Jan Gruber

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Jan Gruber

Herbstferien: Griechenland stößt Mallorca vom Thron

In den in Deutschland bevorstehenden Herbstferien sind heuer die griechischen Inseln Rhodos, Kreta und Kos deutlich stärker nachgefragt als Mallorca. Zu diesem Schluss kommt Eurowings nach Auswertung der Buchungszahlen. Die seitens der Bundesrepublik bestehende Reisewarnung für Spanien, die ab 15. Oktober 2020 auch zu einer Zwangsquarantäne führen wird, dürfte dabei eine wichtige Rolle spielen. Die Lufthansa-Tochter fliegt erstmals mehr sonnenhungrige Urlauber auf die drei griechischen Inseln als auf die Baleareninsel, deren Tourismus seit Monaten unter den aktuellen Reise-Restriktionen leidet.

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Drohnen-Testflug über 380kV-Leitung durchgeführt

Der Stromnetzbetreiber Austrian Power Grid führte in Zusammenarbeit mit Smart Digital und der Austro Control einen Drohnen-Testflug über eine Strecke von 100 Kilometern durch. Beabsichtigt ist künftig Inspektionsflüge mit unbemanntem Fluggerät durchzuführen. „Drohnen ermöglichen viele Innovationen und erleichtern uns in vielen Bereichen das Leben. Die Anwendungsbereiche sind vielfältig und vielversprechend und das Zukunftspotenzial sehr hoch. Gerade für ein Land wie Österreich, das stark durch eine mittelständische Luftfahrtzulieferindustrie geprägt ist, birgt dieses Potenzial eine große Chance“, so Staatssekretär Magnus Brunner (ÖVP). SmartDigital führte im Auftrag der APG diesen ersten Testflug erfolgreich durch. Beflogen wurde die 380-kV-Leitung, die vom Umspannwerk Süd-Ost in 1100 Wien ins Burgenland führt. Allerdings wurde nicht die gesamte Trasse, sondern ein Teilabschnitt von Wien nach Rotenturm an der Pinka bei diesem ersten Testflug inspiziert. „Das Innovationspotential von Drohnen ist enorm, und es ist unser erklärtes Ziel, sowohl als Luftfahrtbehörde, als auch als Flugsicherung, innovative Anwendungen zu fördern und ein Partner für die österreichische Luftfahrtindustrie zu sein“, sagt Austro Control-Geschäftsführer Axel Schwarz.

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650.000 Lufthansa-Group-Kunden warten noch auf Geld

Die Lufthansa Gruppe teilte am Freitag mit, dass mit Stand 7. Oktober 2020 rund 3,2 Milliarden Euro an Ticketerstattungen an etwa 7,3 Millionen Kunden geleistet wurden. Offen sind nach Angaben des Konzerns noch 650.000 Anträge im Wert von 300 Millionen Euro. „Ständig wechselnde Reisestriktionen und -warnungen zwingen Lufthansa dazu, Flugpläne immer wieder zu ändern. Das führt zu unvermeidlichen Flugstreichungen. Die damit verbundenen Erstattungsanträge werden so schnell wie möglich bearbeitet. Daher wird sich die Zahl der offenen Erstattungsanträge weiter dynamisch entwickeln, in den kommenden Wochen weiter abnehmen, aber nicht gänzlich null erreichen“, so der Kranich in einer Aussendung.

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Ryanair-CEO Wilson: „Testkapazitäten müssen in Fleischerei-Betriebe“

Seit knapp über einem Jahr leitet Eddie Wilson die Geschicke der Billigfluggesellschaft Ryanair DAC, einer Tochter der Ryanair Holdings plc, deren Chef Michael O’Leary ist. Insbesondere Gewerkschaften ist der Name Wilson nur zu gut bekannt, denn in seiner vorherigen Funktion als Personaldirektor galt er als knallharter Verhandler. Es ist sinnvoll Tests für Länder oder Regionen durchzuführen, die bei Ankunft als Teil einer Stichprobe oder innerhalb eines Ankunftszeitraums als rot eingestuft werden. Tests vor der Abreise innerhalb der EU auf der Kurzstrecke sind jedoch nicht realistisch. Eddie Wilson, CEO Ryanair DAC. Die von Wilson geleitete Fluggesellschaft hat 270 Boeing 737-800 und eine Boeing 737-700, die als Executive Jet genutzt wird, im Eigenbetrieb. Die Konzernschwestern Buzz, Lauda Europe, Malta Air und Ryanair UK betreiben 198 weitere Flugzeuge im Wetlease für den irischen Carrier. Die Gesamtflotte, auf die der Manager zurückgreifen kann, besteht aus 469 Maschinen, die wie folgt verteilt sind: Airline Flotte Ryanair DAC 1 Boeing 737-700 (Executive Jet)270 Boeing 737-800 Buzz 47 Boeing 737-800 Malta Air 120 Boeing 737-800 Laudamotion / Lauda Europe 30 Airbus A320 Ryanair UK 1 Boeing 737-800 Aviation Direct sprach mit Eddie Wilson, der seit 23 Jahren für Ryanair tätig ist und als enger Vertrauter von Group-CEO Michael O’Leary gilt, über die jüngsten Pläne der EU-Kommission, die Lockdown-Zeit, Schnelltests. Der Manager vertritt die Ansicht, dass Corona-Schnelltests auf Kurzstreckenflügen nicht praktikabel sind, sondern in der fleischverarbeitenden Industrie eingesetzt werden sollten. Aviation.Direct: Welche Schritte müssen Regierungen und die EU setzen, um der Luftfahrt- und Touristikbranche das Überleben und Comeback

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So heftig traf die Pandemie den Flughafen Salzburg

Der Flughafen Salzburg startete mit einem leichten Minus von einem Prozent ins Jahr 2020. Im Feber verzeichnete der zweitgrößte Airport allerdings ein Plus von sieben Prozent auf 258.852. Auch die Anzahl der Flugbewegungen legte um fünf Prozent auf 2.145 zu. Ab März ging es dann aufgrund der Corona-Pandemie steil bergab. Die Anzahl der Starts und Landungen halbierte sich auf 1.089. An Bord befanden sich 9.537 Fluggäste – ein Minus von 60 Prozent. Im Lockdown-Monat April 2020 gab es gar nur vier kommerzielle Flugbewegungen mit nur elf Passagieren. Der Mai 2020 war nur ein wenig besser: 22 Starts und Landungen mit 247 Fluggästen. Im Juni waren es 28 kommerzielle Flugbewegungen mit 1.633 Reisenden. Die traditionell reisestarken Monate Juli und Augst waren in Salzburg heuer aufgrund der Corona-Pandemie äußerst schwach, aber den Umständen entsprechend konnte man im Vergleich mit dem jeweiligen Vormonat zulegen. Die Anzahl der Flugbewegungen war im Juli um 80 Prozent reduziert. Gezählt wurden 290 Starts oder Landungen. An Bord befanden sich 18.377 Passagiere – ein Minus von 87 Prozent. Im August 2020 gab es in Salzburg 381 kommerzielle Flugbewegungen und somit um 74 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Dementsprechend ist es auch wenig verwunderlich, dass sich die Anzahl der Fluggäste um 80 Prozent auf 30.704 reduzierte.

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München: Passagierzahlen drastisch eingebrochen

Die Corona-Pandemie hat am Flughafen München tiefe Spuren hinterlassen: Das Passagieraufkommen reduzierte sich in den ersten neun Monaten des Jahres 2020 zum 72,6 Prozent auf 10.040.373 Fluggäste. Bis Jahresende rechnet die Geschäftsleitung mit 12 Millionen Reisenden. Die Anzahl der Starts und Landungen sank im gleichen Zeitraum um knapp 200.000: Bisher wurden im laufenden Betriebsjahr rund 123.000 Flugbewegungen gezählt – ein Minus von 61 Prozent. Bei der geflogenen Luftfracht lag das Aufkommen bei rund 116.000 Tonnen und hat sich damit gegenüber dem Vorjahreswert etwa halbiert. Wie drastisch sich die Reiserestriktionen auf die Verkehrsentwicklung des Münchner Flughafens auswirkten, macht ein Blick auf die Passagierzahlen der letzten sechs Monate deutlich: In den Monaten April und Mai, in denen der Flugverkehr in München fast zum Erliegen kam, wurden am Airport insgesamt lediglich 60.000 Fluggäste gezählt – weniger als ein Prozent des Vorjahresaufkommens. Mit der schrittweisen Lockerung der Reisebeschränkungen innerhalb der Europäischen Union zog der Verkehr in den Folgemonaten spürbar an und erreichte während der bayerischen Sommerferien knapp 20 Prozent des Vorjahresniveaus. So nutzten im August 2020 rund 880.000 Fluggäste die bayerische Luftverkehrsdrehscheibe. Durch die Ausweisung von immer mehr Risikogebieten und die damit verbundenen Einschränkungen wurde dieser Aufwärtstrend allerdings im September wieder gestoppt. Die Anzahl der Fluggäste ging infolgedessen im September auf 730.000 Passagiere zurück und lag damit nur noch bei 16 Prozent des Vorjahreswertes. Mit einer baldigen Trendwende ist nach Einschätzung der Experten in den kommenden Monaten nicht zu rechnen. Auf Basis der bisher vorliegenden Daten zeichnet sich für das Gesamtjahr 2020 ein Passagieraufkommen

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Business-Travel-Verband ABTA wählte neuen Vorstand

Die Austrian Business Travel Association holte am 7. Oktober 2020 die aufgrund des Lockdowns verschobene Generalversammlung nach und wählte einen neuen Vorstand. Andreas Gruber, Head of Travel Management CEE von Siemens AG Österreich, wurde erneut zum Präsidenten gewählt. Neu im Präsidium sind Marion Würtz-Schmiedberger (Cargo-Partner GmbH) und Angela Lille (Erste Group). Die Vizepräsidenten Sabine Toplak (Accor Hotels) und Markus Grasel wurden in ihren Ämtern bestätigt. Weitere Mitglieder des Vorstands sind Monika Milde, Travel Managerin bei Wolf Theiss Rechtsanwälte GmbH und CoKG, (Kassierin) und Marion Würtz-Schmiedberger, Assistant Management/Travel Management bei Cargo-Partner GmbH (Schriftführerin). Zum erweiterten Vorstand (acht Mitglieder) gehören Alexander Schnecke (Austrian Airlines), Roman Brauner (Hertz), Markus Emhofer (Amadeus Austria Marketing), Klaus Kretz (Europäische Reiseversicherung), Peter Tolinger (Verkehrsbüro Business Travel) und Angela Lille (Erste Group). In beratender Funktion stehen dem Vorstand wie bisher Wilfried Kropp (Kropp Kommunikation) und Christa Thomasser, (vorm. Infineon) zur Verfügung. Die Generalversammlung wurde moderiert von Hannes Schwarz, Managing Director HRS Austria. „Wir stellen uns mit Zuversicht den Herausforderungen dieser für die Geschäftsreiseindustrie so schwierigen Zeit, aber die aktuelle Situation kann uns nicht hindern, Pläne für die Zukunft zu schmieden – darum haben wir auch für 2021 bereits ein komplettes Jahresprogramm erstellt“ erklärte der in seiner Funktion wieder bestätigte Präsident Andreas Gruber, nach der Wahl im Hotel MAXX by Steigenberger Wien. „Die Generalversammlung mit persönlicher Anwesenheit abzuhalten – unter strenger Einhaltung sämtlicher behördlicher Vorschriften – hat uns gezeigt wie wichtig die Kommunikation von Mensch zu Mensch für unsere Mitglieder ist, der persönliche Meinungsaustausch bei einer Veranstaltung vor Ort ist auch trotz allen technischen Fortschritts

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Green Airlines: Weder Anmeldung noch Flugplan am FKB vorgelegt

Eigentlich müssten am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden die Sektkorken knallen, denn mitten in der Corona-Pandemie will mit Green Airlines ein Newcomer die Inlandsstrecke nach Berlin aufnehmen. Auch Hamburg und Sylt sind auf der Homepage des Anbieters bereits angekündigt. Doch auf der Webseite des Airports fehlt jeglicher Hinweis auf das Angebot der haftungsbeschränkten Unternehmergesellschaft. Das hat seinen guten Grund, erklärt eine Sprecherin des Baden-Airparks gegenüber Aviation.Direct. Ob mit Air Alsie ein gültiger Chartervertrag unterschrieben wurde oder nicht, beantwortete Green Airlines nicht, sondern bringt selbst Chalair Aviation ins Spiel. Eine Prognose zum Angebot dieser Flüge können wir aktuell nicht geben. Unter Corona-Bedingungen wird ein solches Flugangebot nach unseren Erfahrungen zu Beginn größere Verluste einfliegen. Sprecherin der Baden-Airpark GmbH Über AOC und OL verfügt die „Green Airlines UG (haftungsbeschränkt)“ selbstverständlich nicht. Das Geschäftsmodell besteht darin, dass ein Turbopropflugzeug bei der dänischen Air Alsie gechartert werden soll und die Sitzplätze dann auf eigene Rechnung vermarktet werden. Gelegentlich nennt man solche Konstruktionen auch „virtuelle Airline“. Doch angemeldet hat man das Flugangebot, das am 1. November 2020 aufgenommen werden soll, bislang weder in Karlsruhe/Baden-Baden noch am Berlin-Brandenburg Airport. Auch scheint man in der Slotzuweisung des BER nicht auf. Eine Sprecherin des Baden-Airparks erklärte auf Anfrage: „Selbstverständlich würden wir uns am Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden (FKB) sehr freuen, wenn wir unseren Fluggästen wieder innerdeutschen Flugverkehr und insbesondere, die für die Region wichtige Linienverbindung zwischen dem FKB und Berlin bieten könnten. Aus diesem Grund sind wir bereits seit Anfang des Jahres immer wieder mit einem Vertreter von Green Airlines im

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Innsbruck-Chef Pernetta: „Wir freuen uns über jeden Flug, der stattfindet!“

Der Flughafen Innsbruck meldete mit Wirksamkeit zum 1. Oktober 2020 für den Großteil der Belegschaft Kurzarbeit an. Traditionell ist die Wintersaison für den Tiroler Airport besonders wichtig, denn viele Schifahrer und Snowboarder reisen mit Charterflügen an und nutzen dabei diesen Airport. Im Corona-Jahr ist allerdings alles ein bisschen anders, denn zahlreiche Staaten erklärten Innsbruck und/oder Tirol zum Risikogebiet. Dies hat zur Folge, dass Urlauber bei ihrer Rückkehr in Quarantäne müssen. Das wirkt sich natürlich nachteilig auf die Nachfrage aus. Doch was muss eigentlich geschehen, um Innsbruck und die ganze Branche wieder richtig zum Laufen zu bringen? Darüber sprach Aviation Direct mit Flughafengeschäftsführer Marco Pernetta, der auch ausführlich darüber berichtet wie hart die letzten Monate für ihn und seine Belegschaft waren. Tiroler lassen sich nicht unterkriegen, dieses Motto lässt sich durchaus auch am Flughafen Innsbruck feststellen, denn man blickt mit Hochspannung in die Zukunft. Derzeit warten wir gespannt, wie sich die Situation bis zum für uns so wichtigen Winter entwickelt. Eines kann man aber schon jetzt feststellen: Wir freuen uns tatsächlich über jeden Flug, der stattfindet! Dieses Gefühl war uns sicherlich im Winter vor Corona abhandengekommen. Marco Pernetta, Geschäftsführer des Innsbrucker Flughafens. Aviation.Direct: Welche Schritte müssen Regierungen und die EU setzen, um der Luftfahrt- und Touristikbranche das Überleben und Comeback ermöglichen zu können?Marco Pernetta: Die wichtigsten Schritte wären jetzt natürlich einmal in jedem Land selbst zu treffen, um die gestiegenen Infektionszahlen in den Griff zu bekommen. Andererseits sollte dringend überdacht werden, ob die bisherigen Grenzwerte nicht angepasst werden sollten, da derzeit

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Peoples: Fünf wöchentliche Rotationen im Winterflugplan

Die österreichische Regionalfluggesellschaft Peoples passt aufgrund der Corona-Pandemie und der anhaltend steigenden Fallzahlen in Österreich und der Schweiz den Linienflugplan an. Der Carrier wird bis einschließlich 27. März 2021 unter der Woche je eine tägliche Rotation anbieten. An den Verkehrstagen Samstag und Sonntag werden vorläufig keine Flüge angeboten. Die Änderungen treten laut Mitteilung des Regio-Carriers mit 2. November 2020 in Kraft. Peoples verweist auch auf folgenden Umstand: “Bekanntlich wurden die Bundes- länder Wien, Oberösterreich und Niederösterreich vom Schweizer Bundesamt für Gesundheit auf die Liste der Staaten und Gebiete mit erhöhtem Ansteckungsrisiko gesetzt, welche mit Quarantänepflicht verbunden ist.” Der neue Flugplan auf einen Blick:

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