt buchbar. „Wizz Air hat bereits im vergangenen Jahr durch die Eröffnung der Base in Dortmund ihr Streckennetz deutlich ausgebaut. Das nun noch ein weiteres Ziel hinzukommt zeigt, dass die Airline auch in Zukunft voll auf Dortmund setzt und weiter am Standort wachsen will. Für unsere Passagiere bedeutet das noch mehr Flexibilität und eine größere Auswahl an attraktiven Destinationen“, so Guido Miletic, Leiter Airport Services und Marketing am Dortmund Airport.

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AeroGround verlängert Zusammenarbeit mit Emirates und Ethiad

Die Golf-Carrier Emirates und Etihad vertrauen weiterhin auf die AeroGround Flughafen München GmbH.  Die beiden arabischen Fluggesellschaften haben ihre Verträge mit der auf die Abfertigung von Flugzeugen spezialisierten Tochterfirma der Flughafen München GmbH (FMG) um mehrere Jahre verlängert. Die Airlines sind seit der Aufnahme ihrer Flugverbindungen nach München vor mehr als 15 Jahren Kunden der FMG. „Emirates und Etihad nehmen seitdem Dienstleistungen wie die Flugzeug-, Gepäck- und Frachtabfertigung, die Versorgung mit Frischwasser bzw. die Entsorgung von Abwasser sowie den Transport der Passagiere oder der Crews auf dem Vorfeld in Anspruch“, heißt es in der Aussendung. Emirates verbindet München und Dubai derzeit fünf Mal die Woche mit einer Boeing 777. Etihad fliegt aktuell vier Mal wöchentlich nach Abu Dhabi und setzt dabei Flugzeuge vom Typ Boeing 787 ein.

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Israel: Frankfurt einzige aktive Flugverbindung

Israel geht in der Corona-Krise entschieden vor, der Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv ist seit einigen Tagen für Passagiere eine No-go-Area. Das Kabinett hat aber nun eine Ausnahme vorgesehen: tägliche „Rettungsflüge“ nach Frankfurt am Main. Die Flüge werden von der Fluggesellschaft Israir durchgeführt. Denn dutzende Staatsbürger würden noch im Ausland festsitzen. Umgekehrt müssten auch mindestens genauso viele Menschen ins Ausland reisen, so die Tagesschau. „Rettungsflüge“ dürfen aber nur von einem kleinen Kreis gebucht werden. Ein- und Ausreisen sind nur für dringende Angelegenheiten wie Beerdigungen oder medizinische Behandlungen vorgesehen. Darüber hinaus muss jedes Ticket zuerst durch das Komitee der Regierung genehmigt werden. Der größte Airport Deutschlands zählt zu den bedeutendsten Drehkreuzen weltweit, trotz Pandemie heben täglich Flugzeuge zu internationalen Zielen ab.

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Flugreise wird für Air France-Passagiere zum Horror-Trip

Eigentlich sollte eine Air France-Maschine unter der Flugnummer AF406 am Freitag auf dem chilenischen Flughafen Santiago landen. Und das tat die Triple Seven auch – fünf Tage später. Denn nach dem Boarding mussten die Passagiere das Flugzeug wieder verlassen. Ein zunächst harmloses technisches Gebrechen entwickelte sich schlussendlich zum Albtraum eines jeden Reisenden. Ganze fünf Tage lang tüftelten die Techniker am Flieger. Kein Problem für diejenigen, die die nötigen Dokumente mitführten, um nach Frankreich einreisen zu dürfen. Sie konnten einfach ein Hotel aufsuchen. Die Mehrheit der Menschen an Bord waren jedoch afrikanische oder indische Staatsbürger. Und diesen wurde – auch unter solchen Umständen – die Einreise verweigert. Also blieb ihnen nichts anderes übrig als es sich am Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle gemütlich zu machen. Einer der Passagiere habe seine Nächte gar auf einer Yoga-Matte verbracht, so independent.co.uk.  „Air France hat uns wie Tiere behandelt. Niemand hat uns darüber informiert, wie es denn mit unserem Flug weitergeht. Wir waren, auch was die Nächte hier anbelangt, auf uns allein gestellt. Das war unglaublich stressig. Ich bin erschöpft vom Warten, Laufen und Anstehen“, schildert ein betroffener Fluggast. Als wäre das nicht genug, wartete noch ein anderes Problem auf die Passagiere: sie benötigten einen neuen PCR-Test, um nach Chile einreisen zu dürfen. Denn der Corona-Test, den alle vor Abflug gemacht haben, war ausgelaufen. Und die chilenischen Behörden weigerten sich, eine Ausnahme zu machen. Angesprochen auf die Ereignisse stellt ein Airline-Sprecher klar: „Air France hat den betroffenen Passagieren eine Unterkunft und Mahlzeiten zur Verfügung gestellt. Außerdem werden neue Covid-19-Tests für diejenigen organisiert,

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Tony Holohan: Keine Aussicht auf Auslandsreisen in diesem Sommer

Knapp ein Jahr nach Beginn der Pandemie sehen die Verkehrszahlen noch immer düster aus. Einzig und allein der Glaube an eine baldige Erholung gibt den Flughäfen noch Hoffnung.  Doch dieser schiebt der irische Gesundsheits-Chef Tony Holohan jetzt einen Riegel vor. Er glaube nicht an einen „normalen“ Sommer, berichtet die Independent. „Ich glaube nicht, dass Europa gerade auf herkömmliche Sommermonate zusteuert. Ganz im Gegenteil, Millionen von Menschen werden auch heuer auf den Badeurlaub verzichten müssen. Es sei denn, der Strand befindet sich im Landesinneren“, so Holohan weiter. Damit widerspricht er nahezu jedem Reise-Experten. Denn diese rechnen aufgrund der gestarteten Impf-Kampagnen mit einem Anstieg der Nachfrage ab Mitte des Jahres. So auch Ryanair-Boss Michael O’Leary. Dieser geht sogar einen Schritt weiter und greift die irischen Experten im öffentlichen Fernsehen an. Sie würden Falschinformationen verbreiten und damit bei den Menschen nur Angst und Verunsicherung erzeugen. Ohnehin würde uns ein risikoreicher Sommer bevorstehen, so das Fachportal Reuters. Denn die angeschlagenen Fluggesellschaften hätten keine Zeit mehr zu verlieren, sie müssen den Kunden einen Sommer-Flugplan vorlegen, obwohl es noch mehr als fraglich ist, ob alle Reiseziele auch wirklich angeflogen werden können. Es gleicht also einem Glücksspiel

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