Granit Pireci

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Granit Pireci

Landeverbot trifft SZG besonders hart

Das Landeverbot für Flüge aus Großbritannien haben die meisten Flughäfen einfach so hingenommen. Was bleibt ihnen auch anderes übrig. Für den Salzburger Airport kommt diese Maßnahme jedoch äußerst ungelegen. Denn British Airways, Easy Jet und Ryanair erst vergangene Woche ihre Verbindungen wiederaufgenommen. Am Sonntagabend landete die vorerst letzte BA-Maschine in der Landeshauptstadt. Für Flughafensprecher Alexander Klaus eine „kleine Katastrophe: „Damit fallen wieder vier bis fünf Flüge pro Woche aus. Das ganze Jahr war schon katastrophal, da wäre das vor Weihnachten ein Lichtblick gewesen. Den haben sie uns jetzt abgedreht“, sagt er der Krone. Der wirtschaftliche Schaden lasse sich nicht beziffern.

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Lufthansa stellt UK-Flüge nicht ein

Nach dem Auftreten einer neuen Variante des Coronavirus haben zahlreiche Länder den Flugverkehr aus Großbritannien vorerst eingestellt. Die Lufthansa möchte jedoch nicht zur Gänze auf UK-Flüge verzichten: Die AUA-Mutter fliegt weiterhin Passagiere nach Großbritannien. Die Heimreise würden die Maschinen aber leer antreten, so ein Unternehmens-Sprecher gegenüber der Aero. Gestrichen seien zudem Verbindungen, bei denen die Besatzung in Großbritannien übernachten müsste. Am Montag würden sieben Flüge in das Land durchgeführt. Die Frachttochter Lufthansa Cargo versucht derweil, mit zusätzlichen Verbindungen auf die Insel auf die angespannte Lage beim Güterverkehr zu reagieren.

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Delta steht indischer Airline im Weg

SpiceJet ist eine indischer Low-Coster, die sich auf inländische Flüge spezialisiert hat. Bis jetzt. Denn der Carrier möchte in die USA expandieren und so sein Geschäftsfeld weiter ausbauen. Doch nun schiebt US-Riese Delta Air Lines dem geplanten Vorhaben einen Riegel vor. Die ambitionierte Fluggesellschaft braucht nämlich erst die Genehmigung des amerikanischen Verkehrsministeriums, um in den Vereinigten Staaten operieren zu können. Gegen diese stellt sich die Kult-Airline quer. Grund dafür sei der Umstand, dass sich indische Behörden beim Codesharing mit Delta wenig kooperationsbereit zeigen, wie das Luftfahrtportal CH-Aviation berichtet. „Delta fordert das Ministerium nachdrücklich dazu auf, die Erteilung der Genehmigung der ersuchten Behörde zu verschieben, bis das indische Ministerium für Zivilluftfahrt anhängige Codesharing-Anfragen genehmigen“, so der US-Carrier.

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Air Dolomiti erhält die Zertifizierung ISO 14001

Die Zertifizierungsstelle DNV GL-Team stellt der Air Dolomiti die Zertifizierung nach ISO 14001:2015 aus. Nach der Bestätigung der Erneuerung der ISO 9001:2015 und ISO/IEC 27001:2017 vor einigen Wochen, verstärkt die italienische Fluggesellschaft des Lufthansa-Konzerns sein Engagement für das Umweltmanagementsystem durch die Analyse interner Prozesse, um die Umweltauswirkungen seiner Aktivitäten unter Kontrolle zu halten. Dies würde zu einer sorgfältigen und strengen Kontrolle der Umweltleistung mit dem Ziel einer kontinuierlichen Verbesserung führen, teilt das Unternehmen mit. „Noch nie wie in diesem besonderen historischen Moment wurde die Aufmerksamkeit auf das menschliche Handeln gerichtet. Wir haben gelernt, dass tägliche Gesten, ob groß oder klein, einen Unterschied machen und dass diejenigen, die die Macht haben zu handeln, auch die Pflicht haben, dies zu tun. Wir sind uns der starken Auswirkungen des Luftverkehrs auf die Umwelt bewusst und wissen, dass wir Maßnahmen ergreifen müssen, um ihn nachhaltiger zu gestalten. Durch die Überprüfung all unserer internen Abläufe werden wir in der Lage sein, uns in Bezug auf Effizienz und Effektivität zu verbessern“, so Jörg Eberhart, Präsident und CEO von Air Dolomiti.

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Berlin: Journalist will Quarantäne-Verordnung kippen

Der Berliner Journalist Olaf Alp hat ein Problem: Er muss sich nach seinem Kanaren-Urlaub in häusliche Quarantäne begeben. Doch das möchte er jetzt per Eilantrag verhindern. Seit dem 20. Dezember stuft das Auswärtige Amt auch die Kanarischen Inseln als Risikogebiet ein. Folglich werden Reise-Rückkehrer in Quarantäne geschickt. Der Betroffene lässt das aber nicht auf sich sitzen und setzt alles daran, die Quarantäne-Verordnung zu kippen. Dabei beruft er sich besonders auf zwei Eckpfeiler des Grundgesetzes: den Gleichbehandlungsgrundsatz und den Verhältnismäßigkeitsgrundsatz.  In dem Antrag an das Berliner Verwaltungsgericht führt er aus, dass die Sieben-Tage-Inzidenz des Landes Berlin bei 212 Fällen auf 100.000 Einwohner liege, während sich die Inzidenz der Kanarischen Inseln bei 72,82 Fällen auf 100.000 Einwohner bewege. Vor diesem Hintergrund ergebe sich für Personen, die das Land Berlin nicht verlassen haben „eine höhere oder zumindest ebenso hohe Wahrscheinlichkeit, dass sie das Coronavirus aufgenommen haben“. Die Menschen aus Berlin würden aber nicht in ihren Freiheitsrechten eingeschränkt, obwohl objektiv betrachtet das Ansteckungsrisiko höher sei, zitiert das Reiseportal Reisevor9 den Journalisten. Daher würde die Pflicht zur zehntägigen häuslichen Quarantäne eine sachlich nicht gerechtfertigte Ungleichbehandlung vergleichbarer Sachverhalte darstellen.  Der Kläger folgt hier einer bekannten Argumentationslinie: Das Oberverwaltungsgericht in Münster hatte vor einigen Wochen die in der Corona-Einreiseverordnung des Bundeslandes geregelte Quarantänepflicht für Auslandsrückkehrer aus Risikogebieten verworfen. Nach Ansicht des Gerichts hatte das Land nicht berücksichtigt, dass Reisende bei der Rückkehr aus Ländern mit geringeren Infektionszahlen als an ihrem Wohnort nach der Heimkehr einem höherem Ansteckungsrisiko ausgesetzt seien als am Urlaubsort. Gerichte sind zwar bei der Urteilsfindung in aller Regel

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DTM: Erstflug nach Porto gestartet

Gestern hob die ungarische Airline Wizzair zum ersten Mal von Dortmund nach Porto ab. Der Low-Coster bedient die Strecke zunächst nur über die Weihnachtsfeiertage bis zum 10. Januar 2021. Ab dem 28. März des nächsten Jahres, also zu Beginn des Sommerflugplanes, bietet die ungarische Airline die Strecke dann immer mittwochs und sonntags ab dem Dortmund Airport an, wie aus der Airport-Mitteilung hervorgeht. „Porto ist bei Touristen beliebt, aber auch eine wichtige Destination für die vielen Menschen in unserem Einzugsgebiet, die portugiesische Wurzeln haben. Das Angebot der Wizz Air ist damit eine sehr gute Ergänzung zu den bereits bestehenden Flügen der Ryanair von und nach Porto“, so Guido Miletic, Leiter Airport Services und Marketing am Dortmunder Flughafen.

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Sao Paulo: Emirates ersetzt Boeing durch Airbus

Der Airbus A380 kehrt zum ersten Mal seit der Pandemie nach Südamerika zurück: Emirates setzt das Flugzeug ab dem 9. Jänner des kommenden Jahres wieder auf der Strecke Dubai – Sao Paulo ein. Bereits im August feierte die Golf-Airline in der brasilianischen Stadt ihr Comeback, jedoch mit der kleineren Boeing 777-300ER, nachdem alle Passagierflüge nach Südamerika seit März ausgesetzt wurden. Inzwischen sei die Nachfrage so hoch geworden, dass auf die größere A380 umgestiegen werden muss, so der Carrier am Montag. Bis Ende 2021 möchte die Fluglinie Sao Paulo mit vier wöchentlichen Flügen bedienen. 

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Swiss stoppt Flüge von und nach UK und Südafrika

Swiss reagiert auf die verhängten Landeverbote des Bundesamtes für Zivilluftfahrt und setzt bis auf weiteres sämtliche Passagierflüge von und nach Großbritannien und Südafrika aus. Reine Frachtflüge seien von der Streichung allerdings nicht betroffen, teilte die Lufthansa-Tochter am Montag mit. Die Swiss bot zuletzt Flüge an die Flughäfen London Heathrow, London Gatwick und Manchester in Grossbritannien sowie Johannesburg in Südafrika an. Kunden, deren Flüge aufgrund des aktuellen Entscheides ausfallen, würden von der Swiss kontaktiert. Am Wochenende war die Sorge über die Auswirkungen der mutierten Coronavirus-Variante auf den Britischen Inseln stetig gewachsen. Die Taskforce der Schweiz vermutet, dass sie schon in der Alpenrepublik angekommen ist.

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Do & Co schließt Deal mit Delta Air Lines ab

Do & Co begrüßt einen neuen Kunden an Bord: Das österreichische Catering-Unternehmen schließt einen langjährigen Vertrag mit dem US-Carrier Delta Air Lines ab.  Ab dem 16. März 2021 wird Do & Co für die nächsten zehn Jahre der alleinige Hub-Caterer der Fluggesellschaft aus Detroit sein und die Verantwortung für das gesamte Bordservice auf allen Kurz- und Langstreckenflügen übernehmen. Damit setzt das börsennotierte Unternehmen einen entscheidenden Schritt in Richtung US-Expansionspläne. „Nach den bahnbrechenden Ausschreibungserfolgen in London und Madrid ist diese erste große Kooperation in den USA ein Beweis für die Bemühungen von DO & CO, das Kundenportfolio weiter zu diversifizieren. Trotz des derzeit schwierigen Umfeldes hat sich der Inlandsreiseverkehr in den USA rasch erholt, was dazu beitragen wird, die Auswirkungen des derzeitigen Tiefs des internationalen Flugverkehrs abzumildern“, heißt es in der Aussendung.

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Deutschland: Bereits zehn England-Rückkehrer positiv

Seit wenigen Tagen macht in Großbritannien eine neue Variante des Coronavirus die Runde. Mindestens zehn England-Passagiere seien auf den letzten erlaubten Flügen nach Deutschland positiv auf das Virus getestet worden. Die betroffenen Personen seien in Berlin, Stuttgart, Hannover und Dortmund gelandet, wie das Nachrichtenmagazin NTV berichtet. Ob sie sich mit der mutierten Variante des Virus infiziert haben, sei noch unklar. Ausschließen können die Behörden zum jetzigen Zeitpunkt nichts. Aktuell sprechen nahezu alle Regierungen ein Landeverbot für Flüge aus dem Vereinigten Königreich aus – auch Österreich bannt UK-Flüge seit gestern. Zu groß sei die Gefahr, dass Reisende die gefährliche Mutation mit an Bord nehmen.   

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