Jan Gruber

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Jan Gruber

Medien: Bei Swiss und Lufthansa soll die Staatshilfe knapp werden

Die Lufthansa-Tochter Swiss soll laut verschiedenen Medienberichten, die in der Eidgenossenschaft erschienen sind, erneut vor der Beantragung von Staatshilfe stehen. Laut den Artikeln sollen die Mittel, die in Form von Krediten zur Verfügung gestellt wurden, langsam, aber Sicher zur Neige gehen. Die Schweiz griff Swiss und der Konzernschwester Edelweiss bislang mit 1,5 Milliarden Franken unter die Flügel. Die Sonntagszeitung schreibt, dass Lufthansa pro Monat eine halbe Milliarde Euro verlieren würde und auch dieser bald die “Luft” ausgehen würde. Sowohl Swiss, als auch Lufthansa und womöglich auch Austrian Airlines könnten demnach schon bald wieder bei den jeweiligen Regierungen anklopfen und mehr Geld verlangen. Noch dementiert man dies aber scharf. Swiss verweist darauf, dass die Finanzmittel für die nächsten Jahre ausreichend sein sollen. Dem stellt die Sonntagszeitung aber gegenüber, dass aus Swiss-Managementkreisen zu hören sein soll, dass das Geld “knapp werden könnte”. Mit Ende des Jahres 2020 könnte laut den Informationen, auf die sich das Medium bezieht, in der gesamten Lufthansa Group das Geld aufgebraucht sein und neue Staatshilfen könnten notwendig werden. Ob jedoch die Regierungen in Deutschland, Belgien, Österreich und der Schweiz nochmals milliardenschwere Hilfspakete für die Lufthansa Group schnüren werden, ist völlig offen. Gerechnet wird jedenfalls damit, dass aufgrund der sich neuerlich verschlechternden Nachfrage mit weiteren harten Sparpaketen zu rechnen ist. Einen besonders negativen Einfluss auf die Möglichkeiten, um Geld verdienen zu können, haben die Reisewarnungen und Quarantänevorschriften. Momentan decken sich die europäischen Länder gegenseitig ein. Wie erwähnt: Die Lufthansa Gruppe dementiert die schweizerische Berichterstattung und verweist darauf, dass die

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HA-LHU: Der erste Wizzair-A330-Frachter ist da

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizzair hat nun einen Widebody in der Flotte. Der Airbus A330-200F mit der Seriennummer 1578 trägt die Registrierung HA-LHU. Die Maschine wurde am 18. Oktober 2020 nach Budapest überstellt und ist noch in den Farben von Qatar Airways Cargo lackiert. Der sechs Jahre alte Frachter stand bis zum 15. Juli 2020 in Diensten von Qatar Airways. Wizzair betreibt den Widebody jedoch nicht auf eigene Rechnung, sondern im Auftrag der ungarischen Regierung. Die Registrierung ist bereits auf der Maschine angebracht. Wizzair selbst betonte mehrfach, dass die Einflottung dieses Airbus A330-200F nicht den Einstieg in das Cargogeschäft bedeutet. Während der Lockdown-Phase flog der Carrier wiederholt mit Zwischenstopps Masken und sonstiges medizinisches Material mit Passagierflugzeugen aus China ein. Der Betrieb des Neuzugangs erfolgt offiziellen Erklärungen nach im Auftrag der ungarischen Regierung, die hierfür auch das wirtschaftliche Risiko trägt. Das Land will sich mit dem Widebody-Frachter unabhängiger von internationalen Anbietern machen, denn in der Lockdown-Phase soll es sich als nachteilig erwiesen haben, dass keine ungarischen Langstrecken-Frachter zur Verfügung gestanden haben

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Drittes Quartal: Embraer lieferte sieben Flugzeuge aus

Der brasilianische Flugzeugbauer Embraer lieferte im dritten Quartal des laufenden Jahres insgesamt 28 Flugzeuge aus. Dabei handelte es sich um 21 Executive-Maschinen und sieben Verkehrsflugzeuge. Der Auftragsbestand zum 30. September 2020 belief sich auf 15,1 Milliarden U.S.-Dollar. Hervorgehoben wird auch, dass die Fluggesellschaft Helvetic Airways vier verbleibende Festbestellungen aus der Embraer 190-E2-Order in E195-E2 umgewandelt hat. Bislang wurden fünf E190-E2 an die schweizerische Fluggesellschaft ausgeliefert. Von den noch verbleibenden sieben Einheiten werden vier als E195-E2 übernommen. Diese sollen bis Ende 2021 an den Carrier übergeben werden.  Die Auslieferungen auf einen Blick: Weiters weist Embraer darauf hin, dass im dritten Quartal bei Bamboo AIrways zwei gebrauchte Embraer 195 der ersten Generation eingeflottet wurden.  Der Auftragsbestand des brasilianischen Herstellers auf einen Blick:

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München: 3.400 Flüge in den Herbstferien geplant

In den bayerischen Herbstferien sind rund 3.400 Flüge von/nach München angemeldet. Davon werden rund 1.000 Bewegungen innerdeutsch durchgeführt. In Richtung Italien sind 150 Abflüge angemeldet, nach Griechenland etwa 80 und in die Türkei rund 70. Die Ferien beginnen am 30. Oktober 2020 und enden am Sonntag, den 8. November 2020. Auch wenn der weltweite Reiseverkehr durch die bestehenden Restriktionen stark eingeschränkt ist, werden ab München Langstreckenverbindungen in die USA und nach Kanada, nach Delhi, Katar, Abu Dhabi, Dubai sowie nach Seoul angeboten. Die Betreibergesellschaft verweist darauf, dass in den Terminals weiterhin Maskenpflicht gilt und diese inzwischen auf das MAC-Forum ausgedehnt wurde. Wer seinen MNS vergessen hat, kann diesen vor Ort auch an Automaten, in Apotheken und einigen Restaurants käuflich erwerben. Am Münchner Airport stehen derzeit mehrere Einrichtungen für Corona-Tests zur Verfügung: Einreisende, die aus einem Risikogebiet am Flughafen München ankommen und deshalb verpflichtet sind, sich testen zu lassen, werden automatisch zu den Testcentern im Terminal 1 oder 2 geführt. Diese Tests sind kostenlos. Auch Reisende, die aus einem Nicht-Risikogebiet einreisen, haben am Münchner Airport die Möglichkeit, sich kostenlos testen lassen. Dieses Corona Test Center befindet sich im Forum des München Airport Centers (MAC) auf Ebene 04. Eine vorherige Registrierung ist nicht erforderlich. Zudem können sich am Airport auch abfliegende Passagiere auf das Coronavirus testen lassen. Entsprechende kostenpflichtige Tests (128 Euro) bietet das medizinische Labor MVZ Martinsried mit seinem Testcenter im Terminal 2, Ebene 04. Das Zentrum ist täglich von 5 Uhr bis 19 Uhr geöffnet. Termine können vorab online unter

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Bayern deutet mögliche Grenzschließung an

Ungarn preschte bereits Anfang September 2020 vor und machte die Grenzen, mit wenigen Ausnahmen, wieder dicht. Eigentlich will die EU solche Schritte verhindern, doch was Brüssel sagt, interessiert Viktor Orban traditionell wenig bis überhaupt nicht. Nun fordert auch der bayerische Innenminister Joachim Herrmann, dass die Bundesrepublik die Grenzen schließen sollte. Gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe drückte sich der CSU-Politiker ein wenig kryptisch aus und deutete an, dass verstärkte Grenzkontrollen bald wieder zur Diskussion stehen könnten. Gleichzeitig wolle man jedoch die Pendler im Auge behalten. Bayern stellte zuletzt den Kreis Berchtesgadener Land unter Quarantäne. Ministerpräsident Markus Söder bezeichnete den Vorgang als “regionalen Lockdown”. Auf der anderen Seite der Grenze, wurde Kuchl von den österreichischen Behörden abgeriegelt. Der deutsche Außenminister Heiko Maas (SPD) hingegen betonte zuletzt, dass die Schließung der Grenzen momentan keine Option ist. Er verwies darauf, dass man im Frühjahr keine guten Erfahrungen gemacht habe. Die Pläne der Europäischen Union sehen das Dichtmachen der Binnengrenzen nicht vor, jedoch können die Nationalstaaten bei “roten Ländern” entsprechende Quarantänebestimmungen erlassen, die defacto einer Grenzschließung gleich kommen können, aber nicht müssen. Nach dem EU-System ist übrigens fast ganz Europa rot gefärbt. Nur wenige Staaten weisen noch orangene Flecken auf. Genau dieser Umstand wird von Fluggesellschaften kritisiert, denn diese sind der Ansicht, dass das in Brüssel vereinbarte System mittlerweile überholt und damit nicht mehr praktikabel sein soll.

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VIR-Chef warnt: Corona-Ignoranten setzen drei Millionen Jobs aufs Spiel

Der Vorstand des Verbandes Internet Reisevertrieb e.V., dem große touristische Anbieter angehören, warnt davor, dass aufgrund der Covid-19-Pandemie die deutsche Tourismusbranche mit ihren rund drei Millionen Arbeitsplätzen auf dem Spiel steht. Diese dürften nicht zum jener Menschen werden dürfe, die sich an die „einfachen Regeln: Abstand, Maske, Händewaschen und gesunder Menschenverstand nicht halten wollen”. „Die Touristik hat ihre Krisen in der Vergangenheit alleine gemeistert, doch jetzt braucht sie erstmalig echte und vollumfängliche Hilfe vom Staat. Wir müssen mit diesem ‚New Normal‘ leben und auch unser Verhalten entsprechend anpassen”, so Verbandschef Michael Buller, der auch auf die umfangreichen Hygienekonzepte der Branche hinweist. „Ob Hotel oder Freizeiteinrichtung, überall gibt es ausgefeilte und wohldurchdachte Vorgaben, die bei ihrer Einhaltung ein Reisen auch zu Zeiten von Corona möglich machen”. Weiters sagt der Branchenvertreter: „Die Touristik ist ein wichtiger Teil der Gesamtwirtschaft und keine Hobby-Industrie. Es darf von politischer Seite nicht ein ständiges Nachbessern bei den staatlichen Hilfen geben, sondern die Branche braucht dringend eine vollumfängliche Hilfe, die große und kleine Unternehmen gleichermaßen erreicht”. Weiters wird darauf verwiesen, dass von den seitens der deutschen Regierung angekündigten Überbrückungshilfen in der Höhe von 24,6 Milliarden Euro erst 1,5 Milliarden Euro geflossen sind. Das liege an den hohen Hürden, so dass viele Unternehmen gar nicht berücksichtigt werden.

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Ingo Ludwig wird Geschäftsführer in Dresden und Leipzig

Der Aufsichtsrat der Mitteldeutschen Flughafen AG bestellte Ingo Ludwig mit Wirksamkeit zum 1. Jänner 2021 zum Finanzvorstand. In dieser Rolle wird er vor allem die Umsetzung der komplexen Investitionsvorhaben verantworten, die mit dem Wachstum und der Modernisierung der Flughäfen in Leipzig/Halle und Dresden einhergehen. Außerdem wird er für die Bereiche Technik und IT zuständig sein. Der Manager war zuvor unter anderem am Flughafen Budapest tätig und ist derzeit Director M&A bei AviAlliance GmbH, einem Investor, der sich auf Airports spezialisiert hat. Die Position des Finanzchefs war bei der MDF AG seit Sommer 2019 vakant. Ingo Ludwig soll insbesondere den Vorstandsvorsitzenden, Götz Ahmelmann, unterstützen. Dazu gehört, dass beide Manager gemeinsam Geschäftsführer der Flughafen Dresden GmbH und der Flughafen Leipzig/Halle GmbH sind. Dieter Köhler bleibt in seiner zentralen Rolle Generalbevollmächtigter der Mitteldeutschen Flughafen AG und wird in der Holding unter anderem für das Finanz- und Rechnungswesen, die Personalpolitik sowie Recht und Konsortiales zuständig sein. “Die Mitteldeutsche Flughafen AG verfolgt erfolgreich ihre strategischen Wachstumsziele und investiert in den kommenden Jahren mehrere hundert Millionen Euro an beiden Standorten. Deshalb freuen wir uns, dass wir Ingo Ludwig für uns gewonnen haben. Er kennt das Flughafengeschäft sehr genau und wird mit Götz Ahmelmann und Dieter Köhler ein schlagkräftiges Team bilden. Sie werden für die mitteldeutschen Flughäfen alle Chancen nutzen, damit das Unternehmen auch langfristig eine herausragende Rolle in der Wirtschaft der Region spielen wird”, so Erich Staake, Vorsitzender des Aufsichtsrats der MDF AG.

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KLM führte bereits 100 „Cargo-in Cabin“-Flüge durch

Das niederländische Skyteam-Mitglied KLM führte mittlerweile 100 Frachtflüge mit Maschinen durch, die eigentlich für die Beförderung von Passagieren genutzt werden. “Cargo-in-Cabin” nennt der Carrier das Konzept. Transportiert wurden bislang unter anderem rund 85 Millionen MNS-Masken von China nach Europa. Am Donnerstag wurde nach Angaben des Carriers der einhundertste derartige Cargo-Flug durchgeführt. Auch Firmenchef Pieter Elbers befand sich an Bord. Das eingesetzte Flugzeug ist eines von drei Boeing 747 Kombi-Flugzeugen, die in Betrieb genommen wurden, um eine Luftbrücke mit China zu errichten, die für die Niederlande von enormer strategischer Bedeutung ist.

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Easyjet steht für BER-Eröffnung bereit

Der größte Kunde der Berliner Flughäfen, Easyjet, teilte am Montag mit, dass der Probebetrieb am neuen Willy-Brandt-Airport Berlin-Brandenburg erfolgreich abgeschlossen wurde. Dabei arbeitete man eng mit der Betreibergesellschaft zusammen. Der Billigflieger wird den offiziellen Erstflug ab dem BER am 1. November 2020 durchführen. Während des Probebetriebs, der insgesamt 47 Tage dauerte, wurden etwa 400 “Testflüge” an 60 Gates durchgeführt. Geflogen wurde natürlich nicht, jedoch wurden die Abläufe auf etwaige Schwachstellen überprüft. Dazu wurden für jeden Probebetriebstag unterschiedliche Szenarien simuliert, die Hälfte der Tage fand mit Komparsen statt. Geprobt wurden u. a. die Passagier- und Gepäckabfertigung vom Check-In bis zum Boarding sowie die Prozesse zur Betankung, Enteisung und Flugzeugpositionierung. Mit dem Start des kommerziellen Flugbetriebs ab dem 1. November 2020 werden außerdem Experten aus dem Easyjet Netzwerk zwei Wochen lang zusätzlich vor Ort unterstützen, um einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen. „Wir freuen uns, dass wir den Probebetrieb am neuen Flughafen Berlin Brandenburg erfolgreich abschließen konnten und sind stolz, bald als erste Airline vom BER abzufliegen. Die Eröffnung des Flughafens ist ein wichtiger Schritt für uns, da unsere Berlin-Brandenburger Flotte dann an einem einzigen Flughafen stationiert ist und wir unseren Flugbetrieb so effizienter betreiben können. Deutschland und Berlin sind nach wie vor ein strategisch wichtiger Teil unseres Netzwerkes und wir haben hart dafür gearbeitet, die stärkste Fluggesellschaft vor Ort zu sein und zur positiven Entwicklung der Metropolregion beizutragen. Wir sind startklar und freuen uns, bald mit unseren Kunden gemeinsam vom BER fliegen zu dürfen”, so Deutschland-Chef Stephan Erler. Derzeit sind sowohl auf dem

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Sommer 2021: Chair setzt auf klassisches Warmwasser-Programm

Die schweizerische Ferienfluggesellschaft Chair Airlines setzt im Sommerflugplan 2021 auf ein klassisches Warmwasser-Programm in der Mittelmeerregion. Angeboten werden unter anderem Korfu, Kos, Kreta, Rhodos, Thessaloniki, Zakynthos, Zypern, Ibiza, Mallorca, Split, Djerba, Olbia und drei Ziele in Ägypten. Chair geht davon aus, dass im Sommer 2021 Hurghada, Marsa Alam, Sharm El Sheik und Beirut wieder normal angeflogen werden werden können. Diese Ziele plant man zumindest mit heutigem Stand. im Auftrag von Air Prishtina werden auch Charterflüge nach Pristina, Skopje und Ohrid durchgeführt. Diese werden zum Teil bis zu zweimal täglich ab Zürich aufgelegt.

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