Granit Pireci

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Granit Pireci

Italien verbietet Nutzung der Overhead-Bins

Keine Rollkoffer mehr in der Kabine: Die Italiener untersagen aus sicherheitsrelevanten Gründen die Benutzung von den Gepäckfächern an Bord. Dies geht aus den neu erlassenen Richtlinien der italienischen Luftfahrtbehörde ENAC hervor.  Erlaubt seien nur Gepäckstücke, welche unter dem Vordersitz verstaut werden können. Mit diesen strengeren Maßnahmen könne man das Fluggastaufkommen besser in Zügeln halten und dämme gleichzeitig das Risiko einer Infektion mit dem neuartigen Covid-19-Erreger ein, wie orf.at berichtet.

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KLM erhält 3,4 Milliarden Euro

Nach Air France konnte sich nun auch der niederländische Konzernteil ein staatliches Rettungspaket sichern. Dieses wird in Form von Krediten gewährt. Nachdem die Lufthansa heute ihr Rettungspaket endgültig absegnen konnte, vermeldet auch KLM ähnliche Neuigkeiten: Die niederländische Regierung und die Fluglinie konnten sich auf ein milliardenschweres Unterstützungspaket einigen – 3,4 Milliarden Euro sollen jetzt in die Kasse fließen. Das Paket sei vom zuständigen Verwaltungsrat bereits durchgewunken worden. Damit wolle die Fluggesellschaft die Krise finanziell überstehen, wie aero.de berichtet. Auch soll die gewährte Finanzspritze das langfristige Überleben der ältesten noch existierenden Airline sichern. Schon zuvor stand man nicht mit leeren Händen da. Denn Anfang Mai bekam auch Air France ganze sieben Milliarden Euro an staatlicher Unterstützung zugesichert. Damit kann der Konzern mit Finanzhilfen von über 10 Milliarden Euro rechnen, die direkt vom Staat kommen oder von diesem abgesichert werden.

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München nimmt T1 teilweise in Betrieb

Das Terminal 1 des Franz-Josef-Strauß-Flughafens wurde zu Beginn der Corona-Krise geschlossen. Nun wird es teilweise reaktiviert. Das infolge der Coronakrise vorübergehend für den Passagierbetrieb gesperrte Terminal 1 des Münchner Flughafens soll den Fluggästen in Kürze wieder zur Verfügung stehen: Am 8. Juli werden zunächst die Terminalbereiche C, D und E wieder in Betrieb genommen. Abfliegende Fluggäste können dann in den Bereichen C und D wieder einchecken und werden anschließend über die Sicherheitskontrollen zu ihren jeweiligen Gates in den Abflugbereichen C und D geführt. Ankommende Passagiere werden über die Ankunftsbereiche C, D und E geleitet. Die meisten der vor der Schließung des Abfertigungsgebäudes hier angesiedelten Airlines werden auch ab dem 8. Juli wieder ins Terminal 1 zurückkehren, wie man mitteilt. Lediglich Eurowings, Qatar Airways, Tuifly, SunExpress und Pegasus Airlines bleiben zunächst noch im Terminal 2 des Münchner Flughafens. Immer mehr Flugverbindungen werden ab München wieder aufgenommen. Das haucht dem Airport wieder Leben ein. Das Passagieraufkommen liegt deswegen bei mittlerweile bei rund 10.000 Fluggästen pro Tag – Tendenz steigend.

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Israel verlängert „Ausländer-Sperre“

Eigentlich sollten nicht-israelitische Staatsbürger ab 1. Juli 2020 wieder einreisen können, doch daraus wird nichts. Das Land verlängerte den Einreisestopp bis mindestens 1. August 2020. Israel verzeichnete zuletzt leichte Anstiege der Infektionszahlen. Das bleibt nicht ohne Konsequenzen: Wie die „Jüdische-Allgemeine“ nun berichtet, wird das Einreiseverbot für ausländische Staatsbürger ausgedehnt – und zwar um weitere vier Wochen bis zum 1. August 2020.  Bis zu diesem Zeitpunkt können nur israelische Staatsbürger oder Menschen, welche nachweislich ihren Lebensmittelpunkt im Land haben, problemlos einreisen. Eine entsprechende Genehmigung der Einwanderungsbehörde würde Reisenden ebenso die Tür öffnen.

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Frankreich verbietet zahlreiche Kurzstreckenflüge

Nicht nur Air France, sondern alle Fluggesellschaften sind betroffen. Das Land will, dass zahlreiche Strecken künftig mit dem TGV statt mit dem Flugzeug bedient werden. Die französische Regierung stellt nun klar: Künftig dürfen alle Fluglinien keine kurzen Inlandsflügen mehr anbieten. Zuvor hat man die Rettung der heimischen Air France nur unter bestimmten Bedingungen akzeptiert – unter anderem beinhaltete das Paket strenge Umweltauflagen. Alle Maßnahmen seien dazu da, um die Airline in Zukunft umweltfreundlicher einzustellen. So darf kein reiner Flug innerhalb Frankreichs mehr angeboten werden, sofern das Reiseziel auch in 2,5 Stunden mit dem Zug erreichbar ist. Eine Ausnahme gibt es aber: Wer lediglich einen kurzen Zwischenstopp einlegt, um einen Anschlussflug zu erreichen, sei von dieser Regel ausgenommen, wie reisetopia.de berichtet.

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Österreich bannt Flüge aus NRW nicht

Das österreichische Gesundheitsministerium wird Maschinen, die in NRW gestartet sind, auch weiterhin landen lassen. Zuvor hielten sich Gerüchte, dass ein Bann ausgesprochen werden könnte. Nach dem massiven Corona-Ausbruch im Kreis Gütersloh hat Österreich nun eine Reisewarnung für ganz Nordrhein-Westfalen ausgesprochen. Dabei hatten viele auch gar mit einem kompletten Landeverbot für Flugzeuge aus diesem Gebiet gerechnet. Doch diese Vermutung bewahrheitet sich nicht.  „Landeverbote aus Nordrhein-Westfalen wird es aktuell nicht geben“, teilte das Gesundheitsministerium in Wien am gestrigen Tag mit. Die Situation würde aber laufend neu bewertet werden, wie aero.de berichtet. Für den Rest Deutschlands gilt aus Sicht des Ministeriums ein niedrigeres Sicherheitsrisiko – dennoch wird von „nicht unbedingt notwendigen Reisen“ in das Land abgeraten.

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Private Investoren an South African Airways interessiert

Für SAA könnte es möglicherweise doch eine Zukunft geben, denn proaktiv meldeten sich potentielle Investoren bei der Regierung. Wie „Reuters“ berichtet, haben sich unaufgefordert Geldgeber und private Investoren bei der südafrikanischen Regierung gemeldet und ihr Interesse an South African Airways bekundet, sollte sie sich neu aufstellen wollen. Die staatseigene SAA steht seit Dezember unter einem Insolvenzschutz. Vor wenigen Tagen haben Vertreter der Fluglinie ein Rettungspaket vorgeschlagen, welches die Regierung verpflichten würde, 580 Millionen US-Dollar locker zu machen. Derartige Versuche, potenzielle Investoren für den angeschlagenen Carrier an Land zu ziehen, waren in der jüngsten Vergangenheit noch gescheitert. Nun wendet sich allem Anschein nach aber das Blatt – zugunsten der Fluglinie. Konkretere Angaben zu den Interessenten werden derzeit nicht veröffentlicht. Ob die Regierung den vorgelegten Rettungsplan umsetzen wird, steht auch noch in den Sternen.

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Norwegian setzt auf Hub-and-Spoke

Der Billigflieger aus Norwegen kündigte zu Beginn der Corona-Pandemie an, dass der Flugbetrieb knapp ein Jahr ruhen soll. Nun plant man sich vom Point-to-Point-Konzept zu verabschieden. Norwegian stellt seine Strategie aus der Krise vor. So wolle die Fluggesellschaft künftig vermehrt auf das Hub-and-Spoke-Modell setzen und weniger Direktverbindungen anbieten. Deswegen soll häufiger Kurzstrecke geflogen werden, um sich „das Wachstum des Langstreckenbetriebs in- und außerhalb Europas“ zunutze zu machen. Das Augenmerk soll dabei auf noch unversorgte Strecken zwischen Europa und anderen Kontinenten gelegt werden, wie ch-aviation.com berichtet. Bei dem oben genannten Hub-and-Spoke-Verfahren werden Fluggäste zunächst von ihrem Abflugsort zu einem zentralen Drehkreuz (Hub) geflogen, um von dort aus mit anderen Passagieren aus anderen Gebieten zum eigentlichen Ziel weiterzufliegen. Besonders kleinere regionale Flughäfen werden auf diese Weise an das weltweite Luftverkehrsnetz angeschlossen.

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EU könnte U.S.-Amerikaner aussperren

Bürger der Europäischen Union dürften derzeit nicht in die Vereinigten Staaten von Amerika einreisen. Nun erwägt die EU die USA als „unsicheres Gebiet“ hinsichtlich Corona zu definieren. Die Grenzbeschränkungen innerhalb der EU fallen mehr und mehr – ab 1. Juli 2020 möchte die Europäische Union nun auch für Reisen aus anderen Kontinenten neue Regelungen treffen. Künftig soll es eine Liste von „Acceptable Travellers“ aus Ländern außerhalb Europas geben, wie die „New York Times“ berichtet, der diese Auflistung vorliegen soll. Darauf fehlen demnach Staaten wie Russland oder Brasilien, deren Infektionszahlen noch immer sehr hoch sind. Ebenfalls nicht auf diese Liste dürften es die USA schaffen, die mit mehr als 2,3 Millionen Fällen und 120.000 Toten weiterhin zu den Corona Hot Spots der Welt gehören. Aber auch die Einreise aus China wird weiterhin nicht empfohlen. Diese neue Regelung soll laut dem Artikel nächste Woche veröffentlicht werden. Sie ist allerdings für die EU-Mitgliedsländer eher als Empfehlung zu sehen – jeder Staat trifft hier letztlich seine eigenen Entscheidungen. Derzeit ist die Einreise in EU-Länder von außerhalb Europas jedenfalls zum Großteil – aber mit Ausnahmen – nicht gestattet. Umgekehrt hat US-Präsident Donald Trump bereits im März Reisende aus vielen europäischen Ländern nicht mehr zugelassen, da damals die Infektionszahlen am alten Kontinent noch deutlich höher waren als in den USA. Mittlerweile hat sich das Blatt gewendet. Folgen könnte die EU-Empfehlung jedenfalls für den wiederaufkeimenden Passagierverkehr zwischen Europa und den USA haben. So will Austrian Airlines mit 1. Juli 2020 wieder Flüge zwischen Wien und New York (Newark), Washington

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Türkei startet COVID-19-Versicherung

Die Polizzen sollen auch Behandlungen der COVID-19-Erkrankung abdecken. Damit will das Land Touristen in das Land locken. Die Türkei setzt weiterhin alle Hebel in Bewegung, um auch dieses Jahr Menschen in das Land zu locken. So stellt Tourismusminister Mehmet Nuri Ersoy eine neue Versicherung vor, welche ab dem 1. Juli verfügbar sein soll. Diese werde unter anderem auch die Behandlungskosten einer Corona-Infektion abdecken. Touristen aus dem Ausland haben dabei konkret drei Varianten zur Auswahl: Sie zahlen entweder 15, 19 oder 23 Euro für die Versicherung und sind dann für Gesundheitsausgaben im Wert von 3000, 5000 oder 7000 Euro abgesichert. Kaufen könne man diese Corona-Versicherung bei verschiedenen Anbietern, wie Fluggesellschaften, Verkaufsstellen vor der Passkontrolle oder bei Reiseveranstaltern, wie abouttravel.ch berichtet.

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