Granit Pireci

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Granit Pireci

Vietnam Airlines meidet Luftraum über Taiwan-Straße

Als Reaktion auf die zunehmenden Spannungen zwischen China und den USA nach dem Taiwan-Besuch der US-Spitzenpolitikerin Nancy Pelosi hat Vietnam Airlines seine Flugrouten in der Region geändert. Die Airline wolle den Luftraum über der Taiwan-Straße wegen möglicher chinesischer Militärübungen rund um die Meerenge meiden, wie das deutsche Luftfahrtportal Aero berichtet. „Um den Betrieb und die Flugsicherheit zu gewährleisten, wird Vietnam Airlines ab dem 4. August die Flugrouten zwischen Vietnam und Nordostasien, einschließlich Japan, Korea und Taiwan sowie zwischen Vietnam und den USA anpassen, um das Überfliegen einiger Gebiete in der Nähe der Insel Taiwan (China) zu vermeiden“, schrieb die Fluglinie. China hatte zuvor vor Flügen rund um Taiwan gewarnt. Peking hat Militärmanöver rund um die demokratische Inselrepublik angekündigt. Diese sind eine Reaktion auf den Besuch der Vorsitzenden des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi.

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Malaysia lässt sämtliche CoV-Einreisebeschränkungen fallen

Malaysia verabschiedet sich vollständig von den wegen des Coronavirus verhängten Einreisebeschränkungen. Ab sofort ist das Land in Südostasien frei für Reisende zugänglich. Seit April 2022 sind die Grenzen in Malaysia bereits geöffnet. Zuletzt war die Einreise jedoch noch an bestimmte pandemiebedingte Nachweispflichten gebunden. Diese sind seit dem 1. August 2022 abgeschafft. In einer Regierungsmitteilung hieß es, dass alle Corona-Einreisebestimmungen unabhängig vom Impfstatus der Einreisenden aufgehoben wurden. In der aktualisierten Information des Auswärtigen Amtes werde darauf hingewiesen, dass Touristen dennoch die App MySejahtera herunterladen müssen. Der dort bislang zu hinterlegende Impfnachweis sei allerdings nicht mehr zu erbringen. Das berichtet Check24. Bis zum 31. Juli musste der Impfstatus in der malaysischen App nachgewiesen werden. Ungeimpfte Reisende hatten überdies einen höchstens 48 Stunden alten, negativen PCR-Test vorzuweisen. Binnen 24 Stunden nach der Einreise nach Malaysia musste ein zusätzlicher Antigen-Schnelltest durchgeführt werden, auf den ungeachtet des Ergebnisses eine fünftägige Quarantäne erfolgte.

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Lufthansa vereinbart mit Gewerkschaft Verdi Gehaltssteigerung für Bodenpersonal

Lufthansa und die Gewerkschaft Verdi haben sich in der dritten Verhandlungsrunde auf einen neuen Vergütungstarifvertrag für das Bodenpersonal der Lufthansa geeinigt. Es seien spürbare Gehaltssteigerungen vereinbart worden, die überproportional für die unteren Vergütungsgruppen seien. Bei der AUA-Mutter kommt es damit nicht erneut zu einem Streik der Beschäftigten an Check-in oder bei der Abfertigung von Flugzeugen. Ein eintägiger Ausstand hatte in der vergangenen Woche mehr als 1.000 Flugstreichungen an den Lufthansa-Drehkreuzen Frankfurt und München ausgelöst. Und das mitten in der Hauptsaison, die Reisenden wegen Störungen des Flughafenbetriebes aufgrund von Personalmangel in Europa ohnehin schon viel Geduld abverlangt. „Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, mit dem Sozialpartner eine gute Lösung für unsere Mitarbeitenden zu finden“, so Michael Niggemann, Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Deutschen Lufthansa AG. „Wir haben große Gehaltszuwächse vereinbart. Es war uns wichtig, die unteren und mittleren Einkommensgruppen über-proportional zu berücksichtigen. Damit werden wir der sozialen Verantwortung für unsere Beschäftigten gerecht und sichern unsere Attraktivität als Arbeitgeber. Ange-sichts der immer noch hohen Belastungen durch die Pandemie und der unsicheren Konjunktur haben wir die Anhebung der Vergütungen über mehrere Stufen zeitlich gestreckt und durch eine 18-monatige Laufzeit längerfristige Planungssicherheit geschaffen.“ Im Einzelnen beinhaltet der neue Vergütungstarifvertrag folgende Bestandteile: •    Festbetrag von 200 Euro pro Monat rückwirkend zum 1. Juli 2022•    Erhöhung der monatlichen Grundvergütung von 2,5 Prozent, mindestens aber 125 Euro ab 1. Januar 2023•    Erhöhung der monatlichen Grundvergütung um 2,5 Prozent ab 1. Juli 2023 •    Laufzeit von mindestens 18 Monaten Steigerungen der monatlichen Grundvergütungen (brutto) innerhalb der Laufzeit:  •  

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Flughafen Zadar performt über Vorkrisen-Niveau

Der Flughafen Zadar hat im abgelaufenen Monat mit 237.327 Passagieren seinen bisher verkehrsreichsten Monat verzeichnet. Damit kann sich der kroatische Flughafen um 63,2 Prozent gegenüber dem Monat vor der Pandemie 2019 steigern. Von Januar bis Juli verzeichnete der Airport eine Rekordzahl von 566.788 Reisenden, um 28,5 Prozent mehr als 2019. Eigenen Angaben zufolge soll der Höhenflug auch im August weiter gehen: „Dieses Jahr wird sicherlich ein Rekordjahr werden. Wir werden das Jahr 2019 aller Voraussicht nach um etwa 15 bis 20 Prozent übertreffen“, so Ivan Skelin, Ground Operations Manager beim Flughafen Zadar. Der Flughafen Zadar ist der erste in Kroatien, der das Vorkrisen-Niveau nicht nur erreicht, sondern auch übertrifft. Der Anstieg des Verkehrsaufkommens sei vor allem Ryanair zu verdanken, wie Ex-Yu-Aviation berichtet. Der Low-Coster habe in diesem Sommer ein drittes Flugzeug in der Stadt stationiert und eine Reihe neuer Strecken eröffnet.

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Etihad Airways bestellt sieben A350F-Frachter

Nachdem Etihad Airways bereits im Februar eine Absichtserklärung unterzeichnet hat, bestätigt der Golf-Carrier nun den Auftrag über sieben A350F-Frachter. Mit dieser Bestellung baut die nationale Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate ihre Geschäftsbeziehung zu dem europäischen Flugzeugbauer weiter aus und ergänzt ihre bestehende Bestellung der größten Passagierversion der A350-1000, von der bereits fünf Maschinen ausgeliefert wurden. „Beim Aufbau einer der jüngsten und nachhaltigsten Flotten der Welt freuen wir uns über die Erweiterung unserer langfristigen Partnerschaft mit Airbus durch die Aufnahme des A350-Frachters in unsere Flotte. Diese zusätzliche Frachtkapazität wird das beispiellose Wachstum unterstützen, das wir im Geschäftsbereich Etihad Cargo erleben. Airbus hat ein bemerkenswert treibstoffeffizientes Flugzeug entwickelt, das zusammen mit der A350-1000 in unserer Passagierflotte unser Ziel unterstützt, bis 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen“, so Etihad-Chef Tony Douglas.

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Flughafen Hahn: Weniger Fracht, mehr Passagiere

Der Hunsrück-Flughafen Hahn verbucht bei weniger Fracht deutlich mehr Passagiere – und sieht im aktuellen Reisechaos Chancen. Das Frachtgeschäft sank im ersten Halbjahr 2022 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 19,2 Prozent auf 109.727 Tonnen, wie das Luftfahrtportal Aero berichtet. Die Zahl der Passagiere schnellte dagegen in der entspannteren Corona-Situation um 332 Prozent auf 574.711 nach oben. Der Flughafen Hahn war im Oktober 2021 in Insolvenz gegangen und im Juni 2022 mehrheitlich an die Swift Conjoy GmbH in Frankfurt verkauft worden. Das Bundesland Hessen hielt noch einen Minderheitsanteil.

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Kambodscha erleichtert Einreise für Ungeimpfte

Die Einreise für Ungeimpfte nach Kambodscha ist wieder vereinfacht möglich. Sie müssen sich nicht mehr für sieben Tage vor Ort in Quarantäne begeben, sondern nach der Ankunft nur noch einen Antigen-Schnelltest vornehmen lassen. Sollte dieser positiv ausfallen, müssen sich die Personen häuslich oder in einer von den Behörden bestimmten Quarantäneeinrichtung zu isolieren. Die Tests werden an allen Einreisepunkten des Landes durchgeführt. Dies bestätigte Asien-Spezialist Tourasia, sowie auch die Botschaft des Landes auf Anfrage des Online-Portals About Travel. Vollständig geimpfte Personen unterliegen bereits seit März keinerlei Einschränkungen mehr bei der Einreise.

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SunExpress wird neuer Airline-Partner von Schalke 04

SunExpress, ein Joint Venture von Lufthansa und Turkish Airlines, wird neuer exklusiver Airline-Partner des deutschen Bundesligisten FC Schalke 04. Im Rahmen der Partnerschaft, die über eine Laufzeit von drei Jahren geschlossen wurde, wird der Ferienspezialist die Mannschaft der Königsblauen zu deren Trainingslagern in der Türkei und weiteren internationalen Auftritten fliegen. Nordrhein-Westfalen und insbesondere das Einzugsgebiet von Gelsenkirchen zählen aufgrund der drei Abflughäfen in Dortmund, Düsseldorf und Köln-Bonn zu den Kernmärkten der Fluggesellschaft. „Die Unterstützung von Profisport ist schon lange Teil unserer DNA“, erläutert SunExpress CEO Max Kownatzki. „Wir sind daher stolz, jetzt auch einen der erfolgreichsten und bekanntesten Bundesligavereine Deutschlands künftig als Airline-Partner zu unterstützen. Königsblau und Sonnengelb passen perfekt zusammen, da SunExpress und der FC Schalke 04 dieselben Werte teilen: Leidenschaft, Engagement und Teamgeist – ob auf dem Spielfeld oder in 11.000 Meter Flughöhe: Wir geben unser Bestes für unsere Fans und Kunden.“

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Russland hebt Grounding für 737 MAX auf

Russland hat das Grounding für die 737 MAX aufgelöst. Davon machte bisher erst eine Airline Gebrauch. Die 737 MAX steht nach den tödlichen Abstürzen bei Lion Air und Ethiopian Airlines auch in Russland nicht länger unter Flugsperre. Die russische Luftfahrtbehörde habe das Grounding aufgehoben, wie das Luftfahrtportal Aero unter Berufung auf russische Nachrichtenagenturen berichtet. Die Wiederfreigabe sei vorerst auf Betreiber aus „befreundeten Staaten“ beschränkt. Seit dem russischen Überfall auf die Ukraine ist der Flugverkehr zwischen dem Westen und Russland durch gegenseitige Luftraumsperren allerdings ohnehin nahezu vollständig zum Erliegen gekommen. Nach Informationen von „ch-aviation.com“ habe bisher nur die belarussische Airline Belavia von der Aufhebung des Groundings Gebrauch gemacht und die 737 MAX 8 EW-528PA am 21. Juli auf einem Flug von Minsk nach Georgien durch russischen Luftraum geroutet. Der einzige russische Betreiber S7 Airline setzt zwei geleaste 737 MAX 8 derzeit nicht ein. Die Wiederfreigabe könnte gleichwohl Turkish Airlines auf Russland-Umläufen zu mehr Flexibilität verhelfen. Die türkische Airline hat ihre 737-MAX-Flotte in den vergangenen Wochen durch neue Auslieferungen auf 25 Flugzeuge erweitert.

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Japanische ANA kehrt in die Gewinnzone zurück

Die japanische Airline kehrt nach zehn Quartalen Verlust wieder in die Gewinnzone zurück: Bei einem um 76 Prozent auf umgerechnet etwa 2,5 Milliarden Euro gestiegenen Umsatz meldet das börsennotierte Unternehmen heute praktisch eine schwarze Null für das zurückliegende erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres. In der Luftfahrtbranche erholt sich die Passagiernachfrage aktuell sehr schnell. Bei Betriebskosten von 2,54 Milliarden Euro erreicht ANA einen Nettogewinn von umgerechnet etwa 7,23 Millionen Euro nach einem Minus von knapp 370 Millionen Euro für das Vergleichsquartal im Vorjahr. „Wir freuen uns sehr über die Ergebnisse des ersten Quartals, die wir der gestiegenen Passagiernachfrage nach Inlands- und Auslandsreisen sowie höheren Einnahmen in allen unseren Geschäftssegmenten zu verdanken haben“, so Kimihiro Nakahori, Executive Vice President und CFO der ANA Gruppe. „Dies ist das Ergebnis der engagierten Bemühungen des globalen ANA-Teams und trägt dazu bei, dass wir auch in diesem herausfordernden Geschäftsumfeld die Bedürfnisse unserer Kunden erfüllen können.“ Im Frachtgeschäft war das auf den internationalen Strecken transportierte Volumen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum rückläufig, was auf die Streichung von Flügen auf Europa-Routen aufgrund des Konflikts in der Ukraine und auf einen Nachfragerückgang bei Gütern wie Automobilteilen zurückzuführen sei, wie der Carrier in einer Aussendung mitteilt. Im Low Cost Sektor, in dem die Gruppe durch den Betrieb von Peach Aviation aktiv ist, stieg das Passagieraufkommen im Vergleich zum Vorjahr um das 3,4-fache.Der Umsatz übertraf das Vorjahr mit einem Plus von fast 300 Prozent auf ungefähr 112 Millionen Euro bei weitem. Peach Aviation beförderte im Quartal etwa 1,7 Millionen Fluggäste. Insgesamt hält die ANA Holding weiterhin an ihrer konsolidierten Finanzprognose von

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