Granit Pireci

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Granit Pireci

Ab 2021: Freebird Airlines plant eigene Linienflüge

Während anderen Unternehmen die Corona-Krise noch tief im Nacken sitzt, plant Freebird Airlines für die Zukunft: Die türkische Charterfluggesellschaft möchte ab der Sommer-Saison 2021 eigene Linienflüge durchführen. Aktuell fliegt die Airline im Auftrag verschiedener Reisekonzerne Urlaubsziele in Griechenland, Bulgarien, Spanien oder der Türkei an. Künftig wolle man auch selber Tickets an den Mann bringen. Wie das Nachrichtenmedium „CH-Aviation“ berichtet, sollen dabei planmäßige Flugverbindungen von Antalya, Dalaman und Burgas nach Deutschland entstehen. 

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Deutsche Luftverkehrsbranche soll neue Corona-Hilfen bekommen

Der deutsche Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer stellt neue Corona-Hilfspakete für den angeschlagenen Luftfahrtsektor in Aussicht. Dazu beruft er ein Gipfeltreffen ein. Die Corona-Krise trifft die Luftfahrtbranche mitten ins Gesicht und kostet nicht nur Nerven, sondern auch massig Geld. Das weiß auch der CSU-Politiker und lädt zum Gipfel. Allen voran soll es weitere Unterstützung für die gesamte Branche geben – einschließlich der Flughäfen. Diese fühlten sich in den letzten Wochen und Monaten von der Regierung im Stich gelassen, während große Konzerne wie die Lufthansa milliardenschwere Hilfsgelder zugesichert bekamen. „Ich werde schnellstens zu einem Luftverkehrsgipfel einladen, der sich mit den Folgen der Corona-Krise für die gesamte Luftverkehrswirtschaft beschäftigt. Dabei denken wir natürlich auch an die Flughäfen. Wir bereiten gerade ein Konzept für die Regionalflughäfen vor und thematisieren die großen Verkehrsflughäfen. Denn wenn wir an dieser Stelle wichtige Infrastruktur verlieren, können wir sie nicht mehr reaktivieren“, so Scheuer, der die „Erhaltung der Struktur“ als oberstes Ziel ernennt. Es gehe um die gesamte Luftverkehrswirtschaft, „vom Flugzeugbauer bis hin zur Airline“. Der Flughafenverband ADV begrüßte die Ankündigung Scheuers, ein Hilfskonzept für die Airports zu prüfen. „Die Flughäfen stehen mit dem Rücken zur Wand“, sagte ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel. Ein Flugbetrieb ohne Einnahmen lasse sich auf Dauer nicht durchhalten, wie airliners.de berichtet.

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Delta gibt Anleihe über 9 Milliarden Dollar aus

Delta Airlines stellt mitten in der Corona-Krise einen neuen Rekord auf: Die US-amerikanische Fluggesellschaft konnte Anleihen über 9 Milliarden Dollar am Kapitalmarkt platzieren – so viel wie keine einzige Airline jemals zuvor. Damit spült die Fluglinie ordentlich Geld in die Kassen und ist laut dem Nachrichtenmagazin „Bloomberg“ vorerst nicht auf weitere Staatshilfe angewiesen. Dieser Geldregen soll auch dabei helfen, die coronavirusbedingten Verluste abzufedern und das Unternehmen weiterhin konkurrenzfähig zu halten. Eigenen Angaben zufolge liegt das Passagieraufkommen bei 30 Prozent des Vergleichszeitraumes des Vorjahres.

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Salzburg: Eigenes Personal soll 20 AUA-Jobs übernehmen

Nun hat es auch die AUA-Mitarbeiter in Salzburg erwischt: Laut Gewerkschaft müssen 20 Mitarbeiter der Austrian Airlines, die mit der Abfertigung eigener Maschinen und denen der Lufthansa beschäftigt sind, um ihren Job bangen. Denn der Salzburger Flughafen wolle künftig diesen Aufgabenbereich selbst übernehmen. Und gerät dabei in die Kritik der Gewerkschaft, die diese Entscheidung nicht befürwortet. „Das ist ein klarer Fall eines Betriebsüberganges“, sagt Michael Huber, Geschäftsführer der GPA-djp Salzburg. Der Flughafen Salzburg übernehme einen Teilbetrieb und gliedere diesen in seinen eigenen Betrieb ein. Somit habe er auch die Beschäftigten zu übernehmen, fordert die Arbeitnehmervertretung.  Aber der Flughafen wehre sich noch gegen die Aufnahme der Mitarbeiter, wie es in der Online-Ausgabe des ORF heißt. Ganz im Gegenteil: „In schwierigen und ungewissen Zeiten der Covid-19-Krise muss der Flughafen sein eigenes Abfertigungspersonal schützen“, so die Stellungnahme des Flughafen-Managements.Man könne nicht die Belegschaft der Lufthansa-Tochter in Beschäftigung halten, ohne seine eigenen Mitarbeiter in ihrer beruflichen Existenz zu gefährden. 

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Boeing: Marc Allen und Chris Raymond werden befördert

Boeing befördert mitten in der Coronavirus-Pandemie gleich zwei Mitarbeiter: Marc Allen wird zum Chief Strategy Officer ernannt und Chris Raymond zum ersten Chief Sustainability Officer des Unternehmens. Allen, der seit 2014 bereits Mitglied des Boeing Executive Councils ist, verantwortet als Chief Strategy Officer und Senior Vice President, Strategy and Corporate Development, künftig die globale Unternehmensstrategie. Dabei berichtet er direkt an Boeing President und CEO David Calhoun. Raymond wird zum Chief Sustainability Officer des Unternehmens ernannt, eine neu geschaffene Position, die dem Executive Vice President, Enterprise Operations und Chief Financial Officer Greg Smith untersteht. In dieser Rolle soll er die Nachhaltigkeitsziele des Unternehmens vorantreiben. Beide Ernennungen treten zum 1. Oktober in Kraft.

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Berufsverband kritisiert Lauda wegen Düsseldorf-Schließung

Mit der Schließung der letzten Lauda-Basis in Deutschland macht sich die Ryanair-Tochter nicht wirklich Freunde. Als Grund wurde unter anderem die Weigerung des Flughafens genannt, die Preise zu senken. Jetzt hagelt es Kritik. Betroffen vom Aus am Standort Düsseldorf sind nahezu 70 Piloten, etwa die doppelte Anzahl an Flugbegleitern und weitere Mitarbeiter am Boden. Diese berichten, dass es keinerlei Kommunikation des Unternehmens mit der eigenen Belegschaft gegeben habe. Von der Standortschließung und der damit einhergehenden Entlassung haben sie aus den Medien erfahren. Nun schaltet sich der Berufsverband des Cockpitpersonals Deutschland ein und übt harsche Kritik. „Wenn Lauda davon absehen würde, Flüge durch halb Europa zum Preis eines warmen Mittagessens anzubieten, dann könnte der Konzern problemlos die angeblich zu hohen Gebühren der Flughäfen entrichten“, so Marcel Gröls, Vorsitzender Tarifpolitik der Vereinigung Cockpit. „Wenn schon das Unternehmen nicht umdenkt, so sollten sich vielleicht die Flugreisenden Gedanken machen, ob man aktuell mit einem Unternehmen fliegen möchte, dass derart rücksichtslos agiert.“ Von der Fluggesellschaft fordere man nun, das Gespräch mit den Beschäftigten zu suchen und im Beisein des Berufsverbandes einen tariflichen Sozialplan zu erarbeiten. Doch damit nicht genug. Denn auch von der Gewerkschaft vida muss man sich einiges gefallen lassen. Konkret stößt die gestern bekannt gewordene neue Jahresgage des Ryanair-Chefs O’Leary auf Empörung. Dem zufolge bekommt dieser künftig 3,5 Millionen jährlich für seine Tätigkeiten ausbezahlt, während anderen Mitarbeiter des Unternehmens die Gehälter gekürzt werden.  „Dabei dürfe nicht vergessen werden, dass O‘Leary noch vor ein paar Monaten die Wiener Lauda-Flugbegleiter mit einem Grundgehalt unterhalb der Mindestsicherung abspeisen wollte.

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Ryanair reduziert die Flugkapazität um weitere 20 Prozent

Europaweit kommt aktuell wegen der Covid-19-Pandemie neue Dynamik auf. Reisebestimmungen ändern sich fast täglich. Diese Unsicherheiten spürt auch Low Cost Carrier Ryanair und reagiert prompt: Im Oktober wird die Airline ihre Kapazität um weitere 20 Prozent reduzieren. Und zwar zusätzlich zu der bereits Mitte August angekündigten Kürzung von 20 Prozent. Damit sinkt das angebotene Flugangebot im Oktober auf knapp 40 Prozent des Vorjahres-Niveaus. Diese Schritte müsse man setzen, da die sich ständig ändernden Reiseregeln die Bereitschaft der Kunden zu Neubuchungen untergraben, wie es in einer Presseaussendung heißt. Dahingehend fordert das Unternehmen mehr Sicherheit und einheitliche Regelungen innerhalb der Europäischen Union. Wie es im Winter weitergehen wird, vermag das Ryanair-Management noch nicht zu prognostizieren: „Es ist zwar noch zu früh, um endgültige Entscheidungen über unseren Winterflugplan (von November bis März) zu treffen, doch wenn sich die derzeitigen Trends und das Missmanagement der EU-Regierungen hinsichtlich der Rückkehr des Flugverkehrs und der normalen Wirtschaftstätigkeit fortsetzen, könnten ähnliche Kapazitätskürzungen über die Winterperiode hinweg erforderlich sein“, so ein Sprecher.

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FMM: Ryanair mit zusätzlichem Flug nach Palermo

Billigflieger Ryanair reagiert auf die steigende Nachfrage mit zusätzlichen Flügen: Ab dem 25. Oktober fliegt die Airline dreimal wöchentlich von Memmingen nach Palermo. Und damit einmal öfter pro Woche, als bisher. Durchaus positive Nachrichten für den Allgäu Airport Memmingen. Denn noch vor wenigen Monaten musste der Standort coronavirusbedingt auf Stand-By schalten und die Belegschaft in Kurzarbeit schicken, ohne zu wissen, wie und wann es weiter geht.

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Flughafen Wien-Vorstand schießt gegen EU-Kommission

Flughafen Wien-Vorstand Günther Ofner geht jetzt in die Offensive und übt offen Kritik an die Europäische Union. Für ihn sei es nicht nachvollziehbar, weshalb die EU-Kommission die Genehmigung des Fixkostenzuschusses 2 blockiert. Hier werde die Aufrechterhaltung des Betriebs gefährdet.  Außerdem fehle nach mehr als sechs Monaten Covid-19-Pandemie jeglicher Fortschritt bei der Entwicklung europaweit einheitlicher Reiseregelungen – ein totales Versagen. „Die in den Sommermonaten sehr zaghaft begonnene Erholung des internationalen Flugverkehrs  wird durch den neuerlichen Anstieg der Infektionszahlen massiv gebremst, die Passagierzahlen brechen wieder sehr stark ein, was durch das nur als chaotisch zu bezeichnende Wirrwarr an je nach EU-Land völlig unterschiedlichen Regelungen und Reisebeschränkungen zusätzlich verschärft wird“, so Ofner. Alleine werde man es nicht durch die Krise schaffen. Nachvollziehbar, betrachtet man nur die monatlichen Fixkosten von bis zu 20 Millionen Euro bei gleichzeitig fehlender Auslatung. Seitens der Regierung wurde schon Hilfe zugesagt. Und zwar durch einen erweiterten Fixkostenzuschuss. Diesem schiebt die EU-Kommission einen Riegel vor und möchte die Summe auf 800.000 Euro begrenzen. Ein Schlag ins Gesicht, so der Flughafen-Vorstand. Für ihn ist klar: „Der Fixkostenzuschuss ist dringend zu genehmigen!“

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FACC muss sich von 700 Mitarbeitern trennen

Der Luftfahrtzulieferer FACC ahnte schon bei der Veröffentlichung der Halbjahresbilanz nichts Gutes. Damals ging man noch davon aus, dass man die Kehrtwende schafft. Doch heute droht den Arbeitnehmern das Worst-Case-Szenario: Bis zu 700 Mitarbeiter – mehrheitlich aus Österreich – könnten gehen. Heute hat die Chef-Etage zum Gespräch geladen. Man werde diverse coronavirusbedingte Sparmaßnahmen vorstellen, wie das Nachrichtenmedium „ORF“ berichtet. Das heißt selten etwas Gutes, wissen auch die knapp 3.400 Angestellten. Auch, dass die mit Ausbruch der Pandemie eingetretene Krise in der Luftfahrt dem oberösterreichischen Flugzeugzulieferer schwer im Magen liegt. Darüber hinaus werde CEO Robert Machtlinger gemeinsam mit den Gewerkschaften einen Sozialplan vorstellen. Die Kurzarbeit läuft im September aus.

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