Granit Pireci

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Granit Pireci

Leichter Aufwind in Zürich

Man verspürt einen Hauch von Aufwind am Flughafen Zürich: Während im Mai nur 43.852 Menschen den Airport nutzten, zählte man im letzten Monat schon 201.692 Fluggäste. Trotz dieser Zunahme bleibt der Wert ein ernüchternder. Denn verglichen mit den Zahlen des Vorjahres sank das Passagieraufkommen um 93 Prozent. Dem gegenüber wurden im selben Monat insgesamt 19.911 Tonnen Fracht abgewickelt. Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahresmonat fällt dabei zwar niedriger aus als beim Passagieraufkommen. Er bleibt dennoch deutlich: 45,7 Prozent. Trotz all der Rückschläge in den letzten Wochen und Monaten: Der Trend geht nach oben– wenn auch langsam. 

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Lufthansa stellt Friedrichshafen wieder ein

Noch vor wenigen Tagen verkündete der finanziell angeschlagene Bodensee Airport stolz, dass Lufthansa die Flugverbindung nach Frankfurt wieder aufnimmt. Doch nun wird sie ab dem heutigen Tag schon wieder eingestellt. Grund dafür sei laut Lufthansa-Pressesprecher die geringe Buchungslage – es würden sich noch zu wenig Menschen in den Flieger trauen. Inmitten der bisher größten Krise der Branche könne man die Strecke so nicht aufrechterhalten. Der Abschied soll aber nur temporär sein. Denn ab September soll ein neuer Versuch gestartet werden, die Strecke wieder zu etablieren. Vor der Pandemie flogen die Maschinen der AUA-Muttergesellschaft viermal täglich in die Finanzmetropole. Dem Flughafen macht die Entscheidung des Carriers einen Strich durch die Rechnung. Vor allem aber die Art und Weise, wie man davon erfuhr, schmeckt dem Flughafen gar nicht. Wie suedkurier.de berichtet, haben die Verantwortlichen erst über eine Facebook-Meldung von der Einstellung der Strecke Wind bekommen.

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Corsair prüft Start in Deutschland

Die Zahl der Langstrecken-Anbieter könnte in Deutschland steigen: Schon länger spekuliert die französische Corsair damit, in den deutschen Markt einzutreten. Nun soll dies auch wirklich geschehen.  „Wir planen Flüge von Deutschland zu einigen ausgewählten Langstreckenzielen, die in Corsairs bestehendes Netz passen“, so Peter Oncken vom Corsair-Mehrheitseigentümer Intro Aviation zu dem Magazin Aviation Week. Selbstverständlich sei für ihn auch eine deutschsprachige Besatzung an Bord. Trotz der schon spezifischeren Planung könnte das Vorhaben auch gar nicht realisiert werden. Denn Intro Aviation befinde sich derzeit in Verhandlungen mit möglichen neuen Aktionären, wie aerotelegraph.com berichtet. Das könnte dann auch einen kompletten Ausstieg der deutschen Beteiligungsgesellschaft zur Folge haben – und damit auch das Projekt auf Eis legen.

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Sundair ist zurück in Dresden

Pünktlich zum Flughafen-Jubiläum: Sundair hebt ab Dresden wieder ab. Nach knapp vier Monaten Corona-bedingter Zwangspause hat die Airline den Flugbetrieb in Dresden wieder aufgenommen. Am Samstagmorgen setzte die Fluggesellschaft auf der griechischen Mittelmeerinsel Rhodos zur Landung an. Anlässlich der Wiederaufnahme und des 85-jährigen Jubiläums des Flughafens gab es vor dem Abflug Wasserfontänen von der Flughafen-Feuerwehr. Außerdem hat Sundair in diesem Sommer erstmals zwei Flugzeuge am Airport stationiert. Dabei handelt es sich um zwei Airbus A320-Maschinen, mit denen der Carrier beliebte Urlaubsziele ansteuert. Neu im Sundair-Flugplan ab Dresden sind Korfu, Palma de Mallorca, Paphos und Varna. Des Weiteren fliege man nach Fuerteventura sowie nach Kos, Heraklion und Rhodos, wie man mitteilt.

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Abu Dhabi: Wizzair kündigt erste Destinationen an

Wizz Air Abu Dhabi kann loslegen: Das Joint-Venture mit der ADQ hat in den VAE den Status einer nationalen Fluggesellschaft erhalten und wird ab dem 1. Oktober sechs Destinationen ab Abu Dhabi anfliegen. Dazu werde man zwei neue Airbus A321neo-Flugzeuge am Airport stationieren, wie man mitteilt. Darüber hinaus sollen in den ersten sechs Betriebsmonaten vier weitere Airbus A321neo dazu stoßen. Zu den ersten Reisezielen gehören Alexandria, Athen, Kutaisi, Larnaka, Odessa und Jerewan. “Ich freue mich sehr, das erste Netzwerk von Wizz Air Abu Dhabi bekannt zu geben und den Beginn des Flugbetriebs am 1. Oktober erneut zu bestätigen. Diese Ankündigung ist der erste Schritt einer langen und lang ersehnten Reise, auf der wir unsere Präsenz in Abu Dhabi ausbauen, einen Beitrag zur wirtschaftlichen Diversitätsstrategie Abu Dhabis leisten und gleichzeitig immer erschwinglichere Reisemöglichkeiten auf unserem Niedrigtarifnetz anbieten wollen. Wir wissen die Unterstützung, die wir von der Regierung, den ihr angeschlossenen Organisationen und unseren lokalen Geschäftspartnern in Abu Dhabi erhalten haben, sehr zu schätzen“, so József Váradi, Vorsitzender der Wizz Air Abu Dhabi und CEO der Wizz Air Group.

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ÖBB bauen AUA-Angebot weiter aus

Ab dem 20. Juli wird somit zwischen 5:00 und 20:30 Uhr jede Stunde ein Railjet mit Austrian Airlines Flugnummer zwischen Salzburg und Flughafen Wien fahren. Austrian Airlines sieht sich gezwungen, den Wegfall der Flugverbindung Salzburg-Wien zu kompensieren. Und das tut der Carrier auch: In Zusammenarbeit mit den ÖBB werden ab dem 20. Juli bis zu 31 AIRail-Züge täglich zwischen dem Salzburger Hauptbahnhof und dem Flughafen Wien fahren. Das ist mehr als eine Verzehnfachung zu den bisherigen 3 Verbindungen pro Tag. „Mit dem Zug ist der Flughafen Wien von Salzburg aus in deutlich unter drei Stunden und ohne Umsteigen erreichbar. Daher stellt unser AIRail-Angebot eine gute und umweltfreundlichere Alternative zum Flug dar. Wir sind zuversichtlich, dass wir künftig viele Austrian Airlines Gäste auf dem AIRail aus Salzburg begrüßen können, die dann in Wien auf Fern- und Osteuropaflüge umsteigen werden“, so Austrian Airlines CEO Alexis von Hoensbroech.

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Kolba warnt vor deutscher Gutscheinlösung

Österreicher sollen Zwangsgutscheine, die nun von der Regierung der Bundesrepublik gedeckt werden, nicht annehmen, sondern auf Auszahlung ihrer Ansprüche pochen. Gutschein statt Rückerstattung: Seit kurzem dürfen das Veranstalter abgesagter Pauschalreisen in Deutschland. Unter anderem, um eine drohende Insolvenz der Reiseunternehmen zu verhindern. Doch nun warnt der österreichische Verbraucherschützer Peter Kolba: Betroffene sollten lieber auf die Auszahlung bestehen.  Es würde zwar stimmen, dass die neu erlassene Vorschrift transparenter ist, als so manch andere Vorschläge, dieses Problem zu lösen. Auch würde es sämtliche Aufklärungspflichten ordnungsmäßig erfüllen, wie orf.at berichtet. Allerdings sei die Insolvenzabsicherung nur eine Art Ausfallhaftung der deutschen Bundesregierung, falls der Versicherer des Veranstalters die Zahlung verweigert – und damit könne man durchaus rechnen. Denn die Absicherung betreffe ausschließlich Pauschalreisen, nicht Gutscheine. Das könnte zu Auseinandersetzungen und somit zu längeren Wartezeiten führen.

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Deutschland: Airbus baut rund 3.000 Stellen ab

Vor kurzem hat Airbus angekündigt, nahezu 5.100 Arbeitsstellen schrittweise abbauen zu wollen. Nun soll es auch nähere Details zu einzelnen Niederlassungen geben: Demnach ist von insgesamt 3.175 Kündigungen die Rede – allein an deutschen Standorten. Dabei sollen alleine in Hamburg inklusive Buxtehude und Fuhlsbüttel 2.325 Arbeitsplätze wegfallen. Auch Stade und Bremen seien von dieser Sparmaßnahme stark betroffen und müssten dreistellige Verluste des Personalstandes hinnehmen, wie ndr.de berichtet. Doch nicht nur der Produktionsbereich bekomme diese Krise zu spüren. Kein Bereich werde davon verschont, so Arbeitsdirektor Marco Wagner. Allem Anschein nach werde der europäische Flugzeugbauer als kleineres Unternehmen aus der Corona-Krise hervor gehen, so Wagner weiter.

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TAP kommt unter staatliche Kontrolle

Portugal übernimmt wieder die Mehrheit an TAP Air Portugal. Doch keine Zwangsverstaatlichung: Die portugiesische Regierung konnte sich mit den privaten Aktionären der TAP einigen und fungiert nun – ähnlich wie der deutsche Staat bei der Lufthansa – als Retter der angeschlagenen Traditions-Airline. Dazu sei ein Abkommen zur Erhöhung des Staatsanteils von bisher 50 auf 72,5 Prozent vereinbart worden.  Außerdem sei Berichten zufolge auch beschlossen worden, dass die Beteiligung des Konzerns Atlantic Gateway von bisher 45 auf 22,5 Prozent schrumpfen würde. Dafür zahle der Staat 55 Millionen Euro, wie aero.de berichtet. Unverändert bleibe indes der Anteil der Mitarbeiter. Diese würden weiterhin fünf Prozent des Aktienkapitals halten.

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Germanwings-Absturz: Gericht weist Ansprüche ab

Im Prozess nach dem Absturz einer Germanwings-Maschine hat das Essener Landgericht die Klagen von Hinterbliebenen auf zusätzliche Schmerzengeld-Zahlungen abgelehnt. Seit dem tragischen Vorfall im März 2015 trauern die Angehörigen der Opfer. Einige wollten nun mehr Geld. Doch daraus wird erst einmal nichts. Die Kläger warfen den beschuldigten Parteien vor, bei der medizinischen Begutachtung des Co-Piloten versagt zu haben. Der Mutter-Konzern Lufthansa und die ebenso angeklagte Lufthansa-Flugschule in den Vereinigten Staaten seien aber für die fliegerärztliche Untersuchung des Piloten nicht zuständig gewesen, liefert die zuständige Gerichtssprecherin als Begründung. Vielmehr würde es unter dem Zuständigkeitsbereich des Luftfahrtbundesamtes fallen.  Nach den Ermittlungsverfahren wurde bekannt, dass der Absturz, bei dem alle Fluginsassen ums Leben gekommen sind, absichtlich herbeigeführt wurde. Verursacher war der unter Depressionen leidende Co-Pilot. Im Zuge dessen sei auch schon Geld an die Familie der Geschädigten geflossen, wie zeit.de berichtet. In den meisten Fällen hätte ein Opfer in Deutschland über 100.000 Euro zugesichert bekommen. Gegen das Urteil ist Berufung möglich.

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