Granit Pireci

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Granit Pireci

Nach Reiserücktritt: Tui muss zurückzahlen

Während im Corona-Jahr die Flugaktivitäten in den Keller sanken, kam es vor Gericht zu regelrechten Klagewellen gegen die Fluggesellschaften. Denn manche wollten stornierte Reisen nicht zurückerstatten. Damit kamen nur wenige Unternehmen durch. Den Reiseveranstalter Tui brachte erst eine Klage zum Einlenken. Zwei Konsumenten hatten bei der TUI Deutschland GmbH eine Pauschalreise nach Ägypten – bestehend aus einer Nilkreuzfahrt und einen Hotelaufenthalt – um etwa 4.500 Euro gebucht. Die Reise sollte am 22. März 2020 beginnen. Aufgrund der zunehmend drastischen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie stornierten sie die Reise zehn Tage vor Antritt. Der Reiseveranstalter zahlte allerdings lediglich einen Teil der Kosten zurück. Die Rückerstattung von rund 3.000 Euro wurde abgelehnt. Die Konsumenten wandten sich in der Folge hilfesuchend an den Verein für Konsumenteninformation. Der VKI klagte im Auftrag des Sozialministeriums den Restbetrag für die Konsumenten ein. Bevor es zu einem Urteilsspruch kam, lenkte TUI Deutschland ein und ersetzte den Konsumenten den gesamten Betrag. „Verbraucher können von einer Pauschalreise zurücktreten, wenn am Bestimmungsort unvermeidbare und außergewöhnliche Umstände auftreten, die die Durchführung der Reise erheblich beeinträchtigen. Und zwar ohne Zahlung von irgendwelchen Stornokosten“, so Beate Gelbmann, Leiterin der Abteilung Klagen im VKI. „Dass TUI Deutschland im genannten Fall eine kostenlose Stornierung verweigerte, ist aus rechtlicher Sicht völlig unverständlich und nicht zu rechtfertigen.“

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Delta Air Lines: Bald Gratis-Wlan an Bord

Die amerikanische Delta Air Lines rüstet auf: In naher Zukunft sollen alle Passagiere an Bord gratis surfen können. Dazu hat die Fluggesellschaft kürzlich eine Partnerschaft mit dem Hochgeschwindigkeits-Wlan-Anbieter Viasat abgeschlossen. Zu Beginn sollen 300 ausgewählte Flugzeuge der Flotte mit der Technologie ausgestattet werden. Das soll auch dazu beitragen, das Erlebnis an Bord zu verbessern. Dazu gehöre etwa qualitativ hochwertiges Streaming und mehr personalisierte Inhalte, so das Unternehmen. Im Sommer werde dafür ein neues Wi-Fi-Zugangsportal für die Reisenden eingerichtet. Der Zugang wird zu Beginn noch kostenpflichtig sein, jedoch verspricht Delta in Zukunft gratis Wlan. Wann dies konkret der Fall sein wird, hat die Airline aber noch nicht verraten.

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NUE: Schwächstes Passagieraufkommen seit Jahrzehnten

Exakt 917.296 Fluggäste nutzten den Albrecht Dürer Airport Nürnberg im Corona-Jahr. So schlechte Zahlen schrieb der Nürnberger Flughafen seit mehr als 30 Jahren nicht mehr. Zuletzt wurden im Jahr 1985 weniger als eine Million Jahrespassagiere gezählt. Das Minus von 77,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr lässt sich auf die pandemiebedingten Einschränkungen zurückführen. Immerhin, die Hoffnung auf ein besseres Jahr 2021 lebt. „Besonders durch die derzeit anlaufende Impfkampagne ergeben sich hoffnungsvolle Vorzeichen für den Sommer 2021. So will neben Tuifly die Touristikfluggesellschaft Corendon Airlines nach derzeitigem Planungsstand ihr Angebot in Nürnberg deutlich ausbauen“, so der Airport. 

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Ex-Binter-Chef veräußert seine Aktien-Anteile

Der Geschäftsmann Pedro Agustín del Castillo verkauft seine ganzen Aktien-Anteile, die er an der Regional-Airline hält. Und zwar an die restlichen Anteilseigner des Unternehmens. Umgerechnet 20,7 Millionen US-Dollar würden die Wertpapiere wert sein, wie das Luftfahrtportal CH-Aviation berichtet. Binter-Chef Pedro Agustín del Castillo zog sich auf eigenem Wunsch nach zwei erfolgreichen Jahrzehnten als Präsident der kanarischen Fluggesellschaft zurück. Er wolle sich künftig voll und ganz auf seine Familienunternehmen konzentrieren. Auf den Chefsessel folgte del Castillo sein bisheriger Vizepräsident, Rodolfo Núñez Ruano. Vor dem Ausbruch der Coronavirus-Krise hatte Binter Canarias unter seiner Führung die besten Zahlen der bisherigen Unternehmensgeschichte erreicht – vier Millionen Passagiere jährlich und eine Ausdehnung über die Grenzen des Archipels hinaus. Das kann sich definitiv sehen lassen. Seinen Sitz im Verwaltungsrat übernimmt seine Tochter Susana del Castillo, die nun gemeinsam mit den Ratsmitgliedern Fernando del Castillo und Miguel Escudero die Interessen der Familie wahrnehmen wird.

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USA: Einreise künftig nur mit negativem Testergebnis

Die Vereinigten Staaten verschärfen die Einreisebestimmungen erneut. Denn ab dem 26. Jänner benötigt jeder Flugreisende einen negativen Covid-19-Test. Dieser muss fortan innerhalb von drei Tagen vor Abflug gemacht werden, wie die Gesundheitsbehörde CDC mitteilt. Die Einhaltung kontrollieren sollen die jeweiligen Fluggesellschaften. An Bord darf nur, wer ein gültiges Attest vorzeigen kann. Die Behörde empfiehlt zudem, sich in den drei bis fünf Tagen nach Einreise erneut testen zu lassen und sich sieben Tage lang nicht nach draußen zu begeben, heißt es in der Travel Weekly. „Tests schließen nicht alle Risiken aus“, erklärte CDC-Direktor Robert Redfield. „Aber in Kombination mit einer Heim-Quarantäne und alltäglichen Vorsichtsmaßnahmen wie dem Maskentragen und Abstandhalten können sie das Reisen sicherer machen.“

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Finnair verkauft Einweg-Tickets

Die Fluggesellschaft führt Einweg-Tarife für ihre Flüge in Finnland und Europa ein. Sie seien seit Dienstag über alle Verkaufskanäle verfügbar, so Finnair in einer Aussendung. „Wir erwarten, dass die Reisenachfrage zum und während des Sommers allmählich anzieht, und wir werden unser Angebot entsprechend erweitern. One-way-Preise sind eine Möglichkeit, die Nachfrage zu stimulieren und die Reiseplanung in dieser Situation zu erleichtern“, kommentiert Vertriebschef Ole Orvér die Einführung. Die Tickets sind unabhängig von der Aufenthaltsdauer am Zielort verfügbar, so Finnair weiter.

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TUI stellt Flex-Tarife vor

Noch bis 14 Tage vor Abreise kostenlos umbuchen oder stornieren: Diese Option bietet TUI gegen Aufpreis seit kurzem für alle Flugpauschalreisen. Der Wunsch nach Sicherheit und Flexibilität steht auch bei der Reiseplanung 2021 für Urlauber an erster Stelle. Diesem Anspruch möchte das Reiseunternehmen nun gerecht werden und führt den neuen Flex-Tarif ein. Bei einer Reise bis 2.500 Euro liegt der Aufschlag für den Flex-Tarif gegenüber dem Normalpreis bei 39 Euro. Eine mehrköpfige Familie mit einem Reisepreis von bis 4.000 Euro ist für zusätzliche 69 Euro zum Flex-Tarif unterwegs. Für Reisen mit einem Gesamtpreis von bis zu 20.000 Euro wird ein Aufschlag von 399 Euro fällig. „Kurzentschlossene profitieren von einem besonderen Einführungsangebot: Bis Ende Januar sind die neuen Flex-Tarife ohne Aufpreis buchbar“, heißt es in der Aussendung. 

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FKB: Fast eine Million weniger Fluggäste im Covid-Jahr

Nach dem Rekordjahr 2019 (1.346.750 Fluggäste) blieb auch der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden im Corona-Jahr von einem massiven Rückgang der Passagierzahlen nicht verschont: Rund 401.000 Passagiere nutzten den FKB im Jahr 2020 für ihre Flugreisen. Damit muss der Airport ein Minus von etwa 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahr hinnehmen. Allerdings war dagegen lediglich ein Rückgang der Flugbewegungen um 15,6 Prozent zu vermerken. „Auch wenn sich der Luftverkehr noch immer inmitten dieser schweren Krise befindet, so rechne ich doch mit einer leichten Erholung der Passagierzahlen. Mit der Verfügbarkeit des Impfstoffes, wird auch die Sehnsucht der Menschen zu reisen wieder größer werden. Die Nachfrage nach Reisen, ob privat oder geschäftlich, sowie auch die Angebote der Airlines werden steigen. Unter diesen Voraussetzungen planen wir am Flughafen mit rund 700.000 Passagieren im Jahr 2021“, so Neo-Geschäftsführer Uwe Kotzan, der seit Januar 2021 am Flughafen das Sagen hat. Das Aufkommen an Luftfracht hingegen nahm im Jahr 2020 gegenüber 2019 um 55,7 Prozent auf 1.915 Tonnen zu. „Diese positive Entwicklung der Luftfracht am FKB wird sich durch die beiden neuen Frachtlinien nach Dublin und Birmingham auch 2021 weiter fortsetzen“, so Uwe Kotzan. 

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Die ersten Drohnenführerscheine wurden ausgestellt

Der neue Drohnenführerschein in Österreich ist gut angekommen und stößt auf großes Interesse. Seit Einführung können sich 7.500 Registrierungen und 11.000 abgelegte Drohnenführerscheine sehen lassen.  „Mit dem neuen Regulativ haben wir einen Meilenstein gesetzt und für mehr Sicherheit im österreichischen Luftraum gesorgt. Das Fliegen mit Drohnen ist nun einfacher und günstiger. Der erleichtere Zugang macht sich auch an den zahlreichen Registrierungen und ausgestellten Drohnenführerscheinen bemerkbar. Es freut mich, dass bereits 11.000 Drohnenpilotinnen und -piloten das Angebot nutzen und mit ihrem Kompetenznachweis zu einem sicheren Luftraum beitragen“, so Luftfahrtstaatssekretär Magnus Brunner. Für Betreiber einer Drohne beginnt der Weg zum sicheren Fliegen seit 31.12.2020 mit der Registrierung auf dronespace.at. Es genügt eine einmalige Registrierung, die Kosten dafür belaufen sich auf 31,20€ (inkl. Ust), das vergebene Kennzeichen muss auf sämtlichen Fluggeräten angebracht werden. Die Registrierung wird per Kreditkarte oder Debitkarte bezahlt und ist sofort gültig. Nach drei Jahren ist eine Erneuerung der Registrierung erforderlich. Die Drohnen müssen außerdem verpflichtend versichert werden.

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Antarktis: Australien will Flughafen errichten

Die australische Regierung will die erste Betonpiste in der Antarktis bauen. Doch das Großprojekt stößt bei Umweltschützern auf Kritik. Gemäß des Antarktisvertrages aus dem Jahr 1959 darf kein Land das Territorium rund um den Südkontinent für sich beanspruchen – die Antarktis ist damit ein staatsfreies Gebiet. Dennoch unterhalten dutzende Nationen, darunter Deutschland, China, Russland, die USA, Großbritannien und Australien, Forschungsstationen auf dem Kontinent. Um eben diese Forschungen jetzt noch weiter voranzutreiben, kündigte die australische Regierung schon im Mai 2018 an, eine asphaltierte Landebahn in der Nähe der eigenen Davis-Forschungsstation zu bauen. Damit wären Landungen uneingeschränkt möglich. Derzeit können mit Skiern ausgerüstete Flugzeuge auf einer speziell dafür präparierten Eisbahn landen. Und dass auch nur im sogenannten antarktischen Sommer. „Im Falle einer Genehmigung würde der Bau einer asphaltierten Landebahn an der Davis-Forschungsstation einen erheblichen Leistungszuwachs darstellen, der unsere wissenschaftlichen Aktivitäten revolutionieren und Australiens Führungsrolle und langfristige Interessen in der Region stärken würde“, so ist es auf der Regierungsseite Australiens über das Projekt zu lesen. Der Zugang zur Antarktis würde über alle Jahreszeiten hinweg die Möglichkeit bieten, Wildtiere wie Krill, Pinguine, Robben und Seevögel während ihres gesamten jährlichen Lebenszyklus zu beobachten, berichtet das RedaktionsNetzwerk Deutschland. Laut eines wissenschaftlichen Aufsatzes der Universität von Tasmanien aus dem vergangenen Jahr ist das Gebiet um die Station möglicherweise „das bedeutendste eisfreie Küstengebiet der Antarktis“. „Es verfügt über einzigartige Seen, Fjorde, Fossilien und wild lebende Tiere“, schrieben die Forscher Shaun Brooks und Julia Jabour. Weiter heißt es: „Weddellrobben ziehen in rund 500 Meter Entfernung von der geplanten Landebahn ihren Nachwuchs groß.“ Doch genau diese

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