Granit Pireci

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Granit Pireci

Rolls-Royce: Triebwerksproduktion geht in „Sommer-Lockdown“

Die Führungsetage berät aktuell über weitere Spar-Maßnahmen. Auch eine 14-tägige Schließung der zivilen Triebwerksproduktion kommt in Betracht. Die Corona-Krise hinterlässt tiefe Spuren in den Finanzen des britischen Unternehmens. Um nicht noch weitere Einbuße hinnehmen zu müssen, verhandelt das Management gerade mit Arbeitnehmervertretungen über mögliche Kostensenkungen. Auch eine zweiwöchige Stilllegung der Produktion wird dabei ins Spiel gebracht. Rolls-Royce erwarte sich daraus, Lohne im zweistelligen Millionen-Bereich sowie laufende Kosten einzusparen. Nur so würde der Flugzeugzulieferer glimpflich durch die Krise kommen, wie das Luftfahrtportal Aero berichtet. Davon betroffen seien nahezu 19.000 Angestellte. „Wir schlagen eine zweiwöchige Betriebsschließung im Sommer vor“, hieß es in einer Mitteilung des Unternehmens.

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Israel: Auch Geimpfte benötigen negativen Corona-Test

In Israel gehen die Impfkampagnen so schnell voran wie in kaum einem anderen Land. Doch die Regierung verschärft die Einreise-Regeln. Und hat es jetzt auch auf Geimpfte abgesehen. Denn auch Geimpfte müssen ab Anfang nächster Woche bei der Einreise nachweisen, nicht mit dem Covid-19-Erreger infiziert zu sein. Der entsprechende Test darf nicht älter als 72 Stunden sein. Darüber informierte das zuständige Gesundheitsministerium in der Nach auf Mittwoch. Des Weiteren verlangt die geltende Corona-Verordnung eine neuerliche Testung nach der Ankunft. Fällt auch dieser negativ aus, müssen sich Geimpfte nicht in Quarantäne begeben. Damit werden die ohnehin schon strengen Corona-Bestimmungen ausgeweitet. Seit einigen Tagen hat Ministerpräsident Benjamin Netanjahu den Flugverkehr nach Israel lahmgelegt und so das Land nahezu komplett von der Außenwelt abgeschottet. In dem Neun-Millionen-Einwohner-Land hätten bisher rund 3,6 Millionen Menschen eine Erstimpfung erhalten, berichtet der ORF. Davon bekamen etwa 2,2 Millionen auch die zweite Dosis. 

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Lufthansa Airlines setzen Umbuchungsgebühren weiter aus

Seit Ende August sind sämtliche Tarife von Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines und Eurowings gebührenfrei umbuchbar. Ursprünglich galt dieses Tarifangebot bis Februar. Nun wird das Angebot aber erneut verlängert: Sämtliche Tarife der Airlines sind nun bei einer Ticketausstellung bis zum 31. Mai 2021 beliebig oft gebührenfrei umbuchbar, wenn die Umbuchung ebenfalls bis dahin erfolgt. Danach ist noch eine weitere gebührenfreie Umbuchung möglich. Bereits im vergangenen Jahr hatten die Lufthansa Group Airlines ihren Kunden eine gebührenfreie Umbuchung ermöglicht. Der Verzicht auf Umbuchungsgebühren gilt weltweit sowohl bei Kurz-, Mittel- als auch bei Langstrecken für alle Neubuchungen in allen Tarifen. Dies soll allen Kunden der Lufthansa Gruppe eine flexible Reiseplanung ermöglichen. Mehrkosten können bei Umbuchungen allerdings entstehen, wenn beispielsweise bei einem Wechsel auf ein anderes Datum oder zu einem anderen Reiseziel die ursprüngliche Buchungsklasse nicht mehr verfügbar ist. Auch die Umbuchung von Tickets, die bis einschließlich 31. August 2020 ausgestellt wurden, kann nun bis zum 31. Mai 2021 erfolgen.

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Thai Airways setzt Piloten und Flugzeuge vor die Tür

Der finanziell gebeutelten Thai Airways geht so langsam die Luft aus. Aus diesem Grund zieht die Fluggesellschaft jetzt alle Register.  Thai Airways kämpft verzweifelt ums Überleben. Der Flugbetrieb von Thailands Staats-Airline läuft auf absoluter Sparflamme, gerade einmal neun von insgesamt 61 Thai-Maschinen sind derzeit als aktiv gemeldet. Ein Ende scheint nicht in Sicht, zumal sich die Corona-Situation in einigen Ländern trotz Impfung weiter zuspitzt. Deswegen muss nun die eigene Belegschaft dran glauben: Insgesamt 395 Piloten würden vor die Tür gesetzt. Das berichtet unter anderem das Luftfahrtportal „Simple Flying“. Damit wolle die Fluglinie die Kostenstruktur senken und den Sinkflug bremsen.  Darüber hinaus dreht der Carrier auch anderweitig an der Kostenschraube. So soll die Flotte erheblich geschmälert werden. Berichten zufolge sind die Tage der A380 gezählt, allem Anschein nach werden die Superjumbos nicht mehr zurückkehren. Doch nicht nur für die sechs A380 dürfte dies das endgültige Aus bedeuten, auch den A330-Maschinen geht es an den Kragen. Sie werden „dauerhaft gegroundet“ – was in diesem Fall wohl so viel bedeutet wie: sie werden nicht mehr wiederkommen. Alles in allem verabschiedet sich Thai also von 21 Flugzeugen: 15 A330-300 (Durchschnittsalter zehn Jahre) und sechs A380 (im Durchschnitt gut acht Jahre alt). Es ist zudem nicht unwahrscheinlich, dass weitere Flugzeugmodelle in Zukunft folgen könnten.

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Aer Lingus bekommt weitere 150 Millionen zugesprochen

Aer Lingus leidet weiterhin unter den Folgen der Corona-Krise.  Deswegen greift die irische Regierung der Fluggesellschaft jetzt unter die Flügel und genehmigt Aer Lingus Staatshilfen in Höhe von rund 150 Millionen Euro. Die Liquidität des angeschlagenen Carriers soll damit für mindestens drei Jahre gestärkt werden, so ein Sprecher der Behörde. Die entsprechende Vereinbarung stand demnach schon Ende letzten Jahres. „Aer Lingus schätzt die großzügige Hilfe der Regierung. Mit ihr im Gepäck wollen wir nun in die Zukunft fliegen. Wir sind überzeugt, dass wir eine Schlüsselrolle bei der wirtschaftlichen Erholung Irlands einnehmen werden“, so eine Airline-Sprecherin gegenüber dem Luftfahrtportal CH-Aviation. Zurzeit würde die Fluglinie nur eingeschränkt im Einsatz sein – nur 26 der 54 Flugzeuge sind in der Luft. 

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KLM führt Passagierflug mit nachhaltigem synthetischem Kerosin durch

Die Niederlande treiben die Entwicklung und Anwendung nachhaltiger Treibstoffe für die Luftfahrt (Bio und synthetisches Kerosin) voran, sodass die europäischen Fluggesellschaften bis 2050 vollständig so im fliegen können. Deswegen unterstützt die Regierung verschiedene Projekte, beispielsweise den Bau der ersten europäischen Fabrik für nachhaltiges Biokerosin in Delfzijl, für die SkyNRG mit KLM, dem Flughafen Schiphol und SHV Energy zusammenarbeitet. Einen ersten Erfolg konnte die Arbeits-Gruppe auch schon feiern: Zum ersten Mal in der Geschichte wurde ein kommerzieller Passagierflug vom Flughafen Amsterdam-Schiphol nach Madrid mit einer Beimischung von 500 Litern nachhaltigem synthetischem Kerosin durchgeführt. Dabei produzierte Shell den Treibstoff auf der Basis von CO2, Wasser und erneuerbarer Energie aus Sonne und Wind aus den Niederlanden. „Ich bin stolz darauf, dass KLM heute den ersten Flug der Branche mit synthetischem Kerosin aus erneuerbaren Quellen durchführt. Der Übergang von fossilen Brennstoffen zu nachhaltigen Alternativen ist eine der größten Herausforderungen in der Luftfahrt. Die Erneuerung der Flotte trug erheblich zur Reduzierung der CO2-Emissionen bei, aber die Steigerung der Produktion und die Verwendung von nachhaltigem Flugkraftstoff werden den größten Unterschied für die aktuelle Flugzeuggeneration ausmachen. Aus diesem Grund haben wir uns vor einiger Zeit mit verschiedenen Partnern zusammengetan, um die Entwicklung von nachhaltigem synthetischem Kerosin zu fördern. Dieser erste Flug mit synthetischem Kerosin zeigt, dass es in der Praxis möglich ist und wir vorwärts kommen können“, so KLM-Geschäftsführer Pieter Elbers.

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TUI kann Kapitalfluss bremsen

Der von der Corona-Pandemie gebeutelte Reisekonzern muss im ersten Geschäftsquartal 2020/21 erneut den Rotstift ansetzen. Der operative Verlust fiel jedoch geringer aus als von Experten befürchtet. Wie Vorstandschef Fritz Joussen am Morgen mitteilte, verlor das Urlaubsunternehmen zwischen Oktober und Dezember durchschnittlich rund 300 Millionen Euro pro Monat. Angekündigt worden waren zuvor zwischen 400 und 450 Millionen Euro. „Mit strikter Kostendisziplin und der mit Hochdruck vorangetriebenen Neuausrichtung des Konzerns ist es gelungen, den Verlust im abgelaufenen Quartal zu reduzieren“, so Joussen. Dank der inzwischen begonnen Impfkampagnen und mehr Covid-19-Schnelltests ist der Konzern zuversichtlich, dass ein Ende des Stillstands im Tourismus möglich ist. Eine Prognose für das laufende Jahr traut sich die TUI AG aber noch nicht zu.  In den drei Monaten per Ende Dezember brachen die Erlöse wegen der weltweiten Reisebeschränkungen um 88 Prozent auf 468,1 Millionen Euro ein. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag bei minus 698,6 Millionen Euro, nach minus 146,7 Millionen im Vorjahresquartal. Der Konzernverlust weitete sich auf 813,1 Millionen von 105,4 Millionen Euro aus. Den Aktionären sei dabei ein Verlust von 802,9 Millionen Euro zuzurechnen, berichtet das Handelsblatt. Die Führungsetage blickt optimistisch in die Zukunft. Denn die Sommersaison kann den Angaben zufolge vom sehr zügigen Impfverlauf im wichtigen TUI-Markt Großbritannien profitieren. Für den Sommer 2021 verzeichnet TUI bislang insgesamt 2,8 Millionen Buchungen, das entspricht rund 56 Prozent der Buchungen zum vergleichbaren Zeitpunkt für den Sommer 2019. Die Kapazität für das Sommerprogramm 2021 entspricht weiterhin rund 80 Prozent des Programms vom Sommer 2019. „Der britische Mark hat für unser Unternehmen eine besondere

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Tourismusoffensive: Griechenland und Israel beabsichtigen Reisekorridor für Geimpfte

Die Griechen arbeiten eifrig daran, den Tourismus im Land wieder anzukurbeln.  Die Impfkampagnen gehen in der Europäischen Union teilweise schleppend voran. So auch die Debatte über mögliche Vorzüge, die Geimpfte nach der Vakzine erwarten könnten. Diese wurde nämlich erneut vertagt. Bei Israel und Griechenland soll es hingegen recht schnell gehen. Vertreter beider Länder verständigten sich gestern in Jerusalem darauf, geimpften Bürgern das Reisen zwischen den Staaten ohne Auflagen zu gestatten. Und zwar sobald die Flugbeschränkungen aufgehoben sind. Die Grundlage der Abmachung bilde die gegenseitige Anerkennung sogenannter „grüner Impfpässe“, berichtet der ORF. Damit machen die beiden Regierungs-Chefs ihren Standpunkt klar: Geimpfte Menschen sollen bevorzugt behandelt und von geltenden Beschränkungen ausgenommen werden, während diejenigen, die sich nicht impfen lassen, weiterhin mit Restriktionen rechnen müssen. Innerhalb der EU reißen indes die Diskussionen über möglich Vorteile nicht ab – noch ist aber keine klare Richtung erkennbar. Die mögliche Aufhebung von Reisebeschränkungen für Menschen mit Impfung bleibt ein kontroverses Thema. 

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100 Tage BER: Der Airport zieht eine positive Bilanz

Die Flughafengesellschaft ist trotz der schwierigen Bedingungen unter der weltweiten Corona-Pandemie mit dem Start des Flughafens Berlin Brandenburg Willy Brandt zufrieden.  Am 31. Oktober 2020 war es endlich soweit: Mit neun Jahren Verspätung wurde der Berliner Großflughafen (endlich) eröffnet. Seitdem sind mittlerweile über 100 Tage verstrichen. Genug also, um zu dem Fazit zu kommen: es lief gar nicht einmal so schlecht. Denn der neue Flughafen und seine Infrastruktur hätten sich als leistungsfähig und zuverlässig gezeigt, heißt es. Die technischen Anlagen und die Abfertigungsprozesse scheinen auch unter Winter-Bedingungen mit Schnee und Eis gut funktioniert zu haben. Kleinere Störungen in den Abläufen seien bei solchen Großprojekten dennoch nicht zu verhindern, etwaige Unannehmlichkeiten würden zügig behoben werden. Das neue Terminal 1 werde zudem von Reisenden und Besuchern gut angenommen, Rückmeldungen über Ausstattung, Service und Sauberkeit seien durchweg positiv.  Es lohnt sich auch, einen Blick auf die Verkehrszahlen zu werfen. Diese entwickeln sich recht schleppend, was aber keineswegs gegen den Airport spricht. Aufgrund der aktuellen Lage ist das nämlich so gut wie überall so. In den ersten drei Monaten zählte der BER deswegen nur rund 700.000 Passagiere. Das würde gerade einmal etwa zehn Prozent des Vor-Krisen-Niveaus von 2019 entsprechen. Einen kleinen Höhepunkt gab es im vorweihnachtlichen Reiseverkehr. Am 18. Dezember 2020 starteten oder landeten knapp 20.000 Passagiere. Zum Start ins neue Jahr ging die Zahl der Fluggäste auf Grund des verschärften Lockdowns und der weltweiten Reisebeschränkungen aber wieder drastisch zurück. Aktuell werden pro Tag im Schnitt nur 4.000 bis 8.000 Fluggäste am BER abgefertigt. Wegen des

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Reisewarnungen halten dem Oberverwaltungsgericht stand

Zwei Afrika-Reiseveranstalter haben gegen die Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes für Mauritius, Namibia, die Seychellen, Ruanda und Tansania geklagt. Doch die Begründungen lassen zu wünschen übrig. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg geht mit der Meinung des Verwaltungsgerichts, das die Klagen der Veranstalter Akwaba Travel und Elangeni African Adventures bereits im Juli vergangenen Jahres zurückgewiesen hatte, einher und bestätigt dessen Entscheidung nun endgültig. Die klagenden Parteien sahen sich durch die Warnungen unter anderem in ihrer beruflichen Freiheit eingeschränkt. Die Richter erklärten nun, ein Eingriff in die Berufsfreiheit liege nicht vor, weil die Reisewarnung sich nicht gegen konkrete Anbieter von Reisen wende, sondern lediglich durch Informationen zu Reiseländern eine eigenständige Entscheidung potenzieller Reisender ermöglichen solle. Auch eine Ungleichbehandlung könnten die Reiseveranstalter nicht geltend machen, da die Beschränkung auf außereuropäische Reiseziele allein auf ihrer eigenen unternehmerischen Entscheidung beruhe. Damit würden den Reiseanbietern die Hände gebunden. Denn das Urteil sei nicht mehr anfechtbar, berichtet reisevor9.de.

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