Jan Gruber

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Jan Gruber

Alltours: „Griechenland ist derzeit sicherer als Deutschland“

Der deutsche Reiseveranstalter Alltours wirbt in seiner jüngsten Medienerklärung für Herbsturlaube und in Griechenland und behauptet, dass dieser Staat „Corona im Griff“ habe. Dabei verweist man darauf, dass Griechenland in den letzten Wochen „selten über 400 Fälle bei rund elf Millionen Einwohnern“ hatte. Weiters schreibt Alltours: „Dabei konzentrieren sich die Neuinfektionen auf wenige große Metropolen. Die griechischen Inseln bleiben dank der Sicherheitsvorkehrungen weitgehend von Neuinfektionen verschont. Allen voran Kreta, wo im Sommer wochenlang überhaupt keine gemeldet wurden. Aber auch Inseln wie Rhodos, Kos und Korfu sind wenig betroffen. Damit ist ein Urlaub in Griechenland derzeit sicherer als in Deutschland.“ Der Reiseveranstalter hält Griechenland für das optimale Urlaubsziel, da für Passagiere aus Deutschland, Österreich und der Schweiz derzeit keine Einreisebeschränkungen bestehen. Lediglich das Einreiseformular muss vorab ausgefüllt werden. Die griechische Regierung ersucht zusätzlich alle Touristen die Corona-Ampel und damit verbundene Maßnahmen zu beachten, wie Aviation Direct berichtete.

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Aeroméxico trennt sich von 616 Flugbegleitern

Aufgrund der Corona-Pandemie müssen bei Aeroméxico 616 Flugbegleiter das Unternehmen verlassen. Darauf einigten sich das Management und die zuständige Gewerkschaft. Der Austritt soll bis Ende Oktober 2020 vollzogen werden. Die betroffenen Mitarbeiter sollen Abfindungen in der Höhe von vier Monaten plus 20 Tagen pro Arbeitsjahr ausbezahlt bekommen. Bei einem späteren Wiedereintritt sollen diese bevorzugt behandelt werden und auch die Seniorität soll erhalten bleiben. Aeroméxico meldete in den Vereinigten Staaten ein Insolvenzverfahren nach Chapter 11 an. Derzeit setzt man lediglich zehn Prozent des Kabinenpersonals ein.

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Amsterdam: KLM nimmt Sansibar auf

Das niederländische Skyteam-Mitglied nimmt am 10. Dezember 2020 die Destination Sansibar ins Streckennetz auf. Der Jet fliegt von der tansanischen Insel weiter nach Dar es Salaam und dann wieder zurück nach Amsterdam-Schiphol. Nach Angaben des Unternehmens werden die Dreiecksflüge vorerst zweimal pro Woche angeboten. Aus Graz und Wien bestehen Zubringer nach Schiphol. Mit den beiden Dreiecksflügen über Sansibar hat KLM insgesamt bis zu sechs wöchentliche Verbindungen nach Dar es Salaam im Flugplan. Vier davon führen über Kilimandscharo. Zum Einsatz kommen auf allen Tansania-Verbindungen Dreamliner von Boeing (B787-9 bzw. B787-10). Die Flugzeiten auf einen Blick: KL515 startet um 09.40 Uhr in Amsterdam und landet um 20.25 Uhr in Sansibar. Von dort aus geht es um 21.40 Uhr weiter nach Dar es Salaam mit Ankunft um 22.35 Uhr. Um 23.40 Uhr hebt KL515 schließlich in Dar es Salaam ab und landet um 07.00 Uhr in Amsterdam am folgenden Morgen.

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Malaysia Airlines droht Lessoren mit Liquidation

Sollten die Leasinggeber in den Verhandlungen mit Malaysia Airlines nicht nachgeben, so wird der staatliche Eigentümer die seit zwei Totalverlusten schwer angeschlagene Firmengruppe in die Insolvenz schicken und liquidieren. Dies teilte die Malaysia Aviation Group laut Reuters den Lessoren schriftlich mit. Die Agentur beruft sich dabei auf sechs unterschiedliche Quellen. Sollten diese Leasinggeber nicht nachgeben, so bedeutet dies das Aus für die Firmengruppe. Lassen diese sich jedoch auf Einsparungen ein, so soll der der Konzern mit frischem Kapital ausgestattet werden. „Sollte Plan A scheitern, wird der Aktionär (Khazanah) die Finanzierung für MAG einstellen und einen Liquidationsprozess für die Malaysia Aviation Group auslösen“, heißt es in dem Schreiben, aus dem Reuters zitiert. Der Plan B ist simpel: Die Malaysia Aviation Group – inklusive Malaysia Airlines – wird abgewickelt. Stattdessen sollen die staatlichen Finanzmittel in den Lowcoster Firefly eingebracht werden. Dieser soll dann in wesentlich kleinerem Ausmaß starten und sich zunächst auf Strecken im Inland und der näheren Umgebung konzentrieren. Firefly ist eine Tochter der Malaysia Aviation Group, die derzeit Turbopropflugzeuge betreibt. Das Unternehmen würde zuvor herausgelöst werden und mit Jets ausgestattet werden. Der Staat selbst schließt aus, dass Malaysia Airlines mit Finanzmitteln oder Kreditgarantien geholfen wird. Lediglich aus den Mitteln der Khazanah kann dem Unternehmen geholfen werden, aber eine mögliche Schließung wäre die ausschließliche Entscheidung dieses staatlichen Fonds. Eine entsprechende Anweisung dafür gibt es nicht.

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Salzburg: Lufthansa stockt Frankfurt auf

Mit Beginn der Winterflugplanperiode wird Lufthansa die Anbindung an das Drehkreuz wieder aufstocken. Diese Strecke wird der Kranich künftig wieder zweimal täglich bedienen. Eurowings wird – wie berichtet – Köln/Bonn reaktivieren. Der Salzburger Flughafen teilte mit, dass damit wieder alle Deutschland-Verbindungen in Betrieb sein werden. Angeboten werden: Düsseldorf (bis zu zweimal täglich), Berlin (viermal wöchentlich), Hamburg (fünfmal wöchentlich), Frankfurt (bis zu zweimal täglich) sowie Köln/Bonn (viermal wöchentlich). Lufthansa führt derzeit sieben Flüge pro Woche ab Salzburg durch.

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Israel und Jordanien beenden gegenseitige Luftraum-Blockade

Israel und Jordanien pflegten bislang keine gute nachbarschaftliche Freundschaft. Das ging sogar soweit, dass im Flugverkehr die Überflüge über das jeweils andere Land verboten waren. Nun schlossen die beiden Staaten ein Abkommen, das alles ändern wird. Dieses Ereignis ist nicht nur als historisch wichtig zu betrachten, sondern wird Carriern beider Staaten künftig unnötige Umwege ersparen. Der Vertrag wird die Flugzeiten auf zahlreichen Strecken zu den Golfstaaten, nach Asien, Europa und Amerika erheblich verkürzen. Nicht zuletzt soll dadurch auch ein Beitrag für den Umweltschutz geleistet werden, so führen die verkürzten Flugzeiten zu deutlichen Kraftstoffeinsparungen und Schadstoffemissionen können reduziert werden. Das Abkommen wurde von den Zivilluftfahrtbehörden und der israelischen Flughafenbehörde in Israel und Jordanien unterzeichnet. Der erfolgreiche Abschluss der Verhandlungen ist das Ergebnis von jahrelangen Verhandlungen. Beschleunigt wurde das Luftverkehrsabkommen durch die kürzlich erfolgte Unterzeichnung des Friedensabkommens mit den Vereinigten Arabischen Emiraten, was auch eine Freigabe des Luftraums Saudi-Arabiens für Flüge aus Israel zur Folge hatte. Mit der Öffnung des israelischen und jordanischen Luftraums für internationale Flüge soll auch der regionale Wirtschaftsfrieden gefördert werden. In naher Zukunft können Flugzeuge von Fluggesellschaften aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain sowie aus dem Rest der Welt über Israel nach Europa und Nordamerika fliegen. Die Unterzeichnung des Abkommens wurde durch die intensive Zusammenarbeit und Koordinierung mit der Europäischen Luftverkehrsorganisation Eurocontrol und den zuständigen Luftfahrtbehörden in Israel ermöglicht.

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A380-Zukunft bei Etihad ist ungewiss

Seit März 2020 werden die Maschinen des Typs Airbus A320 von Etihad Airways nicht mehr im Linienverkehr eingesetzt. Das wird auch noch längere Zeit so bleiben, denn aus den Flugplänen, die für die nächsten elf Monate veröffentlicht sind, wurde das Muster entfernt. Damit werden auch die einzigartigen First-Class-Kabinen vorläufig nicht mehr angeboten. Ob Etihad Airways jemals wieder die Superjumbos im kommerziellen Linienverkehr einsetzen wird, ist nach Angaben des Unternehmens gar nicht entschieden. Die Pressestelle erklärte, dass man sich zunächst auf die zweistrahligen Jets verlässt und je nach Nachfrage über den Wiedereinsatz der vierstrahligen A380 entscheiden wird. Das Portal „One Mile at Time” schreibt, dass die Wahrscheinlichkeit, dass die zehn Superjumbos endgültig die Flotte verlassen müssen, sehr hoch ist. Entscheiden hat man bei Etihad offiziell noch nichts, jedoch geht die momentan sehr schwache Nachfrage auch an diesem Golfcarrier nicht spurlos vorbei.

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Zürich: Maschinen waren im September halbvoll

Im September 2020 nutzten 536.406 Reisende den Flughafen Zürich-Kloten. Damit lag man um 81,4 Prozent unter dem Vorjahreswert. Die Anzahl der Lokalpassagiere sank um 77,8 Prozent auf 457.263 Fluggäste. Der Anteil der Umsteiger reduzierte sich um 14,5 Prozentpunkte auf 14,1 Prozent. Zürich hatte um 90,9 Prozent weniger Umsteiger und zählte 75.114 Reisende, die in Kloten das Flugzeug gewechselt haben. Die Anzahl Flugbewegungen sank im Vergleich zum Vorjahresmonat um 60,6 Prozent auf 9.606 Starts oder Landungen. Die durchschnittliche Passagieranzahl pro Flug lag mit 82 Fluggästen 38,7 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Die Auslastung sank um 31,3 Prozentpunkte auf 50 Prozent ab. Das Frachtaufkommen reduzierte sich um 36,5 Prozent auf 23.117 Tonnen.

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Australien: Grenzen bis Ende 2021 dicht

Wenig Hoffnung macht die Regierung Australiens auf eine baldige Öffnung der Grenzen. Lokale Medien berichten, dass diese bis voraussichtlich Ende 2021 geschlossen bleiben sollen. Zuvor könnte es lediglich schrittweise „sichere Reisekorridore“ geben. Touristische Einreisen sollen aber erst ermöglicht werden, wenn es einen Impfstoff gibt. Premierminister Scott Morrison befindet sich mit Ländern wie Südkorea und Singapur in Gesprächen über die Errichtung so genannter „sicherer Reisekorridore“. Mit europäischen Staaten gibt es laut lokalen Medien derzeit keine Gespräche. Sollte Australien die Grenzen tatsächlich so lange geschlossen halten, so könnte dies auch erhebliche Auswirkungen auf Fluggesellschaften wie Qantas und Virgin Australia haben. Deren Flugbetriebe ruhen weitgehend und fraglich ist auch wie viel Geld die Regierung aufwenden wird und kann, um ihre Airlines über einen so langen Zeitraum zu stützen.

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Wien auf Rekordkurs, doch dann kam Corona

Der größte Flughafen Österreichs, Wien-Schwechat, konnte zu Beginn des Jahres 2020 den Rekordkurs fortsetzen: Im Jänner verzeichnete man ein 14-prozentiges Passagierplus auf 2.093.673 Reisende. Auch die Anzahl der Flugbewegungen legte um sieben Prozent auf 19.507 Starts oder Landungen zu. Dieser Trend setzte sich auch im Feber 2020 fort, denn es wurden 2.017.461 Fluggäste gezählt. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat ein Zuwachs von acht Prozent. Im selbigen prozentualen Ausmaß steigerte sich auch die Anzahl der Flugbewegungen auf 18.627 Starts oder Landungen. Doch dann kam Corona und alles ändere sich. Im März 2020 nutzten 808.666 Passagiere den Wiener Flughafen, um 66 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Die Flugbewegungen halbierten sich auf 10.478 Starts oder Landungen. Den Tiefpunkt erreichte der größte Airport Österreichs im April 2020: Nur 12.632 Reisende wurden während dem Lockdown-Monat gezählt. Durchgeführt wurden 960 Flüge. Seit Mai 2020 kann Wien – den Umständen, die der Corona-Pandemie geschuldet sind – wieder zulegen. So macht sich in den Zahlen die frühe Wiederaufnahme einiger Verbindungen der ungarischen Billigfluggesellschaft Wizzair deutlich bemerkbar: Es wurden insgesamt 1.067 Flugbewegungen mit 20.202 Reisenden gezählt. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat war es aber nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, denn der Rückgang lag bei 96 Prozent bzw. 99 Prozent. Einen weiteren wichtigen Punkt im „Comeback“ von Wien-Schwechat kann man auf das Wiederanlaufen des Austrian-Airlines-Streckennetzes zurückführen. Im Juni 2020 flogen 138.124 Fluggäste auf 2.453 Flugbewegungen. Das Minus im Vergleich mit dem Vorjahresmonat lag bei 95 Prozent bzw. 90 Prozent. Die weitgehende Aufhebung zahlreicher Reisebeschränkungen im Juli

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