Jan Gruber

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Jan Gruber

Eurowings zwingt Passagiere den Check-In-Schalter zu nutzen

Die Lufthansa-Tochter fordert dazu auf mittels Web-Check-In „unnötige Kontakte am Flughafen zu vermeiden“, doch statt einer Bordkarte gibt es die Aufforderung diese persönlich am Schalter abzuholen. Das Unternehmen sagt, dass es kein Fehler ist, sondern will, dass „alle Gäste persönlich zum Schalter kommen“. In den letzten Wochen übertrumpfen sich diverse Fluggesellschaften in Presseaussendungen regelrecht gegenseitig in Sachen Vorstellung ihrer Corona-Sicherheitsmaßnahmen. Fast einheitlich wird die Nutzung des Web-Check-ins empfohlen, um Warteschlangen und persönliche Kontakte vermeiden zu können. Bei Eurowings ist die Umsetzung regelrecht absurd, denn der Carrier empfiehlt ausdrücklich die Nutzung des Internet-Check-Ins, doch die Bordkarte muss nun erst recht am Counter abgeholt werden und damit will der Carrier explizit erreichen, dass die „Gäste persönlich zum Schalter kommen“. Per E-Mail fordert die Lufthansa-Tochter explizit zur Nutzung des Web-Check-Ins auf, um „unnötige Kontakte am Flughafen“ zu vermeiden. Hier die so genannte Einladung im O-Ton: Lieber Herr Gruber, checken Sie bereits jetzt für Ihren Flug nach Stuttgart ein. Nutzen Sie dazu unseren Online Check-in, mit dem Sie unnötige Kontakte am Flughafen vermeiden. Ihre Sicherheit und Gesundheit hat für uns am Boden wie in der Luft stets höchste Priorität. Aus diesem Grund haben wir bereits viele Maßnahmen getroffen und so kontinuierlich die Sicherheitsvorkehrungen am Flughafen und an Bord erhöht. Alle wichtigen Informationen zum Thema „Fliegen“ in Corona-Zeiten finden Sie auch noch mal hier. Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Flug.“ Während dem Internet-Check-In muss unter anderem bestätigt werden, dass man nicht an COVID-19 erkrankt ist. Beim Klick auf die Bordkarte erhält man allerdings nicht wie

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Salzburg: Wizzair kündigt St. Petersburg an

Drei wöchentliche Flüge von Salzburg nach St. Petersburg bietet der Billigflieger ab Mitte September 2020 an. Bereits am 16. Juli 2020 wird ab Friedrichshafen Belgrad wieder bedient. Ab 18. September 2020 wird der ungarische Billigflieger Wizzair dreimal wöchentlich die Destination St. Petersburg ab Salzburg anbieten. Das günstigste Ticket soll ab 24,99 Euro erhältlich sein. Der Carrier baut damit das Streckennetz ab der Mozartstadt, das erst vor wenigen Tagen angekündigt wurde, weiter aus. Geflogen wird auf der Strecke Salzburg-St. Petersburg ab 18. September 2020 an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag. Dazu Wizzair-Sprecher András Rado: „Es ist mir eine große Freude, die Aufnahme der neuen Strecke von Salzburg nach St. Petersburg, so kurz nach der Aufnahme des Flugbetriebs von Wizz Air am Flughafen Salzburg, bekannt zu geben. Die heutige Ankündigung unterstreicht unser langfristiges Engagement in Salzburg und für den österreichischen Aviation-Markt. Unser Ziel ist es, unseren österreichischen Passagieren immer mehr günstige Reisemöglichkeiten zu bieten. Wir laden alle Reisenden ein, diese und andere großartige europäische Destinationen, mit einer der jüngsten und modernsten Flugzeugflotten zu entdecken und die günstigen Tarife und Services an Bord von Wizz zu genießen.“ Belgrad ab Friedrichshafen Ab Friedrichshafen nimmt der ungarische Billigflieder die Destination Belgrad wieder auf. Tuzla und Skopje werden bereits bedient. Die serbische Hauptstadt wird ab dem Bodensee-Airport ab 16. Juli 2020 dreimal wöchentlich angeflogen. “In einer herausfordernden Zeit eine neue Strecke aufzunehmen ist ein starkes Signal für die Nachfrage der Bodensee-Region und die gute Zusammenarbeit des Flughafens mit der Wizz Air. Für die rund

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Sundair hebt ab 1. Juli 2020 wieder ab

Mit dem Restart werden Flüge ab Kassel-Calden, Bremen, Dresden und Berlin angeboten. Die deutsche Ferienfluggesellschaft Sundair will Anfang Juli 2020 wieder in Richtung Kreta, Kos, Rhodos, Korfu, Verna, Burgas, Palma de Mallorca, Antalya und zu weiteren Destinationen abheben. Der an der deutschen Rückholungsaktion beteiligte Carrier musste aufgrund der Corona-Pandemie den Flugbetrieb einige Wochen ruhen lassen. „Wir freuen uns darauf unsere Gäste schon bald wieder in ihren wohlverdienten Urlaub fliegen zu können. Es war uns wichtig, dass bei der Erstellung des neuen Sommerflugplans unseren Passagieren eine breite Vielfalt an Destinationen zur Erholung oder für den Aktivurlaub angeboten werden. Wir werden im Laufe des Sommers weitere Ziele des ursprünglichen Angebots sowie Erweiterungen von Frequenzen prüfen“, so Marcos Rossello, Geschäftsführer der Sundair GmbH. Nachstehende Destinationen wird der Ferienflieger im Laufe des Juni 2020 aufnehmen: Kassel Bremen Dresden Berlin         Palma de Mallorca(ab 06. Juli) Palma de Mallorca(ab 17. Juli) Palma de Mallorca(ab 18. Juli) Kreta(ab 04. Juli) Kreta(ab 04. Juli) Fuerteventura(ab 17. Juli) Fuerteventura(ab 23. Juli) Kos(ab 02. Juli) Antalya(ab 18. Juli) Kreta(ab 04. Juli) Kreta(ab 12. Juli) Rhodos(ab 02. Juli)   Kos(ab 16. Juli) Kos(ab 19. Juli) Varna(ab 06. Juli)   Rhodos(ab 14. Juli) Rhodos(ab 04. Juli) Burgas(ab 01. Juli)   Antalya(ab 15. Juli) Korfu(ab 21. Juli) Beirut(ab 01. Juli)     Varna(ab 18. Juli) Korfu(ab 04. Juli)     Antalya(ab 17. Juli)  

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Kontrollen: Bundesheer hilft am Flughafen Wien aus

18 Soldaten greifen der Gesundheitsbehörde Bruck/Leitha bei den Kontrollen am Flughafen Wien unter die Arme. Bewaffnet sind die Bundesheerangehörigen dabei allerdings nicht. Am Flughafen Wien-Schwechat kommt seit Montag auch das Bundesheer bei behördlichen Grenzkontrollen zum Einsatz. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums unterstützen derzeit 18 Soldaten der Garde unter der Leitung des Militärkommandos Burgenland die Gesundheitsbehörde der Bezirkshauptmannschaft Bruck an der Leitha, Niederösterreich. Aktuell landen am Flughafen täglich zwischen 30 und 40 Flugzeuge mit rund 2.500 Passagieren, Tendenz steigend. Die Gesundheitskontrolle findet ganztägig während den vom Flughafen vorgegebenen Dienstzeiten (Flug- und Ankunftszeiten) statt. Es wird bei allen Passagiere die Körpertemperatur gemessen. Bei Fluggästen von Flügen aus den durch die Regierung freigegebenen Staaten wird stichprobenartig gemäß den Vorgaben der Verordnung vom 16. Juni 2020 kontrolliert; alle anderen Flüge werden ausnahmslos überprüft. Bei einem Verdachtsfall oder positiven Fiebertest, werden die Personen durch den Amtsarzt untersucht und weitere Schritte eingeleitet. „Ich konnte mir heute selbst ein Bild vom Einsatz der Soldaten am Flughafen Wien-Schwechat machen. Sie leisten ausgezeichnete Arbeit; die Zusammenarbeit zwischen dem Flughafen, den Behörden und dem Bundesheer ist bestens. Durch unser gemeinsames Vorgehen sind wir in der Lage, die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten – jetzt und in der Zukunft“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. „Die Luftfahrt hebt wieder ab, zahlreiche Airlines nehmen in diesen Wochen ihren Linienflugbetrieb wieder auf. Das Passagieraufkommen wird in den nächsten Wochen zunehmen und das österreichische Bundesheer unterstützt die Behörden bei der Durchführung der Gesundheitskontrollen am Standort. Die Sicherheit der Passagiere und Beschäftigten steht dabei im Vordergrund. Die österreichischen

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Emirates ist zurück in Zürich

Mit Boeing 777 ist der Golfcarrier in die Schweiz zurückgekehrt. Weltweit fliegt Emirates derzeit 30 Ziele an. Ab sofort bietet Emirates Airline ab Zürich-Kloten wieder vier wöchentliche Dubai-Umläufe an. Die Route wird derzeit mit Maschinen des Typs Boeing 777-300ER bedient. Insgesamt fliegt der Carrier 30 Destinationen an. Umstiege in Dubai sind nach Angaben des Unternehmens wieder möglich. In enger Zusammenarbeit mit den Behörden der Vereinigten Arabischen Emirate arbeitet Emirates weiterhin daran, den Flugverkehr zwischen Dubai und der Welt schrittweise wieder aufzunehmen. Fluggäste werden gebeten zu beachten, dass einige Reisebeschränkungen weiterhin bestehen bleiben und Reisende nur dann auf Flügen akzeptiert werden, wenn sie die Anforderungen ihrer Zielländer in Bezug auf die Einreisekriterien erfüllen.

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Wien: Lounges bleiben geschlossen

Schenkte man der jüngsten Medieninformation des größten Flughafens Österreichs Glauben, so wären die exklusiven Wartebereiche bereits offen. Dem ist aber nicht so, bestätigte auch ein Sprecher. Entgegen der ursprünglichen Mitteilung des Wiener Flughafens bleiben die Lounges auch weiterhin geschlossen. Die Öffnung wird zwar bereits geprüft, jedoch ist diese auch vom zu erwartenden Passagieraufkommen abhängig, so Flughafen-Wien-Sprecher Peter Kleemann. Die Kapazität des Terminal 3 betrachtet man momentan als ausreichend. „Die Abfertigung erfolgt in der nächsten Zeit weiterhin im Terminal 3. Wann Terminal 1 und 1A wieder in Betrieb genommen werden, hängt ebenfalls vom Passagieraufkommen ab“, erklärt Kleemann.

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Palma: USO leistet Widerstand gegen Lauda-Pläne

Die spanische Gewerkschaft USO fordert Lauda-Geschäftsführer Andreas Gruber in einem offenen Brief zur Einhaltung der spanischen Gesetze auf. Hintergrund ist, dass das Unternehmen bis Donnerstagabend die Unterfertigung neuer Arbeitskonditionen fordert. „Lauda wendet im Personalbereich die gleiche aggressive Vorgehensweise wie Ryanair an. Dadurch sollen die Arbeitsbedingungen des Lauda-Kabinenpersonals in Palma de Mallorca verschlechtert werden. Eine der Maßnahmen, die Lauda nun versucht durchzusetzen ist, dass in den Verträgen eine Saisonalität festgehalten wird. Das bedeutet, dass die Flugbegleiter im Winter ohne Bezahlung dastehen würden. Das gilt nicht für Piloten, sondern nur für Flugbegleiter. Die Gehälter sollen für einen Zeitraum von fünf Jahren reduziert werden und gleichzeitig ignoriert man die in den spanischen Gesetzen vorgesehenen Verfahren“, so Ernesto Iglesias, Cabin-Crew-Coordinator bei USO, die das Personal sämtlicher Ryanair Group Airlines in Spanien vertritt. Nach Ansicht der Arbeitnehmervertreter ist der Versuch die Arbeitsbedingungen einseitig zu ändern gemäß Artikel 41 des spanischen Arbeitsrechts illegal. USO verweist auch darauf, dass die Konzernmutter Ryanair in Spanien ebenfalls nach selbigem Muster versucht die Verträge zu ändern. USO warnt Lauda-Geschäftsführer Andreas Gruber davor, dass die Nichteinhaltung der Vorschriften nach Artikel 41 dazu führen könnte, dass die begehrten Änderungen für nichtig erklärt werden könnten. Daher fordert die Gewerkschaft dazu auf, dass zunächst über die neuen Arbeitsbedingungen informiert werden sollen und anschließend die Beschäftigten die Möglichkeit haben eine Vertretung zu gründen, die mit dem Unternehmen verhandeln kann. Hierbei geht USO davon aus, dass die gute Absicht besteht die Auswirkungen der Corona-Krise aus die Basis Palma de Mallorca zu gering wie möglich zu halten.

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München: Geschäfte und Restaurants öffnen

Nach fast drei Monaten „Geisterflughafen“ kehrt auch auf dem bayerischen Hauptstadtflughafen wieder mehr leben ein. Nach und nach öffnen Gastronomie und Läden wieder ihre Pforten. Im Terminal 2 des Franz-Josef-Strauß Flughafens München öffnen nun wieder die ersten Geschäfte und Gastronomiebetriebe. Gleichzeitig läuft der Flugbetrieb wieder schrittweise an. Die Öffnungszeiten sind zum Teil noch eingeschränkt. Der Airport erklärt in einer Aussendung, dass rund ein Dutzend der Shops wieder auf Kundschaft wartet. Im Bereich der Gastronomie stehen derzeit acht Bars und Restaurants, darunter auch die Flughafenbrauerei samt Biergarten, zur Verfügung.

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Wizzair beendet Corona-Pause in Bratislava

Zwar gibt es derzeit nur eine Destination ab Bratislava, doch der Airport ist seit Montag aus dem „Corona-Tiefschlaf“ erwacht. Der slowakische Hauptstadtflughafen Bratislava ist seit Montag wieder am Netz. Den ersten Flug nach der rund drei monatigen „Corona-Sperre“ führte die ungarische Billigfluggesellschaft in die bulgarische Hauptstadt Sofia durch.  Dieses ist im Juni 2020 das einzige Linienziel und wird vorerst dreimal pro Woche bedient. Im Juli 2020 wollen Ryanair und Wizzair weitere Routen starten. Darunter Burgas, Thessaloniki, Korfu, Paphos, Zakynthos, Rhodos und Kreta. „Wir freuen uns sehr, dass wir nach drei Monaten die ersten Passagiere wieder am Flughafen Bratislava begrüßen können. In den 19 Staaten, die ihre Grenzen zur Slowakei geöffnet haben, bestehen derzeit Flugverbindungen nach Bulgarien, Griechenland und Zypern, während die Flüge nach Malta Ende Oktober wiederaufgenommen werden“, so Flughafendirektor Pojedinec. Zu beachten ist, dass auch am Bratislava Airport das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im Terminal verpflichtend ist. Auch müssen vor dem Betreten des Gebäudes die Hände desinfiziert werden. Weiters muss ein Sicherheitsabstand von zwei Metern eingehalten werden. Bei ankommenden Passagieren wird die Körpertemperatur gemessen. „Die Wiederaufnahme von Flügen in andere Länder, in denen vor der Sperrung regelmäßige Verbindungen bestanden, nämlich Flüge nach Großbritannien, der Russischen Föderation, der Ukraine, der Türkei, Ägypten, den Vereinigten Arabischen Emiraten und anderen Ländern, hängt von der Wiederöffnung der Grenzen der Slowakei mit diesen Ländern ab. Ein genaues Datum ist noch nicht bekannt“, erklärt Imrich Ancin, COO des Flughafens Bratislava.

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Polen: LOT-Insolvenz nicht ausgeschlossen

Die Condor-Übernahme wurde coronabedingt abgeblasen. Nun will die polnische Regierung ein Rettungspaket für LOT schnüren. Vor der Corona-Krise wollte die LOT-Mutter PGL die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor übernehmen, doch nun strauchelt das polnische Star-Alliance-Mitglied selbst heftig. Minister Jacek Sasin sagte im Gespräch mit dem Radiosender RMF-FM, dass eine Insolvenz nicht mehr ausgeschlossen werden kann. Dies soll allerdings nur der äußerste Fall sein. Derzeit werden bei LOT Lohnkürzungen und Leasingverträge neu verhandelt. Der Carrier soll dadurch die Kosten möglichst weit senken. Ein Rettungspaket der Regierung befindet sich nun in Vorbereitung, wobei der Minister hierzu keine näheren Details verkündete. Die polnische Fluggesellschaft wurde von der Corona-Pandemie besonders hart getroffen, da Polen sämtliche Verbindungen untersagt hatte. Erst vor wenigen Tagen konnte LOT einige wenige Inlandsverbindungen wiederaufnehmen. Der Bann für internationale Flüge endet zwar im Dienstag, jedoch wird das Wiederanlaufen in der gesamten Branche noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

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