Granit Pireci

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Granit Pireci

Einreise: Zypern verlangt Online-Voranmeldung

Nach Griechenland führt nun auch die Mittelmeer-Insel Zypern ein Einreiseverfahren ein, das eine Voranmeldung erfordert. Weltweit werden die erlassenen Restriktionen zwar zunehmend gelockert, von der Zeit-vor-Corona ist man aber noch meilenweit entfernt. Dafür sorgen auch präventive Maßnahmen, wie etwas auf Zypern: Um einreisen zu dürfen, müsse man sich vorab online registrieren und bekomme daraufhin den „Cyprus Flight Pass“ ausgestellt.  Dieses Dokument sei stets mitzuführen, wie reisevor9.de berichtet. Menschen, welche das 65. Lebensalter schon überschritten haben, würden auch die Möglichkeit haben, den Fragebogen händisch auszufüllen. Dazu werden Exemplare am Flugschalter ausgehändigt. Auch sei ein „weitgehender Haftungsverzicht gegenüber der Republik Zypern in Bezug auf eine Covid-19-Erkrankung“  verpflichtend auszufüllen.

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Helvetic übernimmt E-Jet Nummer 1600

Inmitten dieser stürmischen Krisenzeiten gibt es bei Embraer auch etwas zu feiern: Der Flugzeugbauer liefert zum 1600. Mal einen E-Jet aus. Es handelt sich dabei um eine E190-E2. Empfängerin der Meilenstein-Maschine ist die Schweizer Fluggesellschaft Helvetic Airways.  „Es ist mir eine Ehre, in meiner neuen Funktion als President und CEO von Embraer Commercial Aviation dieses Meilenstein-Flugzeug auszuliefern. Es stellt eine wichtige Wegmarke im Rahmen des E-Jet-Programms, aber auch in der Geschichte des Unternehmens dar. Im Laufe der Jahre ist mir Helvetic Airways mit ihrem E-Jet- Flottenprojekt sehr ans Herz gewachsen. Alle Mitarbeitenden von Embraer sind wahnsinnig stolz darauf, dass eine so namhafte Airline unsere 1600. Maschine übernimmt“, so Arjan Meijer. 

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Cathay: Unbezahlter Urlaub für fast alle

Der Carrier aus Hong-Kong konnte von 90 Prozent der Mitarbeiter die Zustimmung zu unbezahltem Urlaub erhalten. Dieses soll dem Carrier durch die Krise helfen. Bei Cathay Pacific ziehen alle an einem Strang. Zumindest bekommt man diesen Eindruck. Denn wie ch-aviation.com berichtet, erteilen mehr als 90 Prozent der eigenen Mitarbeiter die Zustimmung für ein unbezahltes Urlaubsprogramm, welches dem angeschlagenen Carrier dabei helfen soll, die Krise so glimpflich wie möglich zu überstehen.  Diese Initiative soll bis Ende des Jahres gelten und dem Unternehmen weitere Kostenersparnisse einbringen. Die Führungsetage zeigt sich begeistert von der hohen Anteilnahme: „Ich bin wirklich gerührt, dass mehr als 90 Prozent der Mitarbeiter an diesem Programm teilnehmen. Es besteht eindeutig der kollektive Wunsch, dass unser Unternehmen die Krise überlebt. Ich bin zuversichtlich, dass wir dies auch tun werden“, so Augustus Tang, Geschäftsführer von Cathay.

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Air France: Bis zu 7.500 Jobs wackeln akut

Wie viele andere Luftfahrtunternehmen auch, wird sich Air France aufgrund der Krise neu aufstellen müssen. Einen Plan dafür gebe es Berichten zufolge schon: Die Fluggesellschaft werde sich in den nächsten zwei Jahren voraussichtlich von bis zu 7.500 Mitarbeitern trennen. Auch die Tochtergesellschaft Air France Hop werde nicht verschont. So müssten bei der Regionalairline rund 1000 Menschen um ihren Job bangen, wie aero.de berichtet. Am kommenden Freitag wolle das Unternehmen konkretere Einblicke in die Zukunft geben. Zuletzt gewährte die französische Regierung der Fluglinie unter anderem sieben Milliarden Euro im Zuge der Covid-Hilfen. 

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TAP steht vor der Wieder-Verstaatlichung

Berichten zufolge plane die portugiesische Regierung, TAP zu retten. Dafür erwäge man sogar die Option, die Fluglinie zu verstaatlichen. Denn auch nach mehreren Versuchen konnte man sich nicht mit den privaten Aktionären über eine gemeinsame Hilfe einigen. Die Corona-Krise zwinge viele Fluggesellschaften in die Knie. So auch die portugiesische TAP. Deswegen wolle die Regierung der Fluglinie mit einem Notkredit von maximal 1,2 Milliarden Euro unter die Flügel greifen, wie aerotelegraph.com berichtet. Jedoch nur, wenn auch die privaten Aktionäre ebenfalls ihren Beitrag dazu leisten.  Dies wird wohl nicht geschehen. „Wenn die Privatpersonen unsere Bedingungen nicht akzeptieren, müssen wir mit einer Verstaatlichung eingreifen“, räumte Infrastrukturminister Pedro Nuno Santos ein. Man werde nicht nachgeben, und sei bereit, einzugreifen und das Unternehmen zu retten.

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Jet Time baut 90 Prozent der Stellen ab

Der dänische ACMI-Anbieter muss sich aufgrund der Corona-Pandemie von fast allen Mitarbeitern trennen. Die Corona-Krise hat Jet Time kalt erwischt. Deswegen kündigte die dänische Charter- und Wet-Lease-Fluglinie drastische Schritte an: Nahezu 90 Prozent der Arbeitsstellen müsse Corona-bedingt abgebaut werden. Im Zuge dessen seien schon 313 Kündigungsschreiben verschickt worden. Betroffen seien nicht nur Piloten, sondern auch Flugbegleiter sowie Flugzeugmechaniker, wie aerotelegraph.com berichtet. „Das ist der schlimmste Tag in der gesamten Firmengeschichte“, so Jørgen Holme, der Chef des Unternehmens. Jet Time fliegt für andere Airlines – etwa SAS oder Air Greenland – im Wet-Lease. Dieses Geschäft sei nun wegen der Krise eingebrochen. Deswegen müsse man die Ausgaben noch weiter senken. Die bisherigen Sparmaßnahmen reichen nicht aus.

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Norwegian bestellt 97 Boeing-Jets ab

Der angeschlagene Carrier will 92 737-Max und fünf 787 nicht mehr haben. Auch den Gang vor Gericht schließt der Carrier nicht aus. Gestern hatte Boeing noch Grund zur Freude: Der erste Zertifizierungsflug der 737-Max fand erfolgreich statt. Doch heute wird der Airbus-Rivale erneut mit Problemen konfrontiert. Denn Norwegian Air Shuttle teilte mit, sämtliche Bestellungen zu stornieren und sogar Klagen gegen den US-Flugzeugbauer vor Gericht einzubringen. Konkret geht es um 92 Flugzeuge des Typs 737 Max und fünf Langstreckenmaschinen des Typs 787 „Dreamliner“, die laut Listenpreis insgesamt 9,4 Milliarden Euro wert sind. Zum Verhängnis seien der Fluggesellschaft die verhängten Flugverbote gegen das 737 Max-Modell sowie außerplanmäßige Wartungsarbeiten bei den 787-Maschinen geworden. Diese Verluste wolle man nun auf dem Rechtsweg einklagen.

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Boeing 737-Max absolvierte Testflug

Boeing machte am gestrigen Tag einen großen Schritt Richtung Neuzertifizierung des 737 Max-Modells: Über ein Jahr nach Inkrafttreten eines weltweiten Flugverbots hat die Maschine einen ersten Zertifizierungsflug absolviert – und das erfolgreich.  Am Vormittag hob ein Flieger des Flugzeugmodells in Seattle an der US-Westküste ab und setzte nach einem Zwischenstopp, etlichen Tests und insgesamt über zwei Stunden in der Luft wieder zur Landung an, wie seattletimes.com berichtet. In den nächsten Tagen wolle man überprüfen, ob sich Boeing die Kritik zu Herzen genommen und das Modell überarbeitet hat. Erst, wenn „die Änderungen die Zertifizierungsstandards einhalten“ könne man über eine Wiedereinführung nachdenken, so die US-Flugaufsichtsbehörde FAA.

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ACG: Rechnungshof kritisiert hohe Ausgaben

Die Austro Control setzt die Empfehlungen des Rechnungshofes nicht um und erhöht sogar die Personalkosten. Das sorgt für Diskussionen – auch in der Politik. Während Fluggesellschaften die Krise ihres Lebens durchmachen und das vor allem die Angestellten in Form von Lohnkürzungen zu spüren bekommen, sieht die Welt der Austro Control vergleichsweise schön aus. Denn die Gehälter der rund 1.060 Mitarbeiter, welche von den Gebühren der Airlines finanziert werden, liegen weit über den Verdiensten vergleichbarer Bundesbediensteter. Diesen Umstand kritisierte der Rechnungshof schon vor zwei Jahren und forderte eine Senkung der Personalkosten. Umgesetzt wurde bis heute nichts davon. Dies geht jetzt aus einer noch nicht veröffentlichten Follow-up-Überprüfung hervor, die dem Kurier vorliegt. Weder die Austro Control noch das übergeordnete Klimaschutzministerium habe zur Senkung der ausuffernden Personalkosten beigetragen und fast keine der Empfehlungen umgesetzt. Im Gegenteil. Der Personalaufwand stieg sogar von 2015 bis 2018 um 49 Prozent auf 224,63 Millionen Euro, während der Personalstand lediglich um vier Prozent wuchs. Auch werden die Rufe nach einer Reform der Betriebspensionen, die auf Einzelverträge beruhen, immer lauter. Von 2015 bis 2019 stieg die jährliche Gesamtbelastung für die Pensionskassa um 250 Prozent auf 30,6 Millionen Euro.  Darüber hinaus soll der „Zwei-Klassen-Gesellschaft“ ein Ende gesetzt werden. Menschen, die sich dem Unternehmen bis 1996 angeschlossen haben, erfreuen sich einer großzügigeren Bezahlung. Deswegen sollte ein generationsgerechterer Kollektivvertrag, der schon vor vier Jahren entworfen wurde, eingeführt werden. Doch bis heute habe sich dahingehend auch nichts getan. Dazu kommt, dass die Austro Control 2019 wohl erstmals Verluste einfahren wird.  Spätestens jetzt sollten

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Basel: 190 Jobs wackeln bei Jet Aviation

Bei Jet Aviation stehen rund 190 Stellen am Standort Basel auf der Kippe. Allerdings gibt es auch kritische Stimmen, insbesondere ob das schweizerische oder das französische Arbeitsrecht zur Anwendung kommt. In Zeiten von Corona sehen sich viele Unternehmen gezwungen, Umzustrukturierenden durchzuführen. In den meisten Fällen geschieht das auf Kosten der eigenen Belegschaft – so auch bei Jet Aviation. Wie „Telebasel“ berichtet, plane die Betreiberfluggesellschaft, mindestens 190 Arbeitsstellen am Standort Basel-Mulhouse zu streichen. Für die Tochtergesellschaft des US-Rüstungskonzerns und Flugzeugbauers General Dynamics seien derzeit rund 1.200 Angestellte im Einsatz. Von dieser externen Personalfreisetzung seien mehrheitlich französische Staatsbürger sowie in Frankreich ansässige Personen betroffen.  Deswegen könnte nun Ärger mit den französischen Behörden drohen: Gemäß Jean-Luc Johaneck von der Grenzgänger-Vereinigung „Comitée de défense des travailleurs frontaliers“ entspreche der Entlassungsplan nicht den französischen Vorschriften für Sozialpläne. „Aber es gilt französisches Recht, weil der Flughafen auf französischem Territorium liegt“, habe er betont.

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