Granit Pireci

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Granit Pireci

LOT beantragt zweites AOC

Die neu gegründete LOT Polish Airlines soll nun ein Betreiberzeugnis erhalten – Wie ch-aviation.com berichtet, habe die neue PGL-Tochter vergangene Woche das AOC beantragt. Damit werden die Gerüchte um eine beabsichtigte Insolvenz der aktuellen Fluglinie des Landes weiter bekräftigt. Anfang des Monats gründete die staatliche Polska Grupa Lotnicza (PGL) ein neues Tochter-Unternehmen namens LOT Polish Airlines – genau unter diesen Namen operiert auch die derzeit größte polnische Fluggesellschaft. Deswegen spekulieren die Medien, dass ein kontrollierter Konkurs dieser Airline bevorstehen könnte, um unter günstigeren Bedingungen neu zu starten.

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Play will nun im Oktober 2020 abheben

Eigentlich sollte der Wowair-Nachfolger schon längst in der Luft sein. Nun strebt man einen Start im Oktober 2020 an und geht davon aus, dass man im Sommer 2021 mit 15 Maschinen fliegen wird. Das isländische Start-up Play will sich die neue Situation am Markt zunutze machen und sogar von der Corona-Krise profitieren. So zielt man darauf ab, die derzeit günstigen Leasing-Bedingungen zu nutzen und eine reine Airbus-Flotte aufzubauen. Der Erstflug soll nun im diesjährigen Oktober stattfinden. Es sei vorstellbar, dass die neue Low-Cost Airline im nächsten Sommer mit bis zu 15 Flugzeugen wird, wie ch-aviation.com berichtet. „Die Situation auf dem Leasingmarkt hat sich in den letzten zwei oder drei Monaten stark verändert. Die Preise unterscheiden sich grundlegend von denen zu Jahresbeginn“, so Vorstandsvorsitzender Skúli Skúlason.

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Wien: Ryanair übernimmt Lauda-Urlaubsgelder

Der Flugbetrieb soll ab 1. Juli 2020 als Wetlease-Partner von Ryanair wieder aufgenommen werden. Die Muttergesellschaft übernimmt nun auch die Urlaubsgelder der Belegschaft. Am ersten Juli will auch Lauda aus dem Corona-Tiefschlaf erwachen und den Flugbetrieb in Wien wieder aufnehmen. Dazu werden die Flugzeuge wieder flugbereit gemacht. Man gehe davon aus, dass sich die Buchungslage angesichts der letzten Ereignisse rund um das Unternehmen auf einem sehr bescheidenen Niveau bewegen werde, teilt man in einem Rundschreiben mit. „Das stellt für uns jedoch kein großartiges Problem dar, da wir ohnehin nur Flüge für Ryanair durchführen. Wir konzentrieren uns auf den Flug – Ryanair kümmert sich um die Ticketverkäufe“, heißt es weiter. Außerdem wird die Belegschaft auch darüber in Kenntnis gesetzt, dass das Kündigungsschreiben bis Ende des Monats bei den 12 Piloten und 82 Flugbegleitern, die ihre Unterschrift nicht unter den neuen Kollektivvertrag gesetzt haben, auf dem Tisch liegt. Daneben gibt es erfreuliche Nachrichten für jene Angestellte, die ihre Zustimmung erteilt haben: Der 13. Monatslohn wird in voller Höhe ausgezahlt. Jedoch nicht von Lauda selbst, die Konzern-Mutter übernimmt diese Sondervergütung.

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Trade Air hebt am 22. Juni 2020 wieder ab

Trade Air wird nach fast 90-tägiger Corona-Pause am 22. Juni den Flugbetrieb wieder aufnehmen. Die kroatische Fluggesellschaft mit Sitz in Velika Gorica wird inländische Flughäfen anfliegen. Dabei soll eine Let L-410, ein leichtes Kurzstrecken-Flugzeug, zum Einsatz kommen. Konkret bietet die Fluglinie künftig zwei wöchentliche Flüge von Osijek nach Rijeka und Pula an. Auch nach Dubrovnik und Split soll viermal in der Woche geflogen werden. In Zagreb, der Hauptstadt Kroatiens, werde man gleich zweimal am Tag zu Landung ansetzen, wie exyuaviation.com berichtet. 

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Air Albania kündigt Restart an

Die Turkish-Airlines-Beteiligung wird in Kürze die Corona-Pause beenden und mit zwei Maschinen wieder fliegen. Air Albania hebt wieder ab: Der Flagcarrier Albaniens wird den Flugbetrieb am 22. Juni wieder aufnehmen. Dabei wird vorerst nur ein Flughafen angeflogen, nämlich Istanbul. Vor der Pandemie setzte man unter anderem auch in Italien zu Landung an: Rom-Fiumicino, Mailand-Malpensa und Bologna gehörten zu den geflogenen Destinationen. Die Airline hat Ende März den Betrieb eingestellt, jedoch nahezu täglich Repatriierungsflüge im Auftrag der nationalen Regierung durchgeführt. Im Zuge dieser Operationen wurden viele Reisende aus Italien, Großbritannien, der Türkei und anderen Ländern zurück in das Land geholt. Die Flotte würde aus einem Airbus A319 und einer Boeing 737 bestehen, wie ch-aviation.com berichtet.

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Neuer Name für CSA als Bedingung für Staatshilfe

Die tschechische Regierung stellt harte Bedingungen an Smartwings, um möglicherweise doch noch an Staatshilfe zu kommen. Beispielsweise soll CSA einen neuen Namen bekommen. Die tschechische Regierung habe Smartwings staatliche Hilfe in Aussicht gestellt. Jedoch nur unter gewissen Bedingungen: Zum einen soll das Unternehmen in CSA Czech Airlines, dem einstigen Home-Carrier Tschechiens, an dem die Airline heute mit 97,7 Prozent beteiligt ist, umbenannt werden. Zum anderen soll eine langfristige Job-Garantie für die gesamte Belegschaft ausgesprochen werden. Erst nachdem diese Forderungen erfüllt worden sind, wolle man der Fluggesellschaft mit einer Finanzspritze unter die Flügel greifen. Konkret gehe es um ein Darlehen in der Höhe von umgerechnet 38,3 Millionen US-Dollar, wie ch-aviation.com mitteilt. Zudem sehe das Rettungspaket auch eine finanzielle Unterstützung durch die bestehenden Aktionäre vor. Diese sollen zusätzlich 67,7 Millionen US-Dollar in die Kasse spülen. 

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Palma: Lauda-Schließung vom Tisch

Die Lauda-Basis Palma de Mallorca bleibt offen. Dies teilte das Unternehmen am Freitag in einem vorliegenden Rundschreiben mit. Demnach haben 100 Prozent der Piloten und 60 Prozent der Flugbegleiter die neuen Konditionen akzeptiert. Die Wiederaufnahme der Flüge ist für den 1. Juli 2020 geplant. Für den Sommer 2021 ist – sofern sich die Situation rund um Corona entspannt hat – der Ausbau der Aktivitäten ab Palma de Mallorca geplant. Lauda wird ab diesem Airport Wetlease-Services für die Ryanair DAC anbieten. Eigene Flugnummern werden nicht mehr genutzt.

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Emirates ist zurück in Wien

Emirates feiert Comeback in Wien: Knapp drei Monate nach Aussetzen des Passagierflugverkehrs bietet die Fluggesellschaft erneut Flüge nach und ab Wien an. Der „Erstflug“ aus Dubai wurde gestern vom Flughafen Wien feierlich in Empfang genommen. Am gestrigen Tag setzte die Emirates-Maschine vom Typ Boeing 777-300ER erstmals seit dem 25. März wieder zur Landung an. Über 200 Menschen waren dabei mit an Bord. Die Flugverbindung in die österreichische Hauptstadt wurde mit drei Flügen pro Woche wieder aufgenommen – donnerstags, samstags und sonntags.

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Corsair schickt Boeing 747-400 in Pension

Die französische Intro-Aviation-Beteiligung ist künftig ein reiner Airbus-Operator. Der letzte Jumbojet wurde Anfang der Woche bereits offiziell ausgeflottet. Corsair sagt „Good Bye“ zu ihren Boeing-Maschinen: Vor zwei Tagen musterte man das letzte noch aktive Boeing 747-400-Flugzeug endgültige aus. Dabei landete sie zuletzt in Paris-Orly. Zuvor habe man noch zwei weitere Exemplare dieses Modells aus der Flotte genommen. Im Zuge der Ausflottung seien die Maschinen nach Kemble (Großbritannien) gebracht worden, wie ch-aviation.com berichtet. Die drei Jumbo-Jets seien zwischen 27 und 28 Jahre alt. Nach dessen Ausscheiden besteht die Flotte nur noch aus Airbus-Maschinen: Eine A330-200 und drei A330-300.

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Smartlynx eröffnet Basis in Prishtina

Nachdem die Germania-Basis insolvenzbedingt aufgelöst wurde und sich Eurowings weitgehend zurückzug, stationiert nun eine lettische Airline zwei Maschinen im Kosovo. Die lettische Charterfluggesellschaft Smartlynx eröffnet eine neue Basis: Zwei Airbus A320-200 werden in Prishtina stationiert. Von der Hauptstadt Kosovos aus werde man beginnend mit dem 1. Juli im Auftrag des heimischen Reiseveranstalters Prishtina Jet planmäßige Charterflüge anbieten. Dabei soll es zwölfmal wöchentlich nach Basel, Mülhausen und Freiburg gehen. Ebenso werde man einmal täglich in Düsseldorf und Stuttgart sowie fünfmal in der Woche in München landen. Wie CH-Aviation erfahren haben möchte, sollen in naher Zukunft auch türkische Reiseziele in das Flugprogramm aufgenommen werden.

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