Granit Pireci

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Granit Pireci

Avianca: Gericht genehmigt Rettungsdarelehen nicht

Ein Gericht schiebt dem geplanten Rettungsdarlehen der angeschlagenen Avianca einen Riegel vor und stellt sich dazwischen. Die Transaktion von umgerechnet bis zu 310 Millionen Euro für die insolvente Fluggesellschaft wurde gestoppt.  Grund dafür sei mangelnde Transparenz. Aus den vorgelegten Dokumenten sei nicht ersichtlich, unter welchen Bedingungen das Darlehen gewährt werde. Darüber hinaus würde man auch die Garantien hinter dem geplanten Darlehen geheim halten, wie das Nachrichtenportal „Aero“ berichtet. Unter diesen Umständen habe das zuständige Gericht die Notwendigkeit zum Handeln gesehen. Avianca hatte wegen des massiven Umsatzrückgangs infolge der Corona-Krise im Mai Insolvenz angemeldet. Die Holding und mehrere Tochterunternehmen beantragten eigenen Angaben zufolge Gläubigerschutz nach Kapitel 11 des US-Insolvenzrechts. Wegen der Reisebeschränkungen in der Pandemie musste die finanziell belastete Fluglinie Mitte März auch seinen regulären Betrieb weitgehend einstellen. 

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Flughafen Wien: Minus 74,7 Prozent bei Passagieren

1,1 Millionen Passagiere in der Flughafen-Wien-Gruppe und 797.716 am Standort Flughafen Wien – Rund ein Viertel des Passagieraufkommens im Vergleich zum August des Vorjahres. Die Passagierzahlen erholen sich im letzten Ferienmonat zaghaft: Das Passagieraufkommen der Flughafen-Wien-Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice) lag im August 2020 mit 1.065.818 Reisenden um 73,8 Prozent unter den Zahlen von August 2019. Der Standort Flughafen Wien verzeichnete dabei einen Rückgang um 74,7 Prozent auf 797.716 Reisende. Das entspricht rund einem Viertel der Reisenden im Vergleich zum Vorjahr.  Kumuliert von Jänner bis August 2020 ging das Passagieraufkommen am Standort Flughafen Wien um 69,2 Prozent auf 6.464.632 Reisende zurück. Ein paar Zahlen und Fakten: Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien nach Westeuropa sank im August 2020 um 68,9 Prozent, nach Osteuropa um 81,3 Prozent. Das Passagieraufkommen nach Nordamerika ging um 91 Prozent zurück und Afrika verzeichnete ein Minus von 87,9 Prozent. In den Nahen und Mittleren Osten sank das Passagieraufkommen um 95,8 Prozent. Das Passagieraufkommen in den Fernen Osten ging im August 2020 um 98,3 Prozent zurück. Währenddessen ging das Passagieraufkommen am Flughafen Malta im August 2020 um 69,4 Prozent zurück. Außerdem verzeichnete der Flughafen Kosice einen Passagierrückgang von 82,8 Prozent – verglichen mit dem Vorjahres-Niveau.

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Wizz Air Abu Dhabi muss um zwei Wochen verschieben

Neuer Starttermin ist der 16.Oktober. Grund dafür seien aktuelle Reisebeschränkungen im Zusammenhang mit Covid-19, wie der Low Cost Carrier in einer Aussendung mitteilt. All jene Fluggäste, die von dieser Maßnahme betroffen sind, werden vom Unternehmen automatisch informiert. Man entschuldige sich aufrichtig für die verursachten Unannehmlichkeiten. Für Kunden, die auf der Webseite der Fluglinie oder in deren App gebucht haben, gilt: „120 Prozent des ursprünglichen Tarifs werden automatisch auf das Wizz-Konto des Kunden hochgeladen, wobei dieser Betrag 24 Monate lang für den Kauf von Wizz Air-Produkten und -dienstleistungen verwendet werden kann“, erklärt die Fluglinie. Passagiere, die ihre Buchungen über Reisebüros – einschließlich Online-Reisebüros – vorgenommen haben, sollten sich mit dem Unternehmen in Verbindung setzen, bei dem sie ihre Tickets gekauft haben.

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Singapore Airlines: Rund 4.300 Mitarbeiter müssen weg

Diese drastische Maßnahme sei nötig, um die Covid-19-Pandemie glimpflich zu überstehen – oder überhaupt zu überstehen.   Denn das Geschäft bricht ein. Im Geschäftsjahres 2020/21 werde der Konzern weniger als 50 Prozent seiner ursprünglichen geplanten Kapazität anbieten zu können, teilte das Unternehmen mit. Jüngsten Prognosen zufolge könne man erst ab 2024 mit einer Erholung rechnen. Dementsprechend werde man auch eine kleinere Flotte betreiben als bisher. Und dazu braucht man weniger Personal. Maßnahmen wie ein Einstellungsstopp, die Nichtbesetzung offener Stellen, ein Vorruhestandsprogramm sowie ein freiwilliges Ausstiegssystem hätten es ermöglicht, bereits rund 1.900 Stellen zu streichen. Im gesamten Konzern in Singapur und an den SIA-Stationen in Übersee müssten nun noch 2.400 Arbeitsplätze eingespart werden. Laut eigenen Angaben trifft es Singapore Airlines besonders hart. So sei man im Vergleich zu anderen großen Gesellschaften in einer anfälligen Position, „da es keinen Inlandsmarkt gibt, auf dem sich zuerst eine Erholung abzeichnet“, hieß es in der Mitteilung. In ganz Südostasien sind seit dem Frühjahr die Grenzen für den internationalen Reiseverkehr geschlossen.

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Luis Gallego wird neuer IAG-Chef

IAG stellt ihren neuen Boss vor: Luis Gallego wird neuer Geschäftsführer der International Airline Group. Damit tritt er in die Fußstapfen von Vorgänger Willie Walsh, der während der heutigen Hauptversammlung seinen Rücktritt bekanntgab. Zuvor war Gallego Vorsitzender und Geschäftsführer der spanischen Iberia. „Es ist mir eine Ehre, in die neue Rolle als Geschäftsführer zu schlüpfen und das, was Willie Walsh die letzten neun Jahre aufgebaut hat, fortzuführen. Dies ist eine äußerst schwierige Zeit für unsere Branche. Wir stehen vor der unmittelbaren Herausforderung von Covid-19. Gleichzeitig müssen wir sicherstellen, dass die IAG weiterhin stark und belastbar bleibt. Mein Ziel ist es, dass die IAG gestärkt aus der Krise hervorgeht“, so Luis Gallego.

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Air Baltic erweitert sein Streckennetz

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic nimmt weitere Städte in ihr Streckennetz auf und fliegt nun insgesamt 35 Destinationen an. Neben der österreichischen Hauptstadt Wien werden Air Baltic-Maschinen von Riga aus auch in Amsterdam, Brüssel, Dublin, Götenborg, Lissabon, Prag, Reykjavik und Zürich landen. „Wir begrüßen die Entscheidung der lettischen Regierung, die Reisebeschränkungen zu lockern, wobei die Sicherheit und Gesundheit der Öffentlichkeit oberste Priorität hat. Es ermöglicht uns, eine Reihe zusätzlicher Routen einzuführen, die für ganz Lettland von entscheidender Bedeutung sind“, so Martin Gauss, CEO von Air Baltic.

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Lauda Europe erhält maltesisches AOC

Lauda Europe nimmt weiter Form an: Die Ryanair-Tochter hat die maltesische Betriebserlaubnis (AOC) erhalten.  Im offiziellen Register ist davon aber noch nichts zu sehen. Dies werde in den nächsten Tagen nachgeholt, wie das Nachrichtenportal „CH-Aviation“ berichtet. Und dann geht es Schlag auf Schlag. Denn wie aus einem internen Schreiben hervorgeht, soll der Neo-Carrier die Bases Wien und Düsseldorf übernehmen. Diese werden momentan von der österreichischen Laudomotion GmbH betrieben. Stand jetzt wurden schon drei Airbus A320 in Malta registriert. Dabei handelt es sich um Maschinen, die vorher von Lauda betrieben wurden. Weitere sollen noch folgen.

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Vietnam vor Wiederaufnahme von Japan-Flügen

Vietnam möchte einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Normalität setzen. Wie das Nachrichtenportal „Aero“ berichtet, sollen Flugzeuge schon ab Mitte September nach Südkorea und Japan aufbrechen dürfen.  Konkret sollen sich die Luftfahrtbehörden der drei Länder auf jeweils vier Flugverbindungen pro Woche geeinigt haben – ab dem 15. September. Die Verantwortlichen würden damit der Bitte des vietnamesischen Regierungschefs nachgehen. Dieser habe zuvor unmissverständlich deutlich gemacht, dass die Flugverbindungen in diese Länder wieder reaktiviert werden sollen.  Damit könnten die Flugzeuge schon fast zur Startbahn rollen. Einzig und allein der Segen des Transportministeriums fehle, um das Vorhaben unter Dach und Fach zu bringen. 

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Thailand: Emirates kehrt nach Bangkok zurück

Rückkehr in die thailändische Hauptstadt: Emirates nimmt ab dem 1. September 2020 seine Linienflugverbindungen nach Bangkok wieder auf. Das Streckennetz der Golf-Airline wächst damit im September auf 78 Destinationen. Die Flüge zwischen Dubai und Bangkok werden ab dem 1. September täglich mit einer Boeing 777-300ER in einer Drei-Klassen-Konfiguration durchgeführt: Flug EK384 startet um 01:50 Uhr vom Dubai International Airport (DXB) und landet um 11:30 Uhr in Bangkok (BKK). Der Rückflug (EK385) verlässt die Hauptstadt Thailands um 03:25 Uhr und landet um 06:35 Uhr in Dubai. Alle Zeiten sind Lokalzeiten.

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SAS verlangsamt A350-Einflottung

Die Fluggesellschaft SAS hat die Auslieferung von zwei Airbus A350-900 und acht A320neos nach hinten verschoben. Zu diesem Schritt habe man sich mit dem europäischen Flugzeughersteller einigen können, wie flightglobal.com berichtet. Damit sollen die Investitionsausgaben bis 2024 reduziert werden. Unverändert bleibe jedoch der Plan, bis 2023 eine reine Airbus-Flotte zu formen. Dies soll dem angeschlagenen Unternehmen langfristig dazu dienen, den Kraftstoffverbrauch und die Wartungskosten und damit die Kostenstruktur zu senken. Darüber hinaus habe man andere Vereinbarungen mit mehreren Liferanten neu aushandeln können. Darunter sollen auch Wet-Lease-Anbieter zählen, so Geschäftsführer Rickard Gustafson.

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