Granit Pireci

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Granit Pireci

VKI verlängert Ticket-Aktion

Der Verein für Konsumenteninformation verlängert seine „Geld-zurück-Aktion“ für Lauda- und Austrian-Airlines-Tickets, die aufgrund der Corona-Krise nicht genutzt werden konnten. Frustrierte Passagiere, deren Flug aufgrund der Corona-Pandemie annulliert wurde, werden oftmals mit Gutscheinen abgespeist. Dabei haben sie das Recht auf der eigenen Seite: Sagt eine Fluggesellschaft den Flug ab, hat man die Wahl zwischen der Erstattung des Flugpreises oder einer anderweitigen Beförderung unter vergleichbaren Umständen. Airlines dürfen laut EU-Recht Wertgutscheine nur dann ausstellen, wenn der betroffene Kunde die Annahme freiwillig akzeptiert. Die Praxis sieht aber anders aus: Aufgrund der finanziellen Notlage missachten viele Luftfahrtunternehmen ihre Pflichten. Und heimische Regierungen schauen darüber hinweg. In den Niederlanden, Frankreich, Italien, Belgien und Luxemburg legte man sogar die sonst übliche Rückerstattungspflicht erst kürzlich lahm – eine Gutschein-Lösung soll vorübergehende Abhilfe schaffen. Diese nationalen Alleingänge missfallen der EU-Kommission, die trotz Corona weiterhin an die Unveränderlichkeit der EU-Fluggastrechteverordnung festhält.  Auch in Österreich ist dieses Problem allgegenwärtig. Seit Ende April haben sich bereits über 9.000 Konsumenten beim Verein für Konsumenteninformation (VKI) gemeldet, die ihren Anspruch auf Rückerstattung des vollen Ticketpreises bei der AUA und Lauda geltend machen möchten. Dabei hat der VKI eine Aktion ins Leben gerufen, um Verbraucher kostenfrei bei der Durchsetzung ihrer Rechte zu unterstützen. Diese wurde bis zum 30. Juni verlängert – Betroffene können hier den Service in Anspruch nehmen.

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Brussels startet am 15. Juni 2020

Die belgische Lufthansa-Tochter kündigt das Ende ihrer „Corona-Pause“ an. Der Carrier will den Flugbetrieb ab 15. Juni 2020 schrittweise wiederaufnehmen. Brussels Airlines meldet sich nach rund 12-wöchiger Pause zurück: Ab dem 15. Juni wird man den Flugbetrieb sukzessive wieder hochfahren. Dies geschehe unter stetiger Berücksichtigung der Marktsituation. Ende August sollen dann 59 Reiseziele in 33 Ländern angesteuert werden können. Dabei sei der Sommerflugplan den Umständen entsprechend eingeschränkt und adaptiert worden. Letztendlich könne man lediglich 30 Prozent des ursprünglich geplanten Flugprogramms in Europa und 40 Prozent des Langstreckenprogramms umsetzen. In Zahlen ausgedrückt seien das 240 wöchentliche Flüge, wie man mitteilt. In Europa werden insgesamt 45 Ziele in 20 Ländern angeflogen, darunter Spanien, Portugal, Griechenland, Italien, Frankreich und Dänemark. Auf ihrem Langstrecken-Netzwerk wird die Airline, sofern es die Regierungen zulassen, 13 der 17 afrikanischen Flughäfen anfliegen. Außerdem soll New York-JFK wieder aufgenommen werden. Eine neue Destination, welche im März eingeweiht werden sollte, habe man nicht vergessen. Diese werde erst im Laufe des nächsten Jahres dem Netzwerk beitreten: Montreal in Kanada. „Wir freuen uns sehr darauf, unsere Aktivitäten wieder aufzunehmen und unsere Fluggäste und einen Teil unserer Mitarbeiter wieder willkommen zu heißen. Wir ergreifen alle Maßnahmen, um sie während ihrer Reise mit uns bestmöglich zu schützen. In diesem Sommer werden wir klein anfangen, um der Marktnachfrage zu folgen, aber wir planen, unser Netzwerk ab September zu erweitern, da die Nachfrage wieder steigt und die Beschränkungen aufgehoben werden. Wir hoffen, dass wir noch bis Ende dieses Jahres 50 Prozent des Flugplans anbieten können, den

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IATA: Das Geld reicht nicht aus!

Alexandre de Juniac, Chef der IATA, warnt davor, dass den Airlines das Geld ausgeht. Es muss dringend Hilfe von den Staaten her. Noch vor wenigen Wochen ahnte man beim Weltluftfahrtverband IATA Schlimmes. Das Geld reiche nicht aus und Hilfe müsse her – besonders der Staat müsse einspringen und die Luftfahrtindustrie am Leben halten. Jetzt kam es anders: „Zwar haben wir einige Unternehmen den Bach runtergehen sehen, dennoch waren es nur eine Handvoll“, so Brian Pearce, Chefökonom des Verbands. Schätzungsweise 123 Milliarden US-Dollar seien an angeschlagene Carrier geflossen. Doch nicht alle konnten gerettet werden, denn Staatshilfen seien äußerst ungleichmäßig verteilt worden. „Auffallend ist, dass in Entwicklungsländern weniger geholfen wird“, so Pearce. Das meiste der geschätzten 123 Milliarden US-Dollar würde an Fluglinien in Nordamerika und Europa fließen – nämlich mehr als 30 Prozent. Verglichen mit diesen Werten würde der Anteil, der in Ländern wie Brasilien, Mexiko oder Südafrika gewährt wird, unter einem Prozent liegen. Dies würde es den dortigen Unternehmen, die ohnehin schon geschwächt seien, noch schwerer machen, mit der Konkurrenz mitzuhalten oder sich gar noch über Wasser zu halten, wie man am Beispiel Thai Airways sehen würde.  Stirnrunzeln verursache auch der Umstand, dass mehr als die Hälfte der Hilfen zusätzliche Verbindlichkeiten erzeugen würde. Damit kritisiert man die Art der Hilfe. Allein 67 Milliarden US-Dollar, die krisenbedingt freigeschaltet wurden, würde den Schuldenberg bei den Airlines nur noch weiter erhöhen, die diese Kredite später zinserhöhend zurückzahlen müssten. Da nicht so rasch mit einer Erholung der Branche zu rechnen sei, würde das eine enorme

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Latam Airlines meldet Insolvenz an

Der größte Airline-Konzern Südamerikas ist pleite und will sich mit einem Chapter-11-Insolvenzverfahren in den USA neu aufstellen. Die Corona-Krise macht auch in Südamerika keinen Halt. Nun trifft es ausgerechnet die größte Fluggesellschaft des Doppelkontinents: Latam Airlines kann seinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen und meldet Insolvenz an. Das betrifft sowohl die Unternehmensgruppe als auch die Tochterunternehmen in Chile, Peru, Kolumbien, Ecuador und in den Vereinigten Staaten. Schon vorige Wochen wusste man: Die Lage ist ernst. So gab der Carrier bekannt, mindestens 1400 Angestellte in den Tochter-Niederlassungen kündigen zu wollen, um die Kostenstruktur zu senken. Auch stornierte man die Bestellung von zehn Airbus A350. Diese Maßnahmen reichen aber nicht aus. Jetzt geht man in Gläubigerschutz. „Angesichts der größten Krise in der Geschichte der Luftfahrt hat der Aufsichtsrat diesen Weg nach Analyse aller verfügbaren Alternativen zur Sicherung der Nachhaltigkeit der Gruppe gebilligt“, so Ignacio Cueto, Präsident des Gremiums. Dass das kein Abschied für immer, sondern lediglich eine vorübergehende Vorgehensweise ist, um sich finanziell neu aufzustellen, ist auch kein Geheimnis. So sei die Geschäftsführung zuversichtlich, dass Latam danach wieder erfolgreich sein werde, wie aerotelegraph.com berichtet. Derzeit würde das börsennotierte Unternehmen noch 1,3 Milliarden US-Dollar an Liquidität besitzen. Unabhängig davon seien die Latam-Töchter in Argentinien, Brasilien und Paraguay nicht betroffen.

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Cityjet muss den Personalstand reduzieren

Die insolvente Cityjet muss zahlreiche Mitarbeiter abbauen. Der Carrier ist derzeit nur noch als reiner ACMI-Provider tätig. Das eigene Liniennetz wurde bereits vor einiger Zeit aufgegeben. Cityjet muss die Reißleine ziehen: Berichten zufolge plant der Carrier, bis zu 276 Mitarbeiter in Irland und Großbritannien und weitere 400 bis 450 in verschiedenen europäischen Städten zu kündigen. Man müsse auf die neue Marktsituation reagieren und daher die Kosten minimieren.  „Bei Cityjet arbeiten Hunderte engagierter Menschen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten. Daher ist es äußerst bedauerlich, dass wir uns jetzt darauf vorbereiten müssen, auf die Fähigkeiten so vieler unserer treuen Kollegen zu verzichten. Unsere Ziel ist es, Cityjet so gut es geht durch diese einzigartige Krise zu bringen, damit wir auch in Zukunft abheben können“. Vorstandsvorsitzender Pat Bryne Vor der Krise beschäftigte man 1.175 Mitarbeiter, von denen rund 410 in Dublin arbeiten. Schon im März habe die Fluggesellschaft die Auswirkungen der Corona-Krise gespürt, wie ch-aviation.com berichtet. So kündigten vier Vertragspartner ihre Verträge und versetzten der Fluglinie damit einen finanziellen Schlag ins Gesicht.

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Aer Lingus vor Personalabbau

Bei der irischen IAG-Tochter könnte es nach dem 21. Juni 2020 zum Personalabbau kommen. Hintergrund ist, dass das Kurzarbeitsmodell der Regierung ausläuft. Aer Lingus warnt seine Mitarbeiter: Sobald das Covid-19-Lohnzuschussprogramm der irischen Regierung am 21. Juni ausläuft, sei mit einseitigen Kündigungen, Lohnsenkungen sowie verkürzten Arbeitszeiten zu rechnen. Wie viele Angestellte dran glauben müssen, sei noch nicht bekannt. Die Gewerkschaft kritisiert diese Vorgehensweise und appelliert an die Vernunft des IAG-Tochterunternehmens. Man solle keine voreiligen Entscheidungen treffen und andere Optionen in Erwägung ziehen, wie ch-aviation.com berichtet. Bis zum Ende der Kurzarbeit werde der Belegschaft die Hälfte des Gehaltes ausgezahlt. Den restlichen Teil würde der Staat übernehmen.

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Blue Air kündigt Restart an

Am 1. Juli 2020 will der Billigflieger mit maximal zehn Flugzeugen wieder abheben. Der Carrier wird damit mit der Hälfte der Kapazität die Corona-Pause beenden. Die rumänische Blue Air hebt am 1. Juli wieder ab. Die Wiederaufnahme des Flugbetriebs plane man jedoch in abgespeckter Form. So sollen vorerst lediglich acht bis zehn Flugzeuge der Airline eingesetzt werden. Dies entspreche etwa die Hälfte der zurzeit stillgelegten Flotten. Die Fluggesellschaft betreibe zurzeit eine Boeing 737-300, eine Boeing 737-400, fünf Boeing 737-500 und elf Boeing 737-800, wie ch-aviation.com berichtet. Welche Flugzeugtypen sich denn Hoffnung auf einen Einsatz nach dem Restart machen könnten, sei noch nicht bekannt.

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Staat greift Fiji Airways unter die Flügel

Mit etwa 205 Millionen U.S.-Dollar greift Fiji dem Staatscarrier unter die Flügel. Von der Corona-Pandemie wurde dieser ebenfalls schwer getroffen. Fiji Airways bekommt Unterstützung: Die Regierung stehe dem angeschlagenen Carrier mit einer Finanzspritze zur Seite. Umgerechnet 205 Millionen US-Dollar habe man locker gemacht, um die Fluggesellschaft möglichst heil durch diese Krise zu bringen. Fiji leide massiv unter den krisenbedingten Umsatzeinbußen und könne sich ohne staatliche Hilfe kaum noch über Wasser halten. Zu dieser Entscheidung sei man gekommen, nachdem man die Situation des Unternehmens genauer unter die Lupe genommen hat. Zudem wolle man nicht noch mehr Angestellte gehen sehen. Zuletzt schickte die Fluglinie nahezu 800 Mitarbeiter nach Hause, wie ch-aviation.com berichtet.

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SAS kündigt „Corona-Comeback“ an

Das Star-Alliance-Mitglied SAS wird am 1. Juni 2020 wieder aus dem „Corona-Schlaf“ erwachen. Der Flugbetrieb soll stufenweise wiederaufgenommen werden. Wie viele andere Mitbewerber feiert auch die skandinavische SAS im nächsten Monat ihr Comeback. Beginnend mit dem 1. Juni wird der Carrier den Flugbetrieb schrittweise wieder aufnehmen. Zuerst wolle das Geschäft innerhalb der skandinavischen Halbinsel wiederbeleben, bevor internationale Ziele angeflogen werden. Ab Stockholm bietet man Verbindungen von und nach Malmö, Ängelholm, Kalmar und Skellefteå an. Außerdem soll der Flugverkehr nach Helsinki und Turku (Finnland) wieder aufgenommen werden. In Norwegen, wo SAS bereits alle inländischen Ziele bedient, ist es jetzt möglich, von Bergen und Stavanger nach Kopenhagen und von Stavanger nach Aberdeen zu fliegen. Von Kopenhagen aus nimmt man Langstreckenziele auf – Amsterdam, New York und Chicago. Außerdem werde die Flottenstärke pünktlich zum Restart von 15 auf 30 Maschinen verdoppelt. „Zusätzlich zu den Routen, die jetzt dem Flugprogramm hinzugefügt werden, plant SAS, mehr Verbindungen anzubieten, da die Maßnahmen vieler Länder wieder gelockert werden und die Nachfrage nach Reisen in Skandinavien und weltweit steigt“, heißt es in der Mitteilung.

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Wizzair: Larnaka neu ab Dortmund

Dreimal pro Woche geht es ab Mitte Juli 2020 nonstop ab Dortmund nach Larnaka. Der Carrier baut seine Präsenz auf dem deutschen Airport damit weiter aus. Ab dem 11. Juli können Reisende von Dortmund aus nach Larnaka fliegen. Der Low Cost Carrier Wizz Air steuert die Stadt in Zypern dreimal in der Woche an. Dienstags, donnerstags und samstags heben die Flieger zum östlichen Mittelmeer ab. „Dass die Wizz Air am Standort Dortmund auch in Zeiten der Corona-Pandemie nicht nur festhält, sondern diesen durch eine neue Strecke weiter stärkt, gibt uns allen Grund, zuversichtlich in die Zukunft zu blicken. Auch für unsere Passagiere ist die neue Strecke ein gutes Signal: Alle touristischen Player geben ihr Bestes, Urlaube im Jahr 2020 möglich zu machen. Mit Larnaka haben vor allem Touristen und Sonnenanbeter eine attraktive, neue Alternative“, so Guido Miletic, Abteilungsleiter Marketing und Sales am Flughafen Dortmund.

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