Reisebeschränkungen, harte Einreisebestimmungen und zum Teil enorm kurzfristig ausgesprochene Reisewarnungen, die manchmal auch umstritten sind, machen der Flug- und Touristikbranche das Leben schwer. Die Politik setzt ihre Hoffnungen darauf, dass möglichst bald ein Impfstoff verfügbar ist. Allerdings geht dem Sektor so langsam aber sicher die Luft aus, denn der Winter ist traditionell ohnehin eher schwach. Normalerweise verdiente man im Sommer immer einen fetten Polster, mit dem man dann problemlos durch die kalte Jahreszeit gekommen ist. Das war heuer jedoch nicht möglich und neuerliche Reisebeschränkungen und die damit verbundene niedrige Nachfrage könnten nun viele Hotels, Reiseveranstalter, aber auch Fluggesellschaften so richtig in Bedrängnis bringen. Entweder springen die Staaten ein und greifen der leidenden Branche kräftig unter die Flügel oder aber es droht eine Insolvenzwelle. Dadurch werden tausende, wenn nicht hunderttausende Menschen allein in Europa ihre Jobs verlieren. Daher wird der Ruf nach neuen Wegen, um sicheres Reisen und damit auch das Überleben einer ganzen Branche sichern zu können, immer lauter. Momentan ist das Kernproblem, dass viele Staaten zwar die Einreise bei Vorlage eines negativen PCR-Tests erlauben, jedoch dieser beispielsweise in Österreich nur sehr teuer zu bekommen ist. Oftmals benötigt man einen solchen bei der Heimreise gleich nochmals, wodurch sich die Kosten eben summieren. Manche Länder gestatten alternativ den Antritt einer Quarantäne, die bis zu 14 Tage dauert, bei anderen heißt es jedoch: “Du kommst hier nicht rein.” Fluggesellschaften, Reiseveranstalter, aber auch Hoteliers hoffen nun darauf, dass eine Art Übergangslösung kommt. Dabei denkt man an PCR-Schnelltests, deren Zuverlässigkeit zuletzt seitens der WHO