Jan Gruber

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Jan Gruber

EU-Reiseampel soll den Flickenteppich beenden

Ein einheitliches Ampelsystem soll künftig das Reisen innerhalb der Europäischen Union vereinfachen. Nach längeren Diskussionen einigten sich die Regierungen der Mitgliedsstaaten auf den Vorschlag der EU-Kommission. Einfacher wird es allerdings nicht werden, denn hinsichtlich der genauen Einreisebestimmungen kocht jeder Nationalstaat weiterhin seine eigene Suppe. Was ein Risikogebiet ist und was nicht, soll künftig innerhalb der Europäischen Union einheitlich definiert werden. Beispielsweise Deutschland zieht bislang lediglich die Fallzahlen pro 100.000 Einwohner heran, berücksichtigt aber weder die Anzahl der Tests noch die Auslastung des jeweiligen Gesundheitssystems. Genau das soll sich jetzt ändern. Eine Ampel, die aus den bekannten Farben rot, gelb und grün besteht, soll künftig Länder und Regionen nach einheitlichen Kriterien bewerten. Zeigt diese das grüne Signal, so ist das Reisen ohne jegliche Einschränkungen oder Testzertifikate möglich. Betont wird ausdrücklich, dass bei der Bewertung nicht nur die Infektionszahlen pro 100.000 Einwohner herangezogen werden, sondern auch die Anzahl der durchgeführten Testungen, die prozentuale Positivquote, die Auslastung des jeweiligen nationalen Gesundheitssystems und weitere Kriterien. In den nächsten Tagen soll die verbindliche Umsetzung veröffentlicht werden. Insbesondere die Definitionen der einzelnen Ampelfarben sowie die Möglichkeiten, die dann seitens der Nationalstaaten gesetzt werden können, sollen veröffentlicht werden. Fix ist, dass wer von grün nach grün reisen möchte, keinerlei Nachweise braucht. Zeigt die Ampel gelb, so könnte ein negativer PCR-Test verlangt werden oder aber ein Schnelltest durchgeführt werden. Bei rotem Licht könnte Quarantäne blühen. Allerdings: Dem aktuellen Informationsstand nach könnten die Nationalstaaten auch schon bei Gelb eine Isolation verlangen. Der formelle Beschluss soll am Dienstag im Zuge

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Kurzarbeit: Arbeitsamt unterliegt Malta Air vor Gericht

Die deutschen Mitarbeiter der Ryanair-Tochter Malta Air erhalten weiterhin Kurzarbeitergeld. Das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen entschied, dass die Bundesagentur für Arbeit vorläufig an den ursprünglichen Bescheid, mit dem die erfüllten Leistungsvoraussetzungen anerkannt wurden, gebunden bleibt. Ursprünglich wurde den deutschen Flugbegleitern und Piloten der Malta Air die Kurzarbeit zuerkannt. Dies wurde vom Arbeitsamt auch mittels Bescheid festgestellt. Nur wenige Wochen später wurde dieser zurückgezogen und die Kurzarbeit abgelehnt. Gegen diese Entscheidung traten Gewerkschaften und Unternehmensführung gemeinsam in der Öffentlichkeit auf. Malta Air zog vor Gericht. Dieses befasste sich unter der Aktenzahl „L 20 AL 109/20 B ER“ mit der Anfechtung. Die Bundesagentur für Arbeit konnte die ursprüngliche Bewilligung und anschließende Ablehnung nicht schlüssig erklären. Auch der Umstand, dass in Deutschland keine Verwaltung unterhalten wird, spielt für das Gericht keine Rolle. Das Arbeitsamt wandte nachträglich ein, dass Malta Air in Deutschland keinen Betrieb unterhalte. Dies wäre bei der ursprünglichen Antragstellung nicht ersichtlich gewesen und hätte man eben erst später erkannt. Die in Deutschland stationierten Malta-Air-Mitarbeiter entrichten ihre Steuern und Sozialabgaben in der Bundesrepublik. Die Angelegenheit ist mittlerweile in der zweiten gerichtlichen Instanz, denn das Sozialgericht Köln stellte fest, dass der Widerspruch eine aufschiebende Wirkung hat und somit vorläufig weiterhin das Kurzarbeitergeld für die Malta-Air-Mitarbeiter zu bezahlen ist. Dagegen ergriff die Bundesagentur für Arbeit ein Rechtsmittel, so dass der Fall vor dem Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen landete. Dieses bestätigte jedoch die Entscheidung der Vorinstanz. Zum Urteil schreibt das juristische Fachportal Beck Aktuell wie folgt: „Die Antragsgegnerin könne sich nicht auf das mögliche Fehlen der betrieblichen Voraussetzungen im

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Griechenland startet Corona-Ampel-Landkarte

Die griechische Regierung startet eine vierstufige „Corona-Ampel“, die im Internet über das aktuelle Risiko in der jeweiligen Region informieren soll. Auf einer virtuellen Karte können sich Einwohner und Touristen über die aktuelle Lage in den 74 Regionen informieren. Die Nutzung ist selbstverständlich kostenfrei und ohne Registrierung möglich. Auf der Webseite covid19.gov.gr ist die Landkarte, die auf der Ampel basiert, online einsehbar. Die vier Stufen sind wie folgt definiert: grün: geringes Risiko gelb: moderates Risiko (Maßnahme: Beobachtung) orange: hohes Risiko (Maßnahme: verstärkte Beobachtung) rot: sehr hohes Risiko (Maßnahme: strikte Verschärfung der Corona-Maßnahmen) Tipp: Direktlink zur griechischen Corona-Ampel-Landkarte. Die Regierung betont, dass je nach Einfärbung der jeweiligen Region Maßnahmen gesetzt werden können. Beispielsweise ist in grünen Gebieten die Sperrstunde von Bars, Restaurants und Cafes um 1 Uhr 00. Ist die Ampel gelb gefärbt, so muss eine halbe Stunde früher zugesperrt werden. Bei orange um Mitternacht. Zeigt das Signal Rotlicht, so dürfen Bars, Restaurants und Cafes nicht öffnen. Abhol- und Lieferdienste sollen jedoch weiterhin ermöglicht werden. Wichtig: Maskenpflicht besteht unabhängig von der Farbe der Ampel in Gebäuden, öffentlichen Verkehrsmitteln und an anderen Orten. Zeigt das Signal jedoch rot, so muss auch im Freien ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Das gilt ausdrücklich nicht nur für Einwohner, sondern auch für Touristen. Bei Missachtung können empfindliche Geldstrafen blühen. Zum Zeitpunkt der Präsentation der griechischen Corona-Ampel waren 27 Regionen grün gefärbt, 25 gelb und 22 orange. Kein einziges Gebiet wurde als rot eingestuft. Die Karte und die Ampelsignale sollen alle zwei Wochen aktualisiert werden und basieren unter anderem

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Ryanair startet eigenen Podcast

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair setzt nun dem Flightcast von Austrian Airlines einen eigenen Podcast entgegen. Der Carrier will nun wöchentlich unter dem Brand „Inside Ryanair“ über aktuelle Themen aus dem Unternehmen, der Wirtschaft und Luftfahrt informieren. Ob Ryanair das neue Produkt ebenfalls als Werbemittel nutzen wird oder neutral berichten wird, ist ein wenig unklar. Der Carrier schreibt in einer Medienerklärung, dass man „häufig gestellte Fragen zu Ryanair ein für alle Mal beantworten“ will. Dies könnte andeuten in welche Richtung „Inside Ryanair“ gehen könnte. In der ersten Folge ist ein Interview mit Firmenchef Eddie Wilson zu hören. „Wir freuen uns, Inside Ryanair zu starten. Wir wollen den Menschen einen Einblick in einige der dringlichsten Themen der Branche geben, häufig gestellte Fragen zu Ryanair ansprechen und uns über Themen unterhalten, die in den Medien präsent sind uns und die Branche interessieren. Dies ist ein kostenloser Podcast, also wählen Sie Ihren Lieblingsplatz, lehnen Sie sich zurück, entspannen Sie sich und genießen Sie die Einblicke per Apple, Spotify & Google Podcast Stores. Ryanair freut sich über Feedback, teilen Sie uns Ihre Meinung über den Podcast auf Twitter, Facebook oder dem Streaming-Kanal Ihrer Wahl mit“, erklärt Ryanair-Managerin Dara Brady.

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Luqa: Maltas Premier kündigt Schnelltests für ankommende Passagiere an

Während der ersten Corona-Welle ordnete die maltesische Regierung die Schließung des Airports in Luqa, eine Tochter der Flughafen Wien AG, an. Das wird sich nicht wiederholen, erklärte Premierminister Robert Abela am Sonntag. Die Schließung des Airports ist in den Maßnahmen nicht vorgesehen. Stattdessen sollen „so bald wie möglich“ Schnelltests eingeführt werden. Der Regierungschef betonte, dass der richtige Weg in die Zukunft sicheres Reisen und nicht die Schließung des Flughafens ist. Luqa wurde im März geschlossen und wurde erst am 1. Juli 2020 wieder für den regulären Linienverkehr geöffnet. In der Zwischenzeit wurden lediglich Repatriierungs-, Fracht- und Wartungsflüge zugelassen. Dies hatte fatale Auswirkungen auf den Airport und das stark vom Tourismus abhängige Land. Abela ist der Ansicht, dass das momentane Einreisesystem ausreichend ist, um für Sicherheit zu sorgen. Personen, die aus grünen Ländern kommen müssen lediglich zwei Formulare ausfüllen. Jene, die aus Staaten, die auf der „Amber List“ verzeichnet sind, kommen, haben einen negativen PCR-Test vorzuweisen oder aber diesen vor Ort nachzuholen. Flugverbindungen aus rot eingestuften Ländern sind verboten. Auch auf dem Seeweg besteht für diese Staaten Einreiseverbot. Der Regierungschef kündigte auch an, dass am Flughafen Luqa Corona-Schnelltests eingeführt werden sollen. Einen genauen Zeitpunkt nannte Robert Abela noch nicht, jedoch wären diese ein Teil zur Erhöhung der Sicherheit für Reisende und Einwohner. Die Antigen-Tests sollen dann solange wie notwendig angeboten werden. Über die Kosten machte der Premierminister keine Angaben.

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UK: Easyjet fordert mehr Staatshilfe

Der Billigflieger Easyjet fordert von der Regierung des Vereinigten Königreichs ein „maßgeschneidertes Maßnahmenpaket“ für Fluggesellschaften. Der Carrier wird heuer aufgrund der Corona-Pandemie tiefrote Zahlen schrieben, teilte Easyjet mit. UK gewährte bislang keine Staatshilfen, sondern lediglich besicherte Kredite mit vergleichsweise kurzer Laufzeit. Firmenchef Johan Lundgren fordert nun die Johnson-Regierung dazu auf, dass diese ein Maßnahmenpaket schaffen soll, um das Überleben und die wirtschaftliche Erholung der UK-Carrier unterstützen zu können. Easyjet leidet – wie alle anderen Fluggesellschaften auch – unter den verschiedensten Reisebeschränkungen. Zuletzt bot man nur 38 Prozent der sonst üblichen Kapazität bei einer Auslastung von 76,3 Prozent an. Easyjet organisierte sich auf dem Kapitalmarkt und über Sale-and-Leaseback-Deals bislang etwa 2,4 Milliarden Britische Pfund. Weiters erhielt man einen staatlich besicherten Kredit in der Höhe von 600 Millionen Britische Pfund. Das ist im Vergleich mit den Darlehen und Beihilfen, die andere europäische Staaten an ihre Airlines gewährt haben, durchaus wenig. Lundgren bereitet den Konzern auch auf den Worst-Case vor, denn sollte das Vereinigte Königreich die Hilfen für die Fluggesellschaften nicht aufstocken, so würde man alternative Finanzierungsmöglichkeiten inklusive weiterer Sale-and-Leasebacks ernsthaft prüfen. Doch auch den Mitarbeitern geht es sprichwörtlich an den Kragen, denn konzernweit werden 30 Prozent aller Stellen abgebaut. Auch die Schließung weiterer Stationen wird nicht mehr ausgeschlossen. Formell sprach man dabei von der „Optimierung des Netzwerks und der Bases“. Neben dem Vereinigten Königreich wurden auch in Italien bereits Maßnahmen vorgenommen. In der Schweiz soll die Tochtergesellschaft Easyjet Switzerland 70 Stellen in Basel abbauen und die Anzahl der stationierten Airbus-Jets um zwei

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UK akzeptiert künftig keine Personalausweise

Ab Oktober 2021 besteht bei der Einreise in das Vereinigte Königreich für Bürger der Europäischen Union, der Schweiz, Island, Liechtenstein und Norwegen Reisepasspflicht. Die britische Regierung wird dann Personalausweise bzw. ID-Cards aus den genannten Staaten nicht mehr akzeptieren. Begründet wird dieser Schritt damit, dass diese Dokumente nicht sonderlich sicher sein sollen. UK-Bürger benötigen bereits jetzt bei der Einreise in die Europäische Union einen Reisepass. Das hängt aber damit zusammen, dass dieser Staat keine Personalausweise ausgibt. Als Alltagsausweis dienen sowohl der Führerschein als auch die National ID-Card. Beides ist zu Identifikationszwecken nur im Inland zulässig. Die Domestic-Ausweiskarten sind seitens des Vereinigten Königreichs nicht als Reisedokument zugelassen. Bislang konnten Bürger der Europäischen Union, der Schweiz, Islands, Liechtensteins und Norwegens mit ihren Personalausweisen ins Vereinigte Königreich einreisen. Die Praxis wird seitens der UK-Regierung beendet und mit der Erhöhung der Sicherheit begründet. Man behauptet, dass die Personalausweise nicht ausreichend sicher wären.

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IAG baut das Management-Team um

Die International Airlines Group stellt ihr Management-Team neu auf: Alex Cruz, Geschäftsführer von British Airways, tritt zurück und wird dem Verwaltungsrat künftig als Non-Executive Chairman angehören. Ihm folgt Sean Doyle, der bislang Aer Lingus leitete, nach. Bei der irischen Tochter wird Donal Moriaty übergangsweise die Geschäftsleitung übernehmen. Eine dauerhafte Nachfolgelösung soll erst in den nächsten Wochen kommuniziert werden. Level-CEO Fernando Candela wird in der Firmengruppe die neue Funktion des Chief Transformation Officers übernehmen. „Die IAG hat sich als eine der weltweit führenden Airline-Gruppen mit einem Portfolio erfolgreicher Unternehmen erwiesen. Wir befinden uns in der schlimmsten Krise unserer Branche und ich bin zuversichtlich, dass diese internen Werbeaktionen sicherstellen werden, dass die IAG gut aufgestellt ist, um in einer starken Position aufzutreten. Ich möchte Alex für alles danken, was er bei British Airways getan hat. In den Jahren vor dem 100-jährigen Jubiläum arbeitete er unermüdlich an der Modernisierung der Fluggesellschaft. Seitdem hat er die Fluggesellschaft durch eine besonders anspruchsvolle Zeit geführt und mit der überwiegenden Mehrheit der Mitarbeiter Restrukturierungsvereinbarungen getroffen. Sean Doyle verfügt über umfangreiche Erfahrung bei British Airways, nachdem er 20 Jahre dort gearbeitet hat, bevor er vor fast zwei Jahren zu Aer Lingus wechselte, wo er hervorragende Arbeit geleistet hat. Ich bin zuversichtlich, dass dies bei British Airways so bleibt. Fernando Candela, der über mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Luftfahrt verfügt und sowohl bei Iberia Express als auch bei Level hervorragende Leistungen erbracht hat, tritt unserem Management Committee als neuer Chief Transformation Officer bei. Er wird den Wandel

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Eurowings baut in Salzburg und Klagenfurt aus

Die Lufthansa-Tochter Eurowings wird am 1. November 2020 die Nonstop-Verbindung zwischen Salzburg und Köln/Bonn wiederaufnehmen. Zunächst sind fünf wöchentliche Umläufe, die mit Airbus A319 und A320 bedient werden sollen, geplant. In Richtung Deutschland bedient der Carrier ab der Mozartstadt derzeit die Ziele Berlin-Tegel, Düsseldorf und Hamburg. Mit Köln/Bonn kommt eine vierte Destination dazu. Diese wird vorläufig an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Sonntag angeboten. Die Flugzeiten unterscheiden sich an den einzelnen Tagen Ab Klagenfurt wird Eurowings im Winterflugplan 2020/21 dreimal pro Woche nach Köln/Bonn fliegen. Die Verbindung wird an den Verkehrstagen Montag, Freitag und Sonntag angeboten. Ab 12. November 2020 kommt ein zusätzlicher Umlauf an Donnerstagen dazu. Als Fluggerät sind Maschinen der Typen A319 und A320 geplant. Der Kärntner Airport verfügt derzeit über zwei Linienziele: Wien, bedient von Austrian Airlines sowie Köln/Bonn, bedient von Eurowings.

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Salzburg: Wizzair machte die „Fliege“

Der ungarische Billigflieger feierte sich erst vor einigen Wochen als Corona-Comeback-Pionier in Salzburg. Mittlerweile hat der Carrier jedoch still und heimlich die Fliege aus der Mozartstadt gemacht. Das dürfte hauptsächlich an den angebotenen Destinationen liegen, denn diese sind ausnahmslos bei der Einreise Zielland bzw. bei der Rückkunft nach Österreich quarantänepflichtig. Auch die von Wizzair groß angekündigte Verbindung ins russische St. Petersburg wurde bislang nicht aufgenommen. Seit September sollte der Carrier eigentlich auf dieser Strecke fliegen. Als neuer Termin ist nun vorläufig der 4. Dezember 2020 mit vier wöchentlichen Rotationen angekündigt. Das erscheint jedoch aufgrund der beiderseits knallharten Einreise- und Quarantänebestimmungen eher unwahrscheinlich. Als zweite Destination im Winterflugplan ist ein wöchentlicher Kiew-Flug für den 19. Dezember 2020 angekündigt. Auch hier erscheint die Aufnahme fraglich, denn die Einreise in die Ukraine ist zwar möglich, jedoch sind zahlreiche Auflagen – unter anderem muss zusätzlich zum negativen Coronatest eine Reiseversicherung vorgelegt werden, die Covid-19-Behandlungen auf dem Gebiet der Ukraine abgedeckt und obendrein sieht die Auflage vor, dass die Assekuranz über eine Niederlassung in der Ukraine verfügen muss – nur schwer bis gar nicht erfüllbar. In Österreich kann jedenfalls Quarantäne blühen. Die übrigen Ziele (Tuzla, Varna, Skopje, Bukarest, Belgrad und Larnaka) sollen erst wieder im Sommerflugplan 2021 bedient werden und sind für Ende März 2021 zur Wiederaufnahme angekündigt. Derzeit fliegt Wizzair den Salzburger Flughafen überhaupt nicht an. Flugzeuge und Personal sind – im Gegensatz zu Wien – nicht in der Mozartstadt stationiert. Wizzair-Flugplan ab Salzburg im Überblick: Destination Aufnahme / Frequenz Tuzla 28.03.2021 / 2x

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