Granit Pireci

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Granit Pireci

Lufthansa könnte noch mehr Flugzeuge ausmustern

AUA-Mutter Lufthansa möchte ihre Flotte wohl noch weiter verkleinern. Abermals. War bis vor kurzem noch die Ausmusterung von 100 Maschinen bereits beschlossene Sache, sollen nun doch noch 30 oder mehr dazu kommen. Dies berichtete die Nachrichtenagentur „Reuters“ gestern. Lufthansa-Chef Carsten Spohr informierte dem zufolge die Belegschaft Anfang der Woche darüber, dass in der kommenden Woche der Vorstand über die abermalige Flottenverkleinerung entscheiden wolle. Damit scheinen die Auswirkungen der Corona-Krise schwerwiegender als bisher gedacht. 

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Turkish Airlines: Piloten verdienen künftig 50 Prozent weniger

Ein Deal, der nicht allen Beteiligten schmecken dürfte: Turkish Airlines einigt sich mit der Gewerkschaft auf ein Sparpaket, dass massive Lohn-Einsparungen mit sich bringt. Die Piloten der türkischen Fluggesellschaft trifft es dabei am härtesten. So müssen sie bis Ende 2021 auf die Hälfte ihres Gehalts verzichten. Flugbegleiter bekommen auch ihr Fett weg: Ihr Lohnanspruch sinkt um 30 Prozent, während das übrige Personal künftig 35 Prozent weniger Gehalt ausbezahlt bekommt. Im Gegenzug verzichtet der Flag-Carrier auf betriebsbedingte Kündigungen.  Die Maßnahmen sollen zunächst bis Ende 2021 gelten. Aufgrund der Corona-Pandemie seien diese auch überlebenswichtig für das Unternehmen, wie ch-aviation.com berichtet. Die Gewerkschaft hat allerdings erwirkt, dass die Notwendigkeit der Maßnahmen alle sechs Monate überprüft wird – Für den Fall, dass sich die wirtschaftliche Lage der Fluglinie früher als geplant verbessert.

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EU verlängert Slot-Ausnahmeregelung

Schlechte Nachrichten sind für die Luftfahrtbranche in Zeiten von Corona zur Gewohnheit geworden. Zwischendurch gibt es aber auch Positives zu berichten: Die Europäische Kommission beabsichtigt, den Verzicht auf die sogenannten Slots für Flugzeuge um weitere sechs Monate zu verlängern. „Das Luftverkehrsaufkommen ist nach wie vor gering“ und werde sich vorrausichtlich auch nicht allzu bald erholen, wird die Verkehrskommissarin Adina Valean vom Nachrichtenportal „CH-Aviation“ zitiert. Um den Fluggesellschaften in diesen dunklen Zeiten eine gewisse Planungssicherheit zu gewähren, wolle sie die Ausnahmeregelung bis einschließlich März 2021 verlängern. Da dürfte den Fluglinien ein großer Stein vom Herzen fallen. Denn die zugewiesenen Start- und Landerechte müssen in der Regel zu 80 Prozent auch tatsächlich genutzt werden. Andernfalls verliert man diese im nächsten Jahr. Aufgrund der Corona-bedingten Reisebeschränkungen mussten Airlines etliche Routen aus dem Programm nehmen. Nahezu kein Carrier hätte die Mindestvoraussetzungen erfüllen können – Geisterflüge, nur um die Start- und Landerechte wahren zu können, drohten. Dazu wird es allem Anschein nach nicht mehr kommen müssen.

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Erstes Wiener Hotel bietet Corona-Tests für Gäste an

Geschäftsreisende müssen sich jetzt weniger Sorgen um Österreichs Einreisebestimmungen machen. Denn: Das 4-Sterne Boutiquehotel The Harmonie Vienna bietet ab sofort seinen Gästen als zusätzliche Serviceleistung einen Covid-19-Test direkt in der Hotelanlage an. Damit ersparen sich die Gäste die oft mühsame Suche nach einem geeigneten Arzte. „Wir haben uns viele Gedanken gemacht, wie wir unseren Gästen in dieser herausfordernden Zeit ein Service bieten können, damit sie ihren Wien-Besuch oder ihre Geschäftstermine in Wien mit einem Gefühl von Sicherheit genießen können“, so die Hoteleigentümerin Sonja Wimmer. Die Lösung scheint für alle Parteien von Vorteil. Das Hotel kann mit Sicherheit davon ausgehen, dass die Unterkunft Corona-frei bleibt. Und die Gäste ersparen sich den womöglich unangenehmen Gang in die Selbstisolation. Zum Einsatz kommt nicht der als unangenehm empfundene, aber eigentlich gängige Nasenabstrich-Test. Man baut stattdessen auf die sogenannte Rachenspülflüssigkeit – besser bekannt unter Gurgel-Test. Diese Methode wurde laut eigenen Angaben auch von der WHO anerkannt und empfohlen. Ein Ergebnis soll innerhalb von maximal 24 Stunden vorliegen.

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Rhein-Neckar Air fliegt wieder Berlin-Tegel und Hamburg an

Still war es rund um das deutsche Reiseunternehmen Rhein-Neckar Air. Bis jetzt: Nach sechsmonatiger Corona-Zwangspause fliegt die Regionalfluggesellschaft wieder nach Berlin-Tegel und Hamburg. Wann das beliebte Reiseziel Sylt wieder in das Flugprogramm aufgenommen wird, steht noch in den Sternen. „In den letzten Monaten stand das Telefon bei der Rhein-Neckar Air selten still. Viele unserer Reisenden haben sich erkundigt, wann wir wieder abheben. Wir haben regen Zuspruch und Rückhalt erhalten. Dafür möchte ich mich bei all unseren Gästen herzlich bedanken“, so Dirk Eggert, Geschäftsführer der Fluggesellschaft. 

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Vietnam Airlines bietet One-Way-Flüge nach Japan an

National-Carrier Vietnam Airlines wird ab dem 18. September vier One-Way-Flüge von Hanoi und Ho-Chi-Minh nach Japan durchführen. Damit sollen Menschen, die in Tokio und Umgebung studieren, arbeiten oder einfach jemanden besuchen möchten, auch die Möglichkeit bekommen, dies zu tun – trotz Covid-19-Pandemie und den damit einhergehenden Reisebeschränkungen.   Konkret sollen die Maschinen am 18., 25. Und 30. September in Richtung Tokio abheben. Zusätzlich dazu soll ebenfalls am 30. September ein Flugzeug parallel aus Ho-Chi-Minh starten. Stand jetzt plane die Fluggesellschaft nicht, Retourflüge anzubieten, wie das Nachrichtenportal „CH-Aviation“ berichtet. Und das nicht ohne Grund. Denn die nationalen Behörden weigern sich noch, entsprechende Einreisegenehmigungen zu erteilen. Auf allen Flügen kommen Flugzeuge des Typs Boeing 787 zum Einsatz.

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flyBAIR stellt Spanien-Flüge ein

Das im Rahmen einer Crowdfunding-Kampagne kofinanzierte Start-up flyBAIR muss ihr Spanien-Angebot aus dem Programm nehmen. Grund dafür sei die neue BAG-Regelung, nach welcher jeder, der aus Mallorca in die Schweiz einreist, zehn Tage in verpflichteter Isolation verbringen muss.   Nach nicht einmal zwei Monaten müssen die neu aufgenommene Strecke wieder eingestellt werden. Daneben bietet das Unternehmen noch wöchentliche Charterflüge nach Heraklion und Rhodos an und hofft, diese Strecken auch bis Ende Oktober halten zu können. Danach ist vorerst Schluss: in der Winter-Saison wolle man nicht mitmischen und die Flieger am Boden lassen, wie ch-aviation.com berichtet. 

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Reiseveranstalter optimistisch: 2021 sinken die Preise

Die Nachrichtenagentur „DPA“ hat einige Reiseveranstalter gebeten, ihre Einschätzung zu der Preisentwicklung des nächsten Jahres abzugeben. Dabei sind sich die Befragten sicher: 2021 wird ein günstigeres Reise-Jahr. Im nächsten Sommer dürfte die Reiselust besonders hoch sein, mussten sich die Menschen heuer aufgrund diverser Reiseeinschränkungen doch zurückhalten. Da kommt es gelegen, dass große Reiseanbieter wie beispielsweise DER Touristik oder TUI mit Preissenkungen und „attraktiven“ Preisen im nächsten Jahr rechnen. Letzterer plane, 2021 deutlich Flugkapazitäten zu reaktivieren und wieder aufzunehmen, wie reisevor9.de berichtet. Schon jetzt könne man viele Neubuchungen für die nächstjährigen Sommermonate verzeichnen. Diese Zukunftsaussichten machen optimistisch. Gleichzeitig sind sie auch mit enormer Unsicherheit behaftet. Denn es ist nach wie vor unklar, ob und ab wann der Großteil der touristischen Ziele wieder uneingeschränkt bereisbar ist. 

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Boeing 737 Max: Auch EASA durchläuft Testflüge

Der Krisenflieger des US-Flugzeugbauers kommt der Wiederzulassung wieder einen Schritt näher. Nach der US-Luftfahrtbehörde FAA hat nun auch die europäische Aufsicht EASA ihre Testflüge mit der überarbeiteten Maschine abgeschlossen.  Aufgrund von Reiseeinschränkungen wegen der Covid-19-Pandemie seien die Flüge im kanadischen Vancouver durchgeführt worden, wie aero.de berichtet. In die Karten lässt man sich nicht schauen. Die Behörde gibt lediglich Informationen über die nächsten Schritte. So folgt auf die Testflüge nun die Auswertung der Flugdaten und anderer Werte. Ziel sei es, die 737 Max so schnell wie nur möglich wieder zum Fliegen zu bringen – dafür müsse die Behörde aber fest von der Sicherheit des Flugzeugs überzeugt sein.

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Rettungsplan abgelehnt: Auch LATAM blitzt vor Gericht ab

Die größte Fluggesellschaft Lateinamerikas muss einen Rückschlag vor dem Richter hinnehmen. Ein US-Gericht hat den Restrukturierungsplan abgelehnt, mit dem das LATAM-Management den angeschlagenen Carrier durch die Krise manövrieren wollte. LATAM geht das Geld aus. Die Corona-Krise liegt dem Unternehmen besonders schwer im Magen. Um den Sinkflug zu stoppen und doch noch aus der Krise zu fliegen, legten die Verantwortlichen einen Rettungsplan vor. Insgesamt 2,4 Milliarden US-Dollar sollen dem Konzern zufließen. Und zwar vom Unternehmen Oaktree Capital Management – in Form eines Kredits. Darüber hinaus sollen sich auch die Großaktionäre der Airline daran beteiligen, wie aero.de berichtet. An letzteren schieden sich die Geister: nach der Vorstellung des Airline-Managements sollte nämlich die Kapitalzufuhr in Aktien umgewandelt werden können und damit den Anteil der Großaktionäre – wie beispielsweise Qatar Airways – erhöhen. Das hätte zu einer Ungleichbehandlung der anderen Aktieninhaber geführt, befand nun der Richter. Dennoch ließ er die Möglichkeit offen, weitere Vorschläge vorzulegen, die auch regelkonform sind. Bleibt nur noch die Frage offen, ob LATAM nicht nur das Geld, sondern auch die Ideen langsam ausgehen.

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