Granit Pireci

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Granit Pireci

Air Mauritius steht vor der Auflösung

Die Corona-Krise traf viele Fluggesellschaften wie ein Schlag ins Gesicht. Während sich die meisten Unternehmen von diesem Schock allmählich erholen, sieht die Zukunft für Air Mauritius alles andere als rosig aus. Berichten zufolge könnte der Fluglinie langsam die Puste ausgehen. Erst Ende April stellte sich der Carrier unter Gläubigerschutz. Damals erklärte man noch die Rettung des Unternehmens vor der Pleite als oberstes Ziel. Heute sei man davon aber weit entfernt, wie aerotelegraph.com berichtet. „Die Möglichkeit einer Liquidation wird immer sichtbarer“, so auch der Sonderverwalter. Ausgerechnet zum 50. Jahrestag könnte es für die Nationalairline des Inselstaates zu Ende gehen.

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Lufthansa Group baut weiter aus

Die Airlines der Lufthansa-Gruppe erwachen langsam aber sicher aus ihrem Corona-Schlaf und bauen ihr Flugangebot weiter aus. So sollen im September 90 Prozent aller ursprünglich geplanten Kurz- und Mittelstreckenziele und 70 Prozent der Langstreckendestinationen wieder angeflogen werden.  Allein Mutterkonzern Lufthansa werde im Herbst über die Drehkreuze Frankfurt und München wöchentlich mehr als 100-mal Nordamerika anfliegen. Außerdem sollen in der Woche rund 90 Flüge nach Asien, über 20 in den mittleren Osten und über 25 nach Afrika geplant sein. „Auf der Kurz- und Mittelstrecke bietet Lufthansa ab September insgesamt 1.800 wöchentliche Verbindungen an. Ab Frankfurt werden dann wieder 102 Ziele angeflogen, ab München 88“, heißt es in der Mitteilung. Swiss gibt auch einen Ausblick in die Zukunft. So wolle die Lufthansa-Tochter im Herbst mit etwa einem Drittel der Kapazitäten rund 85 Prozent aller Destinationen, welche vor der Corona-Krise bedient wurden, wieder anfliegen. Dies soll „im Einklang mit den Lockerungen der Einreisebestimmungen der jeweiligen Zielländer“ geschehen, wie man mitteilt. Eurowings stockt ihr Flugprogramm für Fluggäste ebenso auf und will im Laufe des Sommers wieder 80 Prozent der Reiseziele anfliegen. „Nach Aufhebung der Reisewarnung steigt insbesondere das Interesse an Ferienzielen wie Italien, Spanien, Griechenland und Kroatien sprunghaft an. Deshalb wird Eurowings im Juli bereits wieder 30 bis 40 Prozent ihrer Flugkapazitäten in die Luft bringen – mit den Schwerpunkten ab Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart und Köln/Bonn“, teilt das Unternehmen mit.

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Emirates kehrt nach Wien zurück

Nach der Ankündigung der Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate, die Beschränkungen für den Flugverkehr aufzuheben, wird Emirates ab dem 15. Juni mit seinen Maschinen vom Typ Boeing 777-300ER Passagierflüge zu 16 Destinationen anbieten. Unter diesen befindet sich auch Wien. Die Flugverbindung in die österreichische Hauptstadt soll dabei ab dem 18. Juni wieder aufgenommen werden. Die Flüge finden donnerstags, samstags und sonntags statt, wie man mitteilt. „Emirates führt ja bereits seit einiger Zeit regelmäßige Frachtflüge nach Wien durch. Es freut uns sehr, dass es ab dem 18. Juni auch wieder Passagierflüge ab und nach Wien geben wird“, so Martin Gross, Direktor von Emirates in Österreich. Flüge zwischen dem Flughafen Dubai und folgenden Reisezielen können ab sofort auch gebucht werden: Wien, Zürich, Bahrain, Manchester, Amsterdam, Kopenhagen, Dublin, New York-JFK, Seoul, Kuala Lumpur, Singapur, Jakarta, Taipeh, Hongkong, Perth und Brisbane. Mit diesen zusätzlichen Zielen wächst das Streckennetz des Carriers auf insgesamt 29 Zielflughäfen.

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Retourkutsche: USA sperren chinesische Airlines aus

Die Vereinigten Staaten spielen das Spiel mit: Nachdem China amerikanischen Passagierflugzeugen weiterhin die Landung verwehrt, verbietet die USA auch chinesischen Fluggesellschaften die Einreise ab dem 16. Juni. So wolle man Druck auf die Volksrepublik ausüben, wie aero.de berichtet. Damit gehen die Provokationen der beiden Handelsmächte in die nächste Runde. Schon gestern ließ die chinesische Regierung die USA bei weiteren Lockerungen außen vor. Von dem jüngsten Erlass seien der US-Regierung zufolge derzeit folgende Fluglinien betroffen: Air China, China Eastern Airlines, China Southern Airlines und Xiamen Airlines.

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Gericht: Hamburg-Ausbau war rechtens

Für den Richter des Oberverwaltungsgerichtes ist die Rechtslage eindeutig: Mit dem Ausbau des Hamburger Flughafens hat sich niemand etwas zu Schulden kommen lassen. Anfang letzten Jahres hatte der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Zweifel an dieser Sache – und deswegen geklagt. Konkret ging es bei dieser Gerichtsverhandlung um die Frage, ob ein Bauvorhaben auch nach mehr als 20 Jahren nach den alten Plänen umgesetzt werden kann. Dabei wurde schon ein Terminal fertig gestellt, doch könne aufgrund des Rechtsstreits noch nicht in Betrieb genommen werden, wie abendblatt.de berichtet.  Umso mehr freut man sich nun über das Urteil. „Wir hatten zu keiner Zeit Zweifel an der Rechtmäßigkeit“, so Wirtschaftssenator Michael Westhagemann. „Andernfalls wäre nie eine Baugenehmigung erteilt worden. Das war aus unserer Sicht auch von Anfang an klar.“ Die Freude ist aber nur kurzweilig. Denn die Inbetriebnahme der Halle könnte angesichts der Corona-Pandemie weiter nach hinten verschoben werden.

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Neuer Asien-Pazifik-Chef bei Airbus

Mit Patrick de Castelbajac an der Spitze stellt sich der europäische Flugzeugbauer Airbus in der Asien-Pazifik-Region neu auf. Ab dem 1. Juli 2020 hat Airbus einen neuen Präsidenten der Asien-Pazifik-Region: Anand Stanley tritt die Nachfolge von Patrick de Castelbajac an, welcher das Unternehmen verlässt. Stanley wird damit künftig von Singapur aus für die Angelegenheiten des Flugzeugbauers in diesem Gebiet verantwortlich sein. „Anand hat eine Fülle von Erfahrungen eingebracht und die Geschäftstätigkeit des Unternehmens in Indien mit sehr gut geleitet“, so CCO Christian Scherer. „Aufgrund seines nachgewiesenen Erfolges ist er der Richtige für den asiatisch-pazifischen Markt. Wir wissen, dass wir uns darauf verlassen können, dass Anand sich darauf konzentriert, unsere Kunden in diesen schwierigsten Zeiten zu unterstützen und gleichzeitig unsere Position als führender Partner für den Luft- und Raumfahrtsektor in der Region weiter auszubauen.“

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Graz: Flughafenrestaurant öffnet wieder

Am Grazer Flughafen lädt das Restaurant mit Ausblick auf das Vorfeld wieder zum Besuch ein. Nach mehrwöchiger Schließung aufgrund der Corona-Pandemie wird es ab 14. Juni 2020 die „Neueröffnung feiern“. Auch das Restaurant Globetrotter am Flughafen Graz musste Corona-bedingt schließen. Doch nun öffnet man wieder seine Pforten – am 14. Juni 2020 kann man wieder im Lokal Platz nehmen. Bis auf weiteres habe man an fünf Tagen die Woche geöffnet – Montag und Mittwoch sei Ruhetag. „Mein Team und ich freuen uns sehr, die Tische wieder decken, die Kochlöffel wieder schwingen und unsere Gäste wieder willkommen heißen und umsorgen zu dürfen“, erklärt Jürgen Kahl, Unit Manager von Lagardère Travel Retail Austria. „Natürlich stehen wir auch wieder für Veranstaltungen bereit!“

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EU sperrt armenische Carrier aus

Insgesamt 96 Fluggesellschaften dürfen in der EU nicht landen. Armenische Carrier sind nun ebenfalls auf der berühmt-berüchtigten „schwarzen Liste“. Ab sofort gehören armenische Fluggesellschaften zum Club der Verbannten: Die Europäische Kommission setzt alle in Armenien ansässigen Fluglinien auf die „Schwarze Liste.“ Somit dürfen sie die Europäische Union nicht mehr anfliegen. Die betroffenen Airlines würden den internationalen Sicherheitsstandards nicht gerecht werden.    Die Kommission sei aber bereit, zu helfen, um die Flugsicherheit in Armenien zu verbessern, so die europäische Verkehrsministerin Adina Valean. Ohnehin solle diese Maßnahme nicht als Bestrafung, sondern eher als Möglichkeit gesehen werden, die Sicherheit an Bord zu erhöhen. Insgesamt gehören 96 Carrier der Liste an.

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China öffnet sich langsam wieder

Nach und nach öffnet sich die Volksrepublik China wieder für Touristen. Während man beispielsweise Flüge aus Deutschland zulässt, ändert sich für die Vereinigten Staaten nichts. China lockert die Reisebeschränkungen und erlaubt Charterflüge aus acht Ländern: Japan, Südkorea, Singapur, Deutschland, das Vereinigte Königreich, Italien, Frankreich und die Schweiz. Die Vereinigten Staaten bleiben dabei weiterhin außen vor.  Zuvor musste man unplanmäßige Flüge im Vorhinein ankündigen und genehmigen lassen. Eine solche Anfrage von Seiten der USA habe die chinesische Regierung absichtlich ignoriert und damit gegen ein bilaterales Abkommen verstoßen. Dieser Auffassung sei zumindest das US-Verkehrsministerium, wie ch-aviation.com berichtet. 

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Griechenland untersagt Katar-Flüge

12 Personen wurden nach einem Flug von Doha nach Athen positiv getestet. Nun untersagt die griechische Regierung Flüge aus Katar. Griechenland macht einen Rückzieher und streicht alle Flugverbindungen nach Katar bis zum 15. Juni. Auslöser für diese Maßnahme sei ein zuvor durchgeführter Flug von Doha nach Athen. Unter den insgesamt 91 Fluggästen an Bord seien demnach 12 positiv auf den neuartigen Covid-Erreger getestet worden.  Die Infizierten müssen nun eine 14-tägige Selbstisolation antreten, wie orf.at berichtet. Regierungschef Kyriakos Mitsotakis plane derzeit, die Touristensaison ab Mitte Juni wieder zu eröffnen – unter der Bedingung, dass die Situation rund um das Corona-Virus weiterhin stabil bleibe.     

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