Jan Gruber

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Jan Gruber

Air India schließt Stationen in Europa

Das Star-Alliance-Mitglied Air India wird angesichts der Folgen der Coronakrise fünf europäische Stationen schließen. Damit will das Unternehmen die Kosten reduzieren. Betroffen sind neben Wien auch Kopenhagen, Stockholm, Madrid und Mailand. Die Folge daraus ist auch, dass die Flüge zu diesen Airports aufgegeben werden. Die jeweiligen Stationsleiter wurden in internen Anschreiben mit der Schließung der fünf genannten europäischen Stationen beauftragt. „Angesichts der Situation in Covid hat AI beschlossen diese Stationen zu schließen und wird in Absprache mit den örtlichen Stationsleitern unverzüglich Maßnahmen zur Schließung einleiten und die Fristen mitteilen bis zu denen die Station geschlossen wird“, so ein Air-India-Sprecher gegenüber IANS.

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Eurowings: Großer Ärger wegen Werbeinserat

Die Lufthansa-Tochter Eurowings zog die jüngste Ausgabe des Bordmagazins wieder aus dem Verkehr. Grund dafür ist, dass ein Werbekunde in einem Inserat für ein Schmuckstück wirbt. Das Foto auf dem Sujet wurde laut einem Bericht des Berliner Kuriers auf dem Holocaust-Mahnmal in Berlin aufgenommen. „Das Produkt kam von einem externen Dienstleister, den wir umgehend kontaktierten. Auch wenn es sich um ein Missverständnis handelte, ist solch eine Anzeige nicht zu vertreten. Wir haben sofort reagiert und das Produkt aus allen unseren Kanäle entfernt. Wir möchten uns in aller Form dafür entschuldigen“, so eine Eurowings-Sprecherin gegenüber dem Berliner Kurier. Das werbende Unternehmen selbst wollte sich nicht zu dem Vorfall äußern. Zuvor hatten sich laut dem Medienbericht mehrere Passagiere bei Eurowings über das Inserat im Bordmagazin beschwert. Das Heft selbst wird von einer externen Agentur im Auftrag des Billigfliegers produziert.

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Zusätzlicher Staatskredit für Tui

Der Reisekonzern Tui erhält seitens der Bundesrepublik Deutschland abermals Staatshilfe in Milliardenhöhe. Der bereits bestehende Kredit, der über die bundeigene Kreditanstalt für Wiederaufbau zu Beginn der Coronakrise gewährt wurde, ist um 1,05 Milliarden Euro aufgestockt worden. Weitere 150 Millionen Euro werden über den Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) in das Unternehmen fließen. Dazu wird eine Wandelanleihe ausgegeben, die vom WSFZ gezeichnet wird. Diese kann in Aktien umgewandelt werden, so dass eine Beteiligung von etwa neun Prozent entstehen kann. Im April 2020 erhielt Tui über ein Bankenkonsortium einen staatlich besicherten KfW-Kredit in der Höhe von 1,8 Milliarden Euro. Dieser wurde nun kräftig aufgestockt. Tui will mit den Finanzmitteln insbesondere über den Winter kommen und sich langfristig absichern. In der Kritik steht der Konzern aufgrund des Umstands, dass weltweit 8.000 Jobs gestrichen werden sollen. Die Flotte der deutschen Tuifly soll halbiert werden und bis zu 900 Stellen abgebaut werden.

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Airbus beschleunigt A321XLR-Entwicklung

Der europäische Flugzeugbauer Airbus behandelt das Projekt A321XLR nun mit Priorität. Es soll angesichts der momentanen Krise nicht pausiert, sondern auf volles Tempo gestellt werden, so der Konzern in einer Aussendung. Der A321XLR ist eine reichweitenverstärkte Variante des A321KR und soll Nonstopflüge bis zu 8.700 Kilometer ermöglichen. Gegenüber dem A330neo ist das Modell in der Anschaffung günstiger, weshalb im Langstrecken-Point-to-Point-Verkehr große Chancen eingeräumt werden. Derzeit hat man bereits rund 500 Festbestellungen von 24 Kunden.

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Lauda-Europe-Management ohne Andreas Gruber

Zwischenzeitlich machte die maltesische MFSA im Malta Business Register (Firmenbuch) die Nachfolgegesellschaft der österreichischen Laudamotion GmbH ersichtlich. Die Lauda Europe Ltd. residiert nicht nur in den gleichen Räumlichkeiten wie die Konzernschwester Malta Air Ltd., sondern teilt sich mit dieser auch einige Manager. Laudamotion-Geschäftsführer Andreas Gruber scheint bei Lauda Europe Ltd. hingegen nicht auf. Das maltesische Unternehmen wird von David O’Brien, Richard Higgins, Angelo Buhagiar und Neil Sorahan gehleitet. Buhagiar und Sorahan finden sich auch im Firmenbuchauszug von Malta Air in der Funktion als Geschäftsführer.  Eigentümer der Lauda Europe Ltd. mit Sitz in Birkirkara ist die Gulliver Holding Ltd. Diese befindet sich vollständig im Eigentum von Ryanair Holdings PLC und wird von Angelo Buhagiar und Neil Sorahan geleitet. Ebenso ist die Gulliver Holding Ltd an Malta Air beteiligt.  Lauda Europe Ltd. wurde am 14. Jänner 2019 als so genannte Vorratsgesellschaft gegründet und ab 21. Mai 2020 sind Aktivitäten einer Übernahme durch Ryanair Group im MBR ersichtlich. Die Namensänderung wurde am 30. Juli 2020 bei der MFSA beantragt. Dies ist insofern bemerkenswert, da im Mai 2020 die Mitarbeiter der Laudamotion GmbH durch zwei Demonstrationen Druck für den Abschluss des neuen Kollektivvertrags ausgeübt haben. Zu diesem Zeitpunkt waren die Schließung der österreichischen Firma und die Ausflaggung nach Malta also bereits beschlossene Sache.

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Lauda-Mitarbeiter erhalten Post aus Malta

Zahlreiche Mitarbeiter der österreichischen Laudamotion GmbH haben am Mittwoch einen Brief aus Birkirkara, größte Stadt der Republik Malta, erhalten. Die dort in den Räumlichkeiten der Malta Air Ltd. ansässige Lauda Europe Ltd. bietet die Übernahme des Arbeitsverhältnisses auf Grundlage des Laudamotion-Kollektivvertrags vom 28. Mai 2020 an. Der Wechsel des Arbeitsgebers soll bereits am 15. September 2020 vollzogen werden. Dazu wird die Zustimmung bis zum 20. August 2020, 17 Uhr 00, eingefordert. Es wird lediglich ein vorgegebenes Wording akzeptiert und darauf hingewiesen, dass es keine Alternative gibt. In Birkirkara wird die Lauda Europe Ltd. jedenfalls im Centris Business Gateway, ein sehr junges und modernes Bürogebäude, sitzen. Dabei teilt man sich Büros und Etage mit der Konzernschwester Malta Air Ltd., denn die Anschriften sind bis hin zur Büro-Topnummer identisch. Es handelt sich allerdings um keinen „Briefkasten“, denn vor Ort befinden sich die Arbeitsplätze von Mitarbeitern von Malta Air und künftig auch von Lauda Europe. Laut Auskunft des maltesischen Verkehrsministeriums wurden Lauda Europe Ltd. bis dato AOC und OL noch nicht erteilt. Das Unternehmen beabsichtigt mit Beginn der Winterflugplanperiode 2020/21 jene ACMI-Dienstleistungen, die bislang von Laudamotion GmbH für Ryanair erbracht werden, zu übernehmen. Im Anschreiben an die Mitarbeiter heißt es auch, dass man Lauda Europe Ltd. zu einer „major Eurpean low cost airline“ ausbauen will.

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Wien: Ryanair kündigt neue Strecken an

Die Billigfluggesellschaft Ryanair kündigte am Donnerstag die Aufnahme von acht Strecken im Sommerflugplan 2021 ab Wien an. Dabei handelt es sich um Pula, Banja Luka, Billund, Birmingham, Bologna, Göteburg, Perugia und Rimini. Neue Strecke Flüge pro Woche Pula                                                 2 Banja Luka                                       2 Billund                                            2 Birmingham                                    4 Bologna                                           4 Göteburg                                     3 Perugia                                             2 Rimini                                             2 Teilweise wurden diese Routen bereits in der Vergangenheit von der Tochtergesellschaft Lauda angeboten oder aber zumindest angekündigt und aufgrund der Corona-Pandemie verschoben. Endgültig vom Tisch ist die Aufnahme der Lauda-Strecke nach Beirut. Diese hätte eigentlich mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2020 bedient werden sollen, jedoch kam es aufgrund der Coronakrise dazu nie und dazu wird es auch nicht mehr kommen, da Ryanair diese aus streckenrechtlichen Gründen nicht unter dem FR-Code bedienen kann. Der Billigflieger beabsichtigt auf einigen Strecken, die ab Wien angeboten werden, im Sommerflugplan 2021 erhöhte Frequenzen anzubieten. Diese sind in der nachstehenden Tabelle ersichtlich. Erhöhte Flugfrequenz nach Flüge pro Woche Alghero                                      3 (+1) Barcelona                                   12 (+3) Bukarest                                    7 (+5) Catania                                       3 (+1) Charleroi                                    14 (+1) Kopenhagen                               7 (+4) Dortmund                                   7 (+4) Dublin                                        11 (+6) Edinburgh                                  11 (+6) Ibiza                                           5 (+3) Kefalonia                                   2 (+1) Kiew Boryspil                             7 (+4) Palma                                         25 (+15) Paris                                            4 (+2) Riga                                            4 (+2) Sofia                                           4 (+1) Stansted                                       14 (+5) Tallinn                                        3 (+1) Vilnius                                        3 (+1) Zadar                                          3 (+1)

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Peoples erhöht die Frequenz

Die österreichische Regionalfluggesellschaft Peoples wird ab 13. September 2020 wieder bis zu zwei tägliche Flüge zwischen Wien und Altenrhein anbieten. Aufgrund der Corona-Pandemie und einem seitens Österreich ausgesprochenen Flugverbot für Maschinen, die in der Schweiz startet sind, musste man bis Mitte Juni 2020 pausieren. Werktags, ausgenommen an Freitagen, werden ab 13. September 2020, wieder zwei tägliche Rotationen angeboten. An Freitagen und Sonntagen wird je einmal geflogen. „Unser konsequenter Fokus liegt weiterhin auf unserem Kerngeschäft; der Linienverbindung zwischen Altenrhein und Wien. Die Erhöhung der Flugfrequenz ist für uns ein wichtiger Schritt, um unseren Fluggästen wieder die gewohnt ideale Verbindung zu ermöglichen“, so Thomas Krutzler, CEO People’s Air Group. „Eine nachhaltig verlässliche Dienstleistung anzubieten sowie Qualität auf höchstem Niveau, sowohl am Boden wie auch in der Luft, ist auch in Zukunft unser Anspruch.“

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AUA: Strache-Anhängerin kassiert Fristlose

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines trennte sich fristlos von Christina Kohl, die für die Liste des ehemaligen Vizekanzlers Heinz-Christian Strache auf der 17. Position kandiert. Das Unternehmen begründet diesen Schritt damit, dass die Flugbegleiterin auf einer Demonstration antisemitische Äußerungen getätigt haben soll. „Eine Mitarbeiterin von Austrian Airlines hat im Rahmen ihres politischen Engagements öffentlich antisemitische Äußerungen getätigt. Unsere ganz klare Aussage dazu lautet wie folgt: Wir sind ein international tätiges Unternehmen, das im Rahmen seines Geschäftszweckes Grenzen überwindet. Hier müssen wir jedoch eine ganz klare Grenze ziehen. Dieses Verhalten ist unentschuldbar, und Aussagen dieser Art sind mit unseren Firmenwerten in keinster Weise zu vereinbaren. Wir haben daher entsprechende Maßnahmen gesetzt, um sicherzustellen, dass so etwas nicht wieder vorkommt“, ist im vorliegenden Anschreiben der Personalabteilung zu lesen. Das Unternehmen bestätigte, dass die Dame mittlerweile keine Mitarbeiterin des Unternehmens mehr ist. Seitens der Liste des Heinz-Christian Strache zeigt man sich wenig überraschend empört von der Vorgehensweise der Austrian Airlines. „Weit haben wir es gebracht in unserem Land, wenn eine junge Flugbegleiterin von der AUA fristlos entlassen wird, nur weil sie bei der Wien-Wahl für unsere Bürgerbewegung kandidiert und man ihr unhaltbare Vorwürfe macht. Das ist ein bisher einmaliger Gesinnungsterror und stellt eine neue Qualität in der politischen Auseinandersetzung dar“, so Christian Höbart, der für Strache als Generalsekretär fungiert. „Nur weil eine meinungsgefestigte, kritische, junge Frau die Corona-Maßnahmen als überzogen kritisiert, den Rücktritt von Kurz fordert, die linksextreme Antifa und Soros kritisiert und dem globalen Großkapitalismus skeptisch gegenübersteht, ist sie noch lange keine Corona-Leugnerin

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Juli: Vier Neubestellungen bei Airbus

Im Juli 2020 konnte der europäische Flugzeugbauer Airbus insgesamt vier Neubestellungen an Land ziehen. Gleichzeitig wurden 49 Flugzeuge der Reihen A220 und A320 an Kunden ausgeliefert. Die Bruttobestellungen von Airbus für 2020 beliefen sich bis zum 31. Juli 2020 auf insgesamt 369 Flugzeuge, wobei nach Stornierungen 302 Flugzeuge netto bestellt wurden.  Im Juli lieferte Airbus zwei A220-300 an Air Canada und Egypt Air sowie 47 Flugzeuge der A320neo-Familie aus, darunter einen ersten A321neo an Middle East Airlines und Vistara über die Air Lease Corporation. Der Auftragsbestand von Airbus zum 31. Juli 2020 an noch auszuliefernden Flugzeugen belief sich auf 7.539, darunter 524 A220, 6.125 Flugzeuge der A320-Familie (einschließlich 6.065 A320neo-Familie), 321 A330 (einschließlich 286 A330neo-Familie), 560 A350 XWB und neun A380.

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