Granit Pireci

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Granit Pireci

IATA startet Corona-Landkarte

Der Weltluftfahrtverband IATA stellt eine Online-Karte zur Verfügung, in der die aktuellen Einreisebestimmungen zahlreicher Länder eingesehen werden können. Immer mehr Reise-Lockerungen wurden in den letzten Tagen angekündigt und teilweise auch schon umgesetzt. Bei den zahlreichen Ausnahme-Regelungen kann man leicht den Überblick verlieren. Deswegen hat der Dachverband der Fluggesellschaften (IATA) eine Covid-19-Map erstellt, welche die erforderlichen Informationen rund die Einreisebestimmungen eines Landes visuell darstellt.   

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BA, Easyjet und Ryanair klagen gegen UK-Quarantäne

Seit Montag gilt im Vereinigten Königreich eine zweiwöchige Quarantäne als Einreisebedingung. Dagegen gehen nun drei Fluggesellschaften juristisch vor. British Airways, Easyjet und Ryanair haben rechtliche Schritte gegen die verpflichtende 14-tägige Quarantäne der britischen Regierung eingeleitet. Den Fluggesellschaften zufolge würden sich die erlassenen Regelungen verheerend auf den britischen Tourismus und die gesamtwirtschaftliche Situation des Landes auswirken. Außerdem könne man dadurch Tausende Arbeitsplätze verlieren. Zugleich führen die Antragsteller an, dass die Notwendigkeit und Wirksamkeit der jetzigen Maßnahmen weder bewiesen noch nachweisbar sei. Das Vorgehen sei schlicht und ergreifend zu hart, wie man mitteilt. Stattdessen fordert man von den Verantwortlichen, die alten Regelungen wieder einzuführen, bei der die Selbstisolation nur Menschen aus Ländern mit erhöhtem Risiko vorbehalten war.

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Boeing 737-Max hebt zu Testflug ab

Das umstrittene Flugzeug soll in Kürze zum Zweck der Wiederzulassung einen so genannten Zertifizierungsflug absolvieren. Boeing kommt der Wiederzulassung der 737 Max immer näher: Berichten zufolge soll ein wichtiger Zertifizierungsflug durch die US-Luftfahrtaufsicht FAA noch in diesem Monat über die Bühne gehen. Im letztjährigen März musste der Flugzeugbauer den Krisenflieger aus dem Markt nehmen. Die Arbeiten für eine mögliche Wiederfreigabe laufen auf Hochtouren. Dabei sollen die Systeme des betroffenen Modells neu programmiert und auch zusätzliche Absicherungen eingebaut worden sein, wie aero.de berichtet. Für die 737 Max waren nach zwei Abstürzen binnen weniger Monate, bei denen insgesamt 346 Menschen ums Leben kamen, weltweit Startverbote verhängt worden.

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Zeitfracht ist raus bei Blue Air

Luftfahrtgesellschaft Walter befindet sich in Insolvenz. Damit hat man nur noch WDL. Zeitfracht sieht in der Zusammenarbeit keine Zukunft mehr und hat die Beteiligung an der rumänischen Fluggesellschaft Blue Air aufgelöst. Bis zuletzt hielt man zehn Prozent der Aktien. Der Carrier habe aufgrund der Covid-19-Pandemie den Linienflugbetrieb einstellen müssen – nur wenige Charteraufträge führte man in dieser Zeit aus. „Blue Air kann die Entscheidung der Zeitfracht-Gruppe zum Rückzug aus der Blue Air Aviation bestätigten“, wird ein Airlinesprecher zitiert. Zeitfracht wolle sich demnach auf sein Kerngeschäft, dem Logistikgeschäft und die B2B-Fracht, konzentrieren, wie aero.de berichtet.

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Edelweiss startet mit 60 Zielen in den Sommer

Die Swiss-Konzernschwester wird in Kürze wieder 29 Länder anfliegen. Edelweiss ist für diesen Sommer breit aufgestellt: Die Schweizer Ferienfluggesellschaft mit Sitz in Kloten fliegt in der Zeit von Juli bis Oktober über 60 Reiseziele in 29 Ländern an. Dabei werden in diesem Jahr auch alle bisherigen Destinationen bedient – mit Ausnahme von Sun Diego.  „Seit den Ankündigungen der Grenzöffnungen und Lockerungen der Einreisebestimmungen verschiedener Länder haben bei uns die Buchungen spürbar zugenommen. Wir sind überzeugt, dass wir mit unserem breiten Angebot auch diesen Sommer viele Ferienträume unserer Gäste erfüllen können“, so CEO Bernd Bauer.

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2019: Rote Zahlen in Friedrichshafen

Die Pleite der Germania schlug sich im vergangenen Jahr auf die Finanzen des Flughafens Friedrichshafen nieder. Für den Bodensee-Airport lief es anders als geplant, denn die unerwartete Insolvenz der Fluggesellschaft Germania sorgte für rote Zahlen: Ein Minus von rund 2,8 Millionen Euro verzeichnete man im vergangenen Geschäftsjahr. Durch das Ableben der Germania entging dem Flughafen Friedrichshafen ein Umsatz von fast drei Millionen Euro. Ein Verlust, der trotz einiger Zugewinne durch neue Airlines und Strecken nicht aufgeholt werden konnte.   Mit dem Ausbruch der Pandemie sind sowohl der Flugbetrieb sowie die geplanten Flugplanerweiterungen am Flughafen Friedrichshafen zum Erliegen gekommen. Dadurch ist man neuen Herausforderungen, auch in finanzieller Hinischt, ausgesetzt. Doch ab Ende Juni soll auch schon wieder geflogen werden: Reiseziele wie Heraklion, Rhodos, Antalya und Hurghada stehen auf der Tagesordnung. Auch AUA-Mutter Lufthansa möchte ab dem 1. Juli wieder abheben. 

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Animawings flottet ersten A320 ein

Das rumänische Start-up Animawings hat sein erstes Flugzeug, eine Airbus A320-Maschine, übernommen. Der 13-jährige Jet verfüge über 174 Economy-Class-Sitze und sei bis Mitte März für Aegean Airlines im Einsatz gewesen, wie ch-aviation.com berichtet. Trotz Corona sollen im Sommer wie geplant Charteflüge stattfinden. Den Flugbetrieb will die Neo-Charterairline aber nur mit einem einzigen Fluggerät aufnehmen. Erst in Zukunft sei eine Vergrößerung der Flotte geplant. Hinter dem Unternehmen stehen unter anderem die niederländische Memento Group und die Fluggesellschaft Orange2Fly.

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Austrian Airlines überprüft Pensionen

Nach öffentlicher Kritik will die Lufthansa-Tochter nun die Höhe der Rentenzahlungen an einen besonders privilegierten Kreis prüfen. In den letzten Tagen kam ans Licht, dass Austrian Airlines nahezu unbemerkt Rückstellungen für 160 Altpensionen in der Höhe von 120 Millionen Euro führt, während die derzeitige Belegschaft Gehaltskürzungen hinnehmen muss. Nun schaltet sich die Fluggesellschaft mit ein in die Diskussion und möchte diese Zahlungen genauer untersuchen. Dabei soll das Ziel sein, auch bei den ehemaligen Angestellten Sparmaßnahmen einzuleiten. Dies sei auch im Einklang mit der nationalen Rechtsordnung, wie orf.at berichtet. „Wir haben mit dem Betriebsrat Bord vereinbart, dass auch die Leistungspensionisten, die im Kollektivvertrag erfasst sind, einen temporären Krisenbeitrag leisten werden“, so ein AUA-Sprecher gegenüber dem Kurier.

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IATA rechnet mit finanziellem Katastrophenjahr

Die Corona-Pandemie wird sich noch lange in den Büchern der Fluggesellschaften bemerkbar machen. Weltweit rechnet der Luftfahrtverband mit rund 75 Milliarden Euro Verlust. Die IATA äußert weiter ihren Unmut über die anhaltende Pandemie und die Folgen für die Branche. Der Dachverband der Fluggesellschaft rechnet heuer mit dem schlimmsten finanziellen Einbruch der Luftfahrtgeschichte: Bis Ende des Jahres dürfe man einen Nettogesamtverlust von nahezu 75 Milliarden Euro erwarten. Nach diesem historischen Tiefpunkt sei zwar mit einer Erholung zu rechnen, diese würde aber nur sukzessive von statten gehen, wie orf.at berichtet. Deswegen rechne man auch im nächsten Jahr mit einem hohen Nettoverlust – 15 Milliarden Euro. Grund dafür sei unter anderem der Umstand, dass Reisende nach dem CoV-Schock nicht in alte Reisegewohnheiten zurückkehren würden.

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Mai: Nur vier Boeings ausgeliefert

Corona und Max-Debakel wirken sich drastisch aus. Die anhaltende Pandemie und das Unglücksmodell 737 Max werden dem US-Luftfahrtkonzern zum Verhängnis. Im letzten Monat lieferte der Flugzeugbauer lediglich vier Verkehrsflugzeuge aus – 26 Exemplare weniger als noch im letzten Jahr. Damit bekommt man die Folgen der Corona-Krise deutlich zu spüren. Doch auch die Auftragslage des Airbus-Rivalen würde sich momentan im Abwärtstrend befinden, wie aero.de berichtet. So konnte man im vergangenen Monat nur neun neue Bestellungen an Land ziehen – darunter seien aber keine Passagiermaschinen. Bis Ende Mai wurden 602 Aufträge storniert.

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