Granit Pireci

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Granit Pireci

SIA fliegt wieder nach München

Singapore Airlines wird ab dem 20. Jänner den Flugbetrieb von und nach München wieder aufnehmen. Flug SQ 328 wird dreimal wöchentlich, jeweils mittwochs, freitags und sonntags von Singapur nach München starten. Der Rückflug mit der Flugnummer SQ327 von München nach Singapur findet jeden Montag, Donnerstag und Samstag statt. Darüber hinaus kündigte der asiatische Carrier an, die Flugfrequenz von Frankfurt nach Singapur ab 19. Januar von fünf Flügen pro Woche auf den täglichen Betrieb umzustellen. Ebenfalls ab dem 19. Januar wird die Frequenz von Zürich nach Singapur von vier wöchentlichen Flügen auf eine tägliche Verbindung erhöht, wie das Unternehmen mitteilt. „Deutschland und die Schweiz sind sehr wichtige Märkte und die Wiederaufnahme unserer Flüge nach München sowie die Aufstockung der Anzahl der Langstreckenflüge ab Frankfurt und Zürich bekräftigt unser Vertrauen für diese Zielgebiete und Singapore Airlines Zuversicht in die beginnende Markterholung“, so Alastair Hay-Campbell, Singapore Airlines‘ General Manager für die DACH-Region. Die Airline wird zudem die Flugfrequenz zu mehreren europäischen Zielen erhöhen, darunter auch die Wiederaufnahme ihrer Flüge nach Moskau.

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VIE: AUA räumt vier Stockwerke

Die Corona-Krise weist die Austrian Airlines in ihre Schranken. Unlängst musste der Flag-Carrier Maßnahmen zur Kostenreduzierung einleiten, um noch einigermaßen heil durch die Pandemie zu kommen. Nun kommt eine weitere dazu: Die AUA wird künftig vier Stockwerke des Bürokomplexes am Flughafen abmieten. Die Sprecherin verrät gegenüber dem Nachrichtenportal Heute auch, wie es in Zukunft weitergehen soll: „Austrian Airlines wird in Zukunft die bestehenden Büroflächen im Hauptgebäude von acht auf vier Stockwerke reduzieren. Wir arbeiten daran, die nicht benötigten Arbeitsflächen so bald wie möglich an unseren Hauseigentümer, den Flughafen Wien, zurückzugeben.“ Einen genauen Zeitplan für die Umsetzung würde es aktuell noch nicht geben. Die Pandemie habe die Entwicklung flexibler Arbeitsformen in vielen Unternehmen beschleunigt, so auch bei der Lufthansa-Tochter. „Unser Hauptgebäude steht aktuell weitestgehend leer und die administrativen Mitarbeiter arbeiten fast ausschließlich aus dem Home-Office.“

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Lufthansa holt neue Catering-Partner an Bord

Die Lufthansa wird künftig auf Kurz- und Mittelstrecken keine kostenfreien Snacks mehr verteilen – Speisen und Getränke gibt es nur noch zum Kauf. Die ersten Partner für die Onboard Delights stehen nun ebenfalls fest: Dean&David und Dallmayr. Wie genau das Angebot aussehen wird und die hoch die Preise sind, stehe derzeit noch in den Sternen, berichtet Reisetopia. Bei Dean&David wird gesunde Ernährung besonders großgeschrieben. Das deutsche Unternehmen wurde 2007 gegründet und bietet hauptsächlich Salatkreationen an. Dallmayr ist vor allem für seine Kaffeerösterei bekannt und besitzt darüber hinaus in ganz Deutschland Gastronomien und Catering-Angebote. 

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Wisag: Ex-Angestellte wehren sich

Dienstleister Wisag hat etwa 225 ihrer 850 Beschäftigten am Flughafen Frankurt gekündigt – zu schlecht seien die Geschäftsaussichten wegen Corona. Gegen diese Maßnahme möchte die Gewerkschaft Verdi nun gerichtlich vorgehen. Eine ganze Klagewelle soll nun auf den Arbeitgeber zurollen. Er rechne damit, dass fast sämtliche Betroffene gegen die Kündigungen des Dienstleisters Wisag klagen werden, so der Verdi-Fachbereichsleiter Verkehr, Mathias Venema, am Donnerstag gegenüber dem Fachportal Aero. Beim Frankfurter Arbeitsgericht hatten Wisag-Beschäftigte symbolisch ihre Klageschriften eingereicht. Diese Kündigungen wären angesichts der Möglichkeit zur Kurzarbeit durchaus vermeidbar gewesen.  Es sei völlig unverständlich, dass das Unternehmen die Zeit nicht nutze, um nach sozialverträglichen Lösungen zu suchen, meinte Venema. Auch ein Sozialtarifvertrag kam nicht zustande.

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Passagiere: Corona verlangt mehr Sorgfalt

In diesen Tagen heißt es mehr denn je: Einreisebestimmungen beachten! Immer mehr Fluggäste bekommen es am eigenen Leib zu spüren. Mit der Corona-Pandemie häufen sich Rückweisungen am Schalter – damit endet die Reise bereits vor Antritt. Denn noch nie zuvor änderten sich Einreisebestimmungen so häufig. Da blickt keiner mehr recht durch. Interessiert aber die Airlines nicht: Wer nur unvollständige Dokumente für die Einreise ins Zielland vorweisen kann, der wird in aller Regel auch nicht in den Flieger gelassen. „Der Fluggast ist für die Erfüllung der Einreisebestimmungen verantwortlich“, betont die Reiserechtsexpertin Sabine Fischer-Volk von der Kanzlei Karimi aus Berlin gegenüber Airliners.  Generell gilt aber: Die Fluggesellschaft sei verpflichtet zu prüfen, ob ein Passagier die Einreisebestimmungen erfülle, erklärt Fischer-Volk. Wenn das nicht der Fall ist, verweigert die Airline die Beförderung. Das gilt nicht erst seit den verschärften Bestimmungen vieler Länder als Reaktion auf die Pandemie. Ein abgelaufener Reisepass oder ein fehlendes Visum waren beispielsweise immer schon Gründe, weshalb Reisende einen Flug gar nicht erst antreten durften. Also: Vor dem Rausgehen lieber noch einmal die Reisedokumente checken!

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Easyjet nimmt DACH aus dem Programm

Das Vereinigte Königreich befindet sich aufgrund der steigenden Corona-Zahlen im bereits dritten Lockdown. Das zwingt auch Easyjet zum Handeln: Der Low-Coster streicht seinen Flugplan zusammen. Nachdem eine neuartige Covid-19-Variante in UK entdeckt wurde, hagelte es förmlich Landeverbote – kaum eine Regierung lässt UK-Flieger noch landen. Deswegen beschränkt sich Easyjet ab dem 10. Jänner auf wenige Verbindungen. Damit werden aber vorerst alle Verbindungen in dem DACH-Raum eingestellt. Die Billigfluggesellschaft wird nur noch größere Städte innerhalb Großbritanniens und wenige Städte im südlichen Europa anfliegen. So hält der Carrier noch London, Bristol, Birmingham, Liverpool, Newcastle, Belfast und Schottland über verschiedene Routen im Programm. Darüber hinaus werde Easyjet von Drehkreuz London-Gatwick aus nach Lanzarote, Malaga, Alicante, Funchal, Genf, Mailand und Teneriffa starten, berichtet reisetopia.de.

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Sanierungsplan: Thai Airways bekommt mehr Zeit

Thai Airways befindet sich seit dem 26.Mai mitten im Insolvenzverfahren. Jetzt gewährt das zuständige Gericht der Airline einen zusätzlichen Monat Zeit, um den Sanierungsplan vorzulegen. Die gesetzliche Frist wäre mit 2. Jänner ausgelaufen. Doch die Geschäftsführung konnte eine Verlängerung erzwingen. Diese sei wegen der erhöhten Komplexität unvermeidbar gewesen, berichtet das Luftfahrtportal CH-Aviation. Das Vorhaben muss noch von den Gläubigern genehmigt werden. Die staatliche Fluggesellschaft sollte eigentlich gerettet werden. Stattdessen sorgte die Covid-19-Krise dafür, dass der Staat seinen Carrier fallen lässt. 

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TUI: Piloten bieten 200 Millionen Euro und fordern Schlichtung

Die Vereinigung Cockpit fordert eine Schlichtung in den Krisenverhandlungen mit TUI. Nach monatelangen erfolglosen Versuchen, auf dem Verhandlungswege zu einem Ergebnis zu kommen, ist nun ein neuer Ansatz nötig. „Die Zeit drängt – das Unternehmen benötigt Liquidität und die Pilotinnen und Piloten sind zu einem Krisenbeitrag im Volumen von 200 Millionen Euro bereit. Für diese erheblichen Zugeständnisse erwarten wir im Gegenzug nachhaltigen Kündigungsschutz. Wir haben es bei der Lufthansa vorgemacht – dasselbe ist mit Sicherheit auch bei der TUIFly möglich“, so Marcel Gröls, der im Vorstand der Vereinigung Cockpit für Tarifpolitik zuständig ist. Schlichtungen werden in Tarifkonflikten immer wieder bemüht, um festgefahrene Verhandlungen zu lösen. In der gegenwärtigen Situation, in der es um Arbeitsplatzschutz für die Beschäftigten geht, erwartet die VC, dass der TUI-Konzern sich dem Vorschlag nicht versperrt. „Rechnerisch wurden dem Konzern pro deutschem Arbeitsplatz 430.000 Euro an staatlichen Geldern bereit gestellt. Da ist es nur Recht und billig, Kündigungen nach Möglichkeit zu vermeiden, auch wenn schlimmstenfalls Arbeitsplätze reduziert werden müssen. Zumal bei anderen europäischen TUI-Gesellschaften im Verhältnis deutlich weniger Arbeitsplätze wegfallen“, so Gröls weiter. Die Vereinigung Cockpit hatte in den zahlreichen Verhandlungsrunden der vergangenen Monate immer wieder die Bereitschaft zu tiefgreifenden und sehr schmerzhaften Einschnitten im Gegenzug für einen umfassenden Kündigungsschutz bekräftigt. Damit war die Tarifkommission jedoch auf taube Ohren beim Arbeitgeber gestoßen. „Eine Schlichtung ist daher zum jetzigen Zeitpunkt das geeignetste Mittel, um die festgefahrenen Gespräche wieder in Gang zu bringen und einen für alle Seiten tragbaren Kompromiss zu erreichen“, wie es in der Aussendung heißt.

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Easyjet entzieht ersten UK-Aktionären das Stimmrecht

Low-Coster Easyjet arbeitet unter Hochdruck daran, seine EU-Fluglizenz rechtlich abzusichern. Das kostete schon den ersten britischen Aktionären das Stimmrecht. Die Brexit-Einigung trat am 1. Januar des neuen Jahres vorläufig in Kraft. Somit ist das Vereinigte Königreich nicht mehr Mitglied der Europäischen Union, auch nicht mehr Teil des EU-Binnenmarktes und der Zollunion. Dies könnte einigen Fluggesellschaften zum Verhängnis werden. Denn innerhalb der EU darf nur fliegen, wer zu mehr als 50 Prozent im Eigentum und unter Kontrolle von EU-Ansässigen ist. Das geht sich bei Easyjet nicht ganz aus. Der Billig-Flieger gehört derzeit nur zu 47,35 Prozent Aktionären aus der EU.  Um die 50-Prozent-Schwelle zu überschreiten, könnte die Airline in einem nächsten Schritt Anteilseigner zwingen, ihre Papiere an Investoren aus der EU zu verkaufen, wie das Nachrichtenmagazin Handelsblatt schreibt. Doch nicht nur Easyjet muss sich mit diesem Problem herumschlagen. Auch Ryanair, der britisch-spanische Luftfahrtkonzern IAG und die ungarische, aber in London börsennotierte Billigairline Wizz müssen verhindern, dass sie nach dem Brexit das Recht zu Flügen innerhalb der EU verlieren. 

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Montenegro: Neue Nationalairline hat einen Namen

Es kam so, wie es kommen musste: Montenegro Airlines hob zum letzten Mal ab. Eine neue Nationalairline soll die 1994 gegründete Fluggesellschaft ersetzen.  Die Führungsetage hatte schon vor einigen Wochen Alarm geschlagen: Ohne weitere Hilfe vom Staat ist Schluss. Dieser Warnung kommt die neu gewählte Regierung nicht nach und schließt finanzielle Unterstützungen zur Gänze aus. Daraufhin zog das Management der Fluglinie den Stecker und stellte am 25. Dezember den Flugbetrieb ein. Premierminister Zdravko Krivokapić verfolgt nun einmal andere Pläne. Er wolle eine neuen National-Carrier gründen, wie das Luftfahrtportal CH-Aviation berichtet. Während an den Unternehmens-Strukturen noch getüftelt wird, steht der Name schon fest: 2 Montenegro. Diesen plauderte Wirtschaftsminister Mladen Bojanic im heimischen TV-Sender Vijesti aus.

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