Granit Pireci

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Granit Pireci

HAM: Eurowings plant bis zu 350 Abflüge pro Woche

Viele Norddeutsche buchen ihre erste Flugreise nach mehr als zwei Jahren, und als Reaktion auf die hohe Nachfrage bauen die Fluggesellschaften ihr Angebot ab Hamburg weiter aus. Allen voran Eurowings: Von insgesamt 115 Direktzielen, die im Sommer ab Hamburg Airport angeboten werden, hat Eurowings 60 Ziele im Programm – das sind mehr als je zuvor. Mit bis zu 350 Abflügen pro Woche möchte Eurowings im Sommer der gestiegenen Nachfrage am Hamburg Airport nachkommen. Auch der Flughafen blickt mit bis zu 280.000 erwarteten Passagieren pro Woche zuversichtlich in den Sommer. Dabei erschweren hohe Auslastungsspitzen die Planung für alle Systempartner im Luftverkehr. „Viele Norddeutsche fiebern ihrer ersten Flugreise nach mehr als zwei Jahren entgegen. Die sehr lange Durststrecke scheint überwunden zu sein, wir können wieder mit Zuversicht nach vorne schauen. Umso mehr freuen wir uns, dass wir mit Eurowings einen starken und verlässlichen Partner an unserer Seite wissen. Das Angebot von Eurowings ist in diesem Sommer noch stärker als vor der Krise – unsere Passagiere haben also eine große Auswahl für ihre lang ersehnte Urlaubsreise“, sagt Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburger Flughafen. Seit Wochen verzeichnet Eurowings eigenen Angaben zufolge Buchungen auf einem konstant hohen Niveau. Dabei legt die deutsche Fluggesellschaft ihren Fokus auf Urlaubsreisende und setzt auf beliebte Sonnenregionen in Spanien, Griechenland und der Türkei. Hinzu kommen Städte in Europa wie Paris oder Prag. Neben Bilbao, Verona, Chania, Lissabon und Porto erweitert die deutsche Fluggesellschaft ihr Sommer-Portfolio ab Hamburg um weitere Ziele, darunter beliebte Urlaubsziele wie Alicante, aber auch Göteborg in Schweden.

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Airport Nürnberg rechnet in diesem Jahr mit drei Millionen Fluggästen

Mit rund 1,1 Millionen Fluggästen im Jahr 2021 steigerte der Airport Nürnberg sein Passagieraufkommen im Vorjahresvergleich um 16 Prozent. Vor Corona waren es noch mehr als 4,1 Millionen gewesen.  Der Konzern schloss das Jahr 2021 pandemiebedingt mit einem Verlust in Höhe von 14,9 Millionen Euro ab. Im ersten Pandemiejahr waren es noch minus 41,2 Millionen Euro gewesen. Im Berichtsjahr konnten auf Konzernebene Umsatzerlöse von 42,6 Millionen Euro (im Vorjahr 39,8 Millionen) erzielt werden, dies entspricht einer Erhöhung von 7 Prozent. Insgesamt sieht sich der Flughafen inzwischen aber wieder im Aufwind: „Die Menschen wollen reisen“, so Hupe. Der Osterreiseverkehr sei mit 251.000 Passagieren allein im April gut bis sehr gut verlaufen und habe die Erwartungen übertroffen. Für den Sommer erwartet der Airport Nürnberg erstmals wieder ähnliche Passagierzahlen wie im Vor-Pandemiejahr 2019 und geht davon aus, im Gesamtjahr die 3-Millionen-Marke bei den Fluggastzahlen zu knacken. Frachtaufkommen konnte gesteigert werden Bei der direkt ab bzw. nach Nürnberg geflogenen Luftfracht war eine deutliche Steigerung feststellbar, die sogar über das Vorkrisen-Niveau 2019 (+11 Prozent) hinausging. Sowohl regelmäßig verkehrende Expressdienste, wie auch die ab Nürnberg als Beiladung oder per Fracht-Charter transportierte Luftfracht konnten von dieser Entwicklung profitieren. Auch bei der in Nürnberg abgefertigten, aber nicht ab/bis Nürnberg geflogenen Luftfracht (Trucking) war eine positive Entwicklung feststellbar (+18 Prozent). 

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FACC mit gutem Quartalsergebnis

Der oberösterreichische Flugzeugteilebauer FACC hat im ersten Quartal 2022 von einer Erholung der Luftfahrtbranche profitiert. Der Umsatz kletterte auf 127,5 Millionen Euro, das entspricht einem Plus von 7,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Das EBIT (operatives Ergebnis) lag im selben Zeitraum bei 3,0 Millionen Euro. Im Gesamtjahr soll der Umsatz um zehn Prozent steigen, das EBIT will der Luftfahrtzulieferer gegenüber 2021 mehr als verdreifachen. Die positive Entwicklung heuer erklärte das Unternehmen in einer Aussendung mit einer guten Auftragslage bei Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen. Der Markt für Business Jets, der rund 17 Prozent des Umsatzes der FACC liefert, habe bereits zum Jahresende 2021 wieder das Vorkrisenniveau erreicht. Hintergrund für die gute Auftragslage jetzt sei eine weitere Erholung der Luftfahrtbranche nach der Pandemie, vor allem beim kontinentalen Flugverkehr in den USA und dem Nahen Osten. Im Gesamtjahr 2021 hatte ein verlorener Rechtsstreit mit einem Zulieferer noch ein negatives operatives Ergebnis zur Folge. Der Krieg in der Ukraine habe sich kaum negativ auf das Geschäft des Flugzeugausrüsters ausgewirkt, weil das Unternehmen weder dort noch in Russland Lieferketten habe. Das jährliche Liefervolumen für die zivile Luftfahrt in Russland betrage rund 1 Millionen Euro. Der Ausblick bleibt den Angaben zufolge unverändert: Der Flugzeugteilebauer will seinen Umsatz im Gesamtjahr um 10 Prozent steigern, beim operativen Ergebnis ohne Einmaleffekte (EBIT) peilt die FACC eine Verdreifachung gegenüber dem Vorjahr an.

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Verlust: BER muss wieder Rotstift

Der deutsche Hauptstadtflughafen BER schließt auch 2021 mit Verlust ab: Auf den Bilanzstichtag wurde ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Verlust von 530,8 Millionen Euro ausgewiesen. Für 2022 verspricht sich der Betreiber jedoch einen operativen Gewinn. Der gesamte Umsatz soll 2022 auf fast 550 Millionen Euro steigen, nach etwa 272 Millionen Euro im 2021. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (Ebitda) und Sondereffekten wird mit einem Plus von EUR 177,4 Millionen Euro kalkuliert. 2022 rechnet Flughafenchefin Aletta von Massenbach aber mit einem anziehenden Flugverkehr und damit einem Anstieg der Passagierzahlen auf rund 17 Millionen, nach 9,95 Millionen im Vorjahr. Dies wäre dennoch erst die Hälfte des Niveaus von 2019.  Der neue Flughafen eröffnete im Oktober 2020 und meldete bereits ein Jahr darauf, im Herbst 2021, Bedarf an Finanzhilfen an: Bis 2026 würden von den Eignern weitere EUR 2,4 Milliarden Euro gebraucht. Die Betriebsabläufe sowie die Geschäftsentwicklung waren im ersten Geschäftsjahr wohl deutlich von den Auswirkungen der Corona-Pandemie beeinflusst.

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VIE: Supreme Fly sagt Charterflüge nach Monastir und Tunis wieder ab

Die Charterflüge von Wien nach Tunis und Monastir fallen dieses Jahr in den Sand. Gestern hat Supreme Fly noch die festen Flugtermine veröffentlicht – Aviation Direct berichtete. Nur einen Tag später werden ebendiese wieder über Bord geworfen und das diesjährige Charter-Programm gänzlich annulliert. „Aufgrund explodierender Kerosinpreise und unzureichender Flugzeugkapazitäten für den tunesischen Markt, müssen wir unsere Flüge für diesem Sommer, von Wien nach Tunis/Monastir, leider absagen. Im Juni, Juli und August werden somit keine Flüge von SupremeFly nach Tunesien stattfinden“, so das österreichische Startup in einer Stellungnahme. Bei der derzeitigen Marktlage könne man den Kunden keine attraktiven Konditionen anbieten. Aufgeschoben ist aber lange nicht aufgehoben: Supreme Fly hofft darauf, nächstes Jahr wieder Flüge von Wien nach Tunesien durchführen zu können.

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FACC und Ex-Chef einigen sich auf Vergleich

Wegen eines millionenschweren Betrugsfalls hatte der Innviertler Flugzeugteilehersteller im Jahr 2016 seinen damaligen Vorstandschef abberufen. Nun schließen haben sich die beiden Parteien außergerichtlich geeinigt. Bereits ausjudiziert war im März, dass das Unternehmen keinen Schadenersatz von der ehemaligen Führungskraft bekommt. Ein arbeitsrechtliches Verfahren, in dem der Ex-Chef die Firma wegen der – aus seiner Sicht – ungerechtfertigten Abberufung klagte, endete nun mit einem Vergleich. Der Vergleich sei bereits rechtswirksam, über den Inhalt wurde Stillschweigen vereinbart, bestätigte eine Gerichtssprecherin des Landesgerichts Ried der APA einen Artikel der „Oberösterreichischen Nachrichten“. Es dürfte um arbeitsrechtliche Ansprüche in beträchtlicher Höhe gegangen sein, wurde in der Zeitung vermutet. Ende 2015 hatte FACC in einem „Fake President Fraud“ 54 Millionen Euro überwiesen. Betrüger hatten in Mails an eine Mitarbeiterin der Finanzbuchhaltung den Eindruck erweckt, der Vorstand hätte den Auftrag zur Überweisung erteilt. Nur 10 Millionen Euro konnten noch auf einem ausländischen Konto eingefroren werden. Nach dem Auffliegen des Betruges wurden die Finanzchefin und der Firmenchef entlassen. FACC klagte den Ex-Chef. Das Gericht kam aber zum Schluss, dass der ehemalige Vorstand seine Sorgfaltspflichten nicht verletzt habe. Dieser wiederum war arbeitsrechtlich gegen seine Abberufung vorgegangen.

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Knapp 14,2 Millionen Fluggäste zählte Ryanair im April

Im April hat der irische Billigflieger Ryanair rund 14,2 Millionen Passagiere bei einer Auslastung von 91 Prozent befördert. Im selben Monat des letzten Jahres waren es rund eine Million bei einer Auslastung von 67 Prozent gewesen. Das geht aus einer Aussendung des Low-Costers hervor. Damit konnte das Unternehmen bei den Passagierzahlen deutlich zulegen und von der diesjährig starken Oster-Welle profitieren. Im März 2022 hatte Ryanair noch 11,2 Millionen Fluggäste transportiert. Der Märzverkehr wurde durch die russische Invasion in der Ukraine eigenen Angaben zufolge beeinträchtigt: 2.000 Flüge aus der/in die Ukraine fielen im besagten Monat aufgrund von Luftraumsperrungen aus.

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Warnstreik bei Lufthansa Cargo-Tochter

Am Frankfurter Flughafen hat heute ein dreitägiger Warnstreik der Handling Counts begonnen. Dabei handelt es sich um eine eine 100-prozentige Tochter der Lufthansa Cargo. Um 6.00 Uhr legten Mitarbeiter der Frachtabfertigung Handling Counts die Arbeit nieder, um Druck in den Tarifverhandlungen zu machen, wie ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi gegenüber dem Luftfahrtportal Aero mitteilte. Der Ausstand habe zwar keine Auswirkungen auf Passagiere. Im Bereich des Im- und Exports könne es aber zu Ausfällen und Verzögerungen kommen. Verdi verhandelt nach eigenen Angaben seit Februar über einen Vergütungstarifvertrag. Insbesondere gehe es um eine Erhöhung der Löhne für die rund 200 Beschäftigten der Handling Counts. Es ist der zweite Streik innerhalb eines Monats. Verdi wolle damit Bewegung in die Tarifverhandlungen bringen, teilte die Gewerkschaft mit. Nach dem vorangegangenen 24-stündigen Streik am 6. April habe die Geschäftsführung darauf nicht am Verhandlungstisch reagiert, sondern eine Prämie von 100 Euro für diejenigen Beschäftigten ausgelobt, die sich nicht am Streik beteiligten, hieß es.

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Italien schafft Einreiseformular ab – und verlängert CoV-Reisebeschränkungen

Italien hat zum 1. Mai die Pflicht abgeschafft, vor der Einreise das digitale Passenger Locator Form auszufüllen. Die 3G-Einreiseregelungen wurden aber verlängert. Die digitale Einreiseerklärung gehörte zuvor im Rahmen der Corona-Regeln über ein Jahr lang fest zu den Vorgaben für alle Italien-Reisenden. Fortan verlangt das südeuropäische Land nur noch einen Impf-, Genesungs- oder negativen Testnachweis für den Grenzübertritt, Kinder unter sechs Jahren sind von der Nachweispflicht ausgenommen. Wer der 3G-Regel nicht nachkommen kann, muss sich für fünf Tage in Quarantäne begeben, das Gesundheitsamt der Urlaubsregion informieren und am Ende der Isolation einen Corona-Test vornehmen lassen. Das berichtet Check 24. Österreichs südliches Nachbarland hat aber nicht alle Schrauben gelockert, ganz im Gegenteil: Die geltenden Regeln für die Einreise wurden vorerst bis zum 31. Mai 2022 verlängert.

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FRA: Condor fliegt wieder nach Toronto und erstmals nach Tiflis

Gestern startete nach pandemiebedingter Unterbrechung der erste Condor-Flug von Frankfurt zum Toronto Pearson International Airport. Zum ersten Mal scheint Tiflis im Flugplan der Airline auf. Ab sofort bringt der.deutsche Ferienflieger Urlauber wieder montags, mittwochs, freitags und samstags in die Hauptstadt der kanadischen Provinz Ontario. Zum Einsatz kommt eine Boeing 767 in der gewohnten Dreiklassenkonfiguration. Mit der Wiederaufnahme von Toronto in den Sommerflugplan bietet der Carrier so viele Kanada- und Nordamerikaverbindungen an wie nie zuvor. Erstmals startet die Fluggesellschaft hingegen von Frankfurt nach Tiflis. Zweimal wöchentlich – immer donnerstags und sonntags – wird die georgische Hauptstadt angeflogen. Neben dem bereits bestehenden Flugziel Jerewan in Armenien erweitert Condor mit den Flügen nach Tiflis ihr bereits bestehendes Kaukasusprogramm.

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