Granit Pireci

Weitere Artikel aus der Rubrik

Granit Pireci

April: Nur 100 Passagiere in Bremen

Im April 2020 zählte der norddeutsche Airport aufgrund der Corona-Pandemie nur 100 Passagiere. Ein Tiefpunkt in der Geschichte des Flughafens. An den diesjährigen April wird man sich am Bremer Flughafens wohl nicht so gerne zurückerinnern. Das Passagieraufkommen lag bei ganzen 100 Fluggästen – ein Rekordtiefwert. Außerdem verringerte sich die Anzahl der Flugbewegungen um 80 Prozent. Und obwohl der Airport dadurch in finanzielle Schwierigkeiten geriet, musste man dennoch betriebsbereit bleiben – etwa für Ambulanzflüge oder Transportmaschinen. Deswegen sei es nicht überraschend, dass die Zukunftsaussichten dunkel seien. Erst kürzlich habe der Flughafenchef mitgeteilt, dass der Umsatzverlust bis Ende des Jahres bei rund 33 Millionen Euro liegen werde, wie weser-kurier.de berichtet.

weiterlesen »

Streit: Serbien wirft Montenegro Airlines raus

Ein Streit um Grenzöffnungen führt zum Rauswurf von Montenegro Airlines in Serbien. Die serbische Regierung verbietet Montenegro Airlines auf serbischem Boden zu landen. Auslöser soll eine zuvor veröffentliche Liste sein. Darin nennt Montenegro neun Länder, mit denen es ab dem 1. Juni seine Grenzen wieder öffnen möchte – darunter Kroatien, Slowenien oder Albanien. Serbien bleibt dabei außen vor. Erst gestern kündigte die Airline die Wiederaufnahme des Flugbetriebs in der ersten Junihälfte an, wie exyuaviation.com berichtet. Der Carrier sei durch die Covid-19-Pandemie ohnehin schon geschwächt, politische Reibereien würde man in der jetzigen Situation am wenigsten benötigen. Hoffnung auf eine rasche Aufhebung des Verbots macht der montenegrinische Botschafter in Belgrad. Laut ihm seien die Länder, mit denen man eine Grenzöffnung anstrebt, „noch nicht endgültig festgelegt.“ 

weiterlesen »

Ljubljana erwacht aus dem „Corona-Schlaf“

Mehrere Airlines kündigen neue Strecken oder aber die Wiederaufnahme ihrer Routen ab der Hauptstadt Sloweniens an. Der Flughafen in Ljubljana wurde am 12. Mai wieder für den kommerziellen Flugverkehr geöffnet. Dennoch würde es bis dato nur wenige Fluggesellschaften geben, die die slowenische Stadt in ihr Streckennetz aufnehmen. Finnair machte sogar einen gänzlichen Rückzieher und strich alle Flüge von Helsinki aus bis Jahresende. Vor dem Ausbruch des neuartigen Coronavirus sollte Ljubljana in der diesjährigen Sommersaison von 17 Airlines aus 22 Städten in fünfzehn Ländern angeflogen werden. Nun sei die Planung ins Stocken geraten, viele Carrier würden noch mit der Wiederaufnahme zögern, wie exyuaviation.com berichtet. Ein langsamer, aber dennoch positiver Trend ist trotzdem zu erkennen – Fluglinien wie Brussels, Wizz Air oder Air France haben schon angekündigt, den Airport künftig wieder anzufliegen.

weiterlesen »

Wizzair nimmt Larnaka ab Memmingen auf

Wizzair baut die Präsent am Regionalflughafen Memmingen weiter aus. Ab 11. Juli 2020 gibt es drei wöchentliche Larnaka-Flüge. Neben Dortmund kündigt auch der Flughafen Memmingen an, sein Streckennetz weiter auszubauen. Ab dem 11. Juli bietet Low Cost Carrier Wizz Air das Reiseziel Larnaka an. Dreimal in der Woche – Dienstag, Donnerstag und Samstag – soll die Hafenstadt an der Südküste Zyperns bedient werden.   „Wir freuen uns sehr, dass unsere Fluggäste nun wieder Zypern erreichen können. Seit Jahren steht die Mittelmeerinsel auf dem Wunschzettel vieler Passagiere. Jetzt können wir die Lücke wieder schließen und haben mit dieser touristischen Perle ein weiteres Ferienziel am Start“, kommentiert Marcel Schütz, Bereichsleiter Aviation, die neue Route. Urlauber können ab sofort mit der Planung beginnen, der Ticketverkauf habe bereits begonnen. Die neue Strecke unterstreiche auch, so Schütz, welche Bedeutung der Standort Memmingen für Wizz Air habe.

weiterlesen »

Wizzair startet in Salzburg

Nach Wien nimmt die ungarische Billigfluggesellschaft nun auch Flüge ab Salzburg auf. Gerüchte gab es schon lange, doch nun ist es fix. Nachdem der Low Cost Carrier gestern erst zwei neue Basen eingeweiht hat, folgt prompt die nächste Ankündigung: Ab Juli können Fluggäste vom Salzburger Flughafen aus nach Larnaka, Kiew, Bukarest, Belgrad, Tuzla und Skopje fliegen. Alle sechs neuen Routen waren bisher noch nicht direkt von Salzburg erreichbar. „Mit den angekündigten Strecken wird der Salzburger Flughafen jährlich um mehr als 200.000 Sitzplätze erweitert und die Stadt und die Region mit derzeit noch nicht bedienten Zielen verbinden“. CEO József Váradi „Wizz Air kommt nach Salzburg und das in diesen sehr schwierigen Zeiten! Dies ist nicht nur ein sehr wichtiges Signal für uns und den Markt, sondern unterstreicht auch den Wert dieser Region. Wir hatten immer eine große Nachfrage nach direkten Verbindungen nach Osteuropa, die wir jetzt mit Wizz Air anbieten können. Ich bin von ganzem Herzen davon überzeugt, dass alle Ziele von unserem Markt gut angenommen werden“, freut sich Bettina Ganghofer, Flughafen Salzburg Geschäftsführerin. Anschließend zog József Váradi weiter nach Tirana. Ob er für die albanische Hauptstadt auch neue Strecken mit im Gepäck hat, wird sich noch zeigen… Die neuen Salzburg-Strecken auf einen Blick:

weiterlesen »

Vida: „Unter der Armutsgrenze unterschreiben wir nicht“

Die Gewerkschaft Vida ist nicht der Ansicht, dass sie die Schuld für das Scheitern der Lauda-KV-Verhandlungen trägt. Zum Teil werden sogar schwere Vorwürfe gegen das Management erhoben. Nach den gescheiterten Verhandlungen kommt nun die Gewerkschaft Vida zu Wort. In einem Rundschreiben legt diese ihre Sichtweise dar. Die Quintessenz ist: „Unsere Hand bleibt ausgestreckt!“ Dennoch sei der inzwischen nachgebesserte Vorschlag der Lauda-Geschäftsleitung inakzeptabel – man könne weder ein Grundgehalt unter der Armutsgrenze akzeptieren noch eine Vereinbarung unterschreiben, die rechtswidrige Bestimmungen enthält. Damit hält die Arbeitsnehmervertretung weiter an ihren Kritikpunkten fest. Und dass, obwohl man von Seiten der Fluggesellschaft auf die Vida zugegangen ist und sowohl beim Gehalt als auch bei den strittigen Bestimmungen nachjustiert hat. Doch das reiche noch nicht aus. „Eine Hilfskraft in einem Hotel hat ein garantiertes Grundgehalt im Monat von über 1.500 Euro und zusätzlich Weihnachts- und Urlaubsgeld. Wir können nicht zulassen, dass für einen sicherheitsrelevanten Beruf noch weniger gezahlt wird. Es geht hier auch um die Arbeitsbedingungen aller Beschäftigen in ganz Österreich.“ Der Kompromissvorschlag: Ein Grundgehalt über der Armutsschwelle und eine Reduktion der Einkommensverluste bei den Co-Piloten durch Umschichtungen innerhalb der Gehälter. Und dass ohne zusätzliche Kosten für Lauda. Im 15-stündigen Schlagabtausch wollte weder die Wirtschaftskammer noch das Unternehmen den Gegenvorschlag annehmen. Dennoch sei es wichtig, weiter Gespräche zu führen und die Arbeitsplätze nicht aufzugeben. Denn der Vida sei es ein Anliegen, den Standort in Wien zu erhalten – was man von den Gegenparteien am Verhandlungstisch nicht behaupten könne. Man werde sich weiterhin dafür einsetzen, dass Lauda die Kurzarbeitsförderung

weiterlesen »

Peoples hebt am 15. Juni 2020 wieder ab

Die österreichische Regionalfluggesellschaft Peoples wird ab 15. Juni 2020 den „Vorarlberg-Shuttle“ wiederaufnehmen. Nun ist es fixiert: People’s nimmt den Flugbetrieb zwischen Altenrhein und Wien ab dem 15. Juni wieder auf. Vorerst tastet man sich aber langsam heran. Werktags soll einmal eine Maschine nach Wien und retour fliegen. Eine Erhöhung auf zwei Rotationen soll in einem zweiten Schritt erfolgen. Dessen Zeitpunkt sei abhängig von den weiteren Entwicklungen. „Die Grenzen zwischen Schweiz und Österreich werden endgültig am 15. Juni geöffnet. Folglich kann die Fluglinie People’s ihren Linienflugbetrieb zwischen Altenrhein und Wien ab 15. Juni 2020 schrittweise und unter Einhalten der verordneten Hygiene- und Schutzmaßnahmen wieder aufnehmen“, heißt es in der Mitteilung.

weiterlesen »

China will keine Corona-Fälle „re-importieren“

Das mutmaßliche Ursprungsland der Corona-Pandemie, die Volksrepublik China, will die harten Einreiseregeln noch länger aufrechterhalten. Das Regime betont, dass man sich keine neuen COVID-19-Fälle ins Land „importieren“ will. China hält weiterhin an den Einschränkungen für ausländische Flüge fest und wird diese wohl mindestens bis Oktober aufrechterhalten. Aufgrund des neuartigen Virus liegt der internationale Flugbetrieb praktisch brach, um die Krankheit nicht aus dem Ausland zu importieren. Die Sicherheitsmaßnahmen sind nach wie vor enorm. Ende März führte man die sogenannte „Fünf-Eins-Regel“ ein, die einer Fluggesellschaft nur einmal die Woche einen Flug in das Land erlaubt. Die Luftverkehrsbehörde habe nun die Verantwortlichen angewiesen, diese Vorgehensweise weiterhin bestehen zu lassen, wie aero.de berichtet. Die Zahl der Fluggäste im Inland würde sich hingegen wieder im Aufwärtstrend befinden. Seit Anfang Mai sollen bereits über 800.000 Fluggäste täglich unterwegs sein und regionale Ziele anfliegen. Dabei sollen besonders Geschäftsreisen hoch im Kurs sein – die Situation in den Touristenstädten verbessert sich nur schleppend.

weiterlesen »

Bienen erobern den Salzburger Flughafen

Bedingt durch die Corona-Pandemie ist es auch am Salzburger Flughafen sehr ruhig. Im Tierreich gibt es allerdings weiterhin viel Flugverkehr. Der Airport siedelte im April weitere Bienenvölker an und will damit ein wichtiges Zeichen setzen. Es summt und brummt über den Flughafenwiesen: Im vergangenen Jahr wurden fünf Bienenstöcke am Flughafenareal des Salzburger Airports aufgestellt. Seit März sind es sogar schon neun. „Mit der Ansiedelung von Bienenvölkern möchten wir bewusst ein Zeichen setzen“, heißt es in der Mitteilung. Auch warnt man vor einem massiven Bienensterben. „Letztes Jahr konnten wir erstmals unseren Airport-Honig verkosten. Jetzt freue ich mich schon auf die Ernte 2020! Auch ich wusste nicht, dass unsere Bienen für 1 Kilo Honig bis zu 150.000-mal ausfliegen und etwa 20 Millionen Blüten besuchen müssen. Dabei legen sie bis zu 150.000 Flugkilometer zurück. Ungefähr gleich viele Flugkilometer sind unsere Businesskunden unterwegs, wenn sie ab Salzburg zu ihren Geschäftsterminen fliegen. Oder anders gesagt – unsere Bienen jetten für 1 Kilo Honig rund 4-mal um die Erde“, so Flughafengeschäftsführerin Bettina Ganghofer.

weiterlesen »

Air France muss um Inlandsflüge bangen

TGV statt Air France – so lautet die Ansage der französischen Regierung für die Gewährung der Staatshilfe für Air France. Der französische Carrier soll das Inlandsstreckennetz deutlich zurückfahren. Der Staat will verstärkt auf die Eisenbahn setzen. Die Fluggesellschaft Air France muss zur Inanspruchnahme der milliardenschweren Staatshilfe äußerst harte Umweltauflagen akzeptieren. Insbesondere muss die Anzahl der Inlandsflüge drastisch reduziert werden. Im Gegenzug soll das TGV-Angebot seitens der französischen Staatseisenbahn deutlich ausgebaut werden, so Umweltministerin Elisabeth Borne. Zuvor haben die verantwortlichen Regierungsvertreter ein sieben Milliarden Euro schweres Hilfspaket für den angeschlagenen Carrier geschnürt. Diese bestehe aus staatlichen Bürgschaften für Bankkredite und Staatsdarlehen und soll der Airline aus der Krise helfen, wie sn.at berichtet. Air France habe im Gegenzug einer Verringerung der inländischen CO2-Emissionen um 50 Prozent zugestimmt.

weiterlesen »