Granit Pireci

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Granit Pireci

Air Baltic sagt auf Wiedersehen: Letzte Boeing 737 ausgeflottet

Air Baltic sagt Adieu: Die lettische Fluggesellschaft übergibt am heutigen Tag ihre letzte Boeing 737 an den neuen Eigentümer Magnetic MRO, der vor einigen Monaten drei 737 bestellt hatte.  Die letzte nun ausgeflottete Maschine trug das Kennzeichen YL-BBX und wurde ins tschechische Ostrava geflogen. Air Baltic führte die erste Boeing 737 im Jahr 2003 ein. Im Laufe der Jahre haben insgesamt 20 verschiedene 737 mehr als 22 Millionen Passagiere befördert und mehr als 280.000 Flüge in ganz Europa und darüber hinaus durchgeführt. „Seit Mai 2020 betreibt Air Baltic alle Flüge mit einem einzigen Flugzeugtyp – dem Airbus A220-300. Dadurch wird die Komplexität minimiert und die zusätzliche Effizienz des Flugzeugs genutzt. Dennoch waren Boeing 737-Flugzeuge 17 Jahre lang ein wichtiger Bestandteil unserer Flotte. Sie waren unser Durchbruch und haben dazu beigetragen, uns als starke regionale Fluggesellschaft zu etablieren,“ so Air Baltic-Chef Martin Gauss.

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November: Nächtigungen in Wien gehen um 93,3 Prozent zurück

Wiens Nächtigungen im November lagen nicht zuletzt durch den Lockdown mit 92.000 um 93,3 Prozent unter dem Vergleichswert aus dem Vorjahr. Von Jänner bis November wurden 4,5 Millionen Nächtigungen gezählt, was einem Minus von 71,6 Prozent entspricht. Der Netto-Nächtigungsumsatz der Beherbergungsbetriebe steht derzeit für die Monate Jänner bis Oktober fest: 223,4 Millionen Euro bedeuten einen Rückgang um 73 Prozent. Die meisten Nächtigungen wurden neuerlich aus dem Inland verzeichnet (47.000, -84 Prozent). Die November-Ergebnisse aus den weiteren Herkunftsmärkten sind für Deutschland 12.000 Nächtigungen (-95 Prozent), gefolgt von Italien (2.000, -97 Prozent) und Großbritannien (2.000, -97 Prozent).

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Bodensee-Airport Friedrichshafen investiert in LED-Landebahn

Eine Energieeinsparung von rund 65 Prozent im Betriebszustand, auf die gesamte Befeuerung gerechnet, ist das Ergebnis der kompletten Umrüstung von Halogenleuchten auf energiesparende LED-Leuchten am Bodensee-Airport Friedrichshafen. Die in der Vergangenheit verbauten Halogenfeuer verbrauchten beispielsweise auf der Pisten-Mittellinie etwa 100 Watt pro Feuer, während LED-Feuer mit gleicher Funktion und Intensität rund 25 Watt verbrauchen. Das würde daran liegen, dass LED-Lampen einen höheren Wirkungsgrad aufweisen, wie man mitteilt. Sie werden, anders als Halogenlampen, nicht warm und nutzen somit die Energie verlustfreier. Zum offiziellen Baubeginn im Mai dieses Jahres wurden in Nachtschichten die ersten von insgesamt 857 im Boden eingelassenen Unterflurfeuer durch LEDs ersetzt. Hiervon wurden 366 auf den Rollwegen und 491 auf der Piste erneuert. Die Pistenbefeuerung wurde ausschließlich in Nachtarbeit ersetzt, die Rollwege größtenteils Tagsüber in abgesperrten Baubereichen.  „Nach der Umrüstung der Vorfeldbeleuchtung auf LED, der Beschaffung von elektrisch angetriebenen Gepäckschleppern und dem Wechsel von Hallenbeleuchtungen auf LED freue ich mich, dass wir ein weiteres dem Klimaschutz dienendes Projekt abschließen konnten. Der Einbau der insgesamt 857 Unterflurfeuer ging Dank einer guten Koordination mit den Dienstleistern und Bauunternehmen planmäßig über die Bühne. Der Corona-bedingt geringere Verkehr hat die Umsetzung erleichtert. Es war eine Mammutaufgabe, denn ausgebaut wurden insgesamt 1.229 Feuer. Durch die höhere Lichtstärke der neuen Feuer konnte in bestimmten Bereichen, ohne Verluste der Intensität, auf gedoppelte Feuer verzichtet werden. Dies und vor allem der geringere Stromverbrauch der LED-Feuer führen zu deutlichen Energieeinsparungen am Flughafen“, so Flughafen-Geschäftsführer Claus-Dieter Wehr. 

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Ab Freitag: Teneriffa schließt für Urlauber

So kurz vor den Weihnachtsfeiertagen müssen Reiseveranstalter eine Hiobsbotschaft hinnehmen: Teneriffa macht dicht. Der Reiseverkehr in und aus der Kanarischen Insel soll ab Freitag weitestgehend eingeschränkt werden. Das Urlaubsziel würde demnach mindestens 15 Tages geschlossen, die Ein- und Ausreise in Teneriffa sei nur noch aus wichtigen Gründen erlaubt. Das bedeutet: Touristen dürfen ausreisen, aber keine neuen einreisen. Auch Reisen zwischen Teneriffa und den anderen Kanarischen Inseln seien nur noch in Ausnahmefällen möglich, berichtet das Reiseportal Reisevor9. Offenbar opfern die Behörden Teneriffa, um einer Reisewarnung für alle Inseln zu entgehen. Denn während die Sieben-Tage-Inzidenz für Teneriffa bei über 110 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegt, sind es auf den restlichen Inseln nur um die 20.

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Lufthansa Gruppe einigt sich mit Sabre

Die Lufthansa Gruppe und Technologiedienstleister Sabre haben eine neue Vertriebsvereinbarung getroffen.  Der Kontrakt erlaube „beidseitige Flexibilität sowie technologische Innovation durch die Einführung von NDC“, heißt es in einer Lufthansa-Mitteilung. Im Rahmen des Vertrags werde Sabre weiterhin die Angebote der Lufthansa Group Airlines über sein globales Distributionssystem vertreiben. Darüber hinaus regele der Vertrag den Vertrieb der Angebote der Lufthansa Group Airlines neu über den Branchenstandard NDC, wie das Reiseportal Reisevor9 berichtet. Nach dem geplanten Start im kommenden Jahr werde das diversifizierte NDC-Programm den an Sabre angeschlossenen Reisebüros weltweit die Möglichkeit geben, auf die Angebote der Lufthansa Group Airlines zuzugreifen, kündigt Lufthansa an. Der Zugang werde über den Sabre-Reisemarktplatz und durch die Anmeldung bei einem der beiden verfügbaren kommerziellen Modelle für NDC erfolgen. Das Tech-Unternehmen Sabre hatte die Zusammenarbeit mit den Airlines der Lufthansa-Gruppe auf Ende Juni 2020 gekündigt. Hintergrund waren nach Einschätzung von Branchen-Kennern Differenzen über die Verfügbarkeit von NDC und „full content“ in den GDS und die dabei anfallenden Gebühren. Mit dem Einbau der NDC-Angebote in bestehende Buchungssysteme hat sich Sabre offenbar durchsetzen können. Die Lufthansa-Airlines haben eingelenkt.

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Die EU stellt die Weichen für die Wiederbelebung der Slots

Ein Entwurf der EU-Kommission würde eine erneute Verlängerung der Slot-Ausnahmeregel über den März 2021 hinaus ausschließen. Stattdessen arbeite man daran, den Wettbewerb langsam wieder anzukurbeln. Im Zuge dessen soll eine neue Regel in Kraft treten, welche zumindest eine 40-prozentige-Auslastung der Slots vorsieht. „Die vorgeschlagenen Regeln bieten eine gewisse Sicherheit für die Sommersaison 2021 und stellen sicher, dass die Kommission nach klaren Regeln weitere Sloterleichterungen beschließen kann“, so die EU-Transportkommissarin Adina Valean. Der Vorschlag muss noch vom EU-Parlament und den 27 Mitgliedsstaaten er EU angenommen werden. Damit läge die EU gar unter der Empfehlung der IATA. Der Dachverband habe eine Festlegung auf 50 Prozent empfohlen, um eine Strafe und den Verlust der Slots zu meiden, wie das Luftfahrtportal Aero berichtet. Erst ab dem Sommerflugplan 2022 sollen die Fluggesellschaften zur normalen Slot-Regelung zurückkehren. Ein zugewiesener Slot an einem Flughafen muss effektiv mindestens zu 80 Prozent für Flüge aufgewendet werden, ansonsten wird der Slot entzogen. Derzeit müssen sich die Airline-Manager keine Sorgen machen, ihre Flughafen-Slot zu verlieren, falls sie diese wegen der mangelnden Nachfrage nicht voll nutzen. Denn es gilt noch die Ausnahmeregelung.

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Aktionäre von Transat AT winken Übernahme durch Air Canada durch

Die Aktionäre der kanadischen Gruppe haben entschieden: Sie erteilen ihre Zustimmung zur Übernahme durch Air Canada.  Zu diesem Anlass wurde eine außerordentliche Hauptversammlung abgehalten. Letztendlich einigte man sich auf fünf Dollar pro Aktie. Ursprünglich hatte die Fluggesellschaft 18 Dollar geboten, die Corona-Krise drückte aber neben dem Umsatz auch den Marktwert nach unten. Über ein höheres Angebot eines privaten Investors, dass laut eigenen Angaben Ende November eintrudelte, habe man stattdessen hinweggesehen. Schließlich sei der Preis nur ein maßgeblicher Faktor von vielen, die bei der Bewertung berücksichtigt werden, so ein Unternehmenssprecher. Transat AT ist die Muttergesellschaft des Ferienfliegers Air Transat. Die Übernahme werde aller Voraussicht nach Anfang 2021 über die Bühne gehen, wie das Nachrichtenportal CBC berichtet.

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Laudamotion gibt AOC zurück

Die Ryanair-Tochter hängt die Schuhe an den Nagel – und auch das Luftverkehrsbetreiberzertifikat. Diese gibt die Fluggesellschaft jetzt an die österreichische Zivilluftfahrtbehörde zurück. Auch die Betriebsgenehmigung geht an das zuständige Ministerium retour. In den letzten Monaten hat die Gesellschaft ihre 4 Stützpunkte in Stuttgart, Düsseldorf, Wien und Palma geschlossen. Das Unternehmen, das jetzt weder Flugzeuge noch Flugbesatzung mehr hat, bietet der Ryanair Group weiterhin einige eingeschränkte Verwaltungsdienste von seinem Schwechat-Büro aus an.

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Serbien verlangt Corona-Test

Das Infektionsgeschehen veranlasst auch die serbische Regierung dazu, die Einreisebestimmungen zu verschärfen. Ab dem 20. Dezember dürfen nur noch Reisende, die einen negativen PCR-Test vorweisen können, ins Land.  Dieser darf nicht älter als 48 Stunden sein. Serbische Staatsangehörige und Personen mit serbischem Aufenthaltstitel können ohne Test einreisen, müssen sich aber in eine 10-tägige Quarantäne begeben. Aus dieser können sie sich freitesten, wenn sie sich vor Ablauf der Quarantänefrist einer Corona-Testung unterziehen und diese negativ ausfällt. Ausgenommen sind Fahrer die im internationalen Personen- und Güterverkehr tätig sind, sowie Kinder bis zum 12. Lebensjahr, sofern die Begleitperson über einen gültigen Test verfügt. Transitreisende und Flugbegleiter sind davon ausgenommen, die Durchreise ist dabei auf maximal zwölf Stunden beschränkt.

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Delta startet Covid-getestete Flüge

Delta-Kunden aus den USA mit triftigem Reisegrund können jetzt von Atlanta nach Amsterdam fliegen, ohne nach der Ankunft in Quarantäne gehen zu müssen. Zudem müssen sie nicht befürchten, dass ihre Mitreisenden und die Besatzung Covid-19-positiv sind. Denn jeder Flugteilnehmer wird vorab auf den Krankheitserreger getestet. Diese Corona-getesteten Flüge nach Amsterdam werden in Zusammenarbeit mit KLM durchgeführt und starten an vier Tagen pro Woche, wobei beide Fluggesellschaften jeweils zwei Frequenzen bedienen. Delta wird zudem wöchentlich nach Rom fliegen. „Der Flugverkehr ist das Rückgrat der Weltwirtschaft. In normalen Zeiten unterstützt er mehr als 87 Millionen Arbeitsplätze und trägt weltweit zu einem BIP von 3,5 Billionen US-Dollar bei“, so Perry Cantarutti, Deltas SVP-Alliances and International. „Die Ankunft eines Impfstoffs ist eine fantastische Nachricht, aber es wird einige Zeit dauern, bis er auf der ganzen Welt verfügbar ist. Aus diesem Grund haben wir unermüdlich mit den Behörden und unseren Partnern zusammengearbeitet, um einen Plan für Reisekorridore zu erstellen, die eine sichere Wiederaufnahme des Flugverkehrs ermöglichen.“ Beide Testprogramme werden allen US-Bürgern zur Verfügung stehen, die aus wesentlichen Gründen in die Niederlande oder nach Italien reisen dürfen, wie zum Beispiel aus bestimmten spezifizierten Arbeits-, Gesundheits- und Bildungsgründen. Kunden, die über Amsterdam in andere Länder reisen, müssen nach wie vor die Einreisebestimmungen und alle vorgeschriebenen Quarantänemaßnahmen an ihrem endgültigen Zielort beachten.  

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