Granit Pireci

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Granit Pireci

Innsbruck hält an Bauvorhaben fest

Die Kurzarbeit endet am 30. Juni 2020. Die Bauprojekte sollen nun wie geplant fortgeführt werden. Während die Corona-bedingte Kurzarbeit am 30. Juni ausläuft, werden ab Anfang des nächsten Monats die Planungsarbeiten für die Generalsanierung der Piste am Innsbrucker Flughafen wieder aufgenommen. Dies wurde im Rahmen der gestrigen Aufsichtsratssitzung einstimmig beschlossen. Ziel sei es, den ursprünglich geplanten Termin im Herbst 2021 (Mitte September bis Mitte Oktober) einzuhalten. Und dies, obwohl sich alles aufgrund der Pandemie um einige Monate nach hinten verschoben hat. Beim zweiten Großprojekt, dem Neubau des Terminalgebäudes, sei man sich gestern ebenfalls einig geworden, wie man mitteilt. Dennoch wolle man nicht allzu schnell auf das Gaspedal drücken und abwarten, wie sich die Flug- und Reisebranche in den kommenden ein bis zwei Jahren entwickelt, so Flughafen-Chef DI Marco Pernetta. Absagen gibt es trotzdem: Es wurde beschlossen, den erst Anfang dieses Jahres begonnenen Architekturwettbewerb zu widerrufen.

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Linz ab 27. Juni 2020 wieder am Netz

In Linz lag der Passagierflugbetrieb aufgrund der Corona-Pandemie weitgehend brach. Nun gibt es auch in Oberösterreich ein Comeback. Es kehrt wieder Leben ein im Passagierterminal am Linz Airport. Während der Frachtverkehr die gesamte Krise hindurch uneingeschränkt weiter lief, kam der Passagierverkehr nahezu völlig zum Erliegen. Umso mehr freut sich der Flughafen auf das Comeback der ersten Charterflüge. Den Anfang macht Kroatien: Ab dem 27. Juni 2020 wird die kroatische Insel Brač wieder angeflogen. Neben Kroatien planen die Reiseveranstalter ab Ende Juli auch Flüge nach Griechenland und Bulgarien. Airline-Partner der Veranstalter sind Bulgarian Air Charter und Corendon. Auf dem Plan stehen Kos, Lefkas/Preveza, Zakynthos, Rhodos, Heraklion und Burgas. Gute Nachrichten gibt es auch für die Kanarischen Inseln: Mit Mit Beginn des Winterflugplans wird Corendon Airlines Las Palmas (samstags) mit Linz verbinden. Derweilen würden sich Ägypten, die Türkei und Palma de Mallorca noch aufgrund der anhaltenden Reiserestriktionen „in der Warteschlange“ befinden. Ungewissheit herrscht noch beim Flugverkehr nach Düsseldorf und Frankfurt: „Es gibt bisher noch kein konkretes Datum für die Wiederaufnahme der Linienflugverbindungen nach Düsseldorf beziehungsweise Frankfurt. Der Flughafen rechnet damit, dass beide Verbindungen im Herbst wieder angeboten werden, allerdings mit weniger Frequenzen als vor der Corona-Krise“, informiert der Airport.

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Austrian Airlines fährt die Kapazität wieder hoch

Ab Juli 2020 will die Lufthansa-Tochter auch wieder Langstreckenflüge anbieten. Insgesamt wird man 36 Maschinen im gesamten Streckennetz einsetzen. Austrian Airlines erhöht wie erwartet im nächsten Monat das Angebot: Ab Juli wird das Flugprogramm auf über 50 Destinationen aufgestockt und somit von fünf auf 20 Prozent des Vor-Corona-Niveaus angehoben. Dafür setzt man 36 Flieger ein – also knapp die Hälfte der Flotte. Dazu zählen drei Boeing 767, welche die Langstrecken nach Bangkok, Chicago, New York und Washington fliegen werden, sowie großteils kleinere Maschinen wie Airbus A319, Embraer 195 und Dash 8. Besonders wird man innerhalb Europas die Frequenzen erhöhen. So fliegt der Flag-Carrier im nächsten Monat bis zu dreimal täglich nach Zürich. Paris, Brüssel und Hamburg sowie weitere Reiseziele werden bis zu zweimal am Tag angebunden. Auch die Zahl der Flüge nach Osteuropa erhöht sich: Bis zu zweimal täglich geht es nach Sofia und Bukarest. „Der Sommer ist die am stärksten nachgefragte Reisezeit. Das sehen wir bei den aktuellen Buchungen. Deswegen werden wir unser Angebot im Juli weiter aufstocken und zu über 50 Destinationen weltweit fliegen“, so Austrian Airlines CCO Andreas Otto.

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Berliner Flughäfen melden steigende Fluggastzahlen

Nach dem Lockdown und der damit verbundenen Einstellung zahlreicher Verbindungen brachen auch in Schönefeld und Tegel die Passagierzahlen ein. Nun ortet der Betreiber wieder einen Trend nach oben. Der Flugverkehr in Schönefeld und Tegel ist wieder spürbar angestiegen. Etwa 8.000 Passagiere werden aktuell täglich an beiden Flughäfen abgefertigt. Gegenüber der letzten Woche, vor Aufhebung der Reisewarnung für die EU-Länder sowie vier weitere Schengen-Staaten und Großbritannien, haben sich die Passagierzahlen mehr als verdoppelt.  Bereits vor dem Ferienbeginn fliegen ab Schönefeld und Tegel 31 Airlines zu 52 Destinationen in 31 Ländern. Dabei wird sich anfang Juli das Streckenangebot noch einmal deutlich erhöhen. Die Zahl der täglichen Gäste wird dann regelmäßig weit über 10.000 liegen und in den Wochen danach weiter ansteigen. Erwartet wird diesen Sommer ein Angebot von etwa 70 Zielen, wie man mitteilt. „Wir alle, auch die Airlines und die Berliner Flughäfen, registrieren eine spürbare Zunahme der Reisebereitschaft. Wir freuen uns, dass die Fluggesellschaften schnell und umfangreich auf die Aufhebung der Reisebeschränkung in Europa reagiert haben. Der Flugverkehr steigt in den letzten Tagen erheblich, die Airlines stocken ihr Angebot deutlich auf. Nach Wochen des Stillstands ist das ein gutes Zeichen für den Flughafenstandort, die Wirtschaft und den Tourismus in der Hauptstadtregion“, so Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH.

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Polen lässt wieder volle Kabinen zu

Derzeit dürfen Maschinen, die von/nach Polen fliegen nur die Hälfte der verfügbaren Sitzplätze nutzen. Damit ist am 1. Juli 2020 wieder Schluss. Polen wird mit Wirkung zum 1. Juli die eingeführte Auslastungsgrenze von 50 Prozent für alle Flüge wieder aufheben. Zuvor haben mehrere Fluggesellschaften und Flughäfen ihren Unmut über diese strenge Regelung geäußert. Dieses Vorhaben würde die gesamte Branche nur belasten, sieht nun auch die polnische Ministerin für Entwicklung. Polen war das einzige Land der Europäischen Union, das die Flugzeugkapazität gesetzlich auf die Hälfte der Sitzplatzkapazität beschränkte. So wollte man dafür sorgen, dass sich die Passagiere auch an Bord an die Regeln des Social Distancing halten können. Keine der großen internationalen Fluggesellschaften oder öffentlichen Gesundheitsbehörden habe eine solche Maßnahme für nötig gehalten, wie ch-aviation.com berichtet.

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Volotea verhandelt über Corona-Kredite

Der spanische Billigflieger benötigt frisches Geld, das man sich von spanischen Banken in Form von Darlehen beschaffen will. Dennoch sieht die Unternehmensführung den Carrier gut für die Zukunft aufgestellt. Volotea möchte Berichten zufolge ihre finanziellen Mittel aufstocken. Dazu würde der spanische Billig-Flieger in Verhandlungen mit diversen nationalen Geldinstituten stehen, wie ch-aviation.com berichtet. Banken wie Santander, BBVA oder Sabadell könnten der Fluglinie bis zu 112 Millionen US-Dollar zur Bewältigung der Krise zuschießen. Nach fast 90-tägiger Pause nahm die Airline vor einer Woche den Flugbetrieb wieder auf. Trotz Corona sieht das Unternehmen positiv in die Zukunft: „Wir sind zuversichtlich, dass wir unsere Flugzeuge im Juli und August zu 90 Prozent füllen können“, so Mitbegründer Carlos Muños. Allein in den nächsten zwei Monaten wolle man 274 Destinationen anfliegen.

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WDL hofft auf deutsche Fußball-Bundesliga

Nachdem sich Zeitfracht von der Beteiligung Blue Air getrennt hat und die Luftfahrtgesellschaft Walter bedingt durch die Insolvenz abgewickelt wird, setzt man bei WDL nun auf die deutsche Fußball-Bundesliga. WDL Aviation hat wohl die Sportwelt für sich entdeckt: Die Tochtergesellschaft der Zeitfracht-Gruppe stellt derzeit eines ihrer Flugzeuge diversen deutschen Bundesliga-Clubs zur Verfügung und befördert Mannschaften wie Union Berlin oder Fortuna Düsseldorf zu Auswärtsspielen. Damit setzt man nun auf das Fußball-Chartergeschäft. Bereits im Mai habe das Unternehmen, welches nach dem Untergang von LGW nun alleine German Airways bildet, die Wort-Bildmarke „Liga Flieger“ eintragen lassen, wie aerotelegraph.com berichtet. Mit diesem neuen Geschäftsmodell will man allem Anschein nach die Verluste, die man nach dem Aus des schwedischen Wet-Lease-Kunden Braathens hinnehmen musste, ein wenig eindämmen.

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Eurowings setzt auf Varna und Burgas

Eurowings baut das Strecken-Portfolio weiter Richtung Südosteuropa aus und wird in diesen Sommermonaten erstmals die Schwarzmeerküste Bulgariens anfliegen – die Ferienziele Varna und Burgas werden neu aufgenommen. Das gesamte Programm soll mehr als 20 wöchentliche Flüge umfassen. Neben den Eurowings-Stationen Düsseldorf, Hamburg und Stuttgart werden ab dem 6. Juli 2020 auch die Flughäfen München, Hannover und Leipzig direkt mit der bulgarischen Küste verbunden. Man habe sich bewusst für genau diese Ferienziele entschieden, wie man mitteilt. Denn die Strände Bulgariens würden immer beliebter werden.

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Weiterhin unklare Zukunft bei Brussels Airlines

Noch ist die Zukunft der belgischen Kranich-Tochter nicht in trockenen Tüchern. Sollte die Staatshilfe scheitern, könnte Lufthansa Brussels Airlines gar in die Insolvenz schicken. Schon vor wenigen Wochen hat Brussels Airlines angekündigt, Corona-bedingt kürzer zu treten. Doch das soll es noch nicht gewesen sein: Berichten zufolge will Lufthansa die Tochtergesellschaft nicht weiter stützen, sollte diese Woche der Entscheidung für den deutschen Konzern ungut ausgehen. Laut dem Nachrichtenportal „Reuters“ werden sich heute Vertreter der beiden Fluglinien zusammensetzen und weitere Schritte besprechen. Im schlimmsten Szenario drohe dem belgischen Carrier der Gang in die Insolvenz oder ein Verkauf. Mit der belgischen Regierung habe man auch noch keine Einigung erzielen können – diese will nur 300 Millionen Euro von den geforderten 390 Millionen Euro beisteuern.

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Condor schaltet Sommer 2021 frei

Der Sommer 2020 dürfte wohl für sämtliche Fluggesellschaften außergewöhnlich schwierig werden. Condor versucht nun Buchungen für die nächste Saison an Land zu ziehen. Der erste Teil des Condor-Sommerflugplans 2021 ist ab sofort buchbar. Insgesamt steuert der Ferienflieger von den Flughäfen Frankfurt, München, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Leipzig, Stuttgart und Berlin 32 Ziele an: Es geht auf die Kanarischen Inseln und nach Madeira, auf die Balearen und nach Sardinien, nach Griechenland, Andalusien, Kroatien und Kalabrien. Auch Ägypten und die Türkei werden wieder angeflogen, und auch Wochenendflüge nach Sylt bleiben im Condor-Programm. Die Flüge zu den Condor-Langstreckenzielen werde man in den kommenden Wochen zur Buchung freischalten, wie man mitteilt. Condor-Sommerflugplan 2021 zu Kurz- und Mittelstreckenzielen: Griechenland (16): Kalamata, Kavala, Kefalonia, Korfu, Kos, Kreta (Heraklion und Chania), Mykonos, Preveza, Rhodos, Samos, Santorini, Skiathos, Thessaloniki, Volos, Zakynthos Kanarische Inseln (5):Teneriffa, Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote, La Palma Balearen (2): Mallorca, Ibiza Andalusien: Jerez de la Frontera Ägypten: Hurghada Türkei: Antalya Kroatien: Split Kalabrien: Lamezia Terme Sardinien: Olbia Madeira: Funchal Marokko: Agadir Deutschland: Sylt

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