Granit Pireci

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Granit Pireci

ADAC Luftrettung sichert sich zwei Multikopter

Die gemeinnützige ADAC Luftrettung hat bei der Firma Volocopter die ersten zwei VoloCitys reserviert. Das haben beide Unternehmen heute bekannt gegeben. VoloCitys sind elektrisch angetriebene, senkrechtstartende Fluggeräte (eVTOL). „Basierend auf den ermutigenden Ergebnissen unserer Machbarkeitsstudie bauen wir unseren technologischen Vorsprung in Hinblick auf Multikoptereinsätze in der Luftrettung aus. Volocopter ist der einzige eVTOL-Anbieter, der ausreichend fortgeschritten ist, um ein Testprogramm für unsere Zwecke zuverlässig zu planen“, so Frédéric Bruder, Geschäftsführer der ADAC Luftrettung. „Wir freuen uns, dass wir uns zwei der ersten VoloCitys für die Luftrettung gesichert haben.“

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FACC testet autonomes Flugtaxi

FACC setzt gemeinsam mit dem strategischen Partner EHang einen weiteren wichtigen Meilenstein in der Entwicklung der urbanen Mobilität der Zukunft: Das von FACC produzierte autonome Fluggerät EHang 216 absolvierte am Montag einen erfolgreichen Testflug und erhielt auf Basis der durchgeführten Tests die Erprobungsbewilligung durch die Austro Control. Damit kann die FACC gemeinsam mit anderen Unternehmen der Branche, Forschungseinrichtungen und Behörden weitere wichtige Flugerprobungsprogramme vorantreiben. Der EHang 216 ist aktuell das am Markt am weitesten fortgeschrittene autonome Fluggerät. Mehrere Tausend bemannte Flugstunden hat das Fluggerät in China bereits absolviert und im Mai von der chinesischen Zivilluftfahrtbehörde (CAAC) die weltweit erste Genehmigung für den kommerziellen Betrieb für logistische Zwecke erhalten. „Der erfolgreiche Testflug unseres autonomen Flugtaxis im österreichischen Luftraum ist der Startschuss für ein umfassendes Testprogramm des EHang 216. Wir schaffen damit das Fundament für die Zulassung einer innovativen, hochflexiblen und nachhaltigen Verkehrs- und Transportlösung für urbane Ballungszentren. Ich bin sehr stolz auf das gesamte Team und gratuliere zu diesem bahnbrechenden Meilenstein“, so FACC-Chef Robert Machtlinger über den erfolgreichen Test und die Erprobungsbewilligung.

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VIE bekommt Global Travel Innovation Award verliehen

Der Flughafenstandort Wien wurde mit dem Travel Global Innovation Award 2020 von Plug and Play ausgezeichnet. Mit dieser Auszeichnung werden Unternehmen gewürdigt, die außergewöhnliches Engagement bei der Einbindung von Technologie-Startups für die Entwicklung digitaler Innovationen zeigen. „Durch Innovation starten wir schon heute damit, die neue Reisewelt von morgen zu gestalten, gerade in Krisenzeiten sind Mut und Weitblick für eine positive Bewältigung der Zukunft nötig. Durch das Engagement von Plug and Play hat sich die Vienna Airport City erfolgreich als Innovations-Hub etabliert, zum Nutzen vieler etablierter Unternehmen und vor allem der Passagiere und Kunden des Flughafens: In Zusammenarbeit mit jungen, dynamischen und kreativen Start Ups aus der ganzen Welt konnten wir und unsere Partnerunternehmen neue Lösungen für künftige Verbesserungen finden. Wir freuen uns daher sehr über die Auszeichnung von Plug and Play“, halten die Vorstände der Flughafen Wien AG, Julian Jäger und Günther Ofner, fest. 

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China: Flugbegleiter sollen Windeln tragen

Die chinesische Flugsicherheitsbehörde Civil Aviation Administration of China (CAAC) veröffentlichte zur Bekämpfung der Corona-Krise neue Richtlinien. Neben medizinischer Schutzbekleidung wird der Flugzeugbesatzung auch empfohlen, die Toiletten während des Fluges zu meiden. Stattdessen rät die Luftfahrtaufsicht dazu, Windeln zu tragen. Kein Scherz. So könne nämlich das Risiko einer Corona-Infektion zusätzlich minimiert werden, wie futurezone.at berichtet. Zurückführen lässt sich diese kuriose Maßnahme wohl auf eine Flugreisende, die sich im Flugzeug mit dem Virus angesteckt haben soll. Und zwar in der Toilette. Das Klo sei nämlich der einzige Ort gewesen, an dem sie keine Schutzmaske getragen hat.

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Im Frühjahr: 1000 Lufthansa-Piloten steht die Entlassung bevor

Unlängst hat Lufthansa-Chef Carsten Spohr erklärt, dass die Kranich-Airline in abgespeckter Form aus der Corona-Krise fliegen werde. Das würde sowohl die Flotte als auch das Personal betreffen. Im Zuge dessen werden bis Jahresende rund 29.000 Angestellte vor die Tür gesetzt. Doch damit hört es nicht auf: Die AUA-Mutter droht erneut mit Entlassungen im Frühjahr.  „Mangels Einigung wird es wohl erstmals in der Geschichte unseres Unternehmens im zweiten Quartal 2021 so weit sein, dass uns 500 Kapitäne und 500 Erste Offiziere verlassen müssen“, so Spohr in einem Interview mit der „Wirtschaftswoche“. Damit würden 20 Prozent der rund 5000 Flugzeuglenker der Gesellschaft wegfallen. Es gehe „ausgerechnet um die Beschäftigtengruppe mit den höchsten Tarifgehältern“, so der Manager weiter. „Innovative Teilzeitmodelle für die nächsten Jahre müssten möglich sein, um den unzweifelhaft vorhandenen Personalüberhang mit möglichst wenig Kündigungen zu kompensieren.“ In den anderen Beschäftigungsgruppen gelte der jeweils vereinbarte Kündigungsschutz.

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Flughäfen erteilen klare Absage: Flugsicherung soll nicht zentralisiert werden

Vor einigen Tagen brachte der Salzburger SPÖ-Chef David Egger eine politische Debatte ins Rollen, indem er die Öffentlichkeit über Zentralisierungsabsichten der Flugsicherungsbehörde Austro Control informierte. Die Reaktionen der Bundesländerflughäfen ließen nicht lange auf sich warten. Sie sehen vor allem die Sicherheit des Flugverkehrs gefährdet.  Die Corona-Krise zwingt auch die AC zum Handeln. Unlängst erklärte Austro-Control-Geschäftsführerin Valerie Hackl gegenüber dem ORF, dass derzeit neue Maßnahmen diskutiert würden. Ein mögliches Szenario könnte auch die Zentralisierung der staatlichen Aufsichtsagentur nach Wien sein. So könnten auf lange Sicht Personalkosten eingespart werden – diese seien ohnehin astronomisch hoch. Doch der Preis, den man dafür zahlen müsse, sei noch höher, betonen die Chef-Fluglotsen der fünf großen Bundesländer-Flughäfen Österreichs. Nicht nur wichtige Arbeitsplätze würden verloren gehen, auch die für diesen Flughafen nötige Expertise, heißt es. Gerade bei schwierigen Wetterverhältnissen seien Piloten auf die Unterstützung von regionalen Lotsen mit genauen Ortskenntnissen angewiesen, so Kajetan Uriach von der Gewerkschaft Vida: „Es ist wichtig, dass man gerade in der Flugsicherung die Fachleute lokal verankert hat. Sie können Lagen schneller und besser einschätzen als Fachkräfte aus der Ferne – aus Wien über technische Systeme. Deshalb wäre diese Zentralisierung ein Wahnsinn.“ Darüber hinaus würden berechtigte Gründe zur Annahme bestehen, dass eine Zentralisierung der Umwelt einen zusätzlichen Schaden zufügen würde. Denn gerade in verkehrsstarken Monaten sei die Zusammenarbeit der Fluglotsen auf dem Tower untereinander, aber auch mit den lokalen Partnern beim Flughafen selbst unerlässlich. Nur so lasse sich ein sicherer, reibungsloser und schneller Ablauf sicherstellen. Experten befürchten durch eine digitalisierte Zentralisierung nach Wien auch längere Planungs-

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Nationalrat beschließt Übergangsmodell für Insolvenzabsicherung

Der Nationalrat hat gestern eine Änderung des KMU-Förderungsgesetzes beschlossen und somit die Grundlage für ein staatliches Übergangsmodell im Bereich der Insolvenzabsicherung für Pauschalreisen und verbundene Reiseleistungen geschaffen.  Veranstalter von Pauschalreisen und Vermittler verbundener Reiseleistungen müssen aufgrund der EU-Pauschalreiserichtlinie über eine Insolvenzabsicherung zum Schutz übernommener Kundengelder verfügen. Aufgrund der coronabedingt angespannten wirtschaftlichen Lage haben sich sowohl die – für das bisherige Insolvenzabsicherungsmodell bedeutende – HDI Global SE, die eine von der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) initiierte einfache und kostengünstige Lösung zur Insolvenzabsicherung angeboten hat, als auch andere Versicherungsunternehmen vom Markt zurückgezogen. „Mit der beschlossen Gesetzesänderung erhält eine Vielzahl an kleinen und mittelständischen Reiseveranstaltern und Reisebüros eine Insolvenzabsicherung und damit, die Möglichkeit auch im Jahr 2021 Pauschalreisen und verbundene Reiseleistungen anzubieten. Der Fachverband hat vehement für dieses Übergangsmodell gekämpft, da sich einerseits Versicherer vom Markt zurückgezogen haben, andererseits es für viele Betriebe derzeit schwer ist, eine Bankgarantie zur Insolvenzabsicherung zu bekommen“, so Gregor Kadanka, Obmann des Fachverbandes der Reisebüros in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Auch Susanne Kraus-Winkler, Obfrau des Fachverbandes der Hotellerie, begrüßt das Übergangsmodell zur Insolvenzabsicherung. „Hotels die Pauschalreisen, wie bspw. Ski-Packages anbieten, brauchen ebenfalls eine solche Insolvenzabsicherung. Da der Markt leider keine Angebote mehr zur Verfügung stellt, benötigen wir unbedingt ein staatliches Übergangsmodell auch für unsere Hotels“, unterstreicht sie die diesbezüglichen Bemühungen Kadankas. 

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50 Jahre Saab 105OE: „Time to say goodbye“

Gestern Vormittag fand im Beisein von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner und hochrangigen Vertretern des Bundesheeres am Fliegerhorst Vogler in Hörsching das „Fly-out“, die offizielle Verabschiedung der Saab 105 OE, statt. Mit über 156.500 Flugstunden und fast 254.000 Einsätzen zur Sicherheit der Bevölkerung, beendet das Flugzeug nach 50 Jahren seinen aktiven Dienst mit Jahresende. Im Rahmen des „Fly-out“ enthüllt Verteidigungsministerin Tanner eine Saab 105 OE mit einer speziellen Tiger-Sonderlackierung „50 Jahre im Dienste Österreichs“. Tanner hob in ihrer Ansprache neben den vielschichtigen Aufgaben der Saab 105 OE besonders die Leistungen des Personals hervor. „Das ist das Ende einer beeindruckenden Ära. Nur durch die herausragenden Leistungen unserer Techniker und der Piloten, die diesen Jet bis zur Perfektion beherrschen, war ein so langer und sicherer Flugbetrieb möglich. Gerade am kritischen Ende einer Systemlaufzeit hat ihr Engagement den reibungslosen und vor allem sicheren und unfallfreien Flugbetrieb garantiert“, so Ministerin Tanner in ihrer Ansprache. Die Saab 105 OE versehen noch bis Jahresende ihren Dienst in der Luftraumüberwachung. Deren Aufgabe übernimmt ab 2021 der Eurofighter.

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Fraport: Starker Rückgang im November

Beim Flughafenbetreiber Fraport bleibt das operative Geschäft aufgrund der COVID-19 Pandemie weiterhin weit hinter den Vorjahreszahlen zurück. Dies geht aus den heute vorgelegten Verkehrszahlen des Konzerns hervor, der unter anderem den Frankfurter Flughafen betreibt. Im November zählte der Airport 656.420 Passagiere, ein Rückgang um 87 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. In den ersten elf Monaten dieses Jahres ist das Fluggastaufkommen um 72,8 Prozent gesunken – hier spielt vor allem der Jahresauftakt noch eine Rolle, der noch nicht von den Pandemie-Folgen für den Reiseverkehr geprägt war. Aufwärts geht es in der Frachtsparte von Fraport am Frankfurter Flughafen: „Das Cargo-Aufkommen legte hingegen bereits den zweiten Monat in Folge zu auf 194.619 Tonnen. Dies entspricht einem Plus von 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat”, so das Unternehmen. Die internationalen Aktivitäten des Unternehmensleiden hingegen weiter unter den Folgen der Pandemie. Die ausländischen Flughäfen von Fraport verzeichneten ebenfalls stärkere bis starke Rückgänge bei den Verkehrszahlen.

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Chair bietet Alpenrundflug zu Silvester an

Blackforest Aviation und Chair Airlines laden zum Alpenrundflug am Silvesterabend: Schon ab 99 Euro kann die Schweizer Alpenwelt aus der Vogelperspektive erlebt werden. Geflogen wird mit einem Airbus A319 von Chair. Die Maschine des Schweizer Carriers bietet Platz für bis zu 150 Gäste und startet am Donnerstag, den 31.Dezember 2020 unter der Flugnummer GM2020 um 13:30 Uhr am Flughafen Zürich-Kloten.  „Ob als besonderes Weihnachtsgeschenk für Luftfahrtenthusiasten oder als eine ganz spezielle Silvesteridee, um das Jahr 2020 ausklingen zu lassen: Dieser Flug zum Jahreswechsel bleibt als etwas Besonderes in Erinnerung!“, heißt es auf der Website des Anbieters.

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