Granit Pireci

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Granit Pireci

BRU: Covid-Flüge laufen nach Plan

Der Brüsseler Flughafen wird zur Drehscheibe des Impfstoffes, da der Airport über zahlreiche Kühlcontainer für den Transport verfügt. Die ersten Covid-Flüge haben nun stattgefunden – mit Erfolg. Der weltweit allererste Flug mit Corona-Impfstoffen verließ bereits am 27. November den Airport. Seitdem starteten schon sieben Flugzeuge mit der Vakzine im Gepäck, um die Impfstoffdosen nach Europa und in die ganze Welt zu verteilen. „Nach monatelanger Vorbereitung zusammen mit unseren Frachtpartnern sind wir stolz, dass die ersten Flüge mit Covid-Impfstoffen sehr reibungslos verliefen. Der Flughafen Brüssel verfügt über langjährige Erfahrung im Transport temperaturempfindlicher Produkte. Wir freuen uns, unseren Beitrag zur Lösung dieser globalen Gesundheitskrise zu leisten“, so Arnaud Feist, CEO des Brüsseler Flughafens.

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Ego will mit drei Linienverbindungen starten

Ego Airways ist seit dem 1. Dezember wieder in der Luft. Derzeit legt das Start-up den Fokus auf Charterflüge. Doch auch die ersten Linienverbindungen stehen in den Startlöchern. Der Vorstandsvorsitze Matteo Bonecchi stand den italienischen Medienvertretern Rede und Antwort. Derzeit seien Charter-Aufträge von Fußballmannschaften äußerst lukrativ. Während die Airline sich noch vorsichtig herantaste, werden im Hintergrund schon Pläne für die Zukunft geschmiedet. Unter anderem sei eine baldige Aufnahme von Linienflügen aus Catania, Forli und Florenz geplant. Zu diesem Anlass soll auch die Flotte vergrößert werden, derzeit betreibt die Gesellschaft eine einzige Embraer 190-100AR. London City, Paris-Orly und Barcelona El Prat würden als potenzielle Ziele gelten. Wann die Pläne schlussendlich in die Realität umgesetzt werden, hänge vom Pandemie-Verlauf ab, wie ch-aviation.com berichtet. Erst am 19. November erhielt die neu gegründete Fluggesellschaft das Luftverkehrsbetreiberzertifikat von der italienischen Zivilluftfahrtbehörde.

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AIRlabs führt Indoor-Vereisungstests mit Drohne durch

Das auf Drohnentests spezialisierte und vom Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) geförderte Innovationslabor AIRlabs Austria führte erstmals Indoor-Witterungstests mit Drohnen durch. Für eine Woche wurden von AIRlabs Austria erste Vereisungs-, Klima- und Witterungstests mit zivilen Drohnen im Klima-Wind-Kanal Wien durchgeführt, darunter der weltweit erste Test einer zivilen 25-Kilogramm-Drohne unter standardisierten Vereisungsbedingungen der bemannten Luftfahrt. „Das ganze Team und die Partner von AIRlabs Austria freuen sich und sind stolz, dass durch unsere ersten großen Testmessungen bereits im Gründungsjahr unseres Innovationslabors Testkampagnen erfolgen konnten, und das mit so spannenden Wind-, Temperatur- und Vereisungstests, die unsere Realität für zivile Drohneneinsätze in Österreich im Winter sehr gut wiedergeben“, so Holger Friehmelt, Institutsleiter Luftfahrt an der FH Joanneum und zugleich Technisch-Wissenschaftlicher Direktor (TWD) von AIRlabs Austria. Konkret getestet wurden im November 2020 im Klima-Wind-Kanal Wien von Rail Tec Arsenal (RTA) – ein Konsortialpartner von AIRlabs Austria – eine Woche lang komplett betriebsbereite mittelschwere, zivile Octocopter-Drohnen bis 25 Kilogramm und mit maximal 10 Kilogramm Nutzlast unter verschiedenen Betriebssituationen, auch im Echtbetrieb mit laufenden Motoren, bei einer vielfältigen Auswahl von verschiedensten Temperatur-, Wind- und Witterungs-Bedingungen inklusive standardisierter Vereisung nach international definierten Vorgaben. So erfolgten Tests unter anderem bei Minusgraden, Windstärken knapp unter 80 Kilometer pro Stunde sowie typischen Vereisungssituationen, wie sie bereits aus der bemannten Luftfahrt bekannt sind.

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Air Europa-Übernahme gerät ins Wanken

Die Übernahme der spanischen Air Europa durch die IAG steht immer noch auf wackeligen Beinen.  Eine endgültige Entscheidung soll nun her. Zu diesem Anlass halten die International Airlines Group und ihre spanische Tochtergesellschaft Iberia gerade außerplanmäßige Vorstandssitzungen ab. Es sei ungewiss, ob ein Kauf in diesen Zeiten Sinn mache. Zusätzlich dazu würde den Beteiligten der Brexit-Deal zu schaffen machen, wie ch-aviation.com berichtet. Denn dadurch könnte es im Flugverkehr zu unerwarteten Beschränkungen kommen. Aufgrund der fortlaufenden Covid-19-Pandemie, deren zweite Welle aktuell ganz Europa in Schach hält, überarbeitete die Gruppe vor wenigen Wochen schon ihr Angebot. Anstatt der ursprünglich knapp eine Milliarde Euro bot die IAG zuletzt weniger als die Hälfte. Als Begründung hierfür führte die Holdinggesellschaft den mit der anhaltenden Pandemie drastisch gesunkenen Marktwert der Fluggesellschaft an.

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UIA: 140 Piloten verlieren ihren Job

Ukraine International Airlines vor weiteren Entlassungen: Der Carrier muss mindestens 140 Piloten vor die Tür setzen.  Der Fluggesellschaft geht langsam das Geld aus. Das spürt jetzt auch die Belegschaft. In einem Aufruf, erschienen auf der offiziellen Internetseite, bittet die Führungsetage die Regierung nun um finanzielle Hilfe und fordert sie auf, endlich zu handeln: „UIA und alle Fluggesellschaften der Welt erleben eine aussichtslose Zeit. Leider trifft es in erster Linie unsere Mitarbeiter und ihre Familien. Und leider haben die ukrainischen Behörden bisher keine Maßnahmen zur Unterstützung der Luftfahrtindustrie umgesetzt“, heißt es in der Erklärung. Unter anderem wolle die Airline eine Stundung der Schulden gegenüber staatlichen Unternehmen erwirken, wie das Luftfahrtportal CH-Aviation berichtet.

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Gericht weist die Klage von Corendon gegen Sunweb ab

Einst wollte das deutsch-schwedische Finanzunternehmen Triton Partners Corendon Dutch Airlines und Sunweb zusammenführen. Doch daraus wurde nichts, Sunweb ließ den Deal platzen. Die niederländische Fluglinie wollte das nicht auf sich sitzen lassen und zog vor Gericht. Ohne Erfolg: Die Klage wurde nun abgewiesen. Damit entscheidet der zuständige Richter zugunsten der Sunweb Group, der Übernahme von Corendon Dutch Airlines einen Schlussstrich zu ziehen. Im Juni des letzten Jahres sollte die Tochtergesellschaft der Triton Partners den Billig-Flieger für 176 Millionen US-Dollar übernehmen. Doch die Corona-Krise änderte das Luftfahrtgeschäft schlagartig, sodass die ausverhandelte Kaufsumme fraglich erschien. Das Gericht riet den beiden Parteien, den Deal an die neue Situation anzupassen, wie das Luftfahrtportal CH-Aviation berichtet. Die Fluggesellschaft besitzt eine Flotte von drei Boeing 737-800. Damit werden ziele rund ums Mittelmeer angesteuert. Neben Corendon Dutch Airlines besitzt die Gruppe eine Fluglinie in der Türkei (14 Flugzeuge) und eine in Malta (Corendon Airlines Europe, 6 Flugzeuge).

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Griechenland führt neue Corona-Regeln ein

Griechenland befindet sich seit nunmehr sechs Wochen im Lockdown. Während diese Maßnahmen pünktlich zur Weihnachtszeit ein wenig aufgelockert werden, verlängert die Regierung die Beschränkungen für den Flugverkehr abermals. Buchhandlungen und körpernahe Dienstleister, wie etwa Friseure, konnten bereits gestern unter Einhaltung von strenger Hygienevorschriften öffnen. Bei anderen kleinen Geschäften geht das Land einen eigenen Weg: Das Prinzip „Click Away“ gilt bereits seit dem Wochenende und wurde entwickelt, um einen Ansturm zu vermeiden. Dabei werden die Produkte vorab entweder online oder ganz klassisch im Schaufenster ausgewählt und reserviert. Dann kann der Einkauf zu einer bestimmten Zeit abgeholt werden. So wolle man das Infektionsgeschehen minimieren. Trotz dieser Lockerung ist Vorsicht geboten. Denn wer in das Urlaubsland einreisen möchte, der muss wie gewohnt einen negativen Corona-Test vorweisen, der nicht länger als 72 Stunden alt ist. Nicht nur das, bei der Ankunft muss zusätzlich dazu ein Corona-Schnelltest durchgeführt werden. Die Quarantäne erspart man sich dadurch nicht, immerhin wird sie ab dem 18. Dezember von zehn auf drei Tage verkürzt. Dabei spielt es keine Rolle, aus welchem Land die Ankömmlinge nach Griechenland reisen: Die dreitägige Pflichtquarantäne gilt sowohl für Anreisen aus EU-Länder als auch aus Drittstaaten. Die neue Regelung gilt vorerst bis zum 7. Jänner. Die Einschränkungen im Luftverkehr in Griechenland bleiben weiterhin in Kraft. So ist es nun bis mindestens 7. Jänner 2021 verboten, ohne triftigen Grund Flugreisen zwischen den einzelnen Verwaltungsregionen zu unternehmen. Als Gründe werden Reisen zum eigenen Hauptwohnsitz, Familienvereinigungen, Dienstreisen und Flüge aus gesundheitlichen Gründen anerkannt. Internationale Flüge zwischen Griechenland und der Türkei sowie

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VC und Carsten Spohr sind sich einer Meinung

Ende letzter Woche äußerte der Lufthansa-Vorstandsvorsitzende Carsten Spohr öffentlich, dass die Kompensation eines von Lufthansa unterstellten Pilotenüberhangs durch die Etablierung „innovativer Teilzeitmodelle“ möglich sei. Die Vereinigung Cockpit (VC) begrüßt Herrn Spohrs Ansinnen und wird in der heutigen Verhandlungsrunde ein entsprechendes Angebot zu innovativen Teilzeitmodellen unterbreiten. Das Cockpitpersonal hat durch die tarifvertragliche Vereinbarung der erstmaligen Einführung von Kurzarbeit bei Lufthansa seit April 2020 zu finanziellen Entlastungen des Unternehmens in Höhe von 155 Millionen Euro beigetragen. Von diesem Betrag wurden pilotenseitig seit September 70 Millionen Euro ohne jegliche Gegenleistung zur Verfügung gestellt. Zusätzlich zu diesen finanziellen Zugeständnissen hat die VC in Kooperation mit der Personalvertretung unter anderem der Durchführung zahlreicher Flüge zugestimmt, die andernfalls aufgrund kollektivrechtlicher Beschränkungen nicht hätten durchgeführt werden können. Solche und weitere operationelle Ausnahmen haben im zu Ende gehenden Jahr zu substantiellen Einsparungen und einem deutlich verringerten Mittelabfluss bei Lufthansa geführt. „Der Behandlung eines sozialverträglichen Arbeitsplatzabbaus durch Teilzeit, Sonderurlaub oder Vorruhestand hat sich Lufthansa bislang gegenüber verschlossen gezeigt. Umso mehr freuen wir uns über das Angebot von Herrn Spohr, das Problem des derzeit prognostizierten Personalüberhanges mittels innovativer Teilzeitmodelle lösen zu wollen“, so Marcel Gröls, Vorsitzender Tarifpolitik der VC.

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Verkehrsbüro Group vor Konzernumbau

Die Verkehrsbüro Group, Österreichs größter Tourismuskonzern, baut ab 2021 um. Erste sichtbare Auswirkungen gibt es dazu in der Vorstandsetage: Der Konzern wird künftig vom Vorstandsduo Martin Winkler als Vorstandsvorsitzender und Helga Freund geleitet. Helmut Richter wird zum 31. Dezember 2020 aus dem Vorstand ausscheiden, dem Unternehmen bis Mitte nächsten Jahres weiterhin bei Projekten beratend zur Verfügung stehen. Richters Agenden werden auf Freund – sie übernimmt zu ihrer Verantwortung der touristischen Bereiche nun auch jene für den Geschäftsbereich Business Touristik – und Winkler – er übernimmt nun zusätzlich die Bereiche Konzernrecht sowie Konzernservices – aufgeteilt. Der Fokus würde langfristig auf der intensiven Nutzung bereits vorhandener Stärken und einer Digitalisierungsoffensive in allen Bereichen – in Hinblick auf die sich immer schneller wandelnden, immer digitaler und multimedialer werdenden Anforderungen der Kunden – liegen, wie man mitteilt. Dazu werden im Konzern künftig die Expertisen in den beiden großen Bereiche „Hospitality“ (Hotellerie, Camping, Palais Events und Café Central) und „Travel“ (Leisure Touristik mit Ruefa und Eurotours sowie Business Touristik) gebündelt. Zusätzlich sollen im Bereich „New Business“ neue Geschäftsfelder erarbeitet werden. Die Marken des Konzerns – etwa die Austria Trend Hotels, Bassena, Ruefa, Eurotours oder Café Central – bleiben nach außen hin weiter die Speerspitzen. „Wir danken Helmut Richter für seine jahrelange Tätigkeit im Konzern und als Vorstand ganz herzlich. Wir werden seine Expertise in den kommenden Monaten der Transformation auf jeden Fall intensiv nutzen“, so Vorstandsvorsitzender Martin Winkler. Aufsichtsratsvorsitzender Alexander Wolfgring betont dazu: „Helmut Richter hat als Vorstand und Bereichsverantwortlicher all die Jahre in seinen

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Dnata setzt UV-Technologie zur Kabinenreinigung ein

Dnata, einer der weltweit grössten Dienstleister im Luftfahrtbereich, setzt weiterhin auf neueste Technologien, um seinen Kunden ein Höchstmass an Sicherheit und Nutzen zu bieten und den Reisenden während der gesamten Reise Vertrauen und Sicherheit zu vermitteln. In Zusammenarbeit mit Uveya, einem in der Schweiz ansässigen Technologieunternehmen, hat Dnata jetzt erfolgreich ein „Proof of Concept“ durchgeführt, mit dem die Flugzeugreinigung künftig durch den Einsatz von UV-Technologie zur Kabinen-Desinfektion weiter optimiert wird. Der verbesserte Kabinen-Reinigungsservice wurde an Bord der Flugzeuge der Schweizer Regionalfluggesellschaft Helvetic Airways getestet. Die Lösung von Uveya nutzt UV-C-Strahlen, um das Innere des Flugzeugs zu desinfizieren und so die Sicherheit und das Wohlbefinden von Passagieren und Crew zu gewährleisten. Während des Reinigungsvorgangs strahlt ein Entkeimungsroboter konzentriertes UV-C-Licht in die Kabine ab. Das Gerät kann über 99 Prozent der Bakterien und Krankheitserreger, auch die umtriebigen Coronaviren, in der Luft und auf allen Oberflächen in wenigen Minuten effektiv abtöten, ohne dass Chemikalien eingesetzt werden. „Wir freuen uns, gemeinsam mit Uveya unseren Airline-Partnern eine weitere innovative, sichere und zuverlässige Lösung anbieten zu können. Unsere verbesserte Kabinenreinigung wird für mehr Sicherheit und Effizienz sorgen und unseren Kunden helfen, das Vertrauen in den Flugverkehr wiederherzustellen. Wir investieren weiterhin in die neuesten Technologien, um Kunden und ihren Passagieren weltweit einen hervorragenden Service zu bieten“, so Lukas Gyger, Chief Operating Officer von Dnata Schweiz:

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